Skitour aufs Füssener Jöchle

So kurz vor Weihnachten muss ich mal noch schnell auf den Campingplatz im Tannheimer Tal schauen, ob noch alles im Lot ist. Naja, es hat etwas geschneit - also erst mal die Schneeschaufel in den Arbeitsmodus versetzen...

Später krame ich meine Tourenski hervor, klebe das Fell (kein Tierfell...) auf die Laufflächen und fahre zur Talstation Füssener Jöchle. Normalerweise gehe ich entlang der Skipiste zur Sonnenalm. Aber heute will ich mal eine andere Tour nehmen - diese führt erst entlang der  Übungs-Schlepplifte nach oben, weiter über die Gessenwanger Alpe zur Sonnenalm. 

Ok, ich gebe es zu... mindestens 3 x lege ich mich beim Aufstieg unfreiwillig hin. Irgendwie waren die mageren Schnee- und Spurverhältnisse einfach nicht meine...

Es hat einfach zu wenig Schnee... Also Ski abschnallen und tragen...
Es hat einfach zu wenig Schnee... Also Ski abschnallen und tragen...

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Nach weiteren Moor- und Sauerstoffbädern auch das noch...

Die letzten Tage vergingen wie im Flug: Nach dem Frühstück - wobei die Zeiten recht variierten, mal schepperte der Wecker schon um 6 Uhr, manchmal erst um halb acht - zurück aufs Zimmer, rein in den Bademantel, runter ins Erdgeschoss und dann durch den Bademantelgang ins "Kaiserbad" oder auch nur in die Kurabteilung. Massageanwendungen und auch Paraffin, diese heiße Kerzenwachs (oder ist das kein Kerzenwachs?) über Hände oder auch Lendenpartie... herrlich entspannend, ich fühle mich anschließend wie neu geboren...

Frantiskovylazne, das Moor Amerika
Amerika, eine Moorlandschaft nahe Frantiskovylazne...

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Franzensbad, Spaziergang, Moorpackung und Hallenbad

Ich stehe grundsätzlich gerne auf - aber hier noch lieber... die Vorfreude auf das leckere Frühstück treibt mich aus dem Bett. Am Liebsten würde ich ja bereits vorher noch ne Runde mit dem Rad fahren, um den Hunger noch etwas in die Höhe zu treiben.

Satt und schon wieder müde mache ich mich auf zum Frühstücksverdauungsspaziergang. Dieser führt heute bis nach Amerika (siehe auch Foto rechts). Über Nacht hat der Weihnachtsmann die Gegend um Fanzensbad leicht mit Schnee überzuckert.

Nun drehe ich aber wieder um... es ist ja noch ein Stück...
Nun drehe ich aber wieder um... es ist ja noch ein Stück...

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Kuren in Franzensbad

Gestern gegen 14 Uhr sind wir - nach ca. 4 Stunden Fahrtzeit - in Franzensbad angekommen. Das Hotel war auch gleich gefunden... auch der Welcome Drink. 

Das Zimmer im 2. Stock ist groß und geräumig, der Ausblick aus dem Fenster geht in Richtung Kurpark. Dahinter liegt das Zentrum von Franzensbad. Leider lässt das Wetter noch zu Wünschen übrig... heute morgen waren schon die ersten Schneeflocken unterwegs und der Wind ist auch nicht von schlechten Eltern. Aber dagegen gibt es ja warme Jacken...

Eingang Hotel Pawlik - Aquaforum
Eingang Hotel Pawlik - Aquaforum

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Ok - ich habe mich jetzt genug erholt...

...und ich habe letzte Woche auch schon meine alljährlich wiederkehrenden Hustenanfälle genommen - nein, natürlich nicht freiwillig. Am Samstag die ersten Anzeichen - ein leichtes Kratzen im Hals und ich denke schon: Schei... das nimmt kein gutes Ende. Nach 2 Tagen des Kratzens sind die kleinen Tierchen - keine Ahnung, um welche Art von Viren es sich handelte - wohl in meine Lunge angestiegen und haben es sich dort gemütlich gemacht (vermutlich haben sie Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest getroffen).  

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Stuttgarter Stäffelestour...

Mit der Nellinger Fitnessgruppe ist am nächsten Sonntag eine "Stäffelestour in Stuagad" angesagt. Heute - ein noch nebeliger Oktobertag ist genau richtig, um einen Probelauf der Tour zu unternehmen. Die Prognosen fürs Wetter sind positiv und Sonne satt wurde in den Nachrichten versprochen...

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Kleine Thanellerumrundung mit den Nellingern...

Heute ist es endlich soweit, 3 von meinen Nellingern Radlfreunden werden mich im Tannheimer Tal besuchen, um zu einer kleinen Thanellerumrundung aufzubrechen - welch eine helle Freude. 

 

Pünktlich um 10 Uhr starten wir (Lore, Hilde und Eckhart) am Campingplatz. Es ist teilweise bewölkt, aber doch noch für die Jahreszeit recht warm. Erst mal radeln wir auf der linken Talseite in Richtung Gaichtpass. Über die alte Gaichtpassstrasse gelangen wir nach Weissenbach und Rieden. Vorbei am Riedener See verschwinden wir im Klausenwald (meist ansteigend), der uns kurz vor Heiterwang wieder ausspuckt.  

Am Heiterwanger See lassen wir uns das mitgebrachte Vesper schmecken und machen uns dann auf in 


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Fische futtern (nicht füttern) in Putbus...

Die Nacht war ungewöhnlich warm. Dafür war der Wind wie immer... er ist einfach da. Der Himmel hält sich schön bedeckt, in einem Farbton, der sich von hellgrau bis verdammt dunkelgrau beschreiben lässt. Wie immer sind die Sättel der Räder nass - heute Abend montiere ich sie ab und packe sie in den Kofferraum. Es macht ja nicht wirklich Fun, sich mit einer trockenen Hose auf einen nassen, durchweichten Sattel zu setzen. Und wer das nun nicht versteht, der mache mal einen Selbsttest. 

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Einmal auf den Königsstuhl...

Gestern waren wir auf dem Königsstuhl. Der wohl berühmteste Kreidefelsen auf Rügen ist 118 m hoch. Noch vor einigen Monaten konnte man in der Nähe des Felsens über eine schmale und steile Holztreppe bis hinunter an die Ostseeküste steigen. Leider ist diese Treppe mit ihren 412 Stufen 2016 gesperrt worden und wird auch wohl nicht mehr eröffnet werden, da sich die ganze Front der Kreidefelsen pro Jahr um ca. 20 cm zurück zieht und weitere Felsabbrüche zu erwarten sind.

Die Kreidefelsen sind aus einem sehr feinkörnigen, weißen und hochporösem Kalkstein und der ist ca. 70 Millionen Jahre alt. Steht man auf dem Königsstuhl, sieht man vom Felsen nichts... das wird einem erst so richtig klar, wenn man selbst drauf steht. Wandert man jedoch zur "Victoria-Sicht", kann man den Königsstuhl in seiner ganzen Pracht bewundern. Der Name Königsstuhl - so die Legende - ist darauf zurück zu führen, dass im Jahre 1715 der schwedische König Karl XII. von diesem Felsen aus eine Seeschlacht gegen die Dänen betrachtet oder gar geleitet haben soll. Der Anblick ermüdete den König, so dass ihm ein Stuhl gebracht wurde, der ihn vom anstrengenden Stehen erlöste...

Noch kein Mensch hier? Dann sind wir wohl zu früh aufgestanden...
Noch kein Mensch hier? Dann sind wir wohl zu früh aufgestanden...
Blick von der Victoria-Sicht auf den Königsstuhl
Blick von der Victoria-Sicht auf den Königsstuhl

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Rügens Südostzipfelerkundung...

Der südlichste Zipfel von Mönchgut...
Der südlichste Zipfel von Mönchgut...

Der Wind ist immer noch da und ich frage mich, ob er sich in dieser Gegend jemals zum Schlafen legt. Aber - und das ist etwas untypisch für die letzten Tage - es scheint die Sonne. Also mach ich mich auf, besteige mein Bike und radle in Richtung Süden von Mönchgut...

Sieht aus wie ne Abendstimmung - ist aber ne Morgenstimmung...
Sieht aus wie ne Abendstimmung - ist aber ne Morgenstimmung...

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Der heutige Tag wäre noch steigerungsfähig gewesen...

...aber er wollte sich nicht steigern. Es hat (gefühlt) die ganze Nacht geregnet. Da unsere Räder im Freien stehen, sind nun wenigstens die Sättel mal so richtig eingeweicht worden. Nachts stand das Thermometer auf 8 Grad und für den heutigen Tag soll das Quecksilber auf unglaubliche 12 Grad klettern. 

Da auf den späten Nachmittag erneutes Nass von oben angekündigt ist, unternehmen wir - und der Wind bläst wieder heftig von der Ostsee her aufs Land - ne kleine Tour in das Ostseebad Binz. Binz ist größte Seebad auf Rügen mit ca. 5.500 Einwohnern und ist ein Touristenmagnet. Kaum zu glauben, dass 1870 ganze 80 Badegäste gezählt wurden.

Die Seebrücke in Binz. Guck dir den Kerl im Vordergrund an - das ist der einzige, der nicht friert...
Die Seebrücke in Binz. Guck dir den Kerl im Vordergrund an - das ist der einzige, der nicht friert...

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Mit dem rasenden Roland auf das Jagdschloss...

Gestern sind wir quer über die Insel gefahren - von Schaprode nach Göhren. Dieses Göhren wird mit "h" geschrieben - also nicht verwechseln mit Gören... das sind unartige, kleine lebhafte Mädchen - wer kennt sie nicht...

 

Göhren (ca. 1.300 Einwohner) ist der östlichste Ort der Insel Rügen und liegt auf einer Höhe von 37 m. Um die Lungen der Touristen zu schonen, wurde vom Strand aus ein Schrägaufzug gebaut, der diese von der "Bernsteinstrandpromenade" in die City des Dorfes bringt. 

 

Zur Zeit sind Regen und Sturm allgegenwärtig. Und da eben das Wetter so unberechenbar ist, haben wir heute als fahrbaren Untersatz nicht das Rad gewählt, sondern den "Rasenden Roland" - ein Koloss aus Eisen und Stahl mit 650 PS, dessen Schlot noch Feuer und Asche spukt. 

Er startet pünktlich - und über seine Abfahrtszeiten lässt er nicht mit sich verhandeln - um 10:51 Uhr, sein feuriger Schlund ist längst mit glühender Kohle gefüllt und aus seinem Schornstein puffen dunkelgraue Wolken in den ebenso grauen Himmel, um uns zum Jagdschloss Granitz zu bringen. 

