Dornstadt, Eiselau, Westerstetten, Oppingen

Der Neubau der Bahn macht Fortschritte...
Der Neubau der Bahn macht Fortschritte...

Und wieder einmal lasse ich mich vom trügerischen Wetter täuschen. Vom Esszimmer schaue ich auf die immer noch blattlosen Bäume: Kein Ästchen wackelt, also ist es heute mal windstill...

Es läuft gut - was ja eigentlich bei Rückenwind immer gegeben ist. Nur merke ich das anfangs nicht, bin ja heute auf "windstill" programmiert. Das ändert sich aber schlagartig, als ich meine Nase in den Wind drehe. Und der ist wie immer... kalt, ekelhaft und lästig.


Ein altes Wegekreuz bei Dornstadt...
Ein altes Wegekreuz bei Dornstadt...
In Eiselau steht ein hübscher Wegweiser...
In Eiselau steht ein hübscher Wegweiser...

Meine Radtour heute bringt mich entlang der neu geschaffenen Wege an der mega Bahnbaustelle in Richtung Ulm. In Dornstadt fährt ein Radler von links aus einem kleinen mit Büschen verdeckten Weg und bleibt dann auf dem Fahrrad stehend - also ohne die Beinchen von den Pedalen zu nehmen - und balanciert und freut sich wohl, dass es so gut klappt. Da er immer noch keine Anstalten macht, sich zu bewegen, rufe ich ihm zu: "Super kannst du das - aber muss das denn mitten auf dem engen Radweg sein?". Verdutzt schaut er mich an und macht sich vom Acker... Ich denke irgendwas mit A...

Alte Bahnunterführung bei Westerstetten
Kurz vor Westerstetten geht es durch dieses kühle und unbeleuchtete Loch...
Blick auf Oppingen... keine Großstadt, aber sehr idyllisch gelegen...
Blick auf Oppingen... keine Großstadt, aber sehr idyllisch gelegen...

Über Westerstetten und Lonsee geht es nach Urspring. Irgendwie verschlafe ich in richtigen Abzweig... überquere dann die B10 und radle auf der Landstraße in Richtung Radelstetten. Nach ca. 2 km geht es rechts über Feldwege nach Oppingen. Eine Frau ist mir ihrem Hund auf dem Sportplatz. Als sie mich sieht, hält sie ihn fest - und das ist gut so... Im Anschluss geht es nur noch bergab und eben bis zu meiner Dusche, die meine Lebensgeister wieder weckt.



Weiler Höhe, Westerheim, Hausen, Grünenberg, Geislingen

Meine Zahnärztin arbeitet noch - schlussendlich leiden wir noch unter dem Corona-Virus - und ich hatte einen Termin. Im Wartezimmer sind alle Zeitungen weg geräumt, was mir positiv ins Auge fällt. In diesen Zeiten will ich auch nicht die abgeschleckten Umblätterecken mit meinen Fingern kontakten. Auch die Anzahl der Patienten kann an 2 Fingern abgezählt werden. Ihre Praxis ist im Gesundheitszentrum in Geislingen. Am Eingang werde ich schon dem Grund meines Besuchs gefragt. "Zahnarzt" antworte ich und werde an die Treppen geschickt. Im 2. Stock melde ich mich und werde wie gewohnt - bestens beraten - und sorgsamst behandelt. Da mach ich doch mal den Daumen hoch...

Nach einer kleinen Stärkung will ich die frische (und leider auch kalte) Luft im Freien genießen.

Der Plan ist, mit ein paar Kurve nach Westerheim zu kommen, dann vielleicht ins "Täle". 

Es geht Richtung Weiler Höhe...
Es geht Richtung Weiler Höhe...
Hier geht's auf die Kuchalb - heute ohne mich...
Hier geht's auf die Kuchalb - heute ohne mich...

Nach einer flotten Abfahrt komme ich mit Max-Puls (vermutlich vor Angst) in Westerheim an. Ich beschließe den Radweg im Filstal bis Geislingen zu nehmen. Ich komme bist ca. 4 km vor Geislingen, dann eine Radwegsperre: Baumfällarbeiten - gesperrt. Und das ausgerechnet an der Stelle des Tales, an der es keine vernünftige Alternative, die gesperrte Strecke zu umfahren, gibt.

Ich wähle den Umweg über Grünenberg, das sind geschätzte 10 km mehr. Irgendwann später taucht bei mir intern die Frage auf, warum ich nicht den Bus genommen habe... 

Der ehemalige Singletrail vom Rohrachtal nach Amstetten wurde im letzten Jahr noch geteert (leider)...
Der ehemalige Singletrail vom Rohrachtal nach Amstetten wurde im letzten Jahr noch geteert (leider)...

Das Rohrachtal bin ich schon lange nicht mehr entlang geradelt. Der Wanderweg wurde planiert, verbreitert und geschottert (leider). Manche Passagen sind auf Grund der massiven Abholzungen gar nicht wieder zu erkennen (auch leider). 


Irgendwann ist wohl die ganze Welt zugeteert und abgeholzt - aber dann wird es auch keine Radler mehr geben.


Kalte Bikerunde - Gefühlt minus eins

Der schönste blaue Himmel taugt nix, wenn die Temperaturen im Keller sitzen und sich nicht mehr die Treppen hoch trauen. Heute will ich nicht indoor meine Runden drehen - ich will raus. Aber für mehr als eine kleine Runde reicht heute mein Kampfgeist nicht.

 

Obwohl ich wirklich dicke Winterhandschuhe an meinen Pranken habe, kann ich nicht verhindern, dass mein kleiner Finger links (das ist auch der, der an der linken Hand klebt) am Erfrieren ist. Das Gefühl erinnert mich an meine Kindheit, Winter und Skifahren. Damals hatte ich Cordhandschuhe - wenn die mal nass waren... die reinsten Eiszapfen...

Dieser Bär mit Kind hat mich einfach ignoriert...
Dieser Bär mit Kind hat mich einfach ignoriert...


Die Kuscheltierchen im obigen Bild sind gut gegen die Kälte eingepackt...
Die Kuscheltierchen im obigen Bild sind gut gegen die Kälte eingepackt...


A8, Pfuhl, Iller, Kuhberg, kleines Lautertal

Endlich wieder blauer Himmel und der starke kalte Wind, der mich die letzte Tage so geärgert hat, ist vermutlich an Corona erkrankt und ist etwas müde geworden, aber nur etwas. Ich fahre erst an der A8 entlang (nicht auf der A8), da sind jede Menge neue Wege im Zuge des Autobahnausbaus und der parallel verlaufenden Bahnbaustelle entstanden.

Immer wenn's am Schönsten ist... dann wird man wieder auf den Boden der Tatsachen geholt...
Immer wenn's am Schönsten ist... dann wird man wieder auf den Boden der Tatsachen geholt...

Sicherlich hast du das auch schon mal erlebt... du fährst auf einem unbekannten Weg und plötzlich geht es nicht mehr weiter. Genau das ist mir heute passiert. Und sowas tritt ja meist nicht gleich bei den ersten Kilometern auf sondern genau dann, wenn auf jede zusätzliche Pedalumdrehung eigentlich gerne verzichtet werden könnte.

 

Ein verdecktes und verdrecktes Schild erklärt mir dann auch den Grund für die Sperrung: Wasserschutzgebiet...

 

Nun gut... es war ja nicht die erste Fehlfahrt heute... aber hoffentlich die letzte. Dieser Zaun, der meinen Kampfgeist jäh stoppte, erinnerte mich an unsere Polen Radreise. Da wurde unsere Tour auch an einem Zaun beendet (Siehe Bild unten).


Der Bau dieses Radweges in Polen hat auch nicht wirklich geklappt...
Der Bau dieses Radweges in Polen hat auch nicht wirklich geklappt...
Fort Kuhberg, Ulm
Fort Kuhberg, Ulm
Fort Kuhberg, Ulm
Fort Kuhberg, Ulm

Ich finde - schneller wie erwartet - einen autofreien Weg auf den Kuhberg - und was soll ich sagen: Ich war hellauf begeistert. Das Fort Kuhberg war eine von 5 Bundesbefestigungsanlagen und auch die größte in Europa. Erbaut wurde sie in den Jahren 1842 - 1859. Bis zu 10.000 Arbeiter waren auf dem Kuhberg eingesetzt. 

...und der Blick auf Ulm ist wirklich traumhaft (die höchsten Gebäude sind zu erkennen: Schapfenmühle 116 m und das Münster 161,53 m)
...und der Blick auf Ulm ist wirklich traumhaft (die höchsten Gebäude sind zu erkennen: Schapfenmühle 116 m und das Münster 161,53 m)

Über das kleine Lautertal fahre ich in Richtung Nellingen. Ich habe mich da noch nie verfahren... aber heute war eben nicht mein Tag. Da das kleine Lautertal mit viel Schatten gesegnet ist, was ich im Sommer durchaus zu schätzen weiß, ist heute der Weg nass und dreckig - viel Holz wurde gemacht und dementsprechend sieht der Weg aus. Ich bin so damit beschäftigt, nicht in jede Drecklache zu fahren, dass ich wohl (immer das Gesicht nach unten) einen Abzweig verpasst habe...

Aber irgendwann bin ich dann zu Hause... Duschen... Durst... Hunger... - oder war Durst noch vor Duschen?


Über Felder... schlechte Idee

Es ist saukalt und der Wind drückt die Temperatur noch einmal. Aber ich muss raus, sonst kriege ich hier noch den Corona-Koller. Ein Feldweg rechts sieht trocken aus... auf den ersten Blick. Nach einem Kilometer wird er nass und dreckig und im Schatten liegt dann auch noch Schnee.

 

Mein Gesicht ist eiskalt - beim Skifahren war es schon oft wesentlich wärmer. Ich schlage mich durch den Dreck - bin stinkesauer auf mich selbst und frage mich, warum ich nicht auf dem Teerweg geblieben bin.

Der Anfang einer ungewollten Schlammfahrt...
Der Anfang einer ungewollten Schlammfahrt...


Das kleine Filmchen meiner Radreise ist fertig

Im September 2019 war ich mit dem Reiseveranstalter Rösch-Reisen unterwegs und habe eine Gruppe Radler von Südtirol an die Adria begleitet. Wenn's dich interessiert, klicke einfach unten ins Bild...

Heute wieder indoor... und Bilder sortieren...

Brrr, mir ist es einfach zu kalt - zu windig - und überhaupt... Es fällt mir also verdammt leicht, mich an die Ausgangsbeschränkung zu halten. Ok, eine kleine virtuelle Runde bin ich ja mit meinem Homebike gefahren. Das Schöne am Homebike ist ja auch, dass es nicht dreckig wird - und den Helm kann ich mir auch sparen...

So habe ich heute wieder mal Bilder sortiert. Ich möchte gerne einen kleinen Bericht über die letztjährige Radausfahrt mit "Rösch-Reisen" schreiben. Ich habe da eine Gruppe mit wunderbaren Radlerinnen und Radlern von Tramin an die Adria nach Lido di Jesolo begleitet. Und wenn du mehr darüber lesen willst, dann besuch mich doch in 2-3 Tagen wieder. Bis dahin müsste ich es geschafft haben.


Schnee auf der Alb - da bleib ich indoor...

Der Winter ist zurück gekommen...
Der Winter ist zurück gekommen...

Überraschung... es ist saukalt (für diese Jahreszeit), ein eisiger Ostwind pfeift über die Dächer und meine Motivation, mich am heutigen Sonntag outdoor zu 

Mein Blick vom Speedbike-Lenker... (das Sofa ist nicht echt - es steht im Fernseher, wie auch die junge Dame...)...
Mein Blick vom Speedbike-Lenker... (das Sofa ist nicht echt - es steht im Fernseher, wie auch die junge Dame...)...

bewegen sinkt gegen Null. Ich schleppe mein Handy und mein Notebook nach oben in mein "Trainingsbüro". Über  den Bildschirm links lasse ich mich fernsehtechnisch berieseln und auf dem rechten kleinen habe ich meine Bike-Strecke im Blick. Ok - es ist jetzt nicht das Problem, dass ich von der Strasse abkomme... aber das Treten macht wesentlich mehr Spaß, wenn dazu die passende Landschaft an mir vorbeiflitzt... 


Langenauer Ried und Lonetal

Ich verlasse mein kuscheliges Bett und schaue zum Fenster raus - ich bin begeistert - der Sonnenaufgang kann im Hochsommer nicht schöner sein. Das helle Blau am morgendlichen Himmel kann ich noch nicht so richtig einschätzen. Aber beim Frühstück gibt es keinen Zweifel mehr: Es wird wieder ein herrlicher Tag. Später soll zwar der große Temperatursturz mit Regen kommen, aber erst mal soll es sommerlich werden. 

 

Um 10 Uhr mache ich mich auf die Socken, die Luft ist frisch. Da ich nur ungern an meine Zehen Kaltluft lasse, habe ich mir meine Überschuhe angezogen - und das ist gut so. Heute will ich nicht viele Höhenmeter strampeln, es soll eher in die Weite gehen. Ich nehme mir mal Langenau als Ziel und dann werde ich schon weiter sehen...


Riesige Industriehallen im Hintergrund... da kann Langenau nicht mehr weit sein...
Riesige Industriehallen im Hintergrund... da kann Langenau nicht mehr weit sein...

In einer Linksschleife umfahre ich Langenau und peile das Lonetal an, das ich bei Lindenau erreiche. Ein 

Im Langenauer Ried...
Im Langenauer Ried...

Ausflugslokal hat noch geöffnet - einige Gäste sitzen in der Gartenwirtschaft - trotz Corona-Virus. Über das Lonetal radle ich wieder in Richtung Heimat. Ich habe noch ca. 10 km - Hungerast - ich setze mich auf einen Stein am Wegrand und versorge meinen Körper mit einem Riegel. Unweit auf einer Bank sitzt ebenfalls ein Radler und stärkt sich. Er steht auf und - ich bin verwundert - kommt direkt auf mich zu. Jetzt erst erkenne ich... es ist eine Sie... eine treue Radlerin, die jeden Freitag im Sommer mit unserer Nellinger Gruppe mitradelt. Nach einem kurzen Schwätzle - den Corona-Sicherheitsabstand haben wir eingehalten - radle ich durch's Vögelestal heim.



Kleines Lautertal, Bermaringen, Radelstetten

Oh Gott - ich habe Stonehenge geschrumpft...
Oh Gott - ich habe Stonehenge geschrumpft...

Das Hochbeet ist krank - das unterste Brett hat sich den Schimmel eingefangen, modert so vor sich hin und ist im Begriff, sich langsam abe sicher aufzulösen. Da das Hochbeet jedoch dieses Jahr noch durchhalten muss, verstärke ich die maroden Bretter, so dass sich diesen Sommer noch Gemüse und Salat wohl fühlen werden. 

Nach diesem Einsatz verlangen meine Beinchen nach Bewegung. Ich fahre ins kleine Lautertal - bergab - da fällt das Treten wenigstens leicht. Ich nehme den steilen Anstieg nach Bermaringen. Den bin ich schon lange nicht mehr gefahren - und den werde ich auch so


schnell nicht mehr fahren. Mein Puls gab mir deutlich zu verstehen, dass er solch harte Rampen zu Beginn des Jahres nicht leiden kann...

Endlich ein Ruhebänkchen - da werde ich mal ne Pause einlegen...
Endlich ein Ruhebänkchen - da werde ich mal ne Pause einlegen...

Oben angekommen, nehme ich nur noch flache Radwege. Das ist genau das, was meinem Körper gefällt - nun ist er wieder zufrieden mit mir.


Mal wieder ins Lonetal, Altheim und Zusatzschleifen...

Der Apfelbaum will geschnitten werden - zumindest behauptet das meine Frau. Im Vorfeld habe ich schon eine neue Astschere erstanden, die alte hatte schon Schwierigkeiten eine Banane ohne Schale zu halbieren. Nach dem Frühstück hole ich nun ne Leiter und das benötigte Schneidewerkzeug und platziere es unter dem Baum. Da ich nun nicht der geborene Gärtner bin, kürze ich nur die Äste, die mir von Anne angezeigt werden...

Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...
Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...
Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...
Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...

Die Zeit verfliegt wie im Flug und irgendwann sind sieht der Apfelbaum aus wie frisch vom Frisör. Aber jetzt brauch ich noch mein Ausgleichssport. Ich streife meine Beinlinge über - auf die dicken Winterhosen verzichte ich heute - auf der Terrasse zeigt der Thermometer 19 Grad. Mein geistiger Plan zeigt mir das Lonetal - also fahre ich nach Urspring zur Lonequelle. Der Quelltopf ist nur 6 m tief und hat einen Durchmesser von 10 Metern. Durchschnittlich quellen so 220 Liter pro Sekunde aus dem Topf. Der in Blaubeuren beheimatete Blautopf - nur  so zum Vergleich - schüttet das 10 fache. 

Hier ist die Lone so trocken wie momentan mein Mund...
Hier ist die Lone so trocken wie momentan mein Mund...
Blick (zurück) auf Altheim... ja ich weiß... das kann jeder sagen...aber es stimmt...
Blick (zurück) auf Altheim... ja ich weiß... das kann jeder sagen...aber es stimmt...

Irgendwann bin ich - und heute nahm ich mal unbekannte Wege unter meine Räder - in Altheim. Von Altheim bin ich schon oft durch den Wald wieder zurück gefahren, und ich hatte noch nie Probleme. Schon oberhalb von Altheim fällt mir eine Radwegbeschilderung auf, die absolut nicht stimmen konnte. Also ignorierte ich diese. Im Wald traf ich noch eine Reiterin mit 2 Pferden.

Sie saß auf dem einen, das andere führte sie an einer Leine (so sagt man bei Hunden - bei Pferden heißt diese Leine bestimmt irgendwie anders). Das sie die Breite des ganzen Weges einnahm, fuhr ich einige Zeit hinter ihr her und fragte dann irgendwann, ob ich denn bitte vorbei fahren könnte. Sie hatte mich nicht bemerkt, entschuldigte sich und führte die beiden 4-Füßler gekonnt an den Wegrand. Langsam pedallierte ich vorbei - immer darauf bedacht, nicht in die Nähe der Hinterhufe der Pferdchen zu kommen.

 

Nach einigen Kilometern kommt wieder so ne neue Radwegbeschilderung - ok, nach Amstetten fuhr ich seit Jahren immer hier geradeaus. Aber nun zeigt das Schild nach links. Ich nahm Links - und das werde ich nie wieder tun, zumindest an genau dieser Stelle nicht. Es war das letzte Radwegschild. Es kamen noch -zig Abzweigungen und Kreuzungen, aber kein Schild mehr...

 

Die Lone ist übrigens 38 km lang und fließt in die Brenz - bei Giengen - genauer gesagt erst bei Hürben in die Hürbe und diese ergießt sich in die Brenz. Über weite Strecken ist das Lonetal ein Trockental, da das Wasser einfach im Karst versickert. 




Ob ich die Gosbacher Stoig wohl noch hochkomme...

Das Frühstück ist lecker - das Frühstücksei genau nach meinem Geschmack - die Artikel in der Zeitung leider nicht, Dank den kleinen Corona-Tierchen. Naja, das Wetter ist auch noch nicht so, wie es vorher gesagt wurde. Ich schaue aus dem Fenster... die Straßen sind noch nass - so ein Käse. Dann eben erst mal abwarten...

Es wird Zeit, dass die Blätter wieder an die Bäume kommen...
Es wird Zeit, dass die Blätter wieder an die Bäume kommen...
Des Bänkle kommt mr grad gschliffa - i mach a Pause...
Des Bänkle kommt mr grad gschliffa - i mach a Pause...

Parallel zum Mittagessen verziehen sich die dicken Wolken und das Blau des Himmels schimmert wieder durch. Diese Wolkenlücken möchte ich für einen kleinen Trip auf dem Bike nützen. Ich entschließe mich, lediglich nach Gosbach zu fahren, das ist nicht allzu weit. Und sollte es zum Regnen kommen, dann erreiche ich in absehbarer Zeit das Trockene.

D'Gosbacher Stoig...
D'Gosbacher Stoig...
Kurz vor Nellingen - gleich bin ich zu Hause...
Kurz vor Nellingen - gleich bin ich zu Hause...

Ich habe ja da eine bewährte Runde. Am Albtrauf angekommen, geht es über Oberdrackenstein runter nach Gosbach und in einer Rechtswende gleich über die "Neue Steige", die jedoch schon ziemlich alt ist...

 

Oben angekommen, werfe ich einen Blick gen Himmel und ich nehme noch eine 2. Runde in Angriff... und dann noch eine dritte. Und da überholen mich - ich war schon fast ganz oben - doch noch 2 Frauen. Die hatten schon Hochsommer: Kurze Hose, kurzes Trikot... Ich fuhr noch ca. 3 km hinter ihnen her, und ich bin mir sicher, dass sie gerne lange Hosen angehabt hätten...

Das Wetter wird immer besser...
Das Wetter wird immer besser...


Der erste warme Tag - ab nach Blaubeuren...

Pfefferhalde Hütte bei Seissen...
Pfefferhalde Hütte bei Seissen...

Ich wäre ja heute schon früher im Sattel gesessen - jedoch musste ich erst noch meinem Zahnarzt einen Besuch abstatten. Wobei - es ist eine Zahnärztin - und Frauen soll man nicht warten lassen. Vorher noch schnell eine Astschere besorgt, ich hatte ja genügend Zeit.

Bislang war ich ja der Meinung, dass alle Zahnärzte dem Sadismus nicht abgeneigt sind. Aber Gott sei Dank gehört meine Zahnärztin nicht dazu. Das gefällt mir sehr und ich fahre ungequält wieder nach Hause. Schnell noch ein paar Nudeln in den Kalorienspeicher gestopft, dann geht's auf's Bike.


Ich schwinge mich vor der Haustüre auf meinen Sattel und mein fehlender Helm zwingt mich sofort in eine 360° Kurve. Also noch den Helm auf meine Schädeldecke und dann starte ich - planlos - wie so oft... Der Weg ist das Ziel. 

Die meisten Waldwege sind schon wieder trocken... Es geht bergab noch Weiler / Blaubeuren...
Die meisten Waldwege sind schon wieder trocken... Es geht bergab noch Weiler / Blaubeuren...

Ich wähle erst mal schöne und trockene Wege (will ja nicht schon im März anfangen, mein Bike täglich zu putzen). Dann geht es in den Wald nach Seissen und Blaubeuren. Ein Schild weist mich zu einem Aussichtspunkt, den ich noch nicht kenne. Ich fahre wie mir das Schild weist - ich komme auch zu einem schönen Aussichtspunkt, aber leider ist es ne Sackgasse...

Ich bin ja wirklich schon oft hier vorbei gefahren - der Kerl ist mir aber noch nie aufgefallen...
Ich bin ja wirklich schon oft hier vorbei gefahren - der Kerl ist mir aber noch nie aufgefallen...

Blick auf Blaubeuren...
Blick auf Blaubeuren...
...und noch ein Blick auf Blaubeuren...
...und noch ein Blick auf Blaubeuren...



Sonne, Wind - also nix wie an die frische Luft...

Die Dächer sind weiß, es muss also eine kalte Nacht gewesen sein. Der Himmel ist blau, so wie schon lange nicht mehr. Das Thermometer geht nur zögerlich in die Höhe und der Wind zerrt an den blattlosen Zweigen. Ich ziehe meine Radklamotten an (Winterausrüstung) und drehe eine kleine Runde. Morgen ist mal wieder ein Termin bei meiner Zahnärztin angesagt. Vielleicht reicht es im Anschluss noch für eine kleine Ausfahrt...

Merklingen Bahnhalt, die ersten Züge werden wohl erste 2022 hier halten...
Merklingen Bahnhalt, die ersten Züge werden wohl erste 2022 hier halten...
Schilder ohne Ende - wenn sie nur in die richtige Richtung zeigen würden...
Schilder ohne Ende - wenn sie nur in die richtige Richtung zeigen würden...


Indoor-Training ist ne harte Sache...

Der Ausblick von meiner Steuerzentrale ist nicht gerade der Renner...
Der Ausblick von meiner Steuerzentrale ist nicht gerade der Renner...

Bei dem Wind steige ich nicht aufs Rad. Da bläst es mich ja wieder vom Sattel. Also begnüge ich mich eben mit meinem Indoor-Bike. 

 

Vor mir sind 2 Bildschirme - auf dem linken läuft irgend ein alter Krimi oder Sport (wenn möglich Biathlon oder sonst was mit Schnee) - auf dem rechten kleinen wird eine Radstrecke meiner Wahl angezeigt, die ich bei Trainingsstart auf meinem Handy ausgewählt habe und von dort auf das Notebook übertragen wird. Leider ist hier auf dem kleinen Notebook die Bikestrecke nicht zu sehen, da die Software wohl nicht will, dass sie 


fotografiert wird und sich immer abschaltet, wenn ich auf dem Handy ein Foto von der Radstrecke machen will. Der Vorteil vom Indoor-Training ist, dass ich - wann immer ich keinen Bock mehr habe - vom Bike steigen kann, auch wenn ich meine Runde noch gar nicht beendet habe. Manchmal wünsche ich mir das, wenn ich im Sommer mal eine zu weite Runde gewählt habe, und ich mit einem Hungerast auf einer Wiese sitze und versuche, mit einem Riegel meine Kräfte wieder zu mobilisieren...


Es ist zum aus der Haut fahren...

Langsam nervt  das Wetter - Regen, Regen, Regen und dann natürlich noch Wind... Letztes Jahr um diese Zeit konnte ich schon ne 80 km Tour bei Sonnenschein in mein Tagebuch schreiben... Mein Bike würde sich ja auch freuen, mal wieder frische Luft zu schnappen. Da hilft nur abwarten...


Urspring_Stubersheim_Türkheim

Kurz nach Stubersheim...
Kurz nach Stubersheim...

Die Nacht war kalt - der Himmel ist zeigt sich blau. Beim Frühstück schaue ich aufs Thermometer, das auf der Terrasse sein Dasein fristet. 3 Grad plus, das haut mich jetzt nicht gerade vom Hocker. Also wende ich mich erst mal der Hausarbeit zu...

 

Es ist 13 Uhr und ich hoffe, dass sich die Luft schon etwas erwärmt hat. Äste zittern am Apfelbaum, jedoch kann ich nicht erkennen, ob vor Kälte oder vor Wind. Nach den ersten 100 Metern weiß ich, sie zittern wegen dem Wind. Der bläst - wie schon auch die letzten paar Tage auch - mal mehr, mal weniger.


Ich lass mich davon nicht abhalten und drehe meine Runde. In Hofstett-Emerbuch kommen mir 2 Biker entgegen, eingepackt wie Forscher am Nordpol. Ich will mal nichts sagen, sicher sehe ich ja gleich aus. Nach 2 Stunden stehe ich wieder unter der Dusche und das heiße Wasser, das ich mir über die Schultern laufen lasse - so langsam taue ich wieder auf und kann mich dem duftenden Kaffee zuwenden...

Kurz vor Steinbruch - das Gröbste ist geschafft...
Kurz vor Steinbruch - das Gröbste ist geschafft...


Überschätzt und verreckt...

Das sind ja heute wirklich gute Aussichten... der blaue Himmel verspricht - so wie auch der Wetterbericht - Sonne pur. Das Thermometer zeigt 9 Grad und ich schleppe mein verschlafenes Bike vom Keller nach oben.

Die  Äste an den noch blattlosen wackeln verdächtig. Vermutlich hat der Radiowetterschwätzer vergessen, den Wind zu erwähnen. Egal - nun bin ich schon in den Radklamotten (langes Unterhemd, Rollkragen, Radshirt kurz, Winterjacke). Vor dem Haus herrscht verdächtige Windstille, ich schwinge mich aufs Rad - obwohl, das entspricht nicht ganz der Wahreit, richtigerweise 

Blick in Richtung Halzhausen (entlang der Bahnstrecke)...
Blick in Richtung Halzhausen (entlang der Bahnstrecke)...

müsste es heißen: Ich versuche die Hälfte meiner müden Knochen möglichst schmerzfrei über den Sattel auf die andere Seite zu bugsieren. Es gelingt mir, wenn auch nicht ganz filmreif...

Stubersheim ist zwar noch nicht zu sehen... aber es sind maximal noch 4 km...
Stubersheim ist zwar noch nicht zu sehen... aber es sind maximal noch 4 km...

Quiz für Älbler (Erster Test)

Ich habe Anfang dieses Jahres mal ein Quiz vorbereitet... und nun habe ich gedacht: Den könnte ich doch mal auch hier veröffentlichen. Das Ganze gestaltet sich jedoch nicht so einfach, da ich ja keine Ahnung von der Technik habe. Ich wollte, dass es möglich sein muss, dass du auf Antworten für das Quiz klicken kannst und dann entsprechende Antworten bekommst, ob du richtig liegst oder falsch. Wenn also noch nicht so richtig alles funktioniert, wie ich (und ihr) euch das so vorstellt, dann habe ich für deine Kommentare (unter "Kontakt" per NotizEmail) immer ein offenes Ohr.

 

Beispielsweise funktioniert der Button "Beenden" nicht. Hier hilft einfach nur weiter scrollen. Wenn du beim Quiz den Fullscreen ausgewählt hast, wird ein eigenes Browserfenster erstellt, das dann am Ende geschlossen werden sollte. 


Kalte Albrunde mit sterbendem Navi...

Hinter den Glasscheiben könnte man richtig sonniges Wetter vermuten. Das Thermometer zeigt warme 9 Grad. Kein Ästchen bewegt sich... Das verleitet mich, mein Bike aus dem Keller zu holen und es für den bevorstehenden Ausritt vorzubereiten. Ich schalte mein Navi ein und es meldet sich sofort mit "Akku fast leer". 

Also lege ich ich 2 Batterien ein, denn zum Laden ist die Zeit zu knapp. Verdutzt vernehme ich wieder ein Piepsen "Batterie fast leer". Das kann doch nicht sein. Vermutlich stammten die Batterien aus den Christbaumkerzen und wurden versehentlich nicht 

Kein Schnee, kein Grün... Irgendwie schläft die Natur noch...
Kein Schnee, kein Grün... Irgendwie schläft die Natur noch...

richtig entsorgt. Also die nächsten 2 Batterien eingelegt. Ich besteige mein Bike und muss bereits nach einigen Minuten feststellen, dass sich mein Navi wieder verabschiedet hat. Auch diese Batterien waren vermutlich schon gebraucht... Naja, ich kenne mich ja aus und bin nicht unbedingt aufs Navi angewiesen. Außerdem wollte ich ja sowieso nur saubere Wege fahren...


Männerschnupfen... es ist ein Drama...

Schnee ist zwar Mangelware - doch ich wäre so gerne auf die Loipe...
Schnee ist zwar Mangelware - doch ich wäre so gerne auf die Loipe...
Der Zustand der Loipen ist ja teilweise noch gut...
Der Zustand der Loipen ist ja teilweise noch gut...

Ja, eigentlich wollte ich mich ja sportlich betätigen. Jedoch nach der üblichen Schneeschippaktion auf dem Campingplatz fühlte ich im rechten Nasenloch einen sich stürmisch anbahnenden Männerschnupfen. Trotz Tee mit Rum macht er sich nun immer mehr in Nase und Kopf breit. Das habe ich nicht verdient. Das Wetter zeigt sich von seiner Schokoladenseite und ich bin beschäftigt, die trockenen Tempos von den naßverschnieften fern zu halten. Ok - ich komme wieder... gesund und kraftstrotzend...


Kaiserwetter - ab auf die Piste

Nach 2 Tagen Schneefall scheint heute mal wieder die Sonne - und ich bin begeistert. Der Weg von unserer Unterkunft bis zum Haiderlift kann per pedes bewältigt werden, ist aber im Schnee und in den Skischuhen nicht gerade ein Vergnügen. Beim Kassenhäuschen der Talstation angekommen, ist der Körper schon gut aufgewärmt und bereits einige Striche über der Normalwohlfühltemperatur.

Die Eisskulpturen sind echt sehenswert...
Die Eisskulpturen sind echt sehenswert...
Blick auf den Reschensee und Endkopf (2.652 m)
Blick auf den Reschensee und Endkopf (2.652 m)
Ein Blick aus der Gondel, die uns nach Schöneben bringt...
Ein Blick aus der Gondel, die uns nach Schöneben bringt...
Im Hintergrund ist der Ortler zu erkennen...
Im Hintergrund ist der Ortler zu erkennen...

Heute gehört die Piste uns... Oder haben wir uns verfahren?
Heute gehört die Piste uns... Oder haben wir uns verfahren?

Und noch ne Wanderung... zum Greinhof

Im Greinhof ist's gemütlich und das Essen ist super lecker...
Im Greinhof ist's gemütlich und das Essen ist super lecker...

Schon den ganzen Tag schneit es locker flockig vor sich hin. Es ist zwar nicht besonders ergiebig, jedoch verschiebe ich das Skifahren auf morgen, da soll ja wieder die Sonne scheinen. 

 

Abends geht es zum Greinhof, den ich übrigens nur empfehlen kann. Alle Speisen, die hier angeboten werden, werden von der Hausherrin selbst gemacht... In die Bratkartoffeln könnte ich mich reinlegen, einfach saulecker. Und Knödel aller Arten gibt es natürlich auch...



Winterwanderung ins Dörfl...

Eissegler auf dem Reschensee...
Eissegler auf dem Reschensee...
Drinnen ist's verdammt gemütlich...
Drinnen ist's verdammt gemütlich...

Das Wetter ist heute mit dem linken Fuß aufgestanden... es ist ekelhaft, windig und widrig. Wenn wir schon nicht Ski fahren können, dann ist mindestens eine Wanderung angesagt. Von St. Valentin geht es am Reschensee entlang bis nach Reschen. Zuerst ist der Wander- und Fahrradweg noch schön geräumt, jedoch schon bald sind im Schnee nur noch die Fußspuren von einigen Wanderern zu erkennen.

 

Der Wind (Rückenwind) pfeift heftig und treibt uns am See entlang. Die Talstation der Liftstation Schöneben nutzen wir für eine kleine Pause bevor es weiter geht. Die letzten 800 m geht es dann auf der anderen Seite des Reschensees bei heftigem Gegenwind und Schneetreiben bis zum Gasthaus "Mein Dörfl". Hier laben wir uns an Südtiroler Schmankerln und achten auch auf einen ausgeglichenen Flüssigkeitspegel. 

 

Der Bus bringt uns dann - wir wären noch gelaufen, wenn der heftige Gegenwind nicht gewesen wäre - von Reschen zurück nach St. Valentin. Im Bus saßen seltsamerweise fast alle Fahrgäste auf der linken Seite, ich hatte schon Angst, dass der Bus umfällt... 


Das Wetter ist gut für einen Skitag...

Das Wetter ist nicht schlecht - aber auch nicht besonders gut. Heute ist mal ein Alpinskitag angesagt. Erst geht es auf die Haideralm, dann in das Skigebiet Schöneben. Die Pisten sind hervorragend präpariert, obwohl es ja seit 3 Wochen nicht mehr geschneit hat.

In der Gondel - Blick auf St. Valentin...
In der Gondel - Blick auf St. Valentin...
Hoffentlich hält das Wetter durch...
Hoffentlich hält das Wetter durch...


Ab an den Reschensee

Gleich sind wir auf der Langlaufloipe in Nauders...
Gleich sind wir auf der Langlaufloipe in Nauders...

Die Fahrt nach St. Valentin verläuft ohne Zwischenfälle. Es ist Sonntag, die LKWs haben Pause und der übrige Verkehr hält sich auch in Grenzen. Auf dem Fernpass leuchtet eine Anzeige am Armaturenbrett auf, dass ich Luft hinten rechts verliere... Dabei habe ich erst neue Winterreifen montieren lassen. 

An der nächsten Tankstelle prüfe ich den Reifendruck und fülle auch tatsächlich Luft nach. Beruhigt fahre ich weiter. Am Zielort angekommen, laden wir erst mal das Gepäck für die nächsten 5 Tage aus, bevor wir wieder in Langlaufkluft ins Auto steigen und nach Nauders, das nur wenige Kilometer entfernt liegt.


Die Loipen leider zwar unter dem fehlenden Neuschnee, aber sie sind noch gut befahrbar...
Die Loipen leider zwar unter dem fehlenden Neuschnee, aber sie sind noch gut befahrbar...

Eine Runde Langlauf klassik im Tannheimer Tal

Ich blicke blinzelnd durch die Dachluke meines Wohnwagens. Der Himmel sieht sich weiß und trübe an. Trotzdem raffe ich mich - es ist ja eigentlich noch viel zu früh, um aus dem Federbett zu schlüpfen -  auf und trabe schlaftrunken unter die Dusche des Campingplatzes.

 

Der Rasierapparat schrubbt über mein Gesicht und entfernt die überschüssigen Stoppeln. Mit der elektrische Zahnbürste scheuere ich meine Zähnchen und in meiner Gehirnmasse überlegen sich meine Synapsen, ob es besser ist mit den Skatingschi

Loipe Tannheim in Richtung Grän...
Loipe Tannheim in Richtung Grän...

Loipe von Grän in Richtung Tannheim...
Loipe von Grän in Richtung Tannheim...

oder mit den klassischen Langlaufschi auf die Loipe zu gehen. Meine innere Stimme weist mich an, heute eher mal wieder die klassischen Langlaufschi anzuschnallen. Ich gehe zurück zum Wohnwagen und blicke jetzt in einen stahlblauen Himmel - einfach grandios. 

Das Thermometer zeigt zwar noch 7 Grad minus, aber das wird sicher noch wesentlich wärmer. Nach dem Frühstück beschäftige ich mich mit der Lauffläche meiner Loipenschi. Jahrelange Erfahrung sagt mir: Wer gut wachst, ist klar im Vorteil und somit vorne. Da ich dieses Jahr noch nie auf Schi gestanden bin, ist eine glatte Lauffläche um so wichtiger. Bei Bergabfahrten 


kann ich mich so wenigstens von den schweißtreibenden Strapazen des Aufstiegs erholen und ganz nebenbei noch einige "Loipen-Haatscher" überholen... Ja, ja ich weiß - das Wort Haatscher zaubert dir ein Fragezeichen auf die Stirn... Deshalb will ich mal kurz Tante Google fragen, ob die weiß, was haatschen ist. Und ich werde fündig:

"Hatschen (sprich: Haatschen) steht im östlichen Süddeutschland und in Teilen Österreichs für langsames oder tollpatschiges Gehen." Also dann wäre ein Loipen-Haatscher, eben einer, der in der Loipe langsam unterwegs ist. Es gibt natürlich auch Haatscherinnen, nicht dass die Damenwelt meint, ich würde die Frauen mal wieder ausgrenzen...

Auch Ballonfahrer lieben - genau wie ich - dieses Strahlewetter...
Auch Ballonfahrer lieben - genau wie ich - dieses Strahlewetter...
Warum hier keine Ballonfahrer unterwegs sind? Na, weil wir Ostwind haben, und die Ballons nach Westen treiben... und die Blickrichtung ist Osten...
Warum hier keine Ballonfahrer unterwegs sind? Na, weil wir Ostwind haben, und die Ballons nach Westen treiben... und die Blickrichtung ist Osten...

Diashow vom Salzburger Land ist fertig

Vergangenen August habe ich ne Radtour mit Rösch-Reisen gemacht. 5 Tagestouren im Salzburger Land standen auf dem Programm und eine Busausfahrt auf die Großglockner Hochalpenstraße. Klick doch einfach mal rein...

Ballonstart im Tannheimer Tal

Das Frühstück dauerte heute etwas länger als normal und der Temperaturthermometer zeigte auch nur auf die Null. Obwohl das Blau am Himmel lockte - ich wollte meinem Körper nicht schon am hellen Morgen eine Schocktherapie zumuten. Deshalb blieb ich erst mal im Warmen. 

Dann sah ich die ersten Ballone am Himmel. Das hätte ich nun echt verpennt... den Start der Heißluftballone. Also schnell ins Auto und in Richtung Startplatz - da war richtig was los. Schau dir einfach mal die Bildchen an - ist das nicht herrlich?



Wo bleibt der Schnee im Tannheimer Tal

Selten war die Loipensituation so traurig...
Selten war die Loipensituation so traurig...

Tja, so sieht also die aktuelle Schneesituation im Tannheinmer Tal aus... Dem eingefleischten Langläufer ist klar, dass das Spurgerät da keine Chance hat, eine anständige Loipe zu präparieren. 

 

Also lasse ich die Ski heute stehen und bemühe meine Wanderschuhe. Vom Campingplatz bis nach Grän zum Kinderlift sind es 5 km und dort gibt es Kaffee und Kuchen. Und das ist genau das, was der Körper an  so einem herrlichen Tag braucht: Ruhe, Sonne, guten Kaffee (und der war wirklich super), und einen Himbeerkuchen, der nach Himbeeren schmeckt.


Schischule gegenüber der Sonnenhof Terrasse...
Schischule gegenüber der Sonnenhof Terrasse...
Der Schischullift (rechts), gerne erinnere ich mich an die Zeit meiner Aschaffenburger Schischülerinnen zurück...
Der Schischullift (rechts), gerne erinnere ich mich an die Zeit meiner Aschaffenburger Schischülerinnen zurück...

Die Märchenwiese für Kinder... bei genügend Schnee ein Tummelplatz für die Kids...
Die Märchenwiese für Kinder... bei genügend Schnee ein Tummelplatz für die Kids...

Sonnentour im Januar

Das war ja nun schon lange nicht mehr - und auch total ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Die Sonne strahlt vom stahlblauen Himmel herunter und das Thermometer zeigt um 10 Uhr schon 5 Grad... Und es geht noch weiter nach oben. Eigentlich wollte ich mein Bike erst einer Generalreinigung unterziehen, das werde ich aber verschieben. So gönne ich meiner Kette und meiner Schaltung etwas Öl - ich will mal hoffen, dass sie dadurch noch geschmeidiger läuft und mich am Berg nach vorne schiebt...

Der Schnee ist ja echt noch Mangelware... und das Mitte Januar
Der Schnee ist ja echt noch Mangelware... und das Mitte Januar
Ok - man kann die Windfahne nicht sehen - aber vergrößere mal das Bild - ich habe Gegenwind...
Ok - man kann die Windfahne nicht sehen - aber vergrößere mal das Bild - ich habe Gegenwind...

Das ist der Eingang zum Ehrenhain bei Suppingen...
Das ist der Eingang zum Ehrenhain bei Suppingen...

Ich bin da zwar schon öfters vorbei gefahren - heute jedoch ist mir dieses Kriegerdenkmal so richtig aufgefallen. 

 

Vielleicht liegt es auch daran, dass es im März 2019 wieder hergestellt wurde. Der Platz war, so vermute ich mal, ziemlich eingewachsen. 

Das Kriegerdenkmal, das an die beiden Weltkriege erinnert, ist ein Ort der Ruhe und des Friedens...


Ok - ich gebe zu - so habe ich das noch nie gesehen. Und ich finde es verdammt bemerkenswert. Ich radle an einer großen Wiese, die mit Bäumen durchsetzt ist vorbei. Normalerweise hätte ich einige Kühe vermutet. Nein, die Tiere sind wesentlich kleiner und gackern. Hühner ohne Ende - aber mit richtig Platz. Im Internet habe ich gelesen, dass hier in Treffensbuch 4.500 Hühner sich frei - und ich habe es mit eigenen Augen gesehen - bewegen dürfen und jede Menge Platz haben. Deshalb beide Daumen nach oben - und hätte ich einen dritten, den würde ich ebenfalls nach oben recken. 

Und was mit die Tante Google noch geflüstert hat... In 20 Stunden produziert so ein Huhn einen Hartschalenkoffer für leckeres...
Und was mit die Tante Google noch geflüstert hat... In 20 Stunden produziert so ein Huhn einen Hartschalenkoffer für leckeres...
... Eigelb und Eiweiß. Obwohl lecker ist es ja nur, wenn auch eine Pfanne oder zumindest heißes Wasser zur Verfügung steht.
... Eigelb und Eiweiß. Obwohl lecker ist es ja nur, wenn auch eine Pfanne oder zumindest heißes Wasser zur Verfügung steht.


Laichinger Runde - der Wind hat nicht nachgelassen...

In Richtung Osten sieht der Himmel nicht so vertrauenserweckend aus...
In Richtung Osten sieht der Himmel nicht so vertrauenserweckend aus...
Dann blicke ich eben nach Süden, das ist mehr nach meinem Geschmack...
Dann blicke ich eben nach Süden, das ist mehr nach meinem Geschmack...

Das Wetter gibt sich heute wieder trügerisch. An einem Baum vor dem Fenster hängen Meisenknödel und wenn die nicht wackeln, dann ist es normalerweise windstill. Und sie wackeln nicht...

Aber heute ist eben nicht normalerweise. Kommt der Wind mehr aus Südwest, so können die Knödel nicht wackeln, da sie durch eine Hecke geschützt sind. Aber da ich sowas schon vermute, packe ich mich dementsprechend dick ein.

 

Ach ja - der Esel rechts ist mir gestern auf der CMT in Stuttgart aufgefallen. Neben den vielen Urlaubs- und Freizeitangeboten  setzt der doch mal einen netten tierischen Akzent. 

Ihn habe ich am Stand von Bad Rappenau gefunden. Dort habe ich - übrigens ein nettes Städtchen mit ca. 22.000 Einwohnern - eine Zeit lang einem Freund ausgeholfen und Lehrgänge abgehalten. 

 

Natürlich kommt mir bei diesem Rückblick auch gleich in den Sinn, dass mir dort auf dem Firmengelände mal ein LKW mit Anhänger den halben Kofferraum geschreddert hat. 

Naja, ich habe ja auch mal den LKW-Führerschein gemacht und daher kann ich schon nachvollziehen, dass man beim Rangieren mit nem Hänger durchaus mal diverse Gegenstände im Spiegel nicht zu Gesicht bekommt...



Denkfehler - das Thermometer zeigt 10 Grad

Das Außenthermometer zeigt innen 10 Grad und mir kribbelt´s in den Beinen. Ich gehe nach oben und packe mich winterlich ein. Die Wolkendecke zeigt nur wenige Löcher, die mit Blau gefüllt ist. Ich besteige mein Bike und denke noch: Das ist ja richtig angenehm heute - Frischluft - windstill - und kein Regen in Sicht.

 

Doch meine Einstellung zum Wetter ändert sich schlagartig, als ich die windgeschützte Siedlung in Richtung Westen verlasse. Eisiger Wind pfeift um meine Backen (die im Gesicht sind gemeint). Gott sei Dank habe ich dicke Handschuhe an und unter dem Helm meine Skilanglauf-Mütze. Naja - nun bin ich schon mal draußen, dann bleibe ich auch noch etwas... ich überrede mich selbst, um nicht sofort wieder umzudrehen und in die warme Stube zurück zu kehren.

Der Weg ist noch nass - und ich hab keine Lust auf Bikeputzen...
Der Weg ist noch nass - und ich hab keine Lust auf Bikeputzen...
Insider können Nellingens Kirchturm entdecken... Hoffentlich fällt die Wolkendecke nicht auf die Straße...
Insider können Nellingens Kirchturm entdecken... Hoffentlich fällt die Wolkendecke nicht auf die Straße...

Zwei Radler kommen mir auf meiner Runde entgegen... nein, stimmt nicht ganz, der letzte war eine Radlerin - als solche aber fast nicht zu erkennen - so eingepackt wie sie war. Lediglich die roten Lippen stachen mir in meine Augäpfel und signalisierten mir das andere Geschlecht.


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