Dornstadt, Eiselau, Westerstetten, Oppingen

Der Neubau der Bahn macht Fortschritte...
Der Neubau der Bahn macht Fortschritte...

Und wieder einmal lasse ich mich vom trügerischen Wetter täuschen. Vom Esszimmer schaue ich auf die immer noch blattlosen Bäume: Kein Ästchen wackelt, also ist es heute mal windstill...

Es läuft gut - was ja eigentlich bei Rückenwind immer gegeben ist. Nur merke ich das anfangs nicht, bin ja heute auf "windstill" programmiert. Das ändert sich aber schlagartig, als ich meine Nase in den Wind drehe. Und der ist wie immer... kalt, ekelhaft und lästig.


Ein altes Wegekreuz bei Dornstadt...
Ein altes Wegekreuz bei Dornstadt...
In Eiselau steht ein hübscher Wegweiser...
In Eiselau steht ein hübscher Wegweiser...

Meine Radtour heute bringt mich entlang der neu geschaffenen Wege an der mega Bahnbaustelle in Richtung Ulm. In Dornstadt fährt ein Radler von links aus einem kleinen mit Büschen verdeckten Weg und bleibt dann auf dem Fahrrad stehend - also ohne die Beinchen von den Pedalen zu nehmen - und balanciert und freut sich wohl, dass es so gut klappt. Da er immer noch keine Anstalten macht, sich zu bewegen, rufe ich ihm zu: "Super kannst du das - aber muss das denn mitten auf dem engen Radweg sein?". Verdutzt schaut er mich an und macht sich vom Acker... Ich denke irgendwas mit A...

Alte Bahnunterführung bei Westerstetten
Kurz vor Westerstetten geht es durch dieses kühle und unbeleuchtete Loch...
Blick auf Oppingen... keine Großstadt, aber sehr idyllisch gelegen...
Blick auf Oppingen... keine Großstadt, aber sehr idyllisch gelegen...

Über Westerstetten und Lonsee geht es nach Urspring. Irgendwie verschlafe ich in richtigen Abzweig... überquere dann die B10 und radle auf der Landstraße in Richtung Radelstetten. Nach ca. 2 km geht es rechts über Feldwege nach Oppingen. Eine Frau ist mir ihrem Hund auf dem Sportplatz. Als sie mich sieht, hält sie ihn fest - und das ist gut so... Im Anschluss geht es nur noch bergab und eben bis zu meiner Dusche, die meine Lebensgeister wieder weckt.



Weiler Höhe, Westerheim, Hausen, Grünenberg, Geislingen

Meine Zahnärztin arbeitet noch - schlussendlich leiden wir noch unter dem Corona-Virus - und ich hatte einen Termin. Im Wartezimmer sind alle Zeitungen weg geräumt, was mir positiv ins Auge fällt. In diesen Zeiten will ich auch nicht die abgeschleckten Umblätterecken mit meinen Fingern kontakten. Auch die Anzahl der Patienten kann an 2 Fingern abgezählt werden. Ihre Praxis ist im Gesundheitszentrum in Geislingen. Am Eingang werde ich schon dem Grund meines Besuchs gefragt. "Zahnarzt" antworte ich und werde an die Treppen geschickt. Im 2. Stock melde ich mich und werde wie gewohnt - bestens beraten - und sorgsamst behandelt. Da mach ich doch mal den Daumen hoch...

Nach einer kleinen Stärkung will ich die frische (und leider auch kalte) Luft im Freien genießen.

Der Plan ist, mit ein paar Kurve nach Westerheim zu kommen, dann vielleicht ins "Täle". 

Es geht Richtung Weiler Höhe...
Es geht Richtung Weiler Höhe...
Hier geht's auf die Kuchalb - heute ohne mich...
Hier geht's auf die Kuchalb - heute ohne mich...

Nach einer flotten Abfahrt komme ich mit Max-Puls (vermutlich vor Angst) in Westerheim an. Ich beschließe den Radweg im Filstal bis Geislingen zu nehmen. Ich komme bist ca. 4 km vor Geislingen, dann eine Radwegsperre: Baumfällarbeiten - gesperrt. Und das ausgerechnet an der Stelle des Tales, an der es keine vernünftige Alternative, die gesperrte Strecke zu umfahren, gibt.

Ich wähle den Umweg über Grünenberg, das sind geschätzte 10 km mehr. Irgendwann später taucht bei mir intern die Frage auf, warum ich nicht den Bus genommen habe... 

Der ehemalige Singletrail vom Rohrachtal nach Amstetten wurde im letzten Jahr noch geteert (leider)...
Der ehemalige Singletrail vom Rohrachtal nach Amstetten wurde im letzten Jahr noch geteert (leider)...

Das Rohrachtal bin ich schon lange nicht mehr entlang geradelt. Der Wanderweg wurde planiert, verbreitert und geschottert (leider). Manche Passagen sind auf Grund der massiven Abholzungen gar nicht wieder zu erkennen (auch leider). 


Irgendwann ist wohl die ganze Welt zugeteert und abgeholzt - aber dann wird es auch keine Radler mehr geben.


Kalte Bikerunde - Gefühlt minus eins

Der schönste blaue Himmel taugt nix, wenn die Temperaturen im Keller sitzen und sich nicht mehr die Treppen hoch trauen. Heute will ich nicht indoor meine Runden drehen - ich will raus. Aber für mehr als eine kleine Runde reicht heute mein Kampfgeist nicht.

 

Obwohl ich wirklich dicke Winterhandschuhe an meinen Pranken habe, kann ich nicht verhindern, dass mein kleiner Finger links (das ist auch der, der an der linken Hand klebt) am Erfrieren ist. Das Gefühl erinnert mich an meine Kindheit, Winter und Skifahren. Damals hatte ich Cordhandschuhe - wenn die mal nass waren... die reinsten Eiszapfen...

Dieser Bär mit Kind hat mich einfach ignoriert...
Dieser Bär mit Kind hat mich einfach ignoriert...


Die Kuscheltierchen im obigen Bild sind gut gegen die Kälte eingepackt...
Die Kuscheltierchen im obigen Bild sind gut gegen die Kälte eingepackt...


A8, Pfuhl, Iller, Kuhberg, kleines Lautertal

Endlich wieder blauer Himmel und der starke kalte Wind, der mich die letzte Tage so geärgert hat, ist vermutlich an Corona erkrankt und ist etwas müde geworden, aber nur etwas. Ich fahre erst an der A8 entlang (nicht auf der A8), da sind jede Menge neue Wege im Zuge des Autobahnausbaus und der parallel verlaufenden Bahnbaustelle entstanden.

Immer wenn's am Schönsten ist... dann wird man wieder auf den Boden der Tatsachen geholt...
Immer wenn's am Schönsten ist... dann wird man wieder auf den Boden der Tatsachen geholt...

Sicherlich hast du das auch schon mal erlebt... du fährst auf einem unbekannten Weg und plötzlich geht es nicht mehr weiter. Genau das ist mir heute passiert. Und sowas tritt ja meist nicht gleich bei den ersten Kilometern auf sondern genau dann, wenn auf jede zusätzliche Pedalumdrehung eigentlich gerne verzichtet werden könnte.

 

Ein verdecktes und verdrecktes Schild erklärt mir dann auch den Grund für die Sperrung: Wasserschutzgebiet...

 

Nun gut... es war ja nicht die erste Fehlfahrt heute... aber hoffentlich die letzte. Dieser Zaun, der meinen Kampfgeist jäh stoppte, erinnerte mich an unsere Polen Radreise. Da wurde unsere Tour auch an einem Zaun beendet (Siehe Bild unten).


Der Bau dieses Radweges in Polen hat auch nicht wirklich geklappt...
Der Bau dieses Radweges in Polen hat auch nicht wirklich geklappt...
Fort Kuhberg, Ulm
Fort Kuhberg, Ulm
Fort Kuhberg, Ulm
Fort Kuhberg, Ulm

Ich finde - schneller wie erwartet - einen autofreien Weg auf den Kuhberg - und was soll ich sagen: Ich war hellauf begeistert. Das Fort Kuhberg war eine von 5 Bundesbefestigungsanlagen und auch die größte in Europa. Erbaut wurde sie in den Jahren 1842 - 1859. Bis zu 10.000 Arbeiter waren auf dem Kuhberg eingesetzt. 

...und der Blick auf Ulm ist wirklich traumhaft (die höchsten Gebäude sind zu erkennen: Schapfenmühle 116 m und das Münster 161,53 m)
...und der Blick auf Ulm ist wirklich traumhaft (die höchsten Gebäude sind zu erkennen: Schapfenmühle 116 m und das Münster 161,53 m)

Über das kleine Lautertal fahre ich in Richtung Nellingen. Ich habe mich da noch nie verfahren... aber heute war eben nicht mein Tag. Da das kleine Lautertal mit viel Schatten gesegnet ist, was ich im Sommer durchaus zu schätzen weiß, ist heute der Weg nass und dreckig - viel Holz wurde gemacht und dementsprechend sieht der Weg aus. Ich bin so damit beschäftigt, nicht in jede Drecklache zu fahren, dass ich wohl (immer das Gesicht nach unten) einen Abzweig verpasst habe...

Aber irgendwann bin ich dann zu Hause... Duschen... Durst... Hunger... - oder war Durst noch vor Duschen?


Über Felder... schlechte Idee

Es ist saukalt und der Wind drückt die Temperatur noch einmal. Aber ich muss raus, sonst kriege ich hier noch den Corona-Koller. Ein Feldweg rechts sieht trocken aus... auf den ersten Blick. Nach einem Kilometer wird er nass und dreckig und im Schatten liegt dann auch noch Schnee.

 

Mein Gesicht ist eiskalt - beim Skifahren war es schon oft wesentlich wärmer. Ich schlage mich durch den Dreck - bin stinkesauer auf mich selbst und frage mich, warum ich nicht auf dem Teerweg geblieben bin.

Der Anfang einer ungewollten Schlammfahrt...
Der Anfang einer ungewollten Schlammfahrt...


Langenauer Ried und Lonetal

Ich verlasse mein kuscheliges Bett und schaue zum Fenster raus - ich bin begeistert - der Sonnenaufgang kann im Hochsommer nicht schöner sein. Das helle Blau am morgendlichen Himmel kann ich noch nicht so richtig einschätzen. Aber beim Frühstück gibt es keinen Zweifel mehr: Es wird wieder ein herrlicher Tag. Später soll zwar der große Temperatursturz mit Regen kommen, aber erst mal soll es sommerlich werden. 

 

Um 10 Uhr mache ich mich auf die Socken, die Luft ist frisch. Da ich nur ungern an meine Zehen Kaltluft lasse, habe ich mir meine Überschuhe angezogen - und das ist gut so. Heute will ich nicht viele Höhenmeter strampeln, es soll eher in die Weite gehen. Ich nehme mir mal Langenau als Ziel und dann werde ich schon weiter sehen...


Riesige Industriehallen im Hintergrund... da kann Langenau nicht mehr weit sein...
Riesige Industriehallen im Hintergrund... da kann Langenau nicht mehr weit sein...

In einer Linksschleife umfahre ich Langenau und peile das Lonetal an, das ich bei Lindenau erreiche. Ein 

Im Langenauer Ried...
Im Langenauer Ried...

Ausflugslokal hat noch geöffnet - einige Gäste sitzen in der Gartenwirtschaft - trotz Corona-Virus. Über das Lonetal radle ich wieder in Richtung Heimat. Ich habe noch ca. 10 km - Hungerast - ich setze mich auf einen Stein am Wegrand und versorge meinen Körper mit einem Riegel. Unweit auf einer Bank sitzt ebenfalls ein Radler und stärkt sich. Er steht auf und - ich bin verwundert - kommt direkt auf mich zu. Jetzt erst erkenne ich... es ist eine Sie... eine treue Radlerin, die jeden Freitag im Sommer mit unserer Nellinger Gruppe mitradelt. Nach einem kurzen Schwätzle - den Corona-Sicherheitsabstand haben wir eingehalten - radle ich durch's Vögelestal heim.



Kleines Lautertal, Bermaringen, Radelstetten

Oh Gott - ich habe Stonehenge geschrumpft...
Oh Gott - ich habe Stonehenge geschrumpft...

Das Hochbeet ist krank - das unterste Brett hat sich den Schimmel eingefangen, modert so vor sich hin und ist im Begriff, sich langsam abe sicher aufzulösen. Da das Hochbeet jedoch dieses Jahr noch durchhalten muss, verstärke ich die maroden Bretter, so dass sich diesen Sommer noch Gemüse und Salat wohl fühlen werden. 

Nach diesem Einsatz verlangen meine Beinchen nach Bewegung. Ich fahre ins kleine Lautertal - bergab - da fällt das Treten wenigstens leicht. Ich nehme den steilen Anstieg nach Bermaringen. Den bin ich schon lange nicht mehr gefahren - und den werde ich auch so


schnell nicht mehr fahren. Mein Puls gab mir deutlich zu verstehen, dass er solch harte Rampen zu Beginn des Jahres nicht leiden kann...

Endlich ein Ruhebänkchen - da werde ich mal ne Pause einlegen...
Endlich ein Ruhebänkchen - da werde ich mal ne Pause einlegen...

Oben angekommen, nehme ich nur noch flache Radwege. Das ist genau das, was meinem Körper gefällt - nun ist er wieder zufrieden mit mir.


Mal wieder ins Lonetal, Altheim und Zusatzschleifen...

Der Apfelbaum will geschnitten werden - zumindest behauptet das meine Frau. Im Vorfeld habe ich schon eine neue Astschere erstanden, die alte hatte schon Schwierigkeiten eine Banane ohne Schale zu halbieren. Nach dem Frühstück hole ich nun ne Leiter und das benötigte Schneidewerkzeug und platziere es unter dem Baum. Da ich nun nicht der geborene Gärtner bin, kürze ich nur die Äste, die mir von Anne angezeigt werden...

Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...
Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...
Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...
Der Kenner erkennt auf einem der beiden Bilder die Lone...

Die Zeit verfliegt wie im Flug und irgendwann sind sieht der Apfelbaum aus wie frisch vom Frisör. Aber jetzt brauch ich noch mein Ausgleichssport. Ich streife meine Beinlinge über - auf die dicken Winterhosen verzichte ich heute - auf der Terrasse zeigt der Thermometer 19 Grad. Mein geistiger Plan zeigt mir das Lonetal - also fahre ich nach Urspring zur Lonequelle. Der Quelltopf ist nur 6 m tief und hat einen Durchmesser von 10 Metern. Durchschnittlich quellen so 220 Liter pro Sekunde aus dem Topf. Der in Blaubeuren beheimatete Blautopf - nur  so zum Vergleich - schüttet das 10 fache. 

Hier ist die Lone so trocken wie momentan mein Mund...
Hier ist die Lone so trocken wie momentan mein Mund...
Blick (zurück) auf Altheim... ja ich weiß... das kann jeder sagen...aber es stimmt...
Blick (zurück) auf Altheim... ja ich weiß... das kann jeder sagen...aber es stimmt...

Irgendwann bin ich - und heute nahm ich mal unbekannte Wege unter meine Räder - in Altheim. Von Altheim bin ich schon oft durch den Wald wieder zurück gefahren, und ich hatte noch nie Probleme. Schon oberhalb von Altheim fällt mir eine Radwegbeschilderung auf, die absolut nicht stimmen konnte. Also ignorierte ich diese. Im Wald traf ich noch eine Reiterin mit 2 Pferden.

Sie saß auf dem einen, das andere führte sie an einer Leine (so sagt man bei Hunden - bei Pferden heißt diese Leine bestimmt irgendwie anders). Das sie die Breite des ganzen Weges einnahm, fuhr ich einige Zeit hinter ihr her und fragte dann irgendwann, ob ich denn bitte vorbei fahren könnte. Sie hatte mich nicht bemerkt, entschuldigte sich und führte die beiden 4-Füßler gekonnt an den Wegrand. Langsam pedallierte ich vorbei - immer darauf bedacht, nicht in die Nähe der Hinterhufe der Pferdchen zu kommen.

 

Nach einigen Kilometern kommt wieder so ne neue Radwegbeschilderung - ok, nach Amstetten fuhr ich seit Jahren immer hier geradeaus. Aber nun zeigt das Schild nach links. Ich nahm Links - und das werde ich nie wieder tun, zumindest an genau dieser Stelle nicht. Es war das letzte Radwegschild. Es kamen noch -zig Abzweigungen und Kreuzungen, aber kein Schild mehr...

 

Die Lone ist übrigens 38 km lang und fließt in die Brenz - bei Giengen - genauer gesagt erst bei Hürben in die Hürbe und diese ergießt sich in die Brenz. Über weite Strecken ist das Lonetal ein Trockental, da das Wasser einfach im Karst versickert. 




Ob ich die Gosbacher Stoig wohl noch hochkomme...

Das Frühstück ist lecker - das Frühstücksei genau nach meinem Geschmack - die Artikel in der Zeitung leider nicht, Dank den kleinen Corona-Tierchen. Naja, das Wetter ist auch noch nicht so, wie es vorher gesagt wurde. Ich schaue aus dem Fenster... die Straßen sind noch nass - so ein Käse. Dann eben erst mal abwarten...

Es wird Zeit, dass die Blätter wieder an die Bäume kommen...
Es wird Zeit, dass die Blätter wieder an die Bäume kommen...
Des Bänkle kommt mr grad gschliffa - i mach a Pause...
Des Bänkle kommt mr grad gschliffa - i mach a Pause...

Parallel zum Mittagessen verziehen sich die dicken Wolken und das Blau des Himmels schimmert wieder durch. Diese Wolkenlücken möchte ich für einen kleinen Trip auf dem Bike nützen. Ich entschließe mich, lediglich nach Gosbach zu fahren, das ist nicht allzu weit. Und sollte es zum Regnen kommen, dann erreiche ich in absehbarer Zeit das Trockene.

D'Gosbacher Stoig...
D'Gosbacher Stoig...
Kurz vor Nellingen - gleich bin ich zu Hause...
Kurz vor Nellingen - gleich bin ich zu Hause...

Ich habe ja da eine bewährte Runde. Am Albtrauf angekommen, geht es über Oberdrackenstein runter nach Gosbach und in einer Rechtswende gleich über die "Neue Steige", die jedoch schon ziemlich alt ist...

 

Oben angekommen, werfe ich einen Blick gen Himmel und ich nehme noch eine 2. Runde in Angriff... und dann noch eine dritte. Und da überholen mich - ich war schon fast ganz oben - doch noch 2 Frauen. Die hatten schon Hochsommer: Kurze Hose, kurzes Trikot... Ich fuhr noch ca. 3 km hinter ihnen her, und ich bin mir sicher, dass sie gerne lange Hosen angehabt hätten...

Das Wetter wird immer besser...
Das Wetter wird immer besser...


Der erste warme Tag - ab nach Blaubeuren...

Pfefferhalde Hütte bei Seissen...
Pfefferhalde Hütte bei Seissen...

Ich wäre ja heute schon früher im Sattel gesessen - jedoch musste ich erst noch meinem Zahnarzt einen Besuch abstatten. Wobei - es ist eine Zahnärztin - und Frauen soll man nicht warten lassen. Vorher noch schnell eine Astschere besorgt, ich hatte ja genügend Zeit.

Bislang war ich ja der Meinung, dass alle Zahnärzte dem Sadismus nicht abgeneigt sind. Aber Gott sei Dank gehört meine Zahnärztin nicht dazu. Das gefällt mir sehr und ich fahre ungequält wieder nach Hause. Schnell noch ein paar Nudeln in den Kalorienspeicher gestopft, dann geht's auf's Bike.


Ich schwinge mich vor der Haustüre auf meinen Sattel und mein fehlender Helm zwingt mich sofort in eine 360° Kurve. Also noch den Helm auf meine Schädeldecke und dann starte ich - planlos - wie so oft... Der Weg ist das Ziel. 

Die meisten Waldwege sind schon wieder trocken... Es geht bergab noch Weiler / Blaubeuren...
Die meisten Waldwege sind schon wieder trocken... Es geht bergab noch Weiler / Blaubeuren...

Ich wähle erst mal schöne und trockene Wege (will ja nicht schon im März anfangen, mein Bike täglich zu putzen). Dann geht es in den Wald nach Seissen und Blaubeuren. Ein Schild weist mich zu einem Aussichtspunkt, den ich noch nicht kenne. Ich fahre wie mir das Schild weist - ich komme auch zu einem schönen Aussichtspunkt, aber leider ist es ne Sackgasse...

Ich bin ja wirklich schon oft hier vorbei gefahren - der Kerl ist mir aber noch nie aufgefallen...
Ich bin ja wirklich schon oft hier vorbei gefahren - der Kerl ist mir aber noch nie aufgefallen...

Blick auf Blaubeuren...
Blick auf Blaubeuren...
...und noch ein Blick auf Blaubeuren...
...und noch ein Blick auf Blaubeuren...



Sonne, Wind - also nix wie an die frische Luft...

Die Dächer sind weiß, es muss also eine kalte Nacht gewesen sein. Der Himmel ist blau, so wie schon lange nicht mehr. Das Thermometer geht nur zögerlich in die Höhe und der Wind zerrt an den blattlosen Zweigen. Ich ziehe meine Radklamotten an (Winterausrüstung) und drehe eine kleine Runde. Morgen ist mal wieder ein Termin bei meiner Zahnärztin angesagt. Vielleicht reicht es im Anschluss noch für eine kleine Ausfahrt...

Merklingen Bahnhalt, die ersten Züge werden wohl erste 2022 hier halten...
Merklingen Bahnhalt, die ersten Züge werden wohl erste 2022 hier halten...
Schilder ohne Ende - wenn sie nur in die richtige Richtung zeigen würden...
Schilder ohne Ende - wenn sie nur in die richtige Richtung zeigen würden...


Urspring_Stubersheim_Türkheim

Kurz nach Stubersheim...
Kurz nach Stubersheim...

Die Nacht war kalt - der Himmel ist zeigt sich blau. Beim Frühstück schaue ich aufs Thermometer, das auf der Terrasse sein Dasein fristet. 3 Grad plus, das haut mich jetzt nicht gerade vom Hocker. Also wende ich mich erst mal der Hausarbeit zu...

 

Es ist 13 Uhr und ich hoffe, dass sich die Luft schon etwas erwärmt hat. Äste zittern am Apfelbaum, jedoch kann ich nicht erkennen, ob vor Kälte oder vor Wind. Nach den ersten 100 Metern weiß ich, sie zittern wegen dem Wind. Der bläst - wie schon auch die letzten paar Tage auch - mal mehr, mal weniger.


Ich lass mich davon nicht abhalten und drehe meine Runde. In Hofstett-Emerbuch kommen mir 2 Biker entgegen, eingepackt wie Forscher am Nordpol. Ich will mal nichts sagen, sicher sehe ich ja gleich aus. Nach 2 Stunden stehe ich wieder unter der Dusche und das heiße Wasser, das ich mir über die Schultern laufen lasse - so langsam taue ich wieder auf und kann mich dem duftenden Kaffee zuwenden...

Kurz vor Steinbruch - das Gröbste ist geschafft...
Kurz vor Steinbruch - das Gröbste ist geschafft...


Überschätzt und verreckt...

Das sind ja heute wirklich gute Aussichten... der blaue Himmel verspricht - so wie auch der Wetterbericht - Sonne pur. Das Thermometer zeigt 9 Grad und ich schleppe mein verschlafenes Bike vom Keller nach oben.

Die  Äste an den noch blattlosen wackeln verdächtig. Vermutlich hat der Radiowetterschwätzer vergessen, den Wind zu erwähnen. Egal - nun bin ich schon in den Radklamotten (langes Unterhemd, Rollkragen, Radshirt kurz, Winterjacke). Vor dem Haus herrscht verdächtige Windstille, ich schwinge mich aufs Rad - obwohl, das entspricht nicht ganz der Wahreit, richtigerweise 

Blick in Richtung Halzhausen (entlang der Bahnstrecke)...
Blick in Richtung Halzhausen (entlang der Bahnstrecke)...

müsste es heißen: Ich versuche die Hälfte meiner müden Knochen möglichst schmerzfrei über den Sattel auf die andere Seite zu bugsieren. Es gelingt mir, wenn auch nicht ganz filmreif...

Stubersheim ist zwar noch nicht zu sehen... aber es sind maximal noch 4 km...
Stubersheim ist zwar noch nicht zu sehen... aber es sind maximal noch 4 km...

Kalte Albrunde mit sterbendem Navi...

Hinter den Glasscheiben könnte man richtig sonniges Wetter vermuten. Das Thermometer zeigt warme 9 Grad. Kein Ästchen bewegt sich... Das verleitet mich, mein Bike aus dem Keller zu holen und es für den bevorstehenden Ausritt vorzubereiten. Ich schalte mein Navi ein und es meldet sich sofort mit "Akku fast leer". 

Also lege ich ich 2 Batterien ein, denn zum Laden ist die Zeit zu knapp. Verdutzt vernehme ich wieder ein Piepsen "Batterie fast leer". Das kann doch nicht sein. Vermutlich stammten die Batterien aus den Christbaumkerzen und wurden versehentlich nicht 

Kein Schnee, kein Grün... Irgendwie schläft die Natur noch...
Kein Schnee, kein Grün... Irgendwie schläft die Natur noch...

richtig entsorgt. Also die nächsten 2 Batterien eingelegt. Ich besteige mein Bike und muss bereits nach einigen Minuten feststellen, dass sich mein Navi wieder verabschiedet hat. Auch diese Batterien waren vermutlich schon gebraucht... Naja, ich kenne mich ja aus und bin nicht unbedingt aufs Navi angewiesen. Außerdem wollte ich ja sowieso nur saubere Wege fahren...


Sonnentour im Januar

Das war ja nun schon lange nicht mehr - und auch total ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit. Die Sonne strahlt vom stahlblauen Himmel herunter und das Thermometer zeigt um 10 Uhr schon 5 Grad... Und es geht noch weiter nach oben. Eigentlich wollte ich mein Bike erst einer Generalreinigung unterziehen, das werde ich aber verschieben. So gönne ich meiner Kette und meiner Schaltung etwas Öl - ich will mal hoffen, dass sie dadurch noch geschmeidiger läuft und mich am Berg nach vorne schiebt...

Der Schnee ist ja echt noch Mangelware... und das Mitte Januar
Der Schnee ist ja echt noch Mangelware... und das Mitte Januar
Ok - man kann die Windfahne nicht sehen - aber vergrößere mal das Bild - ich habe Gegenwind...
Ok - man kann die Windfahne nicht sehen - aber vergrößere mal das Bild - ich habe Gegenwind...

Das ist der Eingang zum Ehrenhain bei Suppingen...
Das ist der Eingang zum Ehrenhain bei Suppingen...

Ich bin da zwar schon öfters vorbei gefahren - heute jedoch ist mir dieses Kriegerdenkmal so richtig aufgefallen. 

 

Vielleicht liegt es auch daran, dass es im März 2019 wieder hergestellt wurde. Der Platz war, so vermute ich mal, ziemlich eingewachsen. 

Das Kriegerdenkmal, das an die beiden Weltkriege erinnert, ist ein Ort der Ruhe und des Friedens...


Ok - ich gebe zu - so habe ich das noch nie gesehen. Und ich finde es verdammt bemerkenswert. Ich radle an einer großen Wiese, die mit Bäumen durchsetzt ist vorbei. Normalerweise hätte ich einige Kühe vermutet. Nein, die Tiere sind wesentlich kleiner und gackern. Hühner ohne Ende - aber mit richtig Platz. Im Internet habe ich gelesen, dass hier in Treffensbuch 4.500 Hühner sich frei - und ich habe es mit eigenen Augen gesehen - bewegen dürfen und jede Menge Platz haben. Deshalb beide Daumen nach oben - und hätte ich einen dritten, den würde ich ebenfalls nach oben recken. 

Und was mit die Tante Google noch geflüstert hat... In 20 Stunden produziert so ein Huhn einen Hartschalenkoffer für leckeres...
Und was mit die Tante Google noch geflüstert hat... In 20 Stunden produziert so ein Huhn einen Hartschalenkoffer für leckeres...
... Eigelb und Eiweiß. Obwohl lecker ist es ja nur, wenn auch eine Pfanne oder zumindest heißes Wasser zur Verfügung steht.
... Eigelb und Eiweiß. Obwohl lecker ist es ja nur, wenn auch eine Pfanne oder zumindest heißes Wasser zur Verfügung steht.


Laichinger Runde - der Wind hat nicht nachgelassen...

In Richtung Osten sieht der Himmel nicht so vertrauenserweckend aus...
In Richtung Osten sieht der Himmel nicht so vertrauenserweckend aus...
Dann blicke ich eben nach Süden, das ist mehr nach meinem Geschmack...
Dann blicke ich eben nach Süden, das ist mehr nach meinem Geschmack...

Das Wetter gibt sich heute wieder trügerisch. An einem Baum vor dem Fenster hängen Meisenknödel und wenn die nicht wackeln, dann ist es normalerweise windstill. Und sie wackeln nicht...

Aber heute ist eben nicht normalerweise. Kommt der Wind mehr aus Südwest, so können die Knödel nicht wackeln, da sie durch eine Hecke geschützt sind. Aber da ich sowas schon vermute, packe ich mich dementsprechend dick ein.

 

Ach ja - der Esel rechts ist mir gestern auf der CMT in Stuttgart aufgefallen. Neben den vielen Urlaubs- und Freizeitangeboten  setzt der doch mal einen netten tierischen Akzent. 

Ihn habe ich am Stand von Bad Rappenau gefunden. Dort habe ich - übrigens ein nettes Städtchen mit ca. 22.000 Einwohnern - eine Zeit lang einem Freund ausgeholfen und Lehrgänge abgehalten. 

 

Natürlich kommt mir bei diesem Rückblick auch gleich in den Sinn, dass mir dort auf dem Firmengelände mal ein LKW mit Anhänger den halben Kofferraum geschreddert hat. 

Naja, ich habe ja auch mal den LKW-Führerschein gemacht und daher kann ich schon nachvollziehen, dass man beim Rangieren mit nem Hänger durchaus mal diverse Gegenstände im Spiegel nicht zu Gesicht bekommt...



Denkfehler - das Thermometer zeigt 10 Grad

Das Außenthermometer zeigt innen 10 Grad und mir kribbelt´s in den Beinen. Ich gehe nach oben und packe mich winterlich ein. Die Wolkendecke zeigt nur wenige Löcher, die mit Blau gefüllt ist. Ich besteige mein Bike und denke noch: Das ist ja richtig angenehm heute - Frischluft - windstill - und kein Regen in Sicht.

 

Doch meine Einstellung zum Wetter ändert sich schlagartig, als ich die windgeschützte Siedlung in Richtung Westen verlasse. Eisiger Wind pfeift um meine Backen (die im Gesicht sind gemeint). Gott sei Dank habe ich dicke Handschuhe an und unter dem Helm meine Skilanglauf-Mütze. Naja - nun bin ich schon mal draußen, dann bleibe ich auch noch etwas... ich überrede mich selbst, um nicht sofort wieder umzudrehen und in die warme Stube zurück zu kehren.

Der Weg ist noch nass - und ich hab keine Lust auf Bikeputzen...
Der Weg ist noch nass - und ich hab keine Lust auf Bikeputzen...
Insider können Nellingens Kirchturm entdecken... Hoffentlich fällt die Wolkendecke nicht auf die Straße...
Insider können Nellingens Kirchturm entdecken... Hoffentlich fällt die Wolkendecke nicht auf die Straße...

Zwei Radler kommen mir auf meiner Runde entgegen... nein, stimmt nicht ganz, der letzte war eine Radlerin - als solche aber fast nicht zu erkennen - so eingepackt wie sie war. Lediglich die roten Lippen stachen mir in meine Augäpfel und signalisierten mir das andere Geschlecht.


Die letzte Radtour für dieses Jahr

Der Weg in RIchtung Albtrauf
Der Weg in RIchtung Albtrauf
Der Kirchturm von Machtolsheim...
Der Kirchturm von Machtolsheim...

Die Sonne strahlt und der Himmel zeigt sich in seinem schönsten Blau. Jedoch es ist ein trügerischer Schein... Draußen ist es schweinekalt, aber wenigstens fast windstill. Also steig ich rein in die warmen Winterklamotten, die Mütze unter den Helm, die Handschuhe übergestreift und rein in die Pedale. Es ist ja vermutlich die letzte kleine Radtour für dieses Jahr...

Das Wetter ist ja gar nicht so schlecht - also auf den Sattel

Ja, ja ich weiß - mein Bike ist dreckig wie Sau - ich sollte ihm mal wieder eine Dusche gönnen. Aber heute ist es einfach zu schön, um das Rad auf die Terrasse zu schieben. Nein, ich denke, wenn ich es jetzt putze und anschließend noch eine Runde drehe, dann ich es äh wieder dreckig...

Also verschiebe ich das Putzen, werfe mich in die Radklamotten-Winter und drehe eine wunderschöne Runde über die Alb. Vorher jedoch muss ich noch etwas Luft in den Vorderreifen pumpen... Käse, wo ist denn meine Standpumpe? Sie gibt keine Antwort. Also die "normale" Pumpe holen - geht ja auch...

 

In der Weite der Wasserspeicher von Machtolsheim...
In der Weite der Wasserspeicher von Machtolsheim...

Der Wasserspeicher von unten nach oben - in Machtolsheim
Der Wasserspeicher von unten nach oben - in Machtolsheim

Meine Handschuhe und meine Überschuhe fühlen sich gut an - einfach warm - und das ist gut so. Ich versuche zwar auf kleinen geteerten Wegen zu bleiben, was mir nicht immer gelingt. Und wenn ich mich dann auf ungeteerten Wegen bewege, spritzt es mir der Schmodder bis ins Gesicht.

 

Das fühlt sich nun nicht gerade prickelnd an. Im Schatten ist es einfach noch verdammt nass und schlammig. Also wieder zurück auf das Geteerte.


Ich will mal hoffen, dass morgen noch einmal die Sonne lacht. Es kommt ja nicht gerade alle Tage vor, dann ich mich so um die Weihnachtszeit so richtig wohl auf meinem Bike fühle.


Wieder zurück... nach der Verschnauf-Pause

Den letzten Monat habe ich mal ne Pause von der Tastatur gemacht - sehr erholsam... Es gab ja auch sonst genügend zu tun. Darüber werde ich auch noch ein wenig plaudern. Heute ist das Wetter endlich mal wieder sonnig - zwar kalt - ich denke, dass mehr als 2 Grad nicht drin sind. Dazu kommt Wind, von dem ich jedoch im Wohnzimmer nicht viel merke. Also nix wie aufs Rad und in die Pedale treten...

Die Loipenschilder stehen schon... nun fehlt nur noch der Schnee...
Die Loipenschilder stehen schon... nun fehlt nur noch der Schnee...
Nicht mehr weit bis Merklingen...
Nicht mehr weit bis Merklingen...

Hoppla, auf der Ebene sind die Temperaturen ja noch ganz erträglich. Sobald es jedoch bergab geht und sich die Geschwindigkeit den 40 km/h nähert, dann wird es doch schon fast unangenehm. Durch den Windchill-Effekt sinkt die gefühlte Temperatur auf minus 5 Grad. Ich drücke die Bremsen... und schon wird es wieder etwas angenehmer.


Nun zu einigen Begebenheiten der letzten Zeit:

Vor einigen Tagen war ich mal wieder im Tannheimer Tal, um nach meinem Wohnwagen zu schauen. Ich befüllte meinen fest installieren Frischwassertank. Als ich dann schlussendlich den Wasserhahn aufdrehte, hörte ich zwar die Wasserpumpe, jedoch kam kein Wasser aus dem Hahn. Also schnell den Frischwassertank freigelegt und die Tauchpumpe getestet. Das Problem war unschwer zu erkennen: Das gepumpte Wasser wurde nicht mehr in die Wasserleitung geleitet sondern spritzte einfach oben aus dem Pumpengehäuse.

Mein Problemteil... die Wasserpumpe
Mein Problemteil... die Wasserpumpe

Erst mal die Löcher mit einem Dichtmittel stopfen, das wird schon helfen, dachte ich. Dieser Versuch war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Ein erneuter Test brachte keine Änderung: Die Pumpe lief zwar, jedoch kam kein Tropfen Wasser aus dem Wasserhahn.

 

Da muss eine neue Pumpe her... also rein ins Auto und auf zum Camping-Zubehörhändler meines Vertrauens. Und siehe da, er hatte sogar genau den Typ Pumpe, den ich haben wollte. Gleichzeitig erstand ich noch ein Rückschlagventil, ein Stück Schlauch und einige 


Rohrschellen (eingeschweißt in Plastik). Bevor ich nun den ganzen Kram bezahlte, fragte ich den Verkäufer meines Vertrauens, ob denn das Rückschlagventil auch an die Pumpe passe. Er nahm das Rückschlagventil mit den Worten: "In der Pumpe ist bereits ein Rückschlagventil verbaut" und legte es beiseite. Meine weitere Frage, ob denn die Rohrschellen auch das Stück Schlauch passe, hört ich ein fachmännisches: "Klar, basst scho...".

Mit stolz geschwollener Brust fuhr ich wieder zurück zum Wohnwagen. Ich baute die Pumpe und das Stück neu erworbene Wasserleitung ein... und was musste ich feststellen? Die neue Pumpe hatte kein Rückschlagventil und die Schlauchschellen passten auch nicht...

In der Zwischenzeit war es dunkel... und meine Lust für weitere Reparaturen sah dem Nullpunkt entgegen. Dieser Demotivationsphase wollte ich nun mit Gewalt auch nichts mehr entgegen setzen und verabschiedete mich in die verdiente Feierabendstellung.

 

Am nächsten Morgen - nach einem ausladenden Frühstück machte ich mich wieder auf den Weg zu meinem Campinghändler. Ich suchte wiederum das Rückschlagventil und größere Rohrschellen. An der Kasse sah ich dann wieder in das - durchaus erstaunte - Gesicht meines gestrigen Beraters. Er erinnerte sich an mich... "Oh doch koi Rückschlagventil in dr Wasserpump", was ich bejahen konnte.  


"Oh und d`Rohrschella passad au it"... auch dies konnte ich wahrheitsgemäß bejahen, was er wiederum mit einem unverständlichen Entschuldigungsgemurmel quittierte. Wieder zurück im Wohnwagen installierte ich das Zeug, nicht ohne einen ausgiebigen Funktionstest der Pumpe durchzuführen, der wie folgt ablief:

Ich füllte ein Weizenbierglas mit Wasser, setzte die Pumpe in das Glas und stellte beides auf den Frischwasserbehälter. Nun ging ich zum Wasserhahn und öffnete diesen. Sogleich setzte sich die Pumpe derart heftig in Bewegung, dass sich das Weizenglas seinerseits in Rotation versetzte, sich selbständig machte und zu Boden stürzte. Natürlich konnte sich das Wasser da auch nicht mehr im Glase halten... die Pumpe auch nicht... Also schloss ich erstmal wieder den Wasserhahn und stieg in die Rolle einer Putzfrau. 

Wenig später war es dann soweit: Wasser kam aus dem Wasserhahn - und es war so, als wäre nichts gewesen.


Und es geschah an einem anderen Tag...

Nach der morgendlichen Dusche kam ich in den Wohnwagen zurück. Draußen war es entsprechend der Jahreszeit frisch, im Wohnwagen schön warm. Ich ging zu dem kleinen Panel, an dem die Temperatur (nein, nicht die Außentemperatur, die regelt ein anderer) eingestellt werden kann. Das Display des Panels zeigt normalerweise die Temperatur und deren Einstellmöglichkeiten. Heute war im Display nur Nebel - kein Bild, kein Ton. Ein komplettes Aus- und Einschalten erweckte das Display auch nicht wieder zum Leben. Nun, dachte ich, das ist ja wie früher  bei den alten Taschenrechnern mit LCD-Anzeige. Irgendwann war da auch nichts mehr zu sehen, obwohl der Taschenrechner intern noch funktionsfähig war. Aber ohne Anzeige - nicht zu gebrauchen. 

Also habe ich das Panel ausgebaut und bin wieder zum Campingzubehör-Händler meines Vertrauens gefahren. Und ich muss sagen, ich war begeistert. Das benötigte Panel war auf Lager und der freundliche Mitarbeiter erklärte mir noch: "S`isch it schwierig, oifach s`alte raus, s`neue rein und it vergessa, s`Elektrisch muss ma no aschliaßa". Als ich der Verkäufer darauf hinwies, dass das neue Panel anders aussieht als mein altes, hieß es: "Des basst scho..." (das kannte ich doch...).

Das Ganze war mir dann auch 399 Euro wert...

 


Wieder am Wohnwagen angekommen, stellte ich fest, dass das Loch in der Wand, in das das Panel gesteckt werden sollte, ca. 3 cm grösser sein müsste, aber fast hätte es ja gepasst. Also schnell das Loch vergrößert, die elektrischen Käbelchen - erst nach Gefühl - dann nach Handbuch angeschlossen und - was soll ich sagen... es funktionierte wieder und ich konnte die Temperatur wieder wie früher regeln... In der Zwischenzeit waren auch wieder die Sterne am Himmel zu sehen und im Mondschein bewegte ich mich wieder in die Feierabendstellung...


Schnell ne Runde biken, bevor es wieder regnet...

Wie jetzt - gerade strahlte doch noch die Sonne...
Wie jetzt - gerade strahlte doch noch die Sonne...

Der Wetterbericht zeigt sich momentan ja auch nicht von seiner besten Seite. Auf den Nachmittag sind bereits die ersten Regentropfen angesagt - ich warte noch, bis das Thermometer 14 Grad anzeigt. Schnell noch Überschuhe in den Rucksack geschoben, die Regenjacke ebenso und dann nix wie weg. 

 

Plan habe ich nicht - am ersten Abzweig will ich links, aber da kommt mir gerade ein LKW (nicht der mit Leberkäse) entgegen... dann also geradeaus. Erst später wird mir bewusst, dass ich ins schlechte Wetter fahre...


Ein Blick auf Wiesensteig (auf der Fahrt nach Westerheim eine willkommene Pause)...
Ein Blick auf Wiesensteig (auf der Fahrt nach Westerheim eine willkommene Pause)...
Ich war stets bemüht... aber es kam heute kein einziges "Hallo" zurück. Vielleicht liegt´s ja am Wetter...
Ich war stets bemüht... aber es kam heute kein einziges "Hallo" zurück. Vielleicht liegt´s ja am Wetter...

Die heutige Albrunde...
Die heutige Albrunde...


Große Albtour (Göppingen, Weilheim, Neidlingen)

Auf der Alb ist es mir zu frisch... also fahre ich auf dem schnellsten Weg die Alb runter nach Gosbach - da sind die Temperaturen wesentlich angenehmer. In Geislingen nehme ich den sehr gut beschilderten Radweg nach Göppingen.

 

In Göppingen stellt sich dann heraus, dass das keine so gute Idee war. Irgendwie zu viele Umleitungen, die sind zwar gut ausgeschildert, jedoch sehr zeitaufwendig. Zumal vor mir noch ein LKW mit Anhänger in eine schmale Straße einbiegt und dort einen Parkplatz sucht...

Bald gibt es Kirschen...
Bald gibt es Kirschen...

Unter obigem Kirschbaum mach ich mal ne Rast. Die Beschilderung nach Neidlingen war nicht so eindeutig und da bin ich wohl zu weit nach links abgebogen - hier geht's auf die Limburg. Und da fehlen mir auf dem Rennrad im Minimum 3 Gänge...

Die Bahnbrücke über das Filstal gedeiht...
Die Bahnbrücke über das Filstal gedeiht...

Kleine - aber schöne Albtour

Der Kuttel-Apel-Stein
Der Kuttel-Apel-Stein

Bei herrlich sonnigem Wetter - obwohl es ja zu dieser Jahreszeit hinter einer Fensterscheibe draußen immer schöner und wärmer erscheint als drinnen - geht es auf geschotterten Albwegen entlang. Ich bin müde und ich denke, dass meine Beinchen noch schlafen.

 

Wo dieser Stein - der Kuttel-Apel-Stein - herkommt, das ist nicht bekannt. Er sieht aus wie ein großer Pilz, ist jedoch nicht genießbar... ich hab's probiert...


"Unser Bahnhof" - im Modell
"Unser Bahnhof" - im Modell
Was fehlt sind noch die Schienen...
Was fehlt sind noch die Schienen...


Käse, Überschuhe vergessen - kalt und ungemütlich

Hinter den Fensterscheiben könnte man meinen, dass draußen der Frühling randaliert. Aber das ist ein Trugschluss. Ich drehe eine Runde auf dem Bike und muss irgendwann feststellen, dass mich keine Überschuhe wärmen können, da ich keine anhabe...

Richtung Kornberg
Hier geht´s in Richtung Kornberg


Es ist kalt, aber mich juckts in den Waden...

Die 3 Kaiserberge bei Regenwetter
Die 3 Kaiserberge bei Regenwetter

Ok, das Wetter war schon wesentlich besser... aber ich muss raus, bevor ich einen Anfall kriege. Das Bike sieht noch aus wie Sau - aber das kommt davon, wenn man es nicht sofort nach einer Tour abspritzt. 

 

Ich gelobe Besserung. Einen richtigen Plan für die heutige Tour habe ich nicht, einfach mal die Alb runter und dann wird sich schon was ergeben. Irgendwann sehe ich die 3 Kaiserberge (sieh Foto links). Bei blauem Himmel wäre das ein super Foto geworden... aber bei diesem Wetter ist es eben trübe... nix als trübe...


Soll ich jetzt ins Mühlencafe?
Soll ich jetzt ins Mühlencafe?
Es wird immer steiler...
Es wird immer steiler...


Mal wieder auf den Kornberg

Der erste wirklich warme Tag - 13 Grad und nun zieht es mich nach draußen. Naja, der Ostwind könnte sich noch etwas zur Ruhe legen. 

Auf dem Weg zum Kornberg
Auf dem Weg zum Kornberg

Der erste wirklich warme Tag - 13 Grad und nun zieht es mich nach draußen. Naja, der Ostwind könnte sich noch etwas zur Ruhe legen. Also doch wieder in die langen warmen Sachen gehüpft und dann gehts los.

 

An der Autobahnausfahrt Mühlhausen ist die Hölle los: Totalsperrung, alle werden ausgeleitet. Stau soweit das Auge reicht. Gott sei Dank bin ich nicht mit dem Auto unterwegs. 

Der Tag ist herrlich. Ich treffe nur einige Wanderer, die auf dem Weg zum Wasserberghaus sind.


Im  Hintergrund die steinigen Äcker... (kein Schnee)
Im Hintergrund die steinigen Äcker... (kein Schnee)
Trail Richtung Reichenbach
Trail Richtung Reichenbach

Langsam wirds eng...
Langsam wirds eng...
Das Feuchtgebiet im Rohrachtal
Das Feuchtgebiet im Rohrachtal

 

Du kannst dir die Tour auch noch aus der Vogelperspektive zu Gemüte führen...


Auch in Nellingen ist die Loipe gespurt...

Heute möchte ich mal die Nellinger Loipe testen. Schnee gibt es ja auch auf der Schwäbischen Alb in Hülle und Fülle. Ab dem Spielplatz sei die Loipe gespurt. Also setze ich mich in meinen fahrbaren Untersatz und fahre zum Loipenstart. Heute nehme ich meine Klassik-Latten und schon bin ich in der Spur. Leicht ansteigend geht es in Richtung Ditzenbacher Flugplätzle, dann leicht abfallend an diesem vorbei zur Schonderhöhe. Kurz vor der Schonderhöhe zwingt mich eine knackige Rampe zum Grätschen.

Die Spuren sind gut - das Wetter könnte besser sein...
Die Spuren sind gut - das Wetter könnte besser sein...
Kurz vor dem Spielplatz Aymer, Schwäbische Alb
Wo ich bin ist vorne...


Kuchalbrunde (mit Schiebepassagen) - schon lange nicht mehr gefahren...

Gestern sind wir wieder heil von unserem Thüringen-Ausflug zurück gekommen. In Bad Kissingen haben wir noch einen kleinen Zwischenstop eingelegt, um unsere Beine im Kurpark zu vertreten. Bad Kissingen liegt an  der Fränkischen Saale und hat ca. 22.000 Einwohner. 

 

Da die Septembersonne noch immer das Thermometer kräftig in die Höhe schnellen lässt, will ich heute mal wieder auf die Kuchalb fahren. Es ist bestimmt schon 10 Jahre her, dass ich über Geislingen (die 5 Tälerstadt) auf die Kuchalb geradelt bin.

Der Wechsel von Licht und Schatten verwirrt mich manchmal...
Der Wechsel von Licht und Schatten verwirrt mich manchmal...

Dorfkirche von Unterböhringen
Kennst du das Dorf, in dem diese Kirche steht?

Erst geht es nach Aufhausen - da gibt es eine schöne Abfahrt nach Hausen (bei Bad Überkingen). Allerdings sind die Lichtverhältnisse nicht so, dass ich einen neuen Hochgeschwindigkeitsrekord aufstellen könnte.

 

Der permanente Wechsel von Licht und Schatten lässt mich sicherheitshalber ab und zu in die Bremse treten - und das ist ganz gut so. Etwas abseits vom Filstal liegt das Dorf mit diesem Kirchtum. Ein Tip noch... das Dörfchen gehört zu Bad Überkingen...


Wir sind nun wieder auf der Alb - Kannst du erahnen, was die Beiden wo machen?
Wir sind nun wieder auf der Alb - Kannst du erahnen, was die Beiden wo machen?
Der Weg nach Kuchen ist steiler als es hier aussieht und ist auch nicht besonders breit...
Der Weg nach Kuchen ist steiler als es hier aussieht und ist auch nicht besonders breit...

Schiebend passiere ich den Brunnen, der momentan jedoch nicht wirklich tropft...
Schiebend passiere ich den Brunnen, der momentan jedoch nicht wirklich tropft...
Auf der Kuchalb
Nach einer etwas längeren Auffahrt von Kuchen aus bin ich nun wo gelandet?

Hier fahre ich an einer weltbekannten Brauerei vorbei - an welcher? Es werden ca. 70.000 Hektoliter gebraut...
Hier fahre ich an einer weltbekannten Brauerei vorbei - an welcher? Es werden ca. 70.000 Hektoliter gebraut...
Dieser Anstieg öffnet die Schweißporen und drückt das Körperwasser ins Hemdchen...
Dieser Anstieg öffnet die Schweißporen und drückt das Körperwasser ins Hemdchen...

Es dauert nicht mehr lange und dann kann ich mein Rad wieder in die Garage stellen, eine übergroße Portion Eis essen und mich unter die Dusche stellen. Ok, die Reihenfolge ist noch offen...

Konntest du die 6 Fragen beantworten? Wenn ja, schick die Antworten an mich (bernhardenderle@gmail.com, oder über Kontakt / Notiz oder über Live Chat und du hast dir ein Bierchen und ein Vesper verdient.


Der Kornberg ruft - und dann kommen die Wolken...

Habe heute Bock mal wieder auf den Kornberg zu fahren. Die Kneipe ist wochentags zwar geschlossen - jedoch ist die Strecke sehr schön - kein Verkehr, auch keine Radler. Naja, das stimmt nicht ganz... aus irgendeinem Grund sind heute die Bauern unterwegs, mit ihren übergroßen Traktoren, deren Spurbreite die Wegbreite überschreitet. Mehrmals muss ich mich an den Wegrand drücken, um diese Ungetüme vorbei zu lassen. Was ich als sehr angenehm empfand ist die Tatsache, dass sich ausnahmslos alle per Handzeichen für meinen Hupf aus der Schusslinie bedankt haben.

Kinderspielplatz Aimer bei der Loidigaranch
Weißt du, wo sich dieser Kletterturm befindet?

Kinderspielplatz Aimer bei der Loidigaranch
Das ist gleich nebenan...
Kornbergsteige bei Gruibingen
Nun geht's erst mal bergauf - aber wie heißt diese Steige?

Wenn du die ersten beiden Fragen beantworten konntest, dann hast du schon 40 Prozent... Mach weiter...

Reichenbach (Filstal)
Zugegeben, das ist nicht einfach - aber wo steht dieser Brunnen?
Blumenbeet in Bad Ditzenbach - einfach schön
Da kommen schon die dunklen Wolken - aber wo bin ich?

Wenn du auch diese Fragen beantwortet hast (und du bist der Meinung, dass du richtig liegst), dann mach weiter... du hast schon 80 %...

Vom Ditzenbacher Flugplätzle in Richtung Nellingen...
Bald bin ich zu Hause - aber wo bin ich genau?

Für eigfleischte Älbler: Ihr brauchat koi Hilf:

Für Mädels und Jungs, dia sich it so guat auskennat: 

Zu Frage 1: Dr Spielplatz isch auf dr Alb, näh am Albtrauf... 

Zu Frage 2: Links im Bild isch dia A8 zu erkenna, au a Raststätte...

Zu Frage 3: Des isch im Täle, und durch's Dorf fließt an Bach...

Zu Frage 4: Guck des gelbe Haus a - do verkaufat se alles, was am Körper guat duat...

Zu Frage 5: In dr Näh isch a Flugplätzle oder besser gsagt: zwoi...


Wenn du jetzt alles beantwortet hast, dann schreib mit einfach die Lösungen. Entweder unter Kontakt / Notiz schreiben (vergiss deine Email-Adresse nicht), oder an bernhardenderle@gmail.com. Mit dem(r) ersten GewinnerIn werde ich ein Bierchen trinken gehen und den Bauch füllen (geht auf mich). Mit dem 2. GewinnerIn gehe ich ein Bierchen trinken... Und wenn du eben nicht bei den Ersten bist, dann bleibt die Freude auf das nächste Rätsel, das du dann gewinnen kannst.


Meine letzten Aktivitäten...

Die heutige Tour...
Die heutige Tour...


Ich bin mal wieder dabei - RTF Laichingen

RTF Laichingen 2018
RTF Laichingen 2018

Als um 6:00 Uhr der Wecker klingelt, bin ich hellwach und springe voller Vorfreude auf die heutige RTF aus dem Bett. Das Außenthermometer zeigt 6 Grad auf der Terrasse, also streife ich Bein- und Ärmlinge über und fahre nach Laichingen. Nach dem Ausfüllen der Startkarte beginne ich kurz nach 7:00 Uhr in die Pedale zu treten. 2 Kilometer nach dem Start zeigt das Thermometer noch 3 Grad - meine Finger schränken ihre Bewegungsfreiheit aufgrund der Kälte ein, aber die Bremsen habe ich noch im Griff.

 

Nach einer Stunde zeigt sich die Sonne und schickt die wärmenden Strahlen ungebremst auf meinen in der Zwischenzeit doch recht durchgefrorenen Körper. 


Aber ich fühle mich fit wie ein Turnschuh. An den Verpflegungsstellen gibt es Schmalzbrot, das steht bei mir ganz hoch im Kurs. Bei jedem Stop fülle meinen Energiespeicher wieder randvoll auf - Zopfbrot, Bananen und Joghurt munden ebenfalls vorzüglich. Nach knapp 7 Stunden bin ich wieder am Ausgangspunkt in Laichingen. Ein dickes Lob haben sich die Organisatoren verdient: Ausgezeichnete Streckenbeschilderung / beste Verpflegung / freundliche Helfer - da gibt es nichts zu meckern. Macht so weiter.


Hinterteilreiseradsattelangewöhnungstour

Kurz vor dem Albtrauf in Richtung Weiler...
Kurz vor dem Albtrauf in Richtung Weiler...

Morgen ist ja die Radtour, die ich mit meinem Reiserad fahren möchte. Deshalb muss ich heute noch schnell mein Hinterteil an den Sattel dieses Rades gewöhnen. Die Sonne brennt für den Monat Mai schon am frühen Morgen knackig... gleich nach dem Frühstück breche ich auf...

Ich bleibe zunächst auf der Alb und trete nach Amstetten, von dort weiter nach Weiler. Diese Strecke bin ich schon ewig nicht mehr gefahren. Es sind nicht viele Autos unterwegs, so dass ich ganz locker und entspannt die Natur genießen kann.


Weiler Richtung Geislingen...
Weiler Richtung Geislingen...
Die in Stein gemeißelte Inschrift...
Die in Stein gemeißelte Inschrift...
Der neue Radweg von Geislingen nach Bad Überkingen
Der neue Radweg von Geislingen nach Bad Überkingen

Diese Wölkchen können meine Stimmung noch nicht trüben...
Diese Wölkchen können meine Stimmung noch nicht trüben...

Meine letzte Fahrten...



Schöne Albtour, Hausen, Deggingen, Auendorf, Dürrental, Straßelteich, Buchsteige, Wiesensteig, Gosbach

Dieses Wegekreuz mit Brunnen begrüßt jeden Wanderer und Radler. Es steht an einem leicht ansteigenden Teersträßchen...
Dieses Wegekreuz mit Brunnen begrüßt jeden Wanderer und Radler. Es steht an einem leicht ansteigenden Teersträßchen...

Eigentlich wollte ich ja schon um 10 Uhr starten, jedoch wollte da meine Enkelin noch beschäftigt werden. Gegen 14 Uhr kann ich mich endlich aufraffen und starte. Nach einigen 100 m bemerke ich, dass ich mein Handy nicht dabei habe. Also kratz ich die Kurve, fahre wieder zurück und schiebe mein Handy in die Rückentasche. Man weiß ja nie...

Der Weg ist trocken - es hat ja seit bestimmt 3 Wochen nicht mehr geregnet - deshalb nehme ich die Abfahrt nach Hausen. Es läuft gut und ich bin voll motiviert. Fast in Hausen angekommen, kommt doch noch eine Stelle, in der immer Wasser steht - so auch heute...


Blick aufs Dürrental
Blick aufs Dürrental

So, nun wären die Waden wieder gekühlt. Eigentlich will ich nach Wiesensteig, dazwischen liegen nur noch einige Hügel, die es zu bewältigen gilt.

 

Ich schnaube zum Straßelteich hoch, eine Gruppe mit jungen Bikern kommt mir entgegen, davon 3 auf meiner Seite... da diese keine Anstalten machten, die Fahrspur zu wechseln, lasse ich mal einen Schrei los: "Vorsicht"... die 3 Falschfahrer erschrecken sichtlich - reihen sich aber dann ordentlich in ihrer Spur ein. Ich werde also nicht über den Haufen gefahren... 


Es gibt ne Langlaufloipe (im Winter) - aber wo ist sie denn?
Es gibt ne Langlaufloipe (im Winter) - aber wo ist sie denn?
Wenn du auf der Alb radelst, dann kommst du (vermutlich) auch hier vorbei...
Wenn du auf der Alb radelst, dann kommst du (vermutlich) auch hier vorbei...


Einfach mal die Alb runter-rauf, ...und das 4 mal

Ist der Enzian nicht ein Gedicht - eine herrliche Almwiese... oder wo sind diese zu finden?
Ist der Enzian nicht ein Gedicht - eine herrliche Almwiese... oder wo sind diese zu finden?

Eigentlich wollte ich schon früher los... Aber bei uns ist momentan Besuch angesagt, so dass erst mal die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden muss. Der Staubsauger läuft auch nicht von alleine los... aber irgendwann besorge ich mir noch so einen kleinen Roboter, der mir dann diese Arbeit abnimmt, ebenso im Garten...

Eigentlich habe ich keinen Bock zum Radeln. Aber ich muss ja mal meinen Ar... bewegen. Wenn wieder die großen Regenwolken am Himmel sind, dann bleibt genügend Zeit fürs Sofa.

 

 


Blick von Oberdrackenstein zurück in Richtung Nellingen
Blick von Oberdrackenstein zurück in Richtung Nellingen
Ist das nicht wunderschön... die gelben Rapsfelder...
Ist das nicht wunderschön... die gelben Rapsfelder...
Am rechten Bildrand ist ein Mast zu erkennen, hast du ne Ahnung, wo das ist?
Am rechten Bildrand ist ein Mast zu erkennen, hast du ne Ahnung, wo das ist?

Also beschließe ich, eine kurze Runde zu fahren... eben die Alb runter und dann gleich wieder hoch. Und wenn es mir Spaß macht, dann kann ich ja diese Runde noch einmal fahren.

Bin ich noch auf dem richtigen Weg?
Bin ich noch auf dem richtigen Weg?
Liegt Nellingen vor oder hinter mir?
Liegt Nellingen vor oder hinter mir?


Übers Vögelestal nach Geislingen, Bad Überkingen, Gosbach und zurück nach Nellingen

Hinter dem Fenster sehe ich heute den blauen Himmel - Sonne pur - aber die Zweige der Bäume wiegen sich verdächtig weit im Wind. Und richtig... als wir vor dem Haus aufs Rad steigen, bläst der Pustemann kräftig aus Ost. 

Durchs Vögelestal wird es ruhiger. Der Weg verläuft hier im Wald und die Bäume bremsen die unruhige Luft. An einer Wegespinne steht eine Frau mit einem Hund - natürlich nicht angeleint... Eine Gruppe, ebenfalls mit den Rädern unterwegs - kommt uns entgegen. Der Hund rast gleich - Gott sei Dank - auf diese Gruppe zu, bellt als hätte ihn eine Tarantel 

Es gibt nicht viel Wasserkaskaden im Täle - wo könnte das sein? Gleich gegenüber ist ein 400 Jahre altes Hotel...
Es gibt nicht viel Wasserkaskaden im Täle - wo könnte das sein? Gleich gegenüber ist ein 400 Jahre altes Hotel...

gestochen. 2 Kinder aus der Gruppe schreien laut - noch bevor die Besitzerin den Hund zurück pfeifen kann. Er folgt widerwillig... Mein Gedanke: Blöde Kuh...

In voller Blüte... der eineiige Kastanienzwillingsbaum...
In voller Blüte... der eineiige Kastanienzwillingsbaum...
Wenn man die Radlerin überholt und den nächsten Weg links nimmt, dann kommt man zum...?
Wenn man die Radlerin überholt und den nächsten Weg links nimmt, dann kommt man zum...?

Der Radweg im "Täle" befahren wir von Ost nach West. Der Wind drückt so richtig in den Rücken, da strampelt es sich kräfteschonend - und das ist gut so. Schlussendlich haben wir ja noch den Aufstieg auf die Alb vor uns. Am Ende stehen 46 Km auf dem Tacho... und Relaxen auf dem Programm.


Ich entscheide mich für einen Löwenpfad

Die Reifen passen auf den Weg - Konzentration ist angesagt...
Die Reifen passen auf den Weg - Konzentration ist angesagt...

Letztes Jahr bin ich mal herrliche Trails gefahren, und diese würde ich heute gerne mal wieder unter meinen Rädern haben. Ich nehme den Albabstieg oberhalb von Hausen, das ist ein Ort, der dann unterhalb der Alb liegt - sofern man die Querrillen auf der Abfahrt rechtzeitig sieht und nicht auf Grund eines Überschlags das Krankenhaus besuchen muss.

 

In Hausen nehme ich einen Anstieg, der zumindest teilweise - warum auch immer nass ist. Natürlich auch heute. Ich schlängle mich zwischen den Wasser- und Drecklachen hindurch und bald bin ich auf schönen Trails - siehe Bild links.


Unterwegs sind auch kleinere Schiebepassagen angesagt...
Unterwegs sind auch kleinere Schiebepassagen angesagt...
Meist sind die Trails einigermaßen eben - jedoch nicht immer...
Meist sind die Trails einigermaßen eben - jedoch nicht immer...

Unterhalb des Wasserberghauses spiele ich mit dem Gedanken den Biergarten auf dem Wasserberg zu besuchen. Ich blicke nur die ersten 10 m des Pfades nach oben und verwerfe den Gedanken sofort wieder. Ich bleibe auf dem herrlichen Panoramaweg. Über den Burrenweg finde ich wieder zu einer Abfahrt, die mich schon letzes Jahr zum Schwitzen gebracht hat. 

Oberhalb von Kuchen (beim Friedhof) schreit mein Körper nach einem Riegel - nein nach zwei. Da meine Trinkflasche auch schon abgenommen hat, fülle ich diese - bei jedem Friedhof gibt's Wasser - wieder auf. Ich nehme den Radweg (flach) nach Gosbach und schon bin ich wieder geduscht auf meiner Terrasse und genieße die Sonne.


Radtour über den Bossler

Nach der (anstrengenden) Berlintour bin ich froh, heute mal wieder Sattelkontakt zu haben. Ich steuere erst mal nach Aufhausen und dabei stelle ich fest, dass meine Beinchen gut gelaunt sind. Ich nehme die "alte Steige" nach Gosbach, zum ersten Mal in diesem Jahr.

 

Der Trail ist trocken und - da eigentlich keine einzige Kurve zu fahren ist - auch schnell. Über den Augstberg geht es weiter zum Kornberg. Allerdings erspare ich mir die mühevolle Auffahrt... stattdessen lasse ich es in Richtung Bossler rollen.

Unweit unseres Flugplätzchens...
Unweit unseres Flugplätzchens...

Der Jahrhundertstein beim Bossler (die Gartenwirtschaft war leider geschlossen)...
Der Jahrhundertstein beim Bossler (die Gartenwirtschaft war leider geschlossen)...
Ein Ehepaar wurde hier von einem Blitz erschlagen - wo ist dieser Stein zu finden?
Ein Ehepaar wurde hier von einem Blitz erschlagen - wo ist dieser Stein zu finden?
Wo ist denn das Gruibinger Wiesle?
Wo ist denn das Gruibinger Wiesle?

Nun, hast du die Lösungen für die 3 Fragen gefunden? Für den ersten richtigen Einsender gibt es wieder Gratisbier...

Der Hubschrauberabsturz war übrigens im September 2005. Seit 1940 sind an der "Todeswand" 9 Flugzeuge und Hubschrauber abgestürzt...

Nahe beim Jahrhundertstein...
Nahe beim Jahrhundertstein...
Und wo befindet sich das Denkmal, das an den Hubschrauberabsturz erinnert, bei dem 4 Menschen ums Leben kamen?
Und wo befindet sich das Denkmal, das an den Hubschrauberabsturz erinnert, bei dem 4 Menschen ums Leben kamen?


Ich finde es super... meine Tochter fährt mal mit...

Es ist fast so schön wie gestern - und meine Tochter hat sich angesagt. Sie hat Lust auf ne kleine Radtour auf unserer schönen schwäbischen Alb. Ich mache mich gleich auf die Suche nach einem funktionsfähigen Bike, das ich auch sogleich in einen fahrbaren Zustand versetze. 

Als sie dann schlussendlich in die Pedale tritt, bin ich mehr als überrascht: Ich hatte mich auf eine richtig gemütliche Tour eingestellt - aber ihr Tritt ist nicht von schlechten Eltern... flott und voller Kampfgeist. Ich freue mich auf eine Wiederholung...

Meine beiden Mädchen auf der Betonpiste...
Meine beiden Mädchen auf der Betonpiste...


Blauer Himmel, Sonne und kurzes Trikot...

Blick in Richtung Deutsches Haus (vom Fuße des Kornbergs)
Blick in Richtung Deutsches Haus (vom Fuße des Kornbergs)

Puh, das wird aber Zeit... ein strahlend blauer Himmel, und schon kratzt das nach oben kletternde Quecksilber an der 18 Grad-Marke des Temperaturmessers. Das erste Mal verzichte ich dieses Jahr auf die wärmenden Überschuhe - kurzes Trikot ist angesagt. Wo sind meine kurzen Radhandschuhe? Irgendwie hat die noch der letzte Herbst versteckt...

Ich mache mich auf die Suche und werde auch ziemlich schnell fündig. Es geht eben nichts über eine gewisse Grundordnung. Nun fehlt nur noch etwas Öl... nicht für mich - die Ketteverlangt nach dem Schmierstoff.


Gleich den Anstieg nehmen oder erst mal ne Pause?
Gleich den Anstieg nehmen oder erst mal ne Pause?
Nach einer bockharten Schiebepassage taucht eine menschliche Ansiedlung auf...
Nach einer bockharten Schiebepassage taucht eine menschliche Ansiedlung auf...
...und plötzlich tauchen 3 Osterhasen auf...
...und plötzlich tauchen 3 Osterhasen auf...

Hinter den Bäumen versteckt sich ein Anwesen - welches?
Hinter den Bäumen versteckt sich ein Anwesen - welches?

Die Luft ist noch frisch - schmeckt aber nach mehr. Ich sehe rechts einen Abzweig - schon geht es steil bergauf. So steil, dass meine noch (leider) schwachen Muskeln der Oberschenkel in den Streikmodus verfallen. Da ich das nicht so richtig glauben kann, versuche ich noch mit aller Kraft Umdrehung mit der Kurbel. Nein - nix geht mehr - runter vom Sattel und schieben. Wobei das ja nicht wirklich weniger anstrengender ist...

Aber nun doch noch 2 Fragen: Wo stehen denn diese 3 Osterhasen und welches Anwesen versteckt sich hinter den Bäumen links? 



Der Lonetalradweg ist immer wieder schön

Ich bin kurz nach dem Lonetopf (Quelle)...
Ich bin kurz nach dem Lonetopf (Quelle)...

Da meine geplante Radtour gestern ja ins Wasser fiel, schlüpfe ich heute in meine Radklamotten, fülle meine Radflasche (Limettensirup mit Wasser, etwas sauer) und starte in Richtung Osten - nach Urspring, wo sich im Lonetopf die Lone an die Erdoberfläche drückt. 

 

Die Wege sind wie ausgestorben, am Lonetopf spielen einige von Mütteraugen bewachte Kinder. Dann wieder tote Hose - bis zum Fohlenhaus. Auch hier stehen einige Fahrräder - vermutlich gibt es in der kleinen Hütte nun das verdiente Vesper. 


Ein hölzerner Löwenmensch ist in Lonsee zu finden
Ein hölzerner Löwenmensch ist in Lonsee zu finden
Die Wege sind überwiegend trocken und das Bike rollt...
Die Wege sind überwiegend trocken und das Bike rollt...
Es ist noch ein Zimmer frei... aber weißt du auch, wo das ist?
Es ist noch ein Zimmer frei... aber weißt du auch, wo das ist?

Ich trete fleißig weiter, zuzle ab und zu an meiner Radflasche. In der Nähe von Börslingen verlasse ich die Lone und mache mich auf den Rückweg. In Altheim verschwinde ich für einige Zeit im Wald - den ich erst wieder kurz vor Stubersheim verlasse.

Hier - das ist mir in Erinnerung - gibt es eine gute Kneipe - das "Bahnhöfle". Tapfer widerstehe ich allen Versuchungen und verschwinde kurz hinter Stubersheim wieder in einem Wald, der mich in Amstetten wieder ausspuckt. Stetig geht es nun leicht bergauf. Über das obere Lonetal trete ich zurück nach Nellingen.

Nellingen entwickelt sich sich... das Neubaugebiet...
Nellingen entwickelt sich sich... das Neubaugebiet...


Kalte Albrunde - immer noch kein Osterhase in Sicht

Seit 1904...
Seit 1904...
S'Nostalgiebähnle wartet auf ihren Einsatz...
S'Nostalgiebähnle wartet auf ihren Einsatz...

Nach einem ausgiebigen Frühstück muss ich an mein defektes Rad denken. Ich checke noch einmal den ausgerissenen Schaltzug und stelle fest, dass die Klemmschraube komplett fehlt. Vermutlich habe ich sie gestern, als ich die paar Meter zum Parkplatz gerollt bin, wohl verloren. 

Ich packe mein Bike, nachdem ich den Radträger am Auto klar gemacht habe, auf den Träger und fahre zum Schrauber meines Vertrauens nach Laichingen. 


Dort angekommen, werde ich gleich nach meinem Problemchen gefragt. Sofort wird mir mein Bike abgenommen, und während ich mich im Laden nach den neusten Trends umschaue, kümmert sich bereits ein fleißiger Mitarbeiter um den gerissenen Schaltzug. "Alles wieder wie neu" dringt an meine Ohren und ich nehme mein Rädchen wieder in Empfang. Das war mal wieder ein super Service - mein Dank geht an Mike Gerber und sein Team.

Maskottchen sitzen in der ersten Reihe (nicht angegurtet)...
Maskottchen sitzen in der ersten Reihe (nicht angegurtet)...
Blick über ? (die 2 Dörfer haben fast den gleichen Namen)
Blick über ? (die 2 Dörfer haben fast den gleichen Namen)


Ästchen in der Schaltung bringt mich zum Stillstand...

Ein Berg Bier wäre jetzt nicht schlecht - leider ist geschlossen...
Ein Berg Bier wäre jetzt nicht schlecht - leider ist geschlossen...

Der Sommer kommt - heute ist es schon ganze 3 Grad wärmer als gestern. Allerdings pfeift ein sehr kühler Südostwind, aber das ist mir vorerst egal - denn er unterstützt mich kräftig bei meiner Fahrt in Richtung Albabstieg. 

Irgendwann höre ich es unter mir hölzern knacken und meine Pedale verfallen in eine Art Schreckstarre - sie sind nicht mehr zu bewegen. Da es bergauf geht, kommt auch die Vorwärtsbewegung meines Bikes zum Stillstand. Ich steige ab - entferne die dünnen Ästchen, die sich in meiner Schaltung verheddert haben.


Seltsamerweise liegt die frisch geölte Kette hinten auf dem kleinsten Ritzel, wobei ich sie - als ich noch treten konnte - so in der Mitte des Ritzelpaketes lag. Ich steige auf - schalte in einen mir angenehmen Gang - jedoch die Kette bewegt sich nicht von dem kleinen Ritzel auf ein nächst grösseres. Notgedrungen steige ich wieder ab und inspiziere die Schaltung...

 

Ich bin nun wirklich nicht der größte Schrauber vor dem Herrn, aber als ich das lose Ende des Schaltzugs sehe wird mir klar, dass mein Schaltvorgang einfach ins Leere laufen muss. 

Eigentlich ein sauberes Sträßchen - trotzdem hüpfte mir ein Ast in die Schaltung...
Eigentlich ein sauberes Sträßchen - trotzdem hüpfte mir ein Ast in die Schaltung...

Etwas ratlos stehe ich mit meinem Rad am Wegesrand. Der erste Radler, der an mir vorbei kommt, ignoriert mich nichtgrüßend. Ganz anders der zweite - er bleibt stehen und fragt mich, ob ich klar komme. In der Zwischenzeit habe ich mein Rad auf den Kopf gedreht und versuche das lose Ende des Schaltzugs wieder zu befestigen. Irgendwie hat das Geäst mein Schaltkabel aus der Verankerung gehebelt. Und jetzt ist irgendwie der Schaltzug zu kurz (oder ich einfach zu dumm).

Der Radlerkollege  versucht mir zu helfen - jedoch reicht unser beider Hirnkapazität immer noch nicht aus, das Problem zu beheben. Es entwickelt sich ein sehr nettes Gespräch - ich erfahre, dass mein Helfer erst im Winter auf Glatteis sich auf just diesem mit einer gebrochenen Hand wiederfand. Ich erkläre ihm darauf, dass ich mein Rad ab einer Temperatur von +5 Grad und tiefer in den Keller verbanne und ich es erst wieder befreie, wenn die Frühlingssonne den letzten Schnee vernascht hat. 

 

Nach der lustigen Unterbrechung - mein Helfer bewegte sich bergauf - ich ließ es bis zu einer geeigneten Stelle bergab rollen. In dieser Situation bin ich mal wieder froh an meinem Handy... nach einem kurzen Telefonat war auch schon meine besserer Hälfte mit dem Auto zu Stelle. Rad in den Kofferraum - ich auf den Beifahrersitz und ab nach Hause...


Frischluft für die Lungen - Albrunde die erste...

Puh - ist es nicht herrlich? Der Schnee hat endgültig vor den paar Plusgraden kapituliert und die Sonne sucht ab und zu eine Lücke, um die Bürgerinnen und Bürger auf der schwäbischen Alb so langsam wieder aufzutauen. 

Ich hole mein Bike aus dem Keller - ich ignoