Ein ruhiger Tag - den solltest du auch mal einlegen

Ein herrlich kalter Tag - und ohne Nebel. Da ich erst neue Bremsbeläge an meinen Bike montieren muss (erst mal kaufen), mache ich heute mal ne kleine Winterwanderung. Der Wind ist kaum spürbar, aber kalt - dafür lacht die Sonne direkt in mein Gesicht. Ich nehme einen Abzweig nach rechts und habe nun die Sonne im Rücken - sehr angenehm, fast zu warm... 

Wieder in heimischen Gefilden angekommen, brauche ich erst mal ne Kleinigkeit zwischen den Zähnen. Da ich heute überhaupt auf Relaxen stehe, packe ich Bademantel, Schlappen und Saunatücher in die Sporttasche und fahre nach Bad Überkingen in die Therme. Im Außenbecken genieße ich und meine Muskulatur erst mal die vielen Wasserdüsen, die es verstehen, jeden einzelnen Muskel meines Körpers von zart bis hart durchzukneten.

 

Zwei Saunagänge mit anschließendem Wegsacken ins nahe Traumland runden meine Wellness-Session ab. Das habe ich heute gebraucht - es ist ja bald Weihnachten... 

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Die Sonne lacht - da geht eine kleine Runde...

Die letzten 2 Tage ist Nellingen ja im Nebel versunken. Heute ist endlich mal wieder Sonne... aber dennoch ist es saukalt. Ich packe mich dick ein - die Gesichtsmaske lasse ich mal weg - was ich später dann bereuen werde. Ich fahre erst Richtung Autobahn, sehe jedoch, 


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Es gibt Tage, die braucht man nicht...

Vor ein paar Tagen meldete sich eine Freundin aus Aschaffenburg und schrieb per WhatsApp, dass unsere gemeinsame Freundin ihrem Krebsleiden erlegen ist. Heute ist Beerdigung. Und da sie eine wirklich sehr nette und hilfsbereite Freundin war, die sich für andere immer den A.... aufgerissen und selten an sich gedacht hat, war es mir ein Bedürfnis, sie auf ihrem letzten Gang zu begleiten. Vor über 3 Jahren erzählte sie mir, dass der Arzt bei ihr Darmkrebs diagnostiziert hätte. Dann - nach ca. einem Jahr galt sie als geheilt... jedoch schon ein paar Monate später klagte sie über "Luftprobleme" - beim Treppensteigen müsse sie Pausen einlegen... und da ich schon zumindest 2 liebe Menschen, die an Lungenkrebs erkrankten, erleben musste, deutete ich diese Anzeichen schon damals als kein gutes Ohmen.

 

Nun ja - irgendwann ist für uns alle mal der letzte Tag. Für sie war es sicherlich eine Erlösung - sie wog am Ende noch 40 kg... Das Wetter war wie geschaffen für eine Urnenbeisetzung - kalt, windig und düster. Der Freund der Verstorbenen kam ohne Anorak oder Mantel - alle anderen waren winter-mäßig eingepackt. Aber ich denke, dass Andreas die Kälte gar nicht so richtig registriert hat. Ich solle unbedingt ab und zu nach Aschaffenburg zu Besuch kommen - und ich denke, das werde ich so ab und zu tun...

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Endlich - die Krippe ist fertig...

Endlich ist es geschafft. Die Krippe ist (fast) fertig. Es fehlen nur noch hie und da ein paar Tannenzweige. Wenn sich mal der Nebel verzogen hat und das Wetter wieder etwas freundlicher ist, dann werde ich mal auf Suche gehen. Ein Engelein ist mir runter gefallen und hat sich beide Flügelchen gebrochen... einen habe ich ja noch gefunden, aber der andere ist im Nierwana verschwunden. Naja, vielleicht taucht er ja irgendwann wieder auf... 

An der Seite sind Bewegungsmelder installiert... wenn abends bei Dunkelheit - und es wird ja momentan schon früh dunkel - dann irgendjemand auf dem Gehsteig an der Krippe vorbei geht, dann gehen die vielen Lichtlein an...


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Wohnwagen schrubben - dann relaxen

Seit Monaten will  ich schon das Dach den Wohnwagens schrubben. Gott sei Dank habe ich so lange damit gewartet, denn heute ist der ideale Tag für diesen Job. Und wenn ich es heute wieder verschiebe, dann schneit es nächste Woche und dann kann ich wieder das Dach nicht auf

Vor einer Minute lag ich noch im Liegestuhl...
Vor einer Minute lag ich noch im Liegestuhl...
Der Einstein im Hintergrund - soll ich da noch hoch?
Der Einstein im Hintergrund - soll ich da noch hoch?

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Tannheimer Tal - heute mal Biken auf der Sonnenseite

Die Chancen auf einen schönen Tag sind gut. Ich beschließe ins Tannheimer Tal zu fahren. Ich nehmer noch einen Teil der Skiausrüstung mit, die kann ich ja schon mal ins Winterdomizil bringen. Heute ist kein Verkehr - also kein Stress. Auf dem Campingplatz angekommen - bis auf eine Frau ist er menschenleer - lacht die Sonne. Also mach ich eine Sonnentour. Im Tannheimer Tal liegen ja im Winter die Nordhänge des Tales im Schatten, die Südhänge erfreuen sich der wärmenden Sonne. 

 

Auf meiner Fahrt treffe ich nur wenige Wanderer - Einheimische - um diese Zeit ist ja das Tal wie ausgestorben. Die Touristen sind beim Malochen, um die Kohle für den nächsten Winterurlaub zu beschaffen. Auf dem Weg in Richtung Füssener Jöchle blockiert eine Mamutbaumvollerntemaschiene den Weg. Sie holt sich die Baumstämme vom Hang unterhalb, die liegen da kreuz und quer durcheinander, mit ihrem mächtigen Greifarm. Hat der Greifer mal einen Stamm gepackt, dann gibt es kein Entkommen mehr. Innerhalb von wenigen Sekunden ist der Stamm vom Dicken bis zum Dünnen entastet, dann wird der Stamm im Greifer wieder zurück gerollt zum dicken Teil des Stammes.

Punktueller Schneefall?
Punktueller Schneefall?
Auf der Märchenwiese liegt schon Schnee für die Kinder
Auf der Märchenwiese liegt schon Schnee für die Kinder

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Kein Nebel - Sonne pur - da geht doch ne kleine Bikerunde

In der Nähe von Reutti
In der Nähe von Reutti

11:30 Uhr und das Thermometer zeigt schon 3 Grad, das kann ja nur noch besser werden. Ich hole mein Bike aus der Garage - hinten fehlt Luft. Also schnell die Pumpe geholt und dem Reifen wieder den nötigen Lebensgeist eingehaucht. Heute nehme ich mal nicht Kurs auf den Albabstieg (da müsste ich ja wieder hoch), ich bleibe auf der Alb und strample Richtung Lone-Ursprung. Mitten in Urspring entspringt die Lone, sie kommt einfach aus dem Boden, mit ca. 200 Litern pro Sekunde, sammelt sich in einem Becken, das von der Fläche her nicht viel grösser ist, als als die Grundfläche eines 


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Holz liegt im Keller

Holz aus dem Sack
Holz aus dem Sack

Am Samstag in der Früh war die Nacht um 6:50 Uhr zu Ende - der Holzlieferant brachte Futter für den Kaminofen und klingelte mich aus dem Bett. Und das macht er nun schon seit bestimmt 25 Jahren, so alle 1-2 Jahre, je nach Bedarf. Das Schöne ist - er trägt es sackweise in den Keller... und joggt dabei die 

Holz vom Sack an  die Wand
Holz vom Sack an die Wand

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Temperaturtäuschung durch Terassenthermometer

Hausener Wand (im Hintergrund)
Hausener Wand (im Hintergrund)

Ein Blick auf den Aussenthermometer und mein Herz lacht - es zeigt 10 Grad - das ist ja wie im Frühling... Also rein in die Klamotten, die mal so fürs Radeln benötigt werden und das Bike aus der Garage geholt. Die (Garage) steht gegen Osten - und genau von da kommt auch der Wind. Obwohl das niemals 10 Grad sind, radle ich los. Ich bin ja gut angezogen. Erst mal runter von der Alb, denn unten ist es ja meist wärmer... Ja, es mag zwar unten wärmer sein, aber nach meiner Ankunft im "Täle" empfinde ich es nicht so. Es ist einfach sch...-kalt (max 2 Grad) und ich beschließe, dass ich mein Radl zunächst nicht mehr 


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Dezembertour bei 4 Grad nach längerer Abstinenz

Nun ist aber gut... lange genug war das Wetter nun mehr als bescheiden. Heute muss ich mal wieder mein Bike bewegen sonst - am Ende ist es dann irgendwann sauer und setzt aus Trotz noch Rost an. Das will und muss ich verhindern. Also schmiere ich die Kette, packe mich in ein dickes Winterdress, über die Radschuhe stülpe ich ebenfalls noch warme Überschuhe und steige aufs Rad. Der Wind kommt vermutlich direkt aus Sibirien - zumindest empfinde ich ihn so. Zum Glück habe ich mir auch die Sturmhaube über den Kopf gezogen, die wärmt prächtig. Und da sich nach einer Stunde meine Zehen immer noch warm

Nellingen am Horizont
Nellingen am Horizont

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Gansessen mit Freunden in Aschaffenburg

Es ist schon fast Tradition... das Gansessen im "Wilden Mann" in Aschaffenburg. Nur dieses Jahr habe ich mich schon besonders auf die Gans gefreut - noch mehr aber auf das Wiedersehen mit meinen alten Freunden unserer (fast) jahrzehnte-währenden Arbeitsgruppe meines ehemaligen Arbeitgebers. 

