Kleiner Arber, Chamer Hütte, Großer Arber

Ferienhotel Hubertus - hier kann man's aushalten
Ferienhotel Hubertus - hier kann man's aushalten

Auf den großen Arber wollte ich ja schon lange. Eigentlich mit den Ski (alpin oder Langlauf) aber dazu hat es bislang nie gereicht. Nun versuche ich das eben mal mit meinem Radl. Meine grobe Tourenplanung spricht von ca. 22 km bergauf und im Anschluss 22 km bergab - mit einigen Wellen. Das Bergauf hört sich zwar weit an - 22 km - aber da es moderat noch oben geht und die knackigen und scharfen Rampen fehlen, bin ich guter Dinge. 

In Schareben muss ein Gasthaus stehen...
In Schareben muss ein Gasthaus stehen...
Montags leider geschlossen (und heute ist Montag)...
Montags leider geschlossen (und heute ist Montag)...

Es ist sonnig, die Temperaturen jedoch noch angenehm. Die Bäume im bayerischen Wald spenden den nötigen Schatten. Ich höre ein leises Surren von hinten. Ein E-Biker Pärchen überholt mich - die Frau (oh nein, ich habe nur auf das Rad geschaut) sitzt auf einem nagelneuen blauen E-Bike, der Mann auf einem älteren Vorkriegsmodell mit Satteltaschen. Und es geht weiter bergauf. Vermutlich hat sich der Vorkriegsmodellfahrer nicht mit der nötigen Leidenschaft mit dem Streckenverlauf seiner Tour beschäftigt. An einer Wegespinne treffe ich wieder auf das momentan ratlos wirkende Pärchen - nun der Mann auf dem nagelneuen blauen E-Bike und die Frau auf dem Vorkriegsmuseumsmodell...

Schilder über Schilder...
Schilder über Schilder...

Da ich weiß, wo es lang geht - kurble ich weiter... bergauf. Das Pärchen hat die Verfolgung aufgenommen. In Schareben - eine kleine feine Hochfläche mit Gasthaus - lege ich ne Pause ein. Und wie ich so pausiere, kommt auch das beschriebene Pärchen wieder angerollt. Er: fluchend... "Da haben wir uns E-Bikes gemietet und der Akku schafft es nicht mal bis hier hoch". 

Endlich mal ein flacher Abschnitt...
Endlich mal ein flacher Abschnitt...

Die Frau beschwichtigt: "Er hat uns ja einen 2. Akku mitgegeben...". Der Mann (auf dem neuen blauen Bike mit gutem Akku) ist sichtlich erschöpft und tut lautstark kund, dass er nicht mehr weiter auf den Arber fährt und überdies findet er es überhaupt nicht gut, dass das Gasthaus Schareben montags (und es ist Montag) geschlossen hat. Auch ich bedaure das, erkläre aber - bevor er mich in was reinzieht wo ich nicht mehr raus komme, dass ich nun die nächste links nehme und beginne zu treten.

In der Bildmitte - man kann es eigentlich nicht erkennen - die Chamer Hütte...
In der Bildmitte - man kann es eigentlich nicht erkennen - die Chamer Hütte...
Es kann nicht mehr weit sein... der große Arber...
Es kann nicht mehr weit sein... der große Arber...

Etwas unterhalb des kleinen Arbers geht es weiter zur Chamer Hütte. Hier ist erst mal ne Stärkung angesagt. Also gleich die Maske aus dem übersichtlich gepackten Rucksack gekramt, dann diese übers verschwitzte Gesicht gestülpt - was den Schweißproduktionsprozess mitnichten stoppt - und ein Radler bestellt. Und das schmeckt kann ich euch sagen und gibt Kraft, die sofort in die Oberschenkel geht und sich dort wir eine Zecke festsetzt. 

on der Chamer Hütte gehts dann erst mal wieder bergab durch eine Mulde, bevor die (fast) letzte Steigung zum Großen Arber den Puls wieder nach oben treibt. Aber die Mühe lohnt sich, ein gigantischer Rundblick über den Bayerischen Wald trifft auf meine Augen - ich bin begeistert. 

 

Von nun an geht es bergab - und das ist gut so. Meine Körner sind so ziemlich aufgebraucht und da kommt es mir schon entgegen, wenn das Rädchen mal einfach so 15 Minuten am Stück rollt, ohne dass ich meine 

Von Weitem dachte ich, die weißen Kugeln wären Vanilleeis...
Von Weitem dachte ich, die weißen Kugeln wären Vanilleeis...
Blick vom Großen Arber auf den Kleinen Arber See...
Blick vom Großen Arber auf den Kleinen Arber See...
Blick von der St. Barbara Kapelle auf Bodenmais...
Blick von der St. Barbara Kapelle auf Bodenmais...

Beinmuskulatur in Zuckungen versetzen muss. Ok, es kommen noch einige kleine Wellen bevor ich mich in Bodenmais auf der Terrasse meines Nachtlagers niederlassen kann.

S'Kapellale St. Barbara...
S'Kapellale St. Barbara...
Dr Holzmichl?
Dr Holzmichl?


Silberbergrunde Bodenmais

Das dauert heute wieder - und ich bin wirklich flott unterwegs - noch schneller kann ich mein Fahrzeug nicht beladen. Taschen rein in den Kofferraum, Radträger auf die Anhängerkupplung, Rad auf genau diesen (nicht die Anhängerkupplung, Rad auf den Radträger meine ich) und dann starte ich durch. Die Fahrt geht nach Bodenmais im Bayerischen Wald,

 

Das Quartier ist schnell gefunden - dank Navi. Ferienhotel Hubertus - übrigens sehr zu empfehlen. Alles ist neu renoviert und macht einen super Eindruck - alles passend zum Haus eingerichtet. Hubertus, der Schutzpatron der Jäger und Forstleute hätte hier seine helle Freude, würde er die Wandbilder, Geweihe und Exponate sehen können. Das Rad kann ich in der sehr geräumigen Garage unterbringen, der Parkplatz davor ist in der Lage, die Fahrzeuge aller Gäste aufzunehmen. 

 

Schnell also ausgepackt, rein in die Radklamotten und die erste Runde, die sich mir anbietet, in Angriff genommen: Die Silberbergrunde. Die Tour geht erst mal durch Bodenmais, dann links hoch und gleich bin ich falsch. Ich bin auf dem schönen Weg geblieben. Der richtige Weg - ein ausgeschwemmter Grobschotterweg, geht rechts ab... ok... und schon komme ich ins Schwitzen, was der unerwarteten Steilheit geschuldet ist. Die Überlegung, ob ich nun vielleicht doch die falsche Runde gewählt habe, wird durch den immer besser werdenden Waldweg in den Hintergrund gedrängt...

 

Endlich wieder auf der Kinderwagen geeigneten Strecke...
Endlich wieder auf der Kinderwagen geeigneten Strecke...

Ein idyllisches Seele...
Ein idyllisches Seele...
Früher wurde hier Quarzsand abgebaut...
Früher wurde hier Quarzsand abgebaut...

Es folgt nun ein wunderschöner Waldweg, mal links ein Bächlein, mal rechts. Der Wald ist kühl und meine Körpertemperatur sinkt wieder in den Normalbereich. Vor einigen Tagen muss hier auch eine raue Brise durchgefegt sein, denn einige Bäume liegen mitsamt dem Wurzelpaket am Wegrand. Es sind große Steine im Wald zu sehen, moosbedeckt, große Farne und es riecht nach Wald - frisches Holz und Erde - pure Natur.

 

Einige Wanderer sind unterwegs und vielleicht 2-3 Radler. 

Ich liebe diese Fahrradständer...
Ich liebe diese Fahrradständer...

Gedenkstein Hennenkobel...
Gedenkstein Hennenkobel...

Der Bayerische Wald ist eines der ältesten Gebirge Europas. Er besteht meist aus Graniten und Gneisen. Der Hennenkobel wurde für die Menschen interessant durch die grobkörnigen Gesteine mit Quarz oder Feldspat. 

 

Quarz wird für die Glasherstellung verwendet und Feldspat für die Porzellanherstellung. Außerdem wurden noch weiter Mineralien wie Lithium, Tantal, Bor oder Berylium entdeckt, was dieses Gebiet weltberühmt machte.


Die Strecke steigt ca. 8 km leicht an, wird dann etwas wellig und dann kommt was kommen muss: Plötzlich wird aus dem gepflegten wieder ein Schotterpfad, Wasser kommt von rechts hinzu, viel Wasser... die Steine sind rutschig... Geschwindigkeit bedeutet Sicherheit - also Bremse lockern und das Bike flutschen lassen... und es flutscht... Und schon bin ich wieder auf einem "schönen" Waldweg, der mich wieder zurück ins Lager bringt.

Blick auf Bodenmais...
Blick auf Bodenmais...


Kleine Thanellerumrundung

Gestern habe ich mal wieder (nach der Coronasperre) meinen Wohnwagen im Tannheimer Tal besucht. Und ich muss sagen - ich habe ihn sogar wieder gefunden. Zwar etwas eingewachsen im hohen Gras, aber ansonsten war alles ok. Ja gut - der Kühlschrank wollte erst mal keine Kälte produzieren.

 

Ich habe ihm dann ordentlich gedroht, es im Guten und Schlechten versucht, ihm Gas aus 2 verschiedenen Flaschen angeboten... er lehnte ab und kommunizierte nicht mehr mit mir. 

Beim Frühstück ist das Wetter noch zweifelnd...
Beim Frühstück ist das Wetter noch zweifelnd...

Ich habe ihm dann 4 Stunden Bedenkzeit gegeben. Als die Frist abgelaufen war... was soll ich sagen. Ich drückte den Zünder, der Funke sprang über und die ersehnte Kühlung sprang an. Warum nicht gleich so? 

Blick von Grän auf den Aggenstein...
Blick von Grän auf den Aggenstein...
Der Haldensee - Hahnenkamm und Gaichtspitze ist zu sehen...
Der Haldensee - Hahnenkamm und Gaichtspitze ist zu sehen...

Eigentlich - so war der Plan - wollte ich ja noch ne kleine Radtour machen. Doch die nach so langer Zeit üblichen Wartungsarbeiten nahmen dann doch mehr Zeit in Anspruch als ich dachte. Und so habe ich die Radtour auf heute verschoben. Über Grän, am Haldensee vorbei - und das Wetter sieht hier eher zum Umdrehen aus - fahre ich über Gaicht, dann die Rodelbahn hinunter nach Weißenbach.

Ok, es lag kein Schnee - aber der alte Gaichtpass Weg ist auch ohne Schnee immer wieder Genuss pur.

Blick über Gaicht ins Tannheimer Tal...
Blick über Gaicht ins Tannheimer Tal...
Blick von der Höfener Brücke ins Lechtal...
Blick von der Höfener Brücke ins Lechtal...

...dann kam eine Umleitung... und die zwang mir einen Umweg von bestimmt 8 km auf... und verstanden habe ich die Streckenführung auch nicht. Egal, eine Brücke ist gesperrt, so dass ich wohl oder übel auf der einen Lechseite bleiben muss, obwohl ich eigentlich auf die andere will. Nun trete ich eben weiter bis die nächste Brücke kommt - und das dauert. Und dann natürlich fast die gesamte Strecke auf der anderen Seite wieder zurück.

Weiter geht es dann ich Richtung Rieden. Ich kenne diesen Ort schon seit meiner Kindheit. Denn wenn meine lieben Eltern an einem schönen Sonntag einen ausgedehnten Spaziergang  machen wollten, dann war das die Strecke von Reutte nach Rieden - mit Kinderwagen. 

 

Und zu allem Überfluss durfte ich dann mein kleines Schwesterherz im Kinderwagen schieben. Dabei war ich kaum grösser als der Kinderwagen selbst. Aber was tut man nicht alles... 


Und das will ich auch noch kund tun: Ein damaliger Kinderwagen (Baujahr 1959) hatte mit den heute gängigen Hochleistungsmodellen nichts gemein...

Kurz vor Rieden ein schönes Wegekreuz...
Kurz vor Rieden ein schönes Wegekreuz...
Blick auf den Heiterwanger See...
Blick auf den Heiterwanger See...

Am Heiterwanger See mache ich ne Pause. Das ist Tradition - denn immer wenn ich hier bin, dann drehe ich eine Schleife über den Campingplatz am Heiterwanger See. Und wieder bin ich überrascht. der ganze Platz wurde aufgepeppt. Ich sehe wesentlich mehr Bänke und das kleine Kiosk ist doppelt - nein dreimal so groß wie vor der Pandemie.

Ich bestelle also das, was ich immer hier bestelle: Eine Cola und Wiener Würschl, sofern vorhanden. Und heute gibt es Wiener. 

Ein "fertiger" E-Biker erreicht kurze Zeit später - ich lasse mir schon meine Wiener schmecken - das Kiosk. Er sieht meinen Helm und kombiniert wohl blitzschnell, dass es sich bei mir um einen Radler handeln muss: "Kannst du mir sagen, wo ich meinen Akku aufladen kann?". Ich schicke ihn zum Campingplatz, keine 100 Meter entfernt. Er fährt hin... kommt nach einiger Zeit wieder zum Kiosk, bedankt sich, ist hocherfreut über die freundlichen Leute an der Campingrezeption. "Die 

Blick auf den Thaneller, den es zu Umrunden gilt...
Blick auf den Thaneller, den es zu Umrunden gilt...

haben zwar keine Ladestation, aber ne Steckdose und da darf ich Laden". Er holt sich (Selbstbedienung) was Flüssiges und erzählt... Er hat sich etwas vertan... kommt vom Forggensee bei Füssen... dann ging es hoch und da habe ich geschwitzt und dann ging es bergab - und da hab ich noch mehr geschwitzt (vor Angst)... das war ja so steil... und so viel Schotter... ich bin alleine... und wenn ich gestürzt wäre, dann hätte mich wohl niemand gefunden... sowas mach ich nicht mehr... Hoffentlich komme ich wieder zurück an den Forggensee...

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In der Gegend um Westerheim (Brünnele)

Blick auf das Ulmer Münster...
Blick auf das Ulmer Münster...

Gestern habe ich noch - bevor ich in die Waagerechte Bettposition übergegangen bin -  einen Termin via Internet beim Friseur meiner Wahl gemacht.

 

Nach dem Frühstück mache ich mich also auf nach Ulm. Ich habe noch etwas Zeit und schaue mich kurz in der neuen Ulms Mitte um, die momentan immer noch im Bau ist. Und ich muss sagen: Sie gefällt mir nicht besonders. Die Bauten sind mir zu hoch, jeder Meter ist zugeplastert, kein Baum, kein Grün, nicht mein Geschmack.

Ich erhasche einen kurzen Blick aufs Ulmer Münster - da lacht mein Herz (kurz). Da sind mir die gemähten Wiesen auf der schwäbischen Alb schon wesentlich lieber...


Pünktlich erscheine ich beim Friseur. Auch hier muss ich erst mal seinen QR-Code scannen und mich als Kunde einchecken. Aber dann genieße ich das Waschen und Schneiden der Haare.

 

Meine Meisterin mit Schere und Kamm hat auch die Schnauze von Corona voll und war deshalb - sobald der erste Biergarten eröffnen durfte - unter den Gästen, wie sie mir im Vertrauen erzählte. Das kann ich wiederum sehr gut verstehen, wo doch die meisten Haarschneiderinnen zusätzlich auch Kommunikations-weltmeisterinnen sind. Und Kommunikation stand ja seit Corona-Monaten nicht auf der Agenda. 

Brünnele (Weidstetten)...
Rechts unten das Loch - das ist s'Brünnele (Weidstetten)...

Frisch gestriegelt - und ich strotze vor Kraft - hole ich mir jetzt noch ein halbes Hähnchen. Irgendwie brauchen meine Haarwurzeln Nahrung -  und die sollen sie haben...

S'Brünnele, gut erkennbar...
S'Brünnele, gut erkennbar...

Das Hähnchen ist gelandet - mein Bauch ist sehr zufrieden. Nun muss ich mich aber noch bewegen. Also nix wie rauf aufs Bike und in die Pedale getreten. Wie so oft ist kein konkreter Plan in meiner Birne, nur so die grobe Richtung, aber das reicht ja auch. Der Weg zum Brünnele ist nun für die Nachahmung per Bike nicht unbedingt geeignet... denn das Vorderrad passt exakt in den Brunnen, und der liegt direkt am kaum zu erkennenden Weg. Die 4 Äste, die (vermutlich) ein netter Wanderer über den Brunnen gelegt hat, hält weder Tier noch Mensch vor einem Absturz ab.

War hier das sagenumwobene Schloss der Helfensteiner...
War hier das sagenumwobene Schloss der Helfensteiner...

Ich fahre weiter und komme zum Helfensteinischen Schloss, das hier oder zumindest in dieser Gegend gestanden haben soll. Auf meiner Karte führt der Weg zwar an dem Steinhügel vorbei, jedoch mein Bike verweigert die Weiterfahrt - es kann keinen Weg mehr erkennen.

Der Kuttel-Apel-Stein ist fast nicht mehr zu erkennen...
Der Kuttel-Apel-Stein ist fast nicht mehr zu erkennen...
Blick vom Kuttel-Apel-Stein...
Blick vom Kuttel-Apel-Stein...

Ich fahre weiter zum Kuttel-Apel-Stein, der wohl seine Form durch Erosion erhielt. Er steht am Ende eines kleines Trockentals. Es gibt einige von diesen eigenartigen Felsen...

Es mag aussehen wie ein einziger Baum...
Es mag aussehen wie ein einziger Baum...

Ein weiteres Naturdenkmal finde ich am Orteingang von Westerheim. 4 mächtige Stämme umringen wie ein einziger Baum die Loretto-Kapelle. Diese versteckt sich unter der Blätterwerk und ist kaum zu erkennen.

 

Wenn man sich im Ort umsieht, so gibt es 5 Kapellen in Westerheim, wobei die Loretto-Kapelle die älteste und auch größte ist. Sie wurde 1705 erbaut, unterstützt von den Merklinger Bürgern, die mit ihren Spenden den Bau der Kapelle tatkräftig unterstützten. 1756 wurde eine Glocke installiert.


Butzenkapelle in Westerheim...
Butzenkapelle
Skilift Salzwinkel
Skilift Salzwinkel...

Die Butzenkapelle ist eine unscheinbare Kapelle in Westerheim. Sie wurde 1850 erbaut und war damals entfernt vom Dorf. Heute ist sie in eine gewachsene Siedlung integriert...

Die Hagsbuchhüle
Die Hagsbuchhüle

Eigentlich will ich den flachen Weg nach Laichingen nehmen. Aber da ich diesen ja zur Genüge kenne, biege ich nach links zum Hagsbuch. Dort ist eine alte Hüle, die vermutlich als Viehtränke diente.


Machtolsheim ist in Sicht...
Machtolsheim ist in Sicht...

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Bad Boll, Gammelshausen

Schien gestern noch die pure Sonne vom Himmel und der Wind schlief so vor sich hin, so ist er heute wieder aufgewacht und bläst mit frischem Atem. Dann ist es wohl besser, ich verlasse die schwäbische Alb und fahre hinunter in wärmere Gebiete. Ich nehme Kurs auf Bad Boll. 

 

Von dort radle ich in Richtung Göppingen. Aber schon nach kurzer Zeit geht mir der Wind so auf den Nerv, dass ich eine 180 Grad Wende einlege. Es ist mir einfach zu kühl und zu windig. 

Die 3 Kaiserberge...
Die 3 Kaiserberge...

Blumenbeet in Bad Ditzenbach
Blumenbeet in Bad Ditzenbach

Hinter Aufhausen lud mich dann eine sonnige Bank zum Verweilen ein. Das leckere Wurstbrot in meinem Rucksack wollte ich ja auch nicht mehr verschimmeln lassen. Eine knappe Stunde später war ich frisch geduscht und habe das kühle Bier über das Wurstbrot rieseln lassen...


Badsee Isny, Iller, Nellingen

Ich habe sehr gut geschlafen - im Fass - auf dem Campingplatz am Badsee. Heute möchte ich mit dem Rad wieder die Heimreise antreten. Ich setze mein Rad-Navi unter Strom... das Starten des Garmin-GPS-Gerätchens könnte flotter gehen, da ist noch Luft nach oben. Normalerweise wird im Anschluss die Landkarte mit der aktuellen Position angezeigt. Was ich sehe, lässt meinen Blutdruck steigen... Keine Karte, nur eine weiße Fläche kann mein Auge erkennen.

Vor 2 Tagen habe ich ne neue Softwareversion aufgespielt, das muss damit zusammenhängen. Also erst mal wieder eine anständige Karte auf das Garmin-Navi geladen. Und siehe da - anstelle der weißen Fläche werden nun Straßen und Orte angezeigt. So ist es gut. 

 

Bis nach Nellingen werden es ca. 120 km sein. Ich fülle meine Radflasche mit Wasser und starte. Riegel für den ersten Hunger habe ich im Rucksack.

Blick auf die Iller...
Blick auf die Iller...

Nach einer welligen Anfahrt von ca. 25 Kilometern komme ich an mein erstes Teilziel, die Iller. Von nun an geht es für weitere ca. 50 km - meist direkt am Wasser - entlang. Bei einer kleinen Pause werfe ich 2 Riegel ein, super, die daraus resultierende Kraft geht direkt in die Oberschenkel und ich kann wieder flott weiter treten... 

Auf em Weg zur Lauterquelle...
Auf em Weg zur Lauterquelle...

In Blaustein ist Wochenmarkt - und das ist gut so. Ich habe Durst. An einem Würstlesstand erstehe ich 2 Cola. Die erste Flasche verdampft auf meiner Zunge, die zweite fülle ich in meine Radflasche, die schon auf Reserve läuft. Nun sind es noch 20 km und dann geht's unter die Dusche...


Kleine Runde am Badsee

Es gab Jahre, da wurde noch an Pfingsten das sogenannte "Ancampen" am Badsee gepflegt. "Ancampen" war der Start in die Campingsaison mit Freunden. Und das fand immer am traumhaft gelegenen Badsee in der Nähe von Isny statt. Meist war es kalt und ungemütlich - aber trotzdem irgendwie schön.

Das besagte Fass auf dem Campingplatz in Almisried am Badsee
Das besagte Fass auf dem Campingplatz in Almisried am Badsee

Nachdem im vergangenen Jahr unser Wohnmobil in Flammen aufging und das neue im Mai geliefert werden sollte - der aktuelle Liefertermin ist Anfang Oktober - musste eben das nebenstehende Fass als 

Schlafstätte herhalten.

 

Natürlich musste ein Corona-negativ-Test vorgezeigt werden. Unweit der Autobahn in  Ulm hat zu diesem Zweck eine relativ neue Drive-in-Teststation ihre Zelte aufgeschlagen. Also Blinker raus, Stäbchen in die Nase und 20 Minuten später war das Ergebnis auf dem Handy.


Nach einer guten Stunde erfolgte dann das problemlose Einchecken auf dem Campingplatz und sich die Sonne von der guten Seite zeigte ging es gleich aufs Rad, um die Beinchen zu vertreten.

Glashütte Schmidsfelden, Museum
Glashütte Schmidsfelden, Museum
Das historische Glasmacherdorf...
Das historische Glasmacherdorf...

Bis zum Jahre 1898 wurde in Schmidsfelden die Glashütte noch betrieben. Erst im Jahre 1998 wurden einige Gebäude wieder saniert und ein Museum eingerichtet, in dem noch heute die Kunst der Glasbläser den Touristen näher gebracht wird.

Die Eschach, knapp 35 km lang...
Die Eschach, knapp 35 km lang...
Einfahrt zum Centerpark Urlau in der Nähe von Leutkirch...
Einfahrt zum Centerpark Urlau in der Nähe von Leutkirch...

Auf der Fahrt nach Leutkirch hätte ich gerne noch einen Blick in den Centerpark, der im Herbst 2018 eröffnet wurde. Kaum zu gleuben, was auf dem Gelände eines ehemaligen Monitionslagers für chemische Waffen aus dem 2. Weltkrieg entstanden ist...

Leider blieb mir der Eingang ins Centerpark Gelände verwehrt...
Leider blieb mir der Eingang ins Centerpark Gelände verwehrt...

Über Leutkirch ging es dann wieder zurück an den Badsee.


Orchideensuchfahrt im Relaxtempo

Irgendwie ist die Welt - wenn sie diese Farben an Tageslicht bringt - doch in Ordnung, oder?
Irgendwie ist die Welt - wenn sie diese Farben an Tageslicht bringt - doch in Ordnung, oder?

Ok - ich muss zugeben, dass das obige Bild einen gewaltigen Nachteil hat - es wird weder die aktuelle Temperatur noch die Windgeschwindigkeit angezeigt. Aber sonst ist dieser Blick Labsal für die Seele. Auch der Milan in der Luft hat seine helle Freude.

Und wenn ich schon den Rotmilan sehe... genau in dieser Ecke hatte ich mal ein Begegnung mit (vermutlich) einer Mäusebussard-Mutter. Ich will das mal kurz erzählen. Ich war eines schönen Tages hier beim Joggen, als ich von hinten einen Luftzug bemerkte. Ich blickte hoch und sah einen Mäusebussard in die Lüfte steigen. Ich dachte mir nichts dabei und joggte weiter... Plötzlich wieder das gleiche Geräusch über meinem Kopf - wieder dieser angriffslustige Rotmilan. Nun flog er zum Waldrand, drehte und flog nun 1 Meter über der Grasnarbe direkt auf mich zu. Vor mir stieg er senkrecht in die Luft. Das wiederholte sich nun einige Male und ich suchte nach Steinen - sonst hatte ich ihm ja nichts entgegen zu setzen - die ich dann nach ihm warf. 

Auf der Albhochfläche...
Auf der Albhochfläche...

Ich kann mich erinnern... wenn man alleine ist und man von der Natur - in diesem Fall von einem Rotmilan - attackiert wird, dann wird einem blitzschnell bewusst, dass man eigentlich nur eine ganz kleine Leuchte auf Gottes Erdboden ist. Ich wartete nur noch, bis er seine Krallen ausfährt und mir die Augen aushackt...

 

Ich bin dann in den kurzen Angriffspausen immer ein kleines Stück weitergejoggt. Auch hatte ich einen anständigen Stock gefunden, mit dem ich mich besser wehren konnte.

 


Als ich dann - aus Sicht des Rotmilans - weit genug entfernt war, stellte er seine Angriffsflugmanöver ein. Ich denke, jeder der so einen Vogel mal im Angriffsmodus erlebt hat, kann meine Ängste nachvollziehen. Immerhin kommt so ein Vogel auf eine Spannweite von 1,60 - 1,80 Meter...

Die Orchideenwiese bei Berneck
Die Orchideenwiese - ein wirkliches Kleinod - ist erreicht...

Ich weiß nicht genau, wo die Orchideenwiese hier bei Berneck ist. Den Erzählungen nach soll sie am Albtrauf (den ich ja eigentlich verdammt gut kenne) oberhalb von Berneck sein. 

 

Oh hier geht ein Trampelpfad rechts durch die Büsche. Ich schiebe mein Bike, will ja keine von diesen selten schönen Gewächsen niederwalzen, und dann sehe ich sie - die Wanderer, mit dem Handy in der Hand - knieend - fotografierend und staunend. Ich lege mein Bike zur Seite und  tue desgleichen...


Orchideenwiese Berneck
Orchideenwiese Berneck

Und von hier oben ist der Ausblick ins Filstal so um Deggingen auch nicht zu verachten...

Deggingen im oberen Filstal...
Deggingen im oberen Filstal...
Die "Ave" bei Deggingen...
Die "Ave" bei Deggingen...

Die "Ave" ist eine Wallfahrtskapelle und wurde in den Jahren 1716 - 1718 erbaut. Sie steht etwas abseits des Dorfes Deggingen, mächtige Linden befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Bilder der Seitenaltäre wurden früher (so um 1535 - 1600) erstellt und wurden von Rudolf von Helfenstein aus Rom nach Deggingen verbracht.

In den Jahren 1932 - 2018 übernahmen die Kapuziner die Wallfahrtsseelsorge. Auch heute finden noch regelmäßig die Gottesdienste  statt.

Deggingen hat ca. 5.500 Einwohner und liegt 465 m hoch. 



Es riecht nach frisch gemähtem Gras (4 x Gosbach)...

Heute ziehe ich mich gleich anständig an... Der Wettermann spricht zwar von einem Hoch über Deutschland, aber das ist ja momentan noch nicht gleich zu setzen mit Wärme. Vermutlich liegt über der schwäbischen Alb noch der Februarwind. 

Mein Bike hat heute mal einen Ruhetag. Ich möchte mal wieder mein Rennrad bewegen. Nur mal kurz die Alb runter nach Gosbach und dann wieder hoch. Oben angekommen - fühle ich mich weder schlapp noch matt - also die gleiche Prozedur noch einmal. Nach der 4. Runde verlangt mein Körper nach Flüssigkeit. Die kann ich ihm ja noch problemlos geben. Aber dann verlangt er nach fester Nahrung - also schnell ab nach Hause...

Ich wäre ja auch reif für ein Mittagsschläfchen...
Ich wäre ja auch reif für ein Mittagsschläfchen...
Ich sehe hier lauter Mickey Mäuse (Ohren, Augen, Nase...)...
Ich sehe hier lauter Mickey Mäuse (Ohren, Augen, Nase...)...
Auf der Alb haben (fast) alle Kühe Ausgang...
Auf der Alb haben (fast) alle Kühe Ausgang...


Lonetal, Langenau, Oberelchingen

Ich schaue in den Himmel - dieser zeigt sich heute mal von einer ganz anderen Seite: Azurblau leuchtet es von oben und die Sonne strahlt über beide Backen - wenn sie diese nun hätte. Mein Bike leidet zwar immer noch an der Bremsbackenblockierkrankheit, ich entscheide mich trotzdem für den treuen Bock - er hat mir ja immer gute Dienste geleistet und vielleicht muss ich heute ja gar nicht bremsen.

 

Ein Blick auf den Terrassenthermometer zeigt 22 Grad und ich streife das kurze Schwarze über und besteige mein Rädchen, das ich schon vor der Türe in Stellung 

Blick auf die Klosterkirche Oberelchingen...
Blick auf die Klosterkirche Oberelchingen...

gebracht habe. Nach den ersten 20 Metern - ich verlasse den Windschatten des Hauses - leite ich eine 180 Grad Wende ein - stelle mein Bike wieder vor der Türe ab und ziehe mir lange Sachen an... der kräftige Wind ist einfach saukalt. 

 

Nun geht's mir doch schon besser. Meine Dezemberbekleidung wärmt meinen Körper und das steigert natürlich mein Glücksgefühl. Da ich mich für eine relativ ebene Tour entschieden habe, vermeide ich den Albtrauf und pedaliere ins Lonetal. Von dort nach Langenau in Richtung Donau und über Oberelchingen wieder zurück.



Nellingen - ein Blick in die Vergangenheit...

Es vergeht kein Tag an dem ich nicht über das Wetter meckern könnte... Sicherlich, in Sibirien hast du auch kalte Füße. Aber ich bin nun mal nicht in Sibirien. Mein Bike hat mir in der Zwischenzeit auch die Freundschaft gekündigt. Immer wenn ich gezwungen werde, meine Geschwindigkeit zu reduzieren - sei es, weil Fußgänger in Sichtweite sind oder weil mein Kleinhirn die von den Augen gemeldeten Informationen nicht mehr in der geforderten Schnelligkeit verarbeiten kann - die Bremshebel gegen den Lenker zu drücken, erreiche ich zwar sofort die gewünschte Entschleunigung...

Jedoch wenn ich die Bremshebel wieder löse, verharren diese in der vorher eingestellten Position, was natürlich meine Fahrt weiterhin abbremst und ich zum Pedaltreten aufgefordert werde, sofern ich nicht zum Stillstand kommen will. Dann lösen sich auch nach geraumer Zeit die Bremsen und die Bremshebel kehren - wenn auch widerwillig - in die ursprüngliche Stellung zurück. Das nervt...

 

Und da ich momentan - Dank Maiwetter 2021 - keine Bilder mit blauem Himmel hier einstellen kann, lege ich mal ein kleines Video über mein Lieblingsdorf auf der schwäbischen Alb auf...


Ein schlechter Tag...

Heute war ich mal wieder bei der Zahnärztin meines Vertrauens. Sie hat auch gar nicht gebohrt. Allerdings habe ich den Verlust eines Zahns zu vermelden, der mit der Weisheit in Zusammenhang steht. Ok, ich werde das überleben. in der anschließenden Sofa-Session habe ich ein kleines Video erstellt, das ich euch nicht vorenthalten will.


Schelklingen_Blaubeuren_Blaustein

Was für ein Tag... Nicht nur die Tatsache, dass heute der Muttertag aufgerufen wird, nein - es ist auch der Tag des Thermometers. Die letzten Wochen hatte ich den Eindruck, dass das Quecksilber eingerostet sei. 

 

Nichts dergleichen, heute erwachte es aus dem Winterschlaf. Schon beim Frühstück klettert es auf 16 Grad (naja, allzu früh habe ich nicht gefrühstückt). Mit kurzen Klamotten aufs Bike, das gab es zuletzt im Februar und da war ja eigentlich noch Winter. Aber ich will nicht meckern. Öl auf die Kette und treten...

Auf den Feldern wird es langsam grün...
Auf den Feldern wird es langsam grün...

Auf dieser Wieser haben sich die Zähne der Löwen versammelt...
Auf dieser Wieser haben sich die Zähne der Löwen versammelt...
Blick in die verschneiten Alpen...
Blick in die verschneiten Alpen...

Ich fahre erst mal in Richtung Ennabeuren. An einer knackigen Rampe - ich habe bereits notgedrungen auf Schnappatmung umgestellt - überholt mich eine Frau mit ihrem E-Bike. Ihr Mann hechelt hinterher... Oben angekommen machen beide ne Pause... 

 

Weiter geht es in Richtung Oberschelklingen. Von hier hat man einen wirklich tollen Ausblick auf die noch immer verschneiten Alpen. Auf dem Foto ist es kaum zu erkennen... vergrößern hilft.  Kurze Zeit später kommt ein Abzweig "Jägerwegle".


Obwohl ich eigentlich weiß, wo sich Jäger im Allgemeinen bewegen, nehme ich das Jägerwegle. Die ersten 200 m sind auch wirklich einladend.

Jägerwegle - Einfahrt...
Jägerwegle - Einfahrt...
Wer würde sich auf diesem Weg denn nicht wohl fühlen...
Wer würde sich auf diesem Weg denn nicht wohl fühlen...

Der Weg wir immer schmaler, auch die Ränder and den Seiten. So langsam kommen mir Zweifel, ob denn das "Jägerwegle" die richtige Entscheidung war.

Soll ich umdrehen...
Soll ich umdrehen...

Ich fahre weiter, den Weg immer im Blick. Wenn mir Wanderer entgegen kommen, steige ich sofort ab, denke ich. Ich möchte ja am Muttertag keine Mami verärgern...

 

Und ich habe Glück, kein Mensch ist unterwegs. Zu guter Letzt geht es noch steil bergab nach Schelklingen - geschafft.

Gott sei Dank sind keine Wanderer unterwegs...
Gott sei Dank sind keine Wanderer unterwegs...

Nach einer kleinen Fehlfahrt, radle ich auf dem viel befahrenen und bekannten Radweg nach Blaubeuren. Hier angekommen traue ich meinen Augen nicht: 


Menschenmassen in der Fußgängerzone, Schlangen vor den Eisständen. Ich steige ab und schiebe mein Rad... Es ist besser so - für mich - und für die Eis-schlotzenden Massen. Ich bin gottfroh, als ich wieder auf meinem Sattel Platz nehmen kann. Über das kleine Lautertal komme ich wieder nach Nellingen.

Lonetopf, Bernstadt, Tomerdingen

Endlich ist das Wetter mal so, dass ich nicht bei dessen Anblick gleich wieder in meinem Relaxsessel versinke. Mein Bike habe ich vor Wochen wieder ins Winterquartier namens Keller verfrachtet. Ich hole es wieder ans Tageslicht und hätte es Hufe, es würde scharren...

Dieser Weg war mal wieder eine Fehlentscheidung...
Dieser Weg war mal wieder eine Fehlentscheidung...
Die Lone mit reichlich Wasser (ein seltener Anblick)...
Die Lone mit reichlich Wasser (ein seltener Anblick)...

Ich fahre los - doch irgendwie fehlt mir die Orientierung. Unten im Filstal wäre es vermutlich wärmer, aber ich fahre bereits in die entgegengesetzte Richtung. Egal, ich fahre links, rechts, links, rechts und - schon bin ich auf einem Weg, den ich mit meiner Erstbefahrung beglücke...

Was für ein Wurzelwerk... ob der Baum das absichtlich macht...
Was für ein Wurzelwerk... ob der Baum das absichtlich macht...
Endlich Licht am Ende des...
Endlich Licht am Ende des...

Ein richtiges Ziel ist in diesen Zeiten ja auch nicht so wichtig - es ist sowieso weder ein Cafe noch ein schattiger Biergarten geöffnet. Also behalte ich nur das übergeordnete Ziel "zuhause" im Blick und bewege mich weiterhin meist auf unbekannten Wegen.

Irgendwo in der Nähe von Luizhausen...
Irgendwo in der Nähe von Luizhausen...


Das Wetter raubt mir den letzten Nerv...

Wind, Regen und keine Sonne. Das ist nun wirklich nicht nach meinem Geschmack. Mein Bike - ich habe es schon einige Tage nicht mal mehr gesehen - rostet wohl im Keller vor sich hin. Der kälteste April seit Jahrzehnten. Wenn ich bedenke, dass ich schon im Februar mit Hose kurz auf meinem Rädchen gesessen habe... Nun ist es Anfang Mai und keine Wetteränderung in Sicht.

Ich habe mal ein kleines Video erstellt in dem ich euch motivieren möchte, mal auf der schwäbischen Alb eine kleine (oder auch größere) Radtour zu unternehmen. Natürlich erst, wenn sich Corona etwas in die Schranken hat weisen lassen.