Heute mal relaxen, Kaffee gibts in Auer

Heute bin ich irgendwie geschwächt - und das ist auch gut so. Der Mensch muss mal Pause machen, und genau das werde ich denn tun. Obwohl - so einfach ist das ja gar nicht. Draußen zeigt das Thermometer gerade mal 14 Grad, der Himmel ist bewölkt.

Meine bessere Hälfte will heute auf das Köfele zur Kapelle St. Peter. Diese steht auf einer steilen Anhöhe unweit von Leifers. Ich mache von meinem Streikrecht Gebrauch und Anne macht sich alleine auf den Weg. Ich schiebe mir den Liegestuhl zurecht und starte meine Vormittags-Siesta...

Peterköfele auf dem Fels
Peterköfele auf dem Fels

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Plan nicht erfüllt - zu hart, zu steil, nicht fahrbahr

Ich stehe morgens im Waschraum und schrubbe meine Zähnchen. Es verspricht wieder ein sonniger Tag zu werden. Immer wenn die Türe aufgeht, kommt ein freundliches "Guten Morgen" oder "buongiorno" oder "Morschn". Das tut doch in der Seele gut, wenn man schon am hellen Morgen von so vielen freundlichen Menschen umgeben ist. 

Da schmeckt das Frühstück dann doppelt gut - Südtiroler Speck, Marmelade, Joghourt (ok, da gibt es bessere). Es ist noch frisch auf dem Campingplatz - die Sonne kommt erst so gegen zehn, halb elf über den Berg. Ich ziehe mir noch ne Tour aus dem Internet auf mein Garmin GPS. 

Als ich die kleine Lok überhole fühle ich mich saugut... Ok, sie steht, aber das ist ja nicht so wichtig...
Als ich die kleine Lok überhole fühle ich mich saugut... Ok, sie steht, aber das ist ja nicht so wichtig...

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Montiggler See bei Kaiserwetter

Montiggler See, hier ist noch Natur pur - einfach nur schön
Montiggler See, hier ist noch Natur pur - einfach nur schön

Fällt dir an dem linken Bild was auf? Ok - du wirst nicht drauf kommen. Es ist Kaiserwetter - und das am 05.Oktober. Der See liegt etwas oberhalb von Eppan (ob er nun tatsächlich oberhalb liegt, kann ich nicht wirklich sagen. Es geht von St. Michael ca. 4-5 km durch den Wald - up and down - wobei eben für mich das up dominant war. Aber ich kann mich auch täuschen...), ringsum eingebettet in bewaldete Hügel.

 

Nur ab und zu trifft man auf ein, zwei Wanderer oder Biker. 


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Wanderung, Leiferer Höhenweg

Und es ist auch heute wieder schön - nur kalt. Deshalb ist auch eine Wanderung angesagt. Der Einstieg in den Leiferer Höhenweg ist gesperrt. Das fängt ja mal wieder gut an. Aber Gott sei Dank gibt es auch eine Alternative - zwar nicht beschildert aber mit vereinten Kräften finden wir den 2.ten Einstieg. Der Weg selbst ist ein Genuß. Mal steinig, mal sandig, mal schattig, sonnig, breit, geteert, schmal, flach, steil, sausteil. Sehr spärlich sind ein paar kleine Höfe anzutreffen, meist mit kleinem Apfelbaumbestand. Und mächtige Kastanienbäume gibt es allerorts. Die Kastanien liegen schon meist auf dem Boden - mit Schale, diese haben weit mehr Stacheln wie unsere heimischen - sie sehen aus wie borstige Haare. Aber diese borstigen Haare stechen wie Dornen. Ich weiß das, denn 

Steig oberhalb von Leifers
Steig oberhalb von Leifers
Die Bearbeitung des Bodens ist hart
Die Bearbeitung des Bodens ist hart
Eine Frischluftkegelbahn
Eine Frischluftkegelbahn
Kastanienbaum
Kastanienbaum

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Ruhe- und Kulturtag

Der allmorgentliche Blick aus dem Fenster ist die helle Freude. Schon wieder kein Wölkchen am stahlblauen Himmel. Heute ist Ruhe- und Kulturtag. Also geht es mit dem Bus nach Bozen, bummeln ist angesagt. Dann wollte ich ja den Ötzi mal noch besuchen... 

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Brantental und Laabalm

Ja, ich weiß - das Brantental (schmal und schattig) hoch zu radeln ist Schwachsinn - im Tal steht die Sonne schon hoch am Himmel - da kann man das schon mal machen. Erst geht es so ein schmales geteertes Sträßchen nach oben, dann - nach er Mühle, der Teer wurde durch Schotter ersetzt - wird die Schlucht noch schmaler. Links und rechts rücken die Bergwände näher an den Brantenbach - und an den ihn begleitenden Karrenweg, auf dem ich mich befinde - ich denke, da war noch nie so richtig Sonne. Es ist kalt - aber wenigstens nicht windig. 

Nach dem verlassenen Bauernhof geht es steil nach links weg. Mein Hinterrrad scharrt im Schotter, dreht hohl durch und ich muss raus aus den Pedalen - Schieben ist angesagt - es ist einfach zu steil. Nach hundert Metern wieder ein Versuch, mich auf den Sattel zu schwingen - der Versuch endet nach einigen Metern... Ich schiebe - schwitzend, schnaufend - aber dennoch guten Mutes, denn ich weiß ja - dass diese Steigung auch irgendwann ein Ende hat. Oben höre ich Stimmen von einem Bauernhof... da will ich mich von meiner guten Seite zeigen... also steige ich wieder aufs Rad - gebe alles - naja, eben das, was nötig war, um die restlichen Meter nach Deutschnofen zu schaffen.

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Sightseeing oberhalb von Bozen

Nicht eingeschlafen bin ich wegen der Blitze, die sich im Fenster grell gelbblaugrün spiegelten. Ich hätte die Rollläden runter machen sollen... Aber ich wäre ja sowieso aufgewacht - wegen des Regens, der auf den Balkon prasselte. So ein schei... Wetter dachte ich, dann klappten meine Augendeckel nach unten.

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Wanderung Brantental nach Deutschnofen

Regen ist angesagt - also bleibt das Bike stehen und die Wanderschuhe werden geschnürt. Der Himmel ist zwar bedeckt - und Regen tut ja auch nicht wirklich weh. Also wird die Regenjacke in den Rucksack gepackt und dann geht es die ersten 3 Km mit dem Auto bis zur Mühle, da ist ein kleiner Parkplatz. Die Turnschuhe werden gegen Wanderschuhe gewechselt und dann geht es - die Wanderstöcke werden je nach Steigung mehr oder weniger eingesetzt - Richtung Deutschnofen.

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Etwas Etschradweg, etwas Wasser, etwas Hügel

Kirche von Kurtatsch
Kirche von Kurtatsch

Das Wetter ist durchwachsen - also streife ich noch die Beinlinge über, ich will ja nicht frieren. Am Etschradweg angekommen, ist es bereits wieder so warm, dass ich die Beilinge abstreifen kann. Nach einigen flachen Kilometern, war es dann Zeit, auch mal einen Hügel zu erklimmen. Bei Margreid fuhr ich dann in die Weinberge... normalerweise sind hier nur noch Bergtraktoren unterwegs. Über Kurtasch, Tramin und den Kalterer See (nicht über - natürlich - eben dran vorbei...) ging es dann - vorbei an der Laimburg - wieder zurück nach Leifers.


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Ab nach Süddtirol

Blick aus dem Zimmer Richtung Bozen
Blick aus dem Zimmer Richtung Bozen

 

In meiner Mainzer Zeit - es muss so 1981 gewesen sein, hatte ich die Gelegenheit Reinhold Messner bei einem Vortrag zu erleben. Und ich muss sagen, spätestens seit dieser Veranstaltung bin ich Messner-Fan. Er hat mal gesagt: "Ich habe beim Bergsteigen nie zwei Schritte auf einmal gemacht. Wenn man Grenzen verschieben will, muss man dies langsam tun, stetig und ruhigen Fußes, Schritt für Schritt. Wer in Eile Stufen überspringt, wird früher oder später stolpern."  Und ich denke, das ist gar nicht so daneben... zumindest - wenn ich an meinen letzten Arbeitsgeber denke, würden mir doch einige Manager einfallen, die sich diesen Ausspruch zu Herzen nehmen könnten...

Da sich am Wochenende das Wetter verschlechtern soll, ich darauf aber noch gar nicht so richtig drauf vorbereitet bin und noch gerne Sommersonne gehabt hätte, breche ich auf nach Südtirol. Schon in der Schule sangen wir doch voller Inbrunst: "Wohl ist die Welt so groß und weit..." und da heißt es doch weiter: " von Sigmundskron der Etsch entlang, bis zur Salurner Klaus." Und genau da will ich hin. Zum einen möchte ich mal wieder aufs Schloss Sigmundskron, in dem Reinhold Messner sein Mountain Museum unterhält, zum anderen kann ich hier noch bei moderaten Temperaturen etwas radeln.

Pool mit 2 Rettungsinseln, die jedoch selten zum Einsatz kommen
Pool mit 2 Rettungsinseln, die jedoch selten zum Einsatz kommen

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