 

Wanderweg zum Jagdschloss Granitz...
Wanderweg zum Jagdschloss Granitz...

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Rügen und seine Bodden... rund um den großen Jasmunder Bodden

Laut Wetterbericht ist der letzte wirklich schöne Tag auf Rügen angesagt. Ab morgen soll es Sturm und Regen geben... Da will ich mir heute noch einmal so richtig die Beine vertreten. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Freien steige ich in die Pedale. Die Route um den Jasmunder Bodden habe ich gestern noch ausgearbeitet - mein PC stand mir mit Rat und Tat beiseite. 

Vermutlich bereitet die der Begriff "Bodden" deinem Gehirn noch Interpretationsschwierigkeiten. Da will ich dir noch kurz auf die Sprünge helfen - ich mußte bis gestern ja auch noch nichts mit diesem Begriff anzufangen.

Durch die Salzwiesen zum Neuendorfer Wiek...
Durch die Salzwiesen zum Neuendorfer Wiek...

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Auf geht's - Rügen ruft...

Gestern war es dann soweit... so um die Mittagszeit war das Wohnmobil geladen, betankt und wartete nur darauf, dass ich den Motor starten würde. Als in der Wohnung dann alles auf Vordermann war, schaltete ich die Alarmanlage noch scharf und dann gab ich Gas...

 

Wohl wissend, dass ich die 900 km auf die Insel Rügen nicht schaffen würde, steuerte ich gut gelaunt in Richtung Norden. Der Route sollte - so war zumindest der Plan - über Nürnberg gehen, jedoch meine bessere Hälfte gab der Strecke über - oder besser gesagt unter dem Rennsteig - den Vorzug.

Eingang Therme Bad Belzig
Eingang Therme Bad Belzig

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Mal wieder eine Thanellerumrundung...

Wie ist denn das Wetter in Tannheim? Ich mache mich schlau... und bin begeistert. Schnell den Träger ans Auto, das Bike druff, ein paar Klamotten ins Auto und schon bin ich unterwegs. Oh, erst noch zum Tanken. So teuer habe ich schon lange nicht mehr getankt... Hinter Illertissen sind 15 km Stau angesagt - also runter von der Autobahn und über die Dörfer bis hinter Memmingen - dann gehts auch auf der Autobahn wieder.

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Kuchalbrunde (mit Schiebepassagen) - schon lange nicht mehr gefahren...

Gestern sind wir wieder heil von unserem Thüringen-Ausflug zurück gekommen. In Bad Kissingen haben wir noch einen kleinen Zwischenstop eingelegt, um unsere Beine im Kurpark zu vertreten. Bad Kissingen liegt an  der Fränkischen Saale und hat ca. 22.000 Einwohner. 

 

Da die Septembersonne noch immer das Thermometer kräftig in die Höhe schnellen lässt, will ich heute mal wieder auf die Kuchalb fahren. Es ist bestimmt schon 10 Jahre her, dass ich über Geislingen (die 5 Tälerstadt) auf die Kuchalb geradelt bin.

Der Wechsel von Licht und Schatten verwirrt mich manchmal...
Der Wechsel von Licht und Schatten verwirrt mich manchmal...

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Erkundungsfahrt an der Ilm und Saale

Info-Tafel am Stellplatz...
Info-Tafel am Stellplatz...
Die 2 sitzen schon wochenlang da...
Die 2 sitzen schon wochenlang da...
Auch Radler kommen über die Ilm ;-)
Auch Radler kommen über die Ilm ;-)

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Weberstedt-Mühlhausen, Sightseeing mit Anne

Ein sehenswerter Urwald...
Ein sehenswerter Urwald...

Im Naturpark Hainich gibt es - und das ist wirklich einzigartig - sehr viele und sehr alte Buchen, die sich frei von menschlichen Eingriffen entwickeln konnten. Abgestorbene Bäume verrotten, eine Vielfalt von Insekten und Tieren fühlen sich in diesem Lebensraum sauwohl und ungestört. 30 verschiedene Laubbaumarten streben zur Sonne (in Deutschland überwiegen normalerweise Fichten und Kiefern).

 

Häufig ist hier die Rotbuche mit ihrem glatten Stamm zu sehen. Über 40 m hoch und ca. 400 Jahre alt kann so ein Rotbuche werden.


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Weberstedt, Baumwipfelpfad Naturpark Hainich

Der Campingplatz in Weberstedt (das Tor zum Naturpark Hainich) ist sehr übersichtlich - vielleicht zu 10 % belegt. Die Schranke ist offen, kein Mensch an der Rezeption. Statt dessen ein Zettel auf dem sinngemäß steht: Such dir einen Platz und bezahle, wenn Personal da ist. Genau das machen wir. 

Eine nette Frau kommt auf uns zugelaufen und erklärt uns das, was auf dem Zettel steht noch einmal... in gebrochenem Deutsch... aber wir haben ja den Zettel gelesen und können so ihre Gesten und Wortfetzen richtig deuten.

Campingplatz bei Weberstedt...
Campingplatz bei Weberstedt...

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Von Bad Langensalza entlang der Unstrut und Gera

Der Blick aus dem Dachfenster verspricht nen herrlichen Tag. Das Frühstück im Freien ist einfach ein Genuss. Da schmeckt das Müsli und die Thüringer Schrippe gleich doppelt so gut. Da die Landschaft hier nicht so viele Rad- und Feldwege zu bieten hat wie auf der schwäbischen Alb, werde ich heute bei meiner Radtour den ausgeschilderten Radwegen nachfahren.

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In Langensalza angekommen... gleich mal an die Unstrut...

So ist der Plan... Wir fahren nach Thüringen - es ist einfach sehr schön dort - und alles bezahlbar. Das Städtchen unseres Vertrauens ist Bad Langensalza. Es gibt einen Wohnmobilstellplatz an der Therme und laut Internet ist es auch wirklich ein schönes Städtchen mit vielen Gärten. Beispielsweise gibt es einen Botanischen Garten, einen japanischen, Apotheken-, Rosengarten und andere mehr...

In Bad Langensalza angekommen, gestaltet sich die Anfahrt auf den WoMo-Stellplatz erst mal etwas schwierig... gefühlt habe ich die Stadt schon 2 x umkreist... aber dann stehe ich perfekt. 

Tourist-Information Bad Langensalza
Erst mal in die Touri-Info in Bad Langensalza...

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Der Kornberg ruft - und dann kommen die Wolken...

Habe heute Bock mal wieder auf den Kornberg zu fahren. Die Kneipe ist wochentags zwar geschlossen - jedoch ist die Strecke sehr schön - kein Verkehr, auch keine Radler. Naja, das stimmt nicht ganz... aus irgendeinem Grund sind heute die Bauern unterwegs, mit ihren übergroßen Traktoren, deren Spurbreite die Wegbreite überschreitet. Mehrmals muss ich mich an den Wegrand drücken, um diese Ungetüme vorbei zu lassen. Was ich als sehr angenehm empfand ist die Tatsache, dass sich ausnahmslos alle per Handzeichen für meinen Hupf aus der Schusslinie bedankt haben.

Kinderspielplatz Aimer bei der Loidigaranch
Weißt du, wo sich dieser Kletterturm befindet?

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Ich bin mal wieder dabei - RTF Laichingen

RTF Laichingen 2018
RTF Laichingen 2018

Als um 6:00 Uhr der Wecker klingelt, bin ich hellwach und springe voller Vorfreude auf die heutige RTF aus dem Bett. Das Außenthermometer zeigt 6 Grad auf der Terrasse, also streife ich Bein- und Ärmlinge über und fahre nach Laichingen. Nach dem Ausfüllen der Startkarte beginne ich kurz nach 7:00 Uhr in die Pedale zu treten. 2 Kilometer nach dem Start zeigt das Thermometer noch 3 Grad - meine Finger schränken ihre Bewegungsfreiheit aufgrund der Kälte ein, aber die Bremsen habe ich noch im Griff.

 

Nach einer Stunde zeigt sich die Sonne und schickt die wärmenden Strahlen ungebremst auf meinen in der Zwischenzeit doch recht durchgefrorenen Körper. 


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Wo ist meine Luftpumpe...

Eigentlich ist für heute, da das Wetter laut Radio in den nächsten Tagen umschlagen wird, eine Thaneller-Umrundung geplant. Schnell noch die Luft in den Reifen mit der Hand geprüft... naja das ist noch ok.

 

Ich nehme die alte Gaichtpaß-Straße, die lange nicht befahrbar war. Im Juli wurde sie wieder geöffnet, Starkregen und Steinschlag hatten ihr im letzten Jahr heftig zugesetzt. Nun ist sie wirklich sehr gut präpariert und gut befahrbar. In Weißenbach nehme ich den Radweg in Richtung Rieden. 

Denkmal an der alten Gaichtpaß-Straße...
Denkmal an der alten Gaichtpaß-Straße...

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Kleine - aber schöne Runde im Tannheimer Tal

Tannheimer Tal, Blick gen Osten...
Tannheimer Tal, Blick gen Osten...

Eigentlich ist es ja zu heiß - aber mein Rädchen will ja bewegt werden. Also fahre ich mal langsam los - ziemlich planlos. Bei der Hitze will ich mir allzu viele Hügel heute ersparen. Und so nehme ich erst mal die linke Talseite, um mich vom Campingplatz zu entfernen.

 

Der Parkplatz am Haldensee ist brechend voll. Die Liegewiese ist nicht besonders groß, da werden die Touristen heute wie die Sardinen in der berühmten Büchse geschichtet liegen und sich sonnen...


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Rösch-Radreise, Jochberg - Kössen

Gestern Abend habe ich noch meinen Koffer gepackt - zumindest angefangen. Heute ist ja schon der letzte Tag unserer Rösch-Radreise, das letzte leckere Frühstück. Die Getränke muss ich noch bezahlen... ich bin um 7 Uhr an der Rezeption... werde aber ziemlich unfreundlich (die Dame hat beim Aufstehen wohl den falschen Fuß erwischt) darauf hingewiesen, dass der Tagesabschluss läuft. Und nicht nur ich bekomme den forschen Ton zu hören...

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Rösch-Radreise, Schwarzach - Hallein

Und schon wieder kitzelt mich die Sonne aus dem Bett. Das hervorragende Frühstück werde ich in ein paar Tagen vermissen... Der Bus holt uns wieder direkt am Hotel ab und kutschiert uns nach Schwarzach, wo wir den fahrbaren Untersatz gegen unser Rad austauschen. Die Salzach wird uns heute bis nach Hallein begleiten, wo unser Bus auf uns warten wird.

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Rösch-Radreise, Großglockner Hochalpenstrasse per Bus

Das Rad bleibt heute in der Garage - es ist eine Tour über die Großglockner Hochalpenstraße angesagt. Da ich noch nie in den Genuss gekommen bin, den höchsten Berg Österreichs hautnah zu erleben, bin ich sehr gespannt auf diese 36 Kehren, die sich über 48 km erstrecken. Ziel ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m.

 

Unser Busfahrer (meine Hochachtung) bringt uns sicher über das Obere Naßfeld und das Fuscher Törl, das über 100 m höher als unser Endziel liegt. Die höchste Stelle - das Hochtor (2.576 m). Hier kommen 

 

Blick auf Österreichs höchsten Gletscher...
Blick auf Österreichs höchsten Gletscher...

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Rösch-Radreise, Hinterglemm - Bruck an der Glocknerstrasse

Ist das nicht herrlich, wenn man von der Sonne geweckt wird? Kaum hat sie den Berg erklommen, schaut sie direkt in mein Bett. Schnell aufstehen, unter die Dusche - die Zähne geschrubbt und schon sitze ich beim Frühstück. Ich bin nicht er Erste unserer Radlgruppe...

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Rösch-Radreise, Neukirchen - Kitzlochklamm

Im Hotel gibt es nichts zu meckern. Die Betten verhelfen zu einem angenehmen Tiefschlaf bis in die Morgenstunden. Das Frühstück erfreut den Magen dank seiner Vielfältigkeit und Frische. Allerlei Müsli, Joghurt, Rührei, Würstchen und gebratener Speck, Gurken, Tomatenscheiben, verschiedene Marmeladen, sonstige Brotaufstriche, Brot, Brötchen, Wurst und so weiter und so fort... Wer sich so ein gutes Frühstück einverleibt, der kann dann auch in die Pedale treten...

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Rösch-Radreise, Anreise nach Bad Hofgastein

Es ist 4 Uhr und der Wecker tut seine Pflicht. So richtig erfreut bin ich ja nicht - aber was solls - heute geht es für eine Woche mit Rösch-Reisen ins Gasteiner Tal, um das Salzburger Land per Rad zu erkunden. 

Die laue Dusche haucht wieder Lebensfreude und neue Energie in meinen Körper, und auch der Kaffee hinterlässt die erwartete Wirkung. Wach und voller Vorfreude setze ich mich ins Auto und fahre nach Ringingen, um die Radlgäste zu begrüßen. Kurze Zeit später rollt der Bus in Richtung Gasteiner Tal.

Die Gasteiner Ache
Die Gasteiner Ache

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Ende Mozartradweg (Mit dem Zug von Rosenheim nach Ulm)

Ich starte mit 25 Minuten Verspätung... und das am hellen Morgen...
Ich starte mit 25 Minuten Verspätung... und das am hellen Morgen...

Das war ja so zu erwarten. Beim Frühstück schaue ich aus dem Fenster, das Wetter ist so lala. Gerade will ich zum Bahnhof starten, da öffnet der Himmel seine Schleusen.

 

Vier Schweizer wollen ebenfalls den Mozartradweg in Angriff nehmen, sie packen sich von oben bis unten in regendichte Klamotten. Ich muss ja nur die 500 m zum Bahnhof... sie beneiden mich... Ich wünsche den Schweizern eine trockene Reise und schmunzle in mich hinein...


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Von Waging am See nach Rosenheim

In dem Gasthaus meiner Wahl waren gleich mehrere Feiern... deshalb war die Nacht (der Schlaf) nicht gerade erste Sahne. Der Frühstücksraum war menschenleer. Kein Wunder bei dem Krach in der letzten Nacht. Das Frühstück ist ok - auch das Wetter.

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Von Eugendorf nach Waging am See

Der Zug kann auch mit Bier beladen werden - er fährt von der Bar bis zum Swimmingpool...
Der Zug kann auch mit Bier beladen werden - er fährt von der Bar bis zum Swimmingpool...

Das habe ich in der Tat noch nie gesehen - die kalten Getränke werden von diesem Zug von der Bar in den Swimmingpool gefahren. Die Strecke ist ca. 40 m lang.

 

Abends war der Biergarten vollkommen überbelegt - so dass ich mich an diesem herrlichen Abend "inhouse" stärken muss. 

Am nächsten Morgen... die Sonne lacht aus einem azurblauen Himmel. Der Verkehr ist so gut wie nicht vorhanden - nur ein paar Landwirte bewegen ihre Traktoren in ihre Ländereien. 


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Von Bad Reichenhall über Berchtesgaden und Salzburg nach Eugendorf

Auf der Höhe angekommen...
Auf der Höhe angekommen...

Nach Bayerisch Gmain (Deutschland) geht es verdammt knackig -öfters muss ich in den ersten Gang zurück schalten und komme trotzdem fast nicht hoch. Nach der Grenze (zu Österreich) kommen noch Rampen, bei denen normalerweise ein Lift installiert werden müsste... Dann geht es über >Bischofswiesen bis nach Berchtesgaden bergab (ok - es gibt Ausnahmen).

 


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Von Walchsee nach Bad Reichenhall

Morgens um 6:00 zwingt mich ein dringendes Bedürfnis, aus dem Schlafsack zu schlüpfen und den Weg zu den Toiletten einzuschlagen. Tiefliegende Nebelschwaden zwingen mich fast wieder zum Rückzug - das Bedürfnis ist jedoch übermächtig. Ich schlüpfe in meine Turnschuhe und marschier los... Das Gras ist nass wie nach einem erfrischenden Sommerregen. Als ich zurück komme, sind meine Turnschuhe nass. So eine Wiese ist zwar trocken eine Wonnematte - bei Nebelnässe besagte zu durchstreifen bringt jedoch Feuchte in die Socken...

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Mozartradweg - Start

Der Inn bei Rosenheim - ganz schön mächtig, der Kerl
Der Inn bei Rosenheim - ganz schön mächtig, der Kerl

Es war ein schnelle Entscheidung... Eigentlich wollte ich ja in die Slowakei... aber da die Wettervorhersage nicht gerade berauschend war, habe ich mich entschieden, den Mozartradweg mal zu testen. In einigen Zeitschriften habe ich davon gelesen - und da es eine Rundfahrt ist und auch die Anfahrt zum Einstieg relativ schmerzlos zu

bewältigen ist - soll's nun der Mozartradweg sein. Das Wetter ist zwar recht bescheiden, aber ich setze mich trotzdem in den Zug nach Rosenheim.


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Heute ist das Wetter ziemlich blöd - daher fahren wir nach Bled...

In Bled angekommen...
In Bled angekommen...

Bibr, bibr, brrrrr - es ist frisch heute morgen. Der Gang unter die Dusche erfordert Mut. Bei diesen Bedingungen liegt es nahe, dass wir beschließen, zu packen und an den Bleder See zu fahren. Das ist vom Ossiacher See ja nicht besonders weit... etwas gen Süden und dann über die Grenze nach Slowenien. 

 

Gegen Mittag laufen wir in Bled auf dem Campinplatz ein. Da wir nicht vorgebucht haben, gibt es immer die 2 Möglichkeiten: Entweder du kriegst einen Stellplatz oder eben  nicht. Wir sind für heute die Gewinner - wir bekommen die Nr. 93 zugewiesen... und es ist ok. 


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Ossiacher See Umrundung mit Zusatzschleife nach Villach (Einkehr)

Tiere aller Arten können in Ossiach bestaunt werden...
Tiere aller Arten können in Ossiach bestaunt werden...

Trübe sieht es aus - heute Morgen. Also ist erst mal ein verlängertes Frühstück angesagt. Währenddessen bläst der Wind einige Wolkenfetzen ins Nirvana, so dass die Sonne wieder zu sehen ist. 

Heute wollen wir mal eine gemütliche Radtour um den Ossiacher See machen. Früher - als ich mal auf einem Tandem mit meinem Sohn um den See gefahren bin, gab es kaum Radwege. Heute ist er rundum "Radweg-versorgt". Auf der Ostseite ist, es ist ja auch Sonntag, recht viel los: Neben Radlern, gibt es Inliner-, Skiroller- und Skike-Aktive, die den Radweg nutzen.


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Mal schnell auf die Gerlitzer Alpe...

Noch lacht ja die Sonne vom Himmel. Aber die ersten dunklen Wolken zeigen sich bereits über dem Berg  Gerlitzen. Und gerade dort habe ich mir für heute mein Tagesziel gesteckt. Vom Ossiacher See aus ist der Gerlitzen mit seinen 1.909 m nicht zu übersehen - er ist immerhin der dritthöchste Berg Kärntens.

Allerdings kommt er mir vom Campingplatz wesentlich kleiner vor und so mache ich genau das, was mir in 3 Stunden als völliger Blödsinn erscheint: Ich schwinge mich aufs Bike und fahre erst mal den Radweg über Ossiach und  Steindorf nach Bodensdorf. Ein Schild weist mich zur Mautstrasse Gerlitzen... Oh wäre ich nur nicht rechts abgebogen...

Ich bin noch nicht weit - die Kirche von Bodensdorf ist noch gut zu erkennen - und es geht bergauf...
Ich bin noch nicht weit - die Kirche von Bodensdorf ist noch gut zu erkennen - und es geht bergauf...

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Am Ossiacher See ist es windstill... und die Sonne lacht...

Eine schweißtreibende Angelegenheit... aber nun sind wir da...
Eine schweißtreibende Angelegenheit... aber nun sind wir da...

Gestern abend - so um ca. 19:30 Uhr sind wir am Ossiacher See angekommen. Der Sturm hat hier seine Macht verspielt und muss sich der noch wärmenden Abendsonne unterwerfen. 

Ach - ist das ein herrlicher Morgen... Beim Blick durch die Dachluke trifft lediglich die Farbe blau auf die Augen. Wenn das so ist, dann können wir ja mal wieder eine kleine Radtour unternehmen. Wir sind auf der Südseite des Ossiacher Sees und stehen auf dem "Terrassen Camping". Bereits vor mehr als 30 Jahren haben wir hier mit unseren 2 Kindern (damals waren 


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Von den Plitvicer Seen zum Ossiacher See

Gefühlt hat es die ganze Nacht geregnet. Als ich meine Augen aus dem Fenster des Wohnmobils werfe, ist die nähere Umgebung durchweicht... Der Gang zur Dusche ist trocken - der Gang von der Dusche nass, aber das ist ja egal - Handtücher zum Abtrocknen habe ich genügend.

Beim Frühstück beschließen wir, erst mal auf die Insel Pag zu fahren. Von den Plitvicer Seen geht es erst mal wieder durch die Berge zum Meer. Eine Brücke führt dann vom Festland auf die Insel. Es windet... es windet heftig...

Der Sturm kommt von rechts... Bei der Fahrt über die Brücke zottle ich mit 30 km/h dahin, um nicht umgeblasen zu werden...
Der Sturm kommt von rechts... Bei der Fahrt über die Brücke zottle ich mit 30 km/h dahin, um nicht umgeblasen zu werden...

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Plitvicer Seen - UNESCO - Weltnaturerbe

Die Fahrt von Krk zu den Plitvicer Seen ist wirklich interessant. Es gibt - wie immer - 2 Möglichkeiten (vielleicht später darüber noch mehr). Einen langen Weg... und einen kürzeren... den hat mein Navi für mich ausgewählt. Obwohl es heute bedeckt ist und im Hinterland die Regenwolken lauern, fahren wir... wie mein Navi befielt. Wie sich noch herausstellen sollte - ein schwerer Fehler.

 

Es geht erst mal in die Berge von Kroatien. Ich wusste nicht, dass die überhaupt - und dann gleich so viele haben. Die Strasse wird irgendwann etwas enger... und dermaßen schlecht, dass 30 km/h das Höchste der Gefühle sind. Plötzlich fehlt der Mittelstreifen - dafür ist das Sträßchen noch enger geworden. Ich überlege schon, ob ich vielleicht ein Verkehrsschild übersehen habe (nur für Maultiere oder so). Irgendwann setzt heftiger Regen ein, so dass Schotter über das Sträßchen geschwemmt wird. Gott sei Dank kommen nur sehr wenige Autos entgegen (und auch diese müssen auf Grund des Zustands der Strasse sehr langsam kurven). Ach ja, es geht bergab, Kurve an Kehre, Kehre an Kurve. Keine Lüge - nach etwa 50 km erreiche ich wieder eine größere Strasse, auf der 2 Autos problemlos aneinander vorbei kommen - ich bin überglücklich.

 

Die Bilder zu den Plitvicer Seen sprechen für sich...

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Kleiner Sonntagsausflug auf die Insel Cres

Und wieder scheint die Sonne schon früh morgens auf die Markise und lädt zum  Frühstück ein. Es gibt Hamburger (ein großer kroatischer Knatschsemmel) und ein Kornspitz. Kaffee, Milch, Joghurt, Marmelade und Wurst (scharf). Wir stärken uns - denn heute geht es auf die Nachbarinsel Cres. Von der Stadt Krk auf geht keine Fähre, oder besser gesagt, der Fährhafen von Krk ist in Valbiska, ca. 15 km entfernt.

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MTB Tour aus dem Internet... do isch immer a Bröggele Risiko mit bei...

Für heute habe ich mir eine Tour aus dem Internet auf mein Navi geladen. Sie sieht gut aus - die Höhenlinien haben einen erträglichen Abstand zu einander. Das Wetter verspricht keine Kapriolen zu schlagen und so starte ich - das Frühstück war lecker - kurz vor 10 Uhr. 

Die Auffahrt in Krk und dann weiter nach Vrh ist leider auf einer Teerstrasse, die auch noch relativ viel befahren ist. Ich ignoriere das mal und hoffe auf bessere Gegebenheiten... und die kommen. In Cosic geht es mal - überraschend - erst bin ich mal fehl gefahren - links in den Wald. Und dann ist die Welt in Ordnung. Kein Auto, kein Esel, kein Mensch... nur das Zwitschern der Vögel, der Weg und ich.

 

Endlich mal kein Verkehr, das tut in der Seele gut. Der Weg wird allerdings immer schmaler und auch steiniger. Ok - ich komme noch zurecht. Bis auf das letzte Stück das wieder in einen normalen Radweg mündet und steil abfällt. Da schiebe ich mal lieber, nicht dass ich auf den Radweg gleich mit  einem Kollegen Hautkontakt aufnehme...

Der Weg wird MTB-gerechter...
Der Weg wird MTB-gerechter...

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Auf der anderen Seite der Insel wird Wein angebaut - das muss ich gesehen haben...

Letzten Abend waren wir Fische essen... also es war nicht nur ein Fisch, der auf dem Teller sein letztes Dasein fristete. Die Fischplatte hätte auch locker für 2 Personen gereicht - aber beim Radeln werden ja bekanntlich nicht gerade wenige Kalorien verbraucht... deshalb durfte es gestern auch mal ein Fischlein mehr sein

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Ein erster Radausflug auf Krk...

Krk ist wirklich ne herrliche Insel - so habe ich mir sie nicht vorgestellt. Auf den Höhen ist sie karg - teilweise baumlos, obwohl so die höchsten Erhebungen, die mir bislang so in der Karte aufgefallen sind, zwischen 400 und 500 m liegen... Unser Freund Jürgen hat uns ja einige Tipps mit auf die Reise gegeben. Er hat jedoch verschwiegen, dass es verdammt hügelig ist - sofern man mit dem Radl unterwegs ist.

Woher kommen nur all die Steine, frage ich mich. Und wer hat all die Trockenmauern gebaut... und warum gibt es hier überwiegend Kies- und kein Sandstrand? Und warum ist das Wasser so klar?

 

Gegenüber dem Städtchen Krk liegt Punat - da will ich hin...
Gegenüber dem Städtchen Krk liegt Punat - da will ich hin...

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Krk - die Zelte sind aufgeschlagen...

Ich genieße erst mal die Aussicht aufs Meer...
Ich genieße erst mal die Aussicht aufs Meer...
Am Strand sind die Steinbrocken kleiner und rund...
Am Strand sind die Steinbrocken kleiner und rund...

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Zwischenstation am Ossiacher See... auf dem Weg auf die Insel Krk

Heute ist mal Autofahren angesagt. Die Reise geht nach Krk - aber erst mal nur bis zum Ossiacher See. Da haben wir einige Male Urlaub gemacht, als unsere Kinder noch klein waren - also so ca. 6 und 8 Jahre alt waren. 

Der Start muss wegen "Nichtstartbereitsein" um ne Stunde verschoben werden. Aber dann geht es los. Es ist Sonntag und der Verkehr - es sind ja keine LKWs (ausnahmsweise heißt das mal nicht Leberkässemmel) unterwegs. Nach ca. 6 Stunden sind wir an unserem ersten Etappenziel, dem Ossiacher See angekommen.

Wir haben zwar nix gebucht, aber es gibt noch viele freie Plätze auf unserem - aus früheren Jahren wohlbekannte "Terrassencamping".

Am Ossiacher See gibt es noch genügend Stellplätze...
Am Ossiacher See gibt es noch genügend Stellplätze...

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Neuer Tag - neues Glück...

Schon beim Frühstück kann ich es kaum erwarten, mein krankes Wohnmobil mit einem Startversuch zu überraschen. Ich drehe den Zündschlüssel und - wie wenn nichts gewesen wäre - der Motor nimmt seine Arbeit auf. Allerdings blendet immer noch das Motor-Lämpchen und die Anzeige "Motor prüfen". Also nix wie in die Werkstatt - und da ich nur die in Amstetten kenne - stehe ich kurz vor 9 Uhr an der Türe. Leider noch geschlossen - jedoch auf einer Tafel lese ich: "Samstag von 9 - 12 Uhr geöffnet". 

Als kurz nach 9 Uhr immer noch niemand zu sehen ist, rufe ich die Telefonnummer, die ebenfalls auf der Tafel zu finden ist, an. "Autohaus Hetzler" kommt eine freundliche Stimme, der ich sogleich mein Anliegen klage. Kurz darauf erscheint der Chef des Hauses und kümmert sich um meinen kranken Motor. Und siehe da - ich staune Bauklötzle - als er in diesem Wirrwarr von Bauteilen unter der Motorhaube ein Kabel hervor holt, das an einer Seite zwar irgendwo fest gemacht ist, das 2. Ende hängt jedoch total unmotiviert im lufleeren Raum. Er stöpselt es irgenwo ein (bitte keine Detailfragen) und vermeldet, dass ich nun ganz beruhigt wieder fahren könnte. 

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Herzstillstand beim Reisemobil...

Mein Reisemobil sollte ich auch mal wieder waschen und betanken. Ich stelle es auf die Strasse und beginne mit dem Innenputz. Mit dem Staubsauger bewaffnet, mache ich mich auf die Suche nach den letzten überlebenden Sandkörnchen. Nach getaner Arbeit genehmige ich mir mal erst ein kühles Eis... puh, das tut gut.

 

Nun schnell noch zur Tanke fahren, um den Tank bis zur Oberkante zu füllen. Ich starte den Motor... Schock... was ich höre ähnelt mehr dem letzten Röcheln eines verendenden Stieres. Ich probiere es noch einmal... und es ist Stille - alle Lichtlein auf dem Amaturenbrett gehen aus.

 

Das ist nun ein Fall für den ADAC. Und es dauert auch nicht lange, da erscheint auch schon ein junger gelber Engel. Er prüft meine Batterie - sie hat einfach nix mehr auf den Rippen - und gibt mir Starthilfe. Schon schnurrt mein Ducato-Motor wieder als wäre nichts gewesen. Der ADAC-Engel schwebt von dannen... nicht ohne mich für 30 Minuten auf ene kleine Rundfahrt zu schicken, um die Batterie wieder zu laden. 

 

Ich bin noch keine 20 m gefahren, da leuchtet das Motor-Lämpchen auf und es erscheint der Text: Bitte Motor prüfen... Das ist ja mal wieder super - kaum ist der Engel außer Sichtweite, da habe ich auch schon wieder voll die A-Karte gezogen. "Morgen ist auch noch ein Tag" denke ich und beginne mit dem Herunterfahren meiner körperinternen Systeme...

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Mit Rösch-Reisen "Vom Hegau an den Bodensee"

Um 10 nach 4 Uhr klingelt der Wecker... Das ist echt unmenschlich - aber schlussendlich habe ich mir das ja selbst eingebrockt. Heute darf ich für das "Rösch-Reisen" in die Rolle eines Radführers schlüpfen. Für den Tagesausflug Vom Hegau an den Bodensee haben sich 29 TeilnehmerInnen angemeldet. 

 

Pünktlich um 5:30 Uhr bin ich in Ringingen, wo gerade der Fahrer das große Tor des Busunternehmens öffnet. Ich stelle mein Auto auf dem Parkplatz ab und werde gleich vom Fahrer freundlich begrüßt. Schon kurze Zeit später trudeln die ersten MitfahrerInnen ein. Nachdem die (14) Räder im Anhänger verstaut sind, fahren wir nach Neu-Ulm, wo weitere 16 Bikes - meist mit einem "E" davor - im Anhänger verschwinden. 

 

Unser "Chefpilot" des heutigen Ausflugs bringt uns sicher nach Mengen. Während der Fahrt begrüße ich meine MitradlerInnen, der Chefpilot informiert über die Route, die sich auf Grund von Baustellen etwas ändern wird. 

 

In Mengen angekommen, machen wir uns startbereit: 

Morgens ist es noch kühl und Nebelschwaden wabbern in der Luft
Morgens ist es noch kühl und Nebelschwaden wabbern in der Luft
Im Stadtpark von Singen ist eine kleine Pause angesagt...
Im Stadtpark von Singen ist eine kleine Pause angesagt...

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Hinterteilreiseradsattelangewöhnungstour

Kurz vor dem Albtrauf in Richtung Weiler...
Kurz vor dem Albtrauf in Richtung Weiler...

Morgen ist ja die Radtour, die ich mit meinem Reiserad fahren möchte. Deshalb muss ich heute noch schnell mein Hinterteil an den Sattel dieses Rades gewöhnen. Die Sonne brennt für den Monat Mai schon am frühen Morgen knackig... gleich nach dem Frühstück breche ich auf...

Ich bleibe zunächst auf der Alb und trete nach Amstetten, von dort weiter nach Weiler. Diese Strecke bin ich schon ewig nicht mehr gefahren. Es sind nicht viele Autos unterwegs, so dass ich ganz locker und entspannt die Natur genießen kann.


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Vorfahrt der "Roesch-Radreise" vom Hegau an den Bodensee

Blick auf den Hohenkrähen (644 m))...
Blick auf den Hohenkrähen (644 m))...
Die Radolfzeller Ach bei Singen
Die Radolfzeller Ach bei Singen

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Schöne Albtour, Hausen, Deggingen, Auendorf, Dürrental, Straßelteich, Buchsteige, Wiesensteig, Gosbach

Dieses Wegekreuz mit Brunnen begrüßt jeden Wanderer und Radler. Es steht an einem leicht ansteigenden Teersträßchen...
Dieses Wegekreuz mit Brunnen begrüßt jeden Wanderer und Radler. Es steht an einem leicht ansteigenden Teersträßchen...

Eigentlich wollte ich ja schon um 10 Uhr starten, jedoch wollte da meine Enkelin noch beschäftigt werden. Gegen 14 Uhr kann ich mich endlich aufraffen und starte. Nach einigen 100 m bemerke ich, dass ich mein Handy nicht dabei habe. Also kratz ich die Kurve, fahre wieder zurück und schiebe mein Handy in die Rückentasche. Man weiß ja nie...

Der Weg ist trocken - es hat ja seit bestimmt 3 Wochen nicht mehr geregnet - deshalb nehme ich die Abfahrt nach Hausen. Es läuft gut und ich bin voll motiviert. Fast in Hausen angekommen, kommt doch noch eine Stelle, in der immer Wasser steht - so auch heute...


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Einfach mal die Alb runter-rauf, ...und das 4 mal

Ist der Enzian nicht ein Gedicht - eine herrliche Almwiese... oder wo sind diese zu finden?
Ist der Enzian nicht ein Gedicht - eine herrliche Almwiese... oder wo sind diese zu finden?

Eigentlich wollte ich schon früher los... Aber bei uns ist momentan Besuch angesagt, so dass erst mal die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden muss. Der Staubsauger läuft auch nicht von alleine los... aber irgendwann besorge ich mir noch so einen kleinen Roboter, der mir dann diese Arbeit abnimmt, ebenso im Garten...

Eigentlich habe ich keinen Bock zum Radeln. Aber ich muss ja mal meinen Ar... bewegen. Wenn wieder die großen Regenwolken am Himmel sind, dann bleibt genügend Zeit fürs Sofa.

 

 


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Übers Vögelestal nach Geislingen, Bad Überkingen, Gosbach und zurück nach Nellingen

Hinter dem Fenster sehe ich heute den blauen Himmel - Sonne pur - aber die Zweige der Bäume wiegen sich verdächtig weit im Wind. Und richtig... als wir vor dem Haus aufs Rad steigen, bläst der Pustemann kräftig aus Ost. 

Durchs Vögelestal wird es ruhiger. Der Weg verläuft hier im Wald und die Bäume bremsen die unruhige Luft. An einer Wegespinne steht eine Frau mit einem Hund - natürlich nicht angeleint... Eine Gruppe, ebenfalls mit den Rädern unterwegs - kommt uns entgegen. Der Hund rast gleich - Gott sei Dank - auf diese Gruppe zu, bellt als hätte ihn eine Tarantel 

Es gibt nicht viel Wasserkaskaden im Täle - wo könnte das sein? Gleich gegenüber ist ein 400 Jahre altes Hotel...
Es gibt nicht viel Wasserkaskaden im Täle - wo könnte das sein? Gleich gegenüber ist ein 400 Jahre altes Hotel...

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Kleiner Ausflug nach Aschaffenburg

Übers Wochenende soll es ja Sonne pur geben. Und in Aschaffenburg ist es bekanntlich etwas wärmer wie auf der schwäbischen Alb. Also nichts wie ins Wohnmobil und ab in meine alte Heimat. 

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Auf der Suche nach dem Inn...

Boääh - ich habe sehr gut geschlafen. Ich ziehe die Verdunkelung des Dachfensters zurück und blicke ins Blau des Morgenhimmels. Es ist einfach herrlich mit dem Gefühl aufzuwachen, dass es ein schöner Tag wird. Das Frühstück gibt es outdoor, obwohl die Luft mit 16 Grad angezeigt wird. Wenn die Sonnenstrahlen jedoch direkt auf den Körper treffen, dann ist die gefühlte Temperatur bestimmt bei 20 Grad...

Auf dem Rad - in der Zwischenzeit sind einige Wolken aufgezogen - ist es seltsamerweise schlichtweg kalt. Ich ziehe meine lange Jacke aus dem Rucksack und schlüpfe rein, nun fühlt sich das schon besser an.

 

Wir fahren erst nach Asbach - da ist ein altes Kloster, dass ein Museum beherbergt, das besichtigt werden möchte. Bei der Ankunft stellen wir fest, dass es wegen Renovierung geschlossen ist.

Schade eigentlich...

 

Der weitere Weg führt uns in Richtung Inn, Anne will einfach noch einen Blick auf das Gewässer werfen. Es ergibt sich, dass wir irgendwie zu früh abbiegen und der Inn zwar in der Nähe ist - jedoch nicht in Sichtweite. Also verschieben wir die Besichtigung des Inns auf nächstes Jahr.

In Kirchham am Maibaum
In Kirchham am Maibaum
Endlich gibt es Schinkennudels... ein Gedicht...
Endlich gibt es Schinkennudels... ein Gedicht...

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Ab aufs Fest nach Bad Birnbach

Bad Birnbach, Fassanstich Maibock...
Bad Birnbach, Fassanstich Maibock...

Es ist heute nicht gerade das ideale Wetterfür eine ausgiebige Radtour. Es ist der 1. Mai und allerorts stehen die Biertische im Freien und laden zum Verweilen ein. Ich habe gelesen, dass in Bad Birnbach der alljährliche Maibock-Fassanstich gebührend gefeiert werden soll.

 

Nachdem die Sonne heute wohl ihren Dienst versagt, heißt es: Warm anziehen. Es dauert ein knappes Stündchen und wir sind da. Eine bayerische Musikkapelle spielt auf und es gibt allerlei Schmankerl, die vernichtet werden sollen.

Fast dran vorbei gefahren... ein Wasserfall...
Fast dran vorbei gefahren... ein Wasserfall...
Da haben sich einige aber Mühe gemacht...
Da haben sich einige aber Mühe gemacht...

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In Pocking gibt es einen Radladen...

Gleich nach dem Frühstück - der Wind wird immer heftiger und bevor der mir meine Kaffeetasse umwirft, frühstücken wir im indoor. Immer noch bin ich auf der Suche nach einem Helm. In Bad Griesbach gibt es zwar keinen Radladen - aber vielleicht komme ich ja auch ganz unverhofft zu einem Schnäppchen.

Wir nehmen den Bus, der pünktlich wie die Uhr vor unserem Campingplatz hält und lassen uns bis zum Einkaufszentrum schippern. Nach einer Stunde stehe ich wieder an der Bushaltestelle - ohne Helm, jedoch eine große Stofftüte voll mit Dingen, die den Magen belasten...

Auf dem Weg nach Pocking (eine ehemalige Bahntrasse)...
Auf dem Weg nach Pocking (eine ehemalige Bahntrasse)...

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Ich bin in Bad Griesbach - mein Radhelm liegt zu Hause...

Die nächsten Tage sollen ja nicht so toll werden... Was liegt da näher, als mal im Internet zu blättern, wo mit Sonnenschein zu rechnen ist. Bei Bad Griesbach werde ich fündig. Schnell ein paar Sachen gepackt und ab gehts. Ein 5-Sterne Campingplatz lockt mit eigener Therme und Anwendungen. Nix wie hin. 

An einem Sonntag ist die Anreise unproblematisch. Kein Stau - freie Fahrt. Auf dem Campingplatz angekommen, ist erst mal eine kleine Erkundungsfahrt mit dem Rad angesagt. Ich suche meine sieben Sachen zusammen - doch, wo ist mein Radhelm? Ich bin erschüttert. Seit bestimmt 30 Jahren habe ich so einen Kopfschutz auf meiner Denkzentrale. 

Das Gasthaus kann ich wirklich empfehlen (Parmesanschnitzel... Schnaps... Bett)
Das Gasthaus kann ich wirklich empfehlen (Parmesanschnitzel... Schnaps... Bett)

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Ausfahrt mit Rösch-Reisen "Blütenfahrt durch die Pfalz"

Gerade aufgestanden - Wolken sind auf der Flucht...
Gerade aufgestanden - Wolken sind auf der Flucht...

Nach dem Frühstück (es ist wirklich prima) bringt uns der Bus sicher nach Godramstein, wo wir auf geteerten Untergrund unsere Räder in Startposition bringen. Die Sonne lacht zwar bei blauem Hintergrund - kann jedoch unsere Körper nicht wirklich erwärmen - es fliegen einfach zuviele Kältepartikel durch die Luft.

 

Erst geht es hoch - inmitten von sanften Rebenhängen - zu einem botanischen Garten mit sehenswerten Mammutbäumen. Ich - und sicherlich auch meine anderen RadkollegenInnen - hoffen auf einen kleinen, aber durstlöschenden Einkehrschwung. 


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Ausfahrt mit Rösch-Reisen "Blütenfahrt durch die Pfalz"

Der Himmel versteckt heute Morgen sein Azurblau hinter einem Gemisch von grauen Wolkengebilden. Nach dem Frühstück und einer Busanfahrt nach Hauenstein lassen wir es ins Queichtal rollen. Brrr, es ist saufrisch - meine Fingerchen, die aus den Radhandschuhen schauen, drohen am Lenker fest zu frieren. 

An der Queich entlang - ebenfalls wieder ein schöner Radweg -  geht es bis nach Landau. Nach einem Besuch auf dem Marktplatz verabschieden wir uns mir einer Ehrenrunde und peilen unseren Mittagsrastplatz an. 

Blick vom Hotel... ruhiger geht es wirklich nicht...
Blick vom Hotel... ruhiger geht es wirklich nicht...

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Ausfahrt mit Rösch-Reisen "Blütenfahrt durch die Pfalz"

Ich stehe um 4:40 Uhr auf. Mein Reiserad befindet sich schon auf dem Träger am Auto. Neben einer Tasse Kaffee durchforste ich www.wetter.com nach den aktuellsten Meldungen für die Pfalz. Die Temperaturen sind zwar die ersten 2 Tage im Keller, die Vorhersage für den 3. Tag verspricht Sonne pur. Kurz vor 6 Uhr bin ich dann in Ringingen, dem Sitz des Busunternehmens Rösch-Reisen. Nach und nach trudeln auch die Teilnehmer (männlich und weiblich) mit ihren Rädern ein. Das Verladen eben dieser in den Busanhänger läuft reibungslos.

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Ich entscheide mich für einen Löwenpfad

Die Reifen passen auf den Weg - Konzentration ist angesagt...
Die Reifen passen auf den Weg - Konzentration ist angesagt...

Letztes Jahr bin ich mal herrliche Trails gefahren, und diese würde ich heute gerne mal wieder unter meinen Rädern haben. Ich nehme den Albabstieg oberhalb von Hausen, das ist ein Ort, der dann unterhalb der Alb liegt - sofern man die Querrillen auf der Abfahrt rechtzeitig sieht und nicht auf Grund eines Überschlags das Krankenhaus besuchen muss.

 

In Hausen nehme ich einen Anstieg, der zumindest teilweise - warum auch immer nass ist. Natürlich auch heute. Ich schlängle mich zwischen den Wasser- und Drecklachen hindurch und bald bin ich auf schönen Trails - siehe Bild links.


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Radtour über den Bossler

Nach der (anstrengenden) Berlintour bin ich froh, heute mal wieder Sattelkontakt zu haben. Ich steuere erst mal nach Aufhausen und dabei stelle ich fest, dass meine Beinchen gut gelaunt sind. Ich nehme die "alte Steige" nach Gosbach, zum ersten Mal in diesem Jahr.

 

Der Trail ist trocken und - da eigentlich keine einzige Kurve zu fahren ist - auch schnell. Über den Augstberg geht es weiter zum Kornberg. Allerdings erspare ich mir die mühevolle Auffahrt... stattdessen lasse ich es in Richtung Bossler rollen.

Unweit unseres Flugplätzchens...
Unweit unseres Flugplätzchens...

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4 Tage Berlin (diese Stadt ist einfach zu groß...)

Der Zug ist pünktlich - wir auch. Mit unseren Vogter Freunden nehmen wir um kurz nach 8 Uhr unsere reservierten Plätze nach Berlin ein. In München wechseln wir das Zugpferd, um die "neue und schnellere" Strecke zu testen. 

Heute steht noch ein Besuch des Alexanderplatzes auf dem Programm und eine Fahrt mit dem Bus Nr. 100, der viele Sehenswürdigkeiten abklappert. Am Brandenburger Tor steigen wir aus und erkunden die Umgebung. Die erste Berliner Currywurst nehmen wir im Gasthaus 1840 ein. Eine nette und freundliche Bedienung verschönt uns den Abend und kredenzt uns das Essen. 


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Über den Filsursprung nach Wiesensteig und Gosbach...

Es ist zwar eine Kaltfront angesagt, aber noch scheint die Sonne. Vorsichtshalber steige ich im Gegensatz zu den paar vorangegangen Tagen in die lange (warmen) Radklamotten. Bereits nach den ersten 2 Kilometern entscheide ich mich heute für trockene Wege...

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Ich finde es super... meine Tochter fährt mal mit...

Es ist fast so schön wie gestern - und meine Tochter hat sich angesagt. Sie hat Lust auf ne kleine Radtour auf unserer schönen schwäbischen Alb. Ich mache mich gleich auf die Suche nach einem funktionsfähigen Bike, das ich auch sogleich in einen fahrbaren Zustand versetze. 

Als sie dann schlussendlich in die Pedale tritt, bin ich mehr als überrascht: Ich hatte mich auf eine richtig gemütliche Tour eingestellt - aber ihr Tritt ist nicht von schlechten Eltern... flott und voller Kampfgeist. Ich freue mich auf eine Wiederholung...

Meine beiden Mädchen auf der Betonpiste...
Meine beiden Mädchen auf der Betonpiste...

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Blauer Himmel, Sonne und kurzes Trikot...

Blick in Richtung Deutsches Haus (vom Fuße des Kornbergs)
Blick in Richtung Deutsches Haus (vom Fuße des Kornbergs)

Puh, das wird aber Zeit... ein strahlend blauer Himmel, und schon kratzt das nach oben kletternde Quecksilber an der 18 Grad-Marke des Temperaturmessers. Das erste Mal verzichte ich dieses Jahr auf die wärmenden Überschuhe - kurzes Trikot ist angesagt. Wo sind meine kurzen Radhandschuhe? Irgendwie hat die noch der letzte Herbst versteckt...

Ich mache mich auf die Suche und werde auch ziemlich schnell fündig. Es geht eben nichts über eine gewisse Grundordnung. Nun fehlt nur noch etwas Öl... nicht für mich - die Ketteverlangt nach dem Schmierstoff.


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Der Lonetalradweg ist immer wieder schön

Ich bin kurz nach dem Lonetopf (Quelle)...
Ich bin kurz nach dem Lonetopf (Quelle)...

Da meine geplante Radtour gestern ja ins Wasser fiel, schlüpfe ich heute in meine Radklamotten, fülle meine Radflasche (Limettensirup mit Wasser, etwas sauer) und starte in Richtung Osten - nach Urspring, wo sich im Lonetopf die Lone an die Erdoberfläche drückt. 

 

Die Wege sind wie ausgestorben, am Lonetopf spielen einige von Mütteraugen bewachte Kinder. Dann wieder tote Hose - bis zum Fohlenhaus. Auch hier stehen einige Fahrräder - vermutlich gibt es in der kleinen Hütte nun das verdiente Vesper. 


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Vollsperrung auf der Autobahn - Flug um 5 Minuten verpasst...

Das Gepäck ist bereits im Kofferraum verstaut und meine kleine Enkelin sitzt auch schon ihrem Kindersitz und klappt die Augen zu. Mein Sohn mit Frau - auch meine - sind ebenfalls angegurtet. Ich starte - es ist 10:30 Uhr - in Richtung Flughafen Stuttgart. Der Flieger geht um 12:40 Uhr, es ist also genügend Zeit, um vorher noch einen Kaffee zu trinken. 

Kurz vor der Ausfahrt Wendlingen kommt es zum Stillstand, 4 Krankenwagen, später 2 Polizeiwagen preschen mit lautem "Tatü-Tata" an uns vorbei (die Rettungsgasse war vorbildlich). In etwa 200 m Entfernung - in einer Senke - ist der Unfall passiert.

Flughafen Stuttgart - der Andrang hält sich im Rahmen...
Flughafen Stuttgart - der Andrang hält sich im Rahmen...

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Kalte Albrunde - immer noch kein Osterhase in Sicht

Seit 1904...
Seit 1904...
S'Nostalgiebähnle wartet auf ihren Einsatz...
S'Nostalgiebähnle wartet auf ihren Einsatz...

Nach einem ausgiebigen Frühstück muss ich an mein defektes Rad denken. Ich checke noch einmal den ausgerissenen Schaltzug und stelle fest, dass die Klemmschraube komplett fehlt. Vermutlich habe ich sie gestern, als ich die paar Meter zum Parkplatz gerollt bin, wohl verloren. 

Ich packe mein Bike, nachdem ich den Radträger am Auto klar gemacht habe, auf den Träger und fahre zum Schrauber meines Vertrauens nach Laichingen. 


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Ästchen in der Schaltung bringt mich zum Stillstand...

Ein Berg Bier wäre jetzt nicht schlecht - leider ist geschlossen...
Ein Berg Bier wäre jetzt nicht schlecht - leider ist geschlossen...

Der Sommer kommt - heute ist es schon ganze 3 Grad wärmer als gestern. Allerdings pfeift ein sehr kühler Südostwind, aber das ist mir vorerst egal - denn er unterstützt mich kräftig bei meiner Fahrt in Richtung Albabstieg. 

Irgendwann höre ich es unter mir hölzern knacken und meine Pedale verfallen in eine Art Schreckstarre - sie sind nicht mehr zu bewegen. Da es bergauf geht, kommt auch die Vorwärtsbewegung meines Bikes zum Stillstand. Ich steige ab - entferne die dünnen Ästchen, die sich in meiner Schaltung verheddert haben.


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Frischluft für die Lungen - Albrunde die erste...

Puh - ist es nicht herrlich? Der Schnee hat endgültig vor den paar Plusgraden kapituliert und die Sonne sucht ab und zu eine Lücke, um die Bürgerinnen und Bürger auf der schwäbischen Alb so langsam wieder aufzutauen. 

Ich hole mein Bike aus dem Keller - ich ignoriere die paar Dreckfladen, die ich wohl beim Putzen in Kellers Dunkelheit übersehen habe. Ich finde passende Schuhe, auch Überschuhe, wärmende lange Hosen und auch ne Mütze für unter den Helm. 

 

 

Für die neue Bahnstrecke wurde und wird viel gebuddelt...
Für die neue Bahnstrecke wurde und wird viel gebuddelt...

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Endlich - der lang ersehnte Windschutz wird installiert

Heute kommt mein Vogter Freund Josef mit seiner Frau. Er installiert auf unserer Terrasse (Westseite) einen gläsernen Windschutz - der soll mich an lauen Sommerabenden vor kühlen Winden schützen wird. 

 

Der Windschutz besteht aus zwei Teilen: einer großen feststehenden Glasscheibe und einem weiteren - etwas schmäleren Schiebe-Element - das bei Bedarf in Richtung Süden ausgefahren werden kann und so den hoffentlich nun windstillen Bereich vergrößert. 

 

Um auch dem Ostwind die Stirn zu bieten, werden wir - allerdings erst nach dem Suchen der Ostereier - an der Gegenseite auch ein Schiebe-Element installieren. Ich freue mich schon jetzt auf die herrlich windstillen Sommerabende auf der schwäbischen Alb...  

Vorne das Schiebe-Element, hinten die fest stehende Glasscheibe
Vorne das Schiebe-Element, hinten die fest stehende Glasscheibe
Der komplette Windschutz... ausgefahren...
Der komplette Windschutz... ausgefahren...

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Eine Spritze ins Knie - hoffentlich hilft's...

Heute fahre ich mal wieder nach Neu-Ulm in die Arthrosklinik, um mir die 4. Spritze abzuholen. Diese wird direkt ins Knie gespritzt und soll meine Schmerzen lindern. Naja, ich lass mich überraschen. Wenn ich bislang von einem durchschlagenden Erfolg sprechen würde, dann wäre das glatt gelogen. Aber vielleicht kommt ja heute der Durchbruch. Morgen geht's schon um 07:10 Uhr zur Krankengymnastik. Wenn nächste Woche - oder wenigstens nach Ostern die 

Hoffentlich hilft's...
Hoffentlich hilft's...

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Alle Fäden sind gezogen...

Um halb 11 Uhr steuere ich mein Auto nach Blaubeuren ins Krankenhaus. Bei der Anmeldung kann ich - Dank an meine Lieblingsarzthelferin - die Wartezeit im Wartezimmer ersatzlos überspringen und sofort (mit ihr) in ein freies Behandlungszimmer vorrücken. Dort darf ich es mir bequem machen - meine Lieblingsarzhelferin entpackt ein steriles Messerchen und durchschneidet die kleinen schwarzen Fäden, die meine Haut zusammenhalten. Sie ist mit meinen Narben sehr zufrieden - ich auch.

Nun fehlt es nur noch an Sonne...

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Auf zu Peter Maffay nach Neu-Ulm

Huuuiii, ich bin ganz aufgeregt...

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Endlich sind die Entlassungspapiere ausgestellt...

Blick aus dem Krankenhaus Blaubeuren...
Blick aus dem Krankenhaus Blaubeuren...

Der Befund ist gestern angekommen und war wie schon von der Ärztin - übrigens sehr kompetent und wirklich empfehlenswert (Frau Doz. Dr. med. Getraud Krähn-Senftleben) - diagnostiziert: Basalkernkarzinom.

 

Es muss auch nichts nachgeschnitten werden, da sie beim der ersten OP gleich alles entfernen konnte. Also nahm sie gestern Nadel und Faden und nähte die Wunde wieder zu. Heute durfte ich noch einmal zur Nachkontrolle und anschließend nahm ich meine Entlassungspapiere in Empfang.


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Im Krankenhaus ist es auch mal nett...

Es sitzt sich gut im Bistro...
Es sitzt sich gut im Bistro...

Gestern wurden mir die schlechten Teile aus meinem Gesicht entfernt. Ich habe die Ärztin gebeten, sie solle mir doch gleich noch die Falten etwas straffen...

Sie meinte jedoch, dass das bei meiner Krankenversicherung auf Probleme stoßen würde. Aber wenn ich zu viel Geld auf meinem Konto hätte, dann könnten wir gerne noch einmal drüber reden...

Morgen kommt der Befund meiner rausgeschnittenen Hautproben - die wurden in Hamburg untersucht. Und dann wird entschieden, ob noch ein paar Millimeter nachgeschnitten werden muss...


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Muss noch meine Sachen packen...

Morgen in aller Früh muss ich ins Krankenhaus nach Blaubeuren. Für 2-3 Tage ist das dann wohl meine neue Heimat. Mein Onkel Doktor ist der Meinung, dass eine Unregelmäßigkeit meiner Haut unter dem Auge entfernt werden sollte. OK, solange mein Augenaufschlag von der OP nicht negativ beeinflusst wird, darf er mit seinem Skalpell unbehelligt arbeiten... 

Aber wehe er kommt meinem Sehnerv zu nahe - so dass ich beispielsweise bestimmte runde Formen als eckig erachte... dann gibt's Ärger...

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Die Wettervorhersage trifft nicht zu - und ich bin nicht böse drüber...

Nein - das ist nicht mein Frühstück... Ich hatte gestern noch einen Job als m+m' chen Verkäufer...
Nein - das ist nicht mein Frühstück... Ich hatte gestern noch einen Job als m+m' chen Verkäufer...

Die Nacht war - nicht so wie in den letzten Tagen - ungewöhnlich warm. Mein Thermometer zeigte während der Nacht nur minus 6 Grad. Noch vor 3 Tagen waren es minus 19 - und das ist dann doch schon verdammt kalt. Bei diesen Temperaturen überziehen sich beim Atmen die Nasenhaare (ok - ich sollte mal wieder meine stutzen) mit einem kalten aber spürbaren Eisfilm... die Kälte ist also riechbar...

 

Heute dagegen ist es wieder angenehm warm für einen Wintertag. Die Loipe ist griffig und schnell - umso höher ist der Spaßfaktor auf den dünnen Brettern.

Jedoch ist zu jederzeit die nötige Vor- und Umsicht geboten. Ich kann einen rasant fahrenden Blaulicht-Sani auf der Strasse beobachten, der sich seinen 

Die Frau mit den weißen Hosen sucht ein Taxi...
Die Frau mit den weißen Hosen sucht ein Taxi...
Wie sieht es aus? Machen wir noch ne Runde oder gehen wir doch gleich zum gemütlichen Teil des Tages über...
Wie sieht es aus? Machen wir noch ne Runde oder gehen wir doch gleich zum gemütlichen Teil des Tages über...

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Guck' aus dem Fenster und genieße den Tag

Ich komme gerade zurück vom morgentlichen Spülen... Kann denn der Himmel in einem noch schöneren Blau erstrahlen?
Ich komme gerade zurück vom morgentlichen Spülen... Kann denn der Himmel in einem noch schöneren Blau erstrahlen?

Waren die Temperaturen gestern noch im dezenten Minusbereich, so sind heute morgen erfreulicherweise bereits Plusgrade zu verzeichnen. Und so beschließen wir, nach den gestrigen Aktivitäten (und dem feucht-fröhlichen Abend) einen ruhigen Wandertg einzulegen.

 

Da ich momentan - in meinem Knie und in meiner Hüfte sind vermutlich zuviele Komponenten, die bei Bewegung zu schmerzhaften Reaktionen neigen - nicht sonderlich gut zu Fuß bin, ersetze ich die von der Gruppe gewählte Wanderstrecke gegen eine kleine Busfahrt. 


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Mit den Vogter Freunden auf die Loipe in Tannheim

Wir sind mit (wohl unseren ältesten) Vogter Freunden im Tannheimer Tal verabredet. Wobei - wenn ich sage, dass das unsere ältesten Freunde sind - dann meine ich, dass wir die beiden Vogter schon seit ca. 50 Jahren kennen und wirklich viele schöne Stunden miteinander genießen durften. 

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Heute war mal MRT an der Reihe...

Ich habe heute einen Termin in Ulm. Eigentlich erst um 18:40 Uhr - aber die freundliche Arzhelferin erkundigt sich telefonisch, ob ich nicht früher erscheinen könne.

 

Ich setze mich gleich ins Fahrzeug und kutschiere nach Ulm. Mit dem Aufzug komme ich direkt in die Praxis, ich fülle noch geduldig den Fragebogen aus und nehme Platz. Ich sitze noch nicht richtig, da werde ich auch schon reingerufen... erst ausziehen, dann in die Röhre. Ich bekomme noch Ohrhörer - denke: das ist ja richtig komfortabel und mir entfährt: "Was für Musik läuft denn?" "Keine - die sind nur gegen den Krach, denn es wird ziemlich laut..." piepst die Operateurin zurück.

Eine Viertelstunde lang vernehme ich durch die Kopfhörer ein Brummen, Knacken und Hämmern. Dann kehrt Ruhe ein und die Operateurin zurück. Sofort werde ich ausgewechselt... d.h. während ich mich in der einen Kabine wieder anziehe, zieht sich in der anderen Kabine die nächste Patientin aus. Ich nehme wieder im Wartezimmer Platz und warte auf die Bilder. Gott sei Dank geht das in der heutigen Zeit verdammt flott.

Was immer das ist... es nervt...
Was immer das ist... es nervt...

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Marianske Lazne, der letzte Tag...

Gleich nach dem Frühstück gehe ich erst mal wieder zur Kolonnade, um das gute Heilwasser zu schöpfen. Es schmeckt - vermutlich weil es kalt ist - besser als das warme (heiße) Wasser in Karlsbad. Der Nachteil der kalten Quellen ist, dass viele im Winter geschlossen sind, da die Brunnen im Freien einfrieren würden. 

Kurz nach 12 Uhr habe ich die erste Anwendung "Sonne und Licht". Ich melde mich im 2. Stock bei der Krankenschwester. Als ich deren Türe öffnen will, sehe ich gerade noch das Schildchen "belegt". Ich halte inne und richte meine Lauscher in Richtung Zimmer aus.  

Die Maxim Gorki Kolonnade, Eine gusseiserne Konstruktion trägt das Dach. Sie ist mit über 100 m Länge die längste Kolonnade Tschechiens.
Die Maxim Gorki Kolonnade, Eine gusseiserne Konstruktion trägt das Dach. Sie ist mit über 100 m Länge die längste Kolonnade Tschechiens.

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Der erste Tag in Marianske Lazne (Marienbad)

Bevor es heute nach Marienbad geht, schlürfe ich den letzten Schluck aus meiner Zutzeltasse mit dem guten Karlsbader Heilwasser. Das Gepäck ist schnell im Auto verstaut, über das sich in der Nacht eine dicke Eisschicht gelegt hat. 

Unsere Tischnachbarn (ein sehr nettes Ehepaar aus Dresden) sind auch gerade auf dem Parkplatz und versuchen, mit bloßen Händen die Scheiben frei zu kratzen. Ich bin gerne behilflich...

 

Gegen Mittag geht es dann nach Marienbad. Ich habe zwar keine Ahnung in welche Himmelsrichtung ich fahren muss, aber Gott sei Dank gibt es ja ein Navi. Nach einigen Kilometern zwingt mich eine Frauenstimme rechts in eine schmale Strasse einzubiegen. Es geht stetig nach oben... Verkehr ist so gut wie nicht vorhanden - dafür Schlaglöcher. Ich drossle die Geschwindigkeit auf angenehme 40 Km/h. Dafür setzt mein Navi die voraussichtliche Ankunftszeit stetig nach hinten. Ich habe schon Angst, heute das Ziel nicht mehr zu erreichen. In der Zwischenzeit ist das Sträßchen schneebedeckt...

 

Noch ein letzter Schluck in der schweizer Kolonnade...
Noch ein letzter Schluck in der schweizer Kolonnade...

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Der letzte Tag in Karlovy Vary

Es ist Schnee gefallen... In Karlovy Vary liegt auf den Wegen Schnee. Hier wird noch viel Salz gestreut, und ich bin froh... denn auf dem Kopfsteinpflaster ist es teilweise verdammt rutschig. Zum letzten Mal geht es noch vor dem Frühstück zur Quelle, um dieses 50 Grad warme Wasser über die Schnabeltasse einzusaugen.

Eigentlich ist es ja keine Schnabeltasse. Tassen für die Trinkkur gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Japanierinnen kaufen gerne eine Tiertasse (beispielsweise eine Katzentasse), ist sie mit dem gesunden Wasser befüllt, dann kann die Besitzerin durch den hohlen Schwanz der Katze das berühmte Nass in ihren Magen saugen.

 

Ich habe mich für eine Tasse entschieden, die einem Bierkrug ähnelt. Der hohle Henkel ist dann so geformt, dass ich mit dem Mund am oberen Teil des Henkels saugen kann, der untere Teil des Henkels mündet in das Gefäß. Da er hohl ist, kann ich unten ansaugen und oben fließt das Quellwasser in meinen Schlund...

Rechts siehst du mein Lieblingscafe. Es ist nur etwa 100 m abseits der Touristenmeile. 2x Kaffee, 2x süße Stückchen und ein belegtes (halbes) Brötchen gibt es für 5 Euro.

Meine abendliche Trinkquelle 60 Grad warm...
Meine abendliche Trinkquelle 60 Grad warm...
Mein Lieblingscafe...
Mein Lieblingscafe...

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50 Grad warmes Wasser - lecker - und dann noch ein Kohlesäurebad

Noch vor dem Frühstück muss es sein... der Gang zu der heißen Quelle... Ok, ich könnte mir ein besseres Getränk auf nüchternen Magen vorstellen. Aber je öfter ich mir die verordnete 200ml des leicht salzig-würzigen Wassers (freiwillig) in mich reinschütte, desto besser schmeckt der Saft. Nach der Trinkprozedur freue ich mich auf das Frühstück. 

 

Gegen Mittag sind für mich wieder 3 Anwendungen vorgesehen. Erst steige ich in die Badewanne für eine manuelle Unterwassermassage - ich genieße sie im Halbschlaf. 

Die schweizer Kolonnade...
Die schweizer Kolonnade...

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Kleiner Stadtrundgang vor den Kuranwendungen

Durch einen Brand im Sommer 1604 fast vollkommen zerstört, erstrahlt Karlsbad heute prunkvoller denn je...
Durch einen Brand im Sommer 1604 fast vollkommen zerstört, erstrahlt Karlsbad heute prunkvoller denn je...

Heute ist erst mal eine kleine Wanderung in die Stadt angesagt. Entlang der Tepla, die später in die Eger mündet, geht es ohne Autoverkehr. Überhaupt gibt es jede Menge von kleinen und großen Parkanlagen.

 

Leider fehlen um diese Jahreszeit die Blätter an den Bäumen und die Blumenpracht - ein Grund mehr, das Kurstädtchen, das zu den berühmtesten der Welt zählt, zu einem späteren Zeitpunkt wieder mal zu besuchen. 

Leider reicht die Zeit nicht mehr, um das Becherovka Museum zu besuchen. Zu gerne hätte ich gewusst, wie dieser Teufelstrunk hergestellt wird.


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Wanderung zum Hirschsprung

Schon vor dem Frühstück geht es in die Kolonnaden, um den Trinkbecher mit 50 Grad warmem Wasser zu füllen und diesen dann in den nüchternen Bauch zu kippen. Naja - es soll gesund sein. 

Das Frühstück es vielfältig und lecker... aber ich halte mich zurück. Es ist eine kleine Wanderung angesagt und ich möchte ja nicht, dass nach den ersten Schritten mir das Frühstück wieder aus dem Gesicht fällt. Erst geht es über alte Treppenstufen scharf nach oben. Schnee hat den Weg leicht angezuckert und ich muss aufpassen, dass ich nicht ausrutsche und die Erde küsse.

Der Hirschsprung hoch über Karlsbad
Der Hirschsprung hoch über Karlsbad

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Erstgespräch mit Ärztin gehabt - und die ersten Kuranwendungen

Pünktlich um 9:00 Uhr sitze ich im Wartezimmer der Kurärztin. Der Urlaub hier in Karlsbad enthält ja auch einige Kuranwendungen. Also lasse ich mir meinen Blutdruck und Puls von einer überaus freundlichen tschechischen Krankenschwester messen und stehe im Anschluss der Ärztin, die in einem Zimmer weiter schon auf mich wartet. Sie erstellt aufgrund meiner Leiden einen Plan mit den verschiedenen Anwendungen...

Meine Unterkunft (Hotel Dvorak) besteht aus 5 Häusern (beginnend von rechts)...
Meine Unterkunft (Hotel Dvorak) besteht aus 5 Häusern (beginnend von rechts)...
Die Geschäfte in der Fussgängerzone wiederholen sich in regelmäßigen Abständen...
Die Geschäfte in der Fussgängerzone wiederholen sich in regelmäßigen Abständen...

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Entspannung muss sein - ab nach Karlsbad

Schon der russische Zar kam nach Karlsbad, um seinen Körper bei Kuranwendungen und Trinkkuren wieder auf Vordermann zu bringen. Und genau das will ich jetzt auch mal testen...

Die Fahrt nach Karlsbad war stressfrei - lediglich unterbrochen durch eine Pinkelpause, bei der ich mir noch bei Subway den Sub des Tages gönnte. Im Hotel angekommen, war ich angenehm überrascht. Es erstreckt sich über 5 altehrwürdige Häuser, freundlicher Empfang, schönes Zimmer mit Blick über der Fußgängerzone.

Blick aus dem Hotelfenster
Blick aus dem Hotelfenster

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Skatingrunde Schattwald bei schönem Winterwetter

Fast wäre ich heute gar nicht mehr aufgewacht. Auf den Oberlichtern des Wohnwagens liegt noch Schnee und wenn alle Verdunklungen aktiviert sind, dann ist es stockdunkel oder "Kuha-naaacht" - wie der Schwabe sagen würde. Aber schlafen macht ja bekanntlich schön... 

Erst so gegen halb zehn sitze ich endlich beim leckeren Frühstück. Die dicken Haufenwolken, die sich noch um die Bergspitzen versammelt haben, lösen sich ganz langsam in Luft auf und es verpricht, ein schöner Tag zu werden. Die Temperaturen lagen nachts so um die minus 8 Grad, das ist nicht allzu warm...

Die (fast) menschenleere Skatingloipe führt mich heute über Deutschland zurück nach Österreich
Die (fast) menschenleere Skatingloipe führt mich heute über Deutschland zurück nach Österreich

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Da ist mal wieder was mächtig falsch gelaufen...

Muss gleich in die Hauptklinik - da wurde mir letzte Woche ne Hauptprobe von meiner Backe (nicht die im  hinteren Bereich...) entnommen. Heute werden die Fäden gezogen und mir das Ergebnis der Untersuchung mitgeteilt, sofern bereits ein Ergebnis da ist. Eine nette Krankenschwester zieht mir die Fäden... schmerzlos - oder bin ich einfach nur so tapfer?

Dann kommt der Arzt und erklärt mir, dass da ein grösseres Hautstück entfernt werden muss. Das will er in der Klinik in Blaubeuren machen, da hat er bessere Möglichkeiten wie in der Praxis. Er will ja nicht, dass mein Auge nach der OP an der Backe unten hängt. Ich denke an Quasimodo und dass ich nicht mehr auf Brautschau bin... Ich solle den Schlafanzug und die Zahnbürste  mitnehmen. Er vereinbart gleich einen OP-Termin: 05.03.2018.

 

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Und weil es so schön war... gleich noch einmal

Bei der Wende in Grän
Bei der Wende in Grän

Bis auf einen nicht mehr enden wollenden Hustenanfall mitten in der Nacht, hinterließ die gestrig eingeatmete Frischluft keine weiteren Spuren. Nach dem Frühstück hatten sich auch die letzten Nebelfetzen verzogen und es versprach, ein herrlicher Tag zu werden. 

Im Hintergrund der Aggenstein
Im Hintergrund der Aggenstein

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Endlich mal wieder an die frische Luft...

Meine Erkältung macht sich so langsam aus dem Staub, so dass ich meinen Körper durchaus mal wieder in Verbindung mit Frischluft bringen kann. Die Loipen im Tannheimer Tal sollen noch gut in Schuss sein - also nix wie rüber zu unseren österreichischen Freunden.

 

Blick Richtung Füssener Jöchle
Blick Richtung Füssener Jöchle
Vom Neunerköpfle landet ein Gleitschirmflieger
Vom Neunerköpfle landet ein Gleitschirmflieger

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Da hat es mich echt mal wieder so richtig erwischt...

Nach 2 Tagen Gliederschmerzen strapazierte ein deftiger Husten meine beiden Lungenflügel. Fälschlicherweise war ich dann schon der Meinung, dass das Schlimmste überstanden sei. Weit gefehlt - meine Nase öffnete am Tag 5 alle Schleusen, so dass ich permanent auf der Suche nach Tempos bin. 

Heute geht es so langsam wieder bergauf - zumindest gefühlt. Nun muss ich nur noch meine Hitzeattacken los werden, dann bin ich wieder einsatzbereit...