Ich starte vormittags in Richtung Aschaffenburg - mein Auto kennt den Weg - schlussendlich habe ich fast 20 Jahre diesen Weg wöchentlich genommen. Schon weit vor Stuttgart schickt mich mein Navi aufgrund von 10 km Stau auf der Autobahn von dieser auf eine Bundesstraße. Gott sei Dank war dann hier ein Unfall, aber ich habe ja Zeit...

Das erste Date hatte ich gegen halb 2 Uhr auf einen Kaffee. Hier konnte ich mich mit einem Freund, mit dem ich täglich (als ich noch berufstätig war) zu tun hatte, sofern er nicht in Urlaub oder erkrankt war. Immerhin bin ich schon ein halbes Jahr nicht mehr in der Firma und dennoch ist es, als wäre diese Lücke gar nicht vorhanden. Nur zu schnell verflog die Zeit... und da die Gans ja noch vertilgt werden wollte, bezog mein Zimmer im "Wilden Mann". Ein verdammt altes Gebäude, aber das Zimmer war ok, die Dusche neu und die Heizung funktionierte.

 

Um 18 Uhr rollte dann der Rest meiner lieb gewonnenen Freunde ein. Es tut in der Seele gut, mal wieder die alten Gesichter zu sehen, mit denen man über Jahre hinweg viele kleine und auch grössere Problemchen im Team gelöst hatte. Mit von der Partie ist auch ein ehemaliger Mitarbeiter, der in der Zwischenzeit bei einem anderen Arbeitgeber sehr erfolgreich tätig ist. Die Gans schmeckte - wie jedes Jahr - und das Bier ebenfalls. Wir erzählten und lachten viel - ein wirklich schöner Abend... Irgendwann ist dann auch wieder Zeit, die Beinchen hoch zu legen. Für mich war es einfach, ich ging einen Stock nach oben und hüpfte in die Koje.

 

Leider war morgens um 6 Uhr dann Ende der Nachtruhe - das Zimmer war in Richtung der viel befahrenen Hauptstrasse und die Fenster des Zimmers waren zwar vorhanden, jedoch war zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel so viel Luft, dass ich ebenso gut auf der Strasse hätte übernachten können. Nach mehrere erfolglosen Hin- und Herwälzaktionen im Bett brachte ich mich in die Senkrechte - und unter die Dusche. Das Frühstück war richtig lecker - sieht man mal vom unfreundlichen Personal ab - aber das wollte ich ja auch nicht essen. Nach einen kleinen Spaziergang durch "mein" Aschaffenburg brachte mich mein Autole wieder auf die schwäbische Alb.

Geburtstagsfete im Allgäu (60-iger in Eglofs)

Endlich steht mal wieder ein 60-iger an. Mein Schwager Hubbe hat ihn erfolgreich erreicht und deshalb wird in Eglofs gefeiert. Vorsichtshalber haben wir gleich mal ein Zimmer im Gasthaus Rose reserviert. Auch mein anderer Schwager aus dem Schwarzwald mit Frau, ihre Tochter mit Freund und auch mein Sohn mit Frau und 3-monatiger Tochter haben sich in der Rose für eine Nacht eingenistet. 

 

Kurz vor 19 Uhr treffen wir uns, um die paar Schritte zur Lokation gemeinsam zu gehen. Die Tische sind festlich geschmückt, auf einem befindet sich der Zapfhahn... ist ja nicht verkehrt, wenn man weiß, wo es was zu trinken gibt. Erst gibts zur Lockerung ein Gläschen Sekt - ich sehe viele bekannte, aber auch fremde Gesichter. So nehmen wir so langsam Platz, während das Essen anrollt. Das kommt ebenfalls von der oben erwähnten "Rose" - die kochen einfach lecker. Wie immer wenns schmeckt, wird dann einfach zu viel gegessen. Ein Gläschen Schnaps lähmt die Magenwand und das Völlegefühl tritt in den Hintergrund. 

Das Geburtstagskind (mitte)
Das Geburtstagskind (mitte)
Winnes gekonnter Vortrag über den Lupus Eglofis
Winnes gekonnter Vortrag über den Lupus Eglofis
Passende Tischdecke zu den Hemden
Passende Tischdecke zu den Hemden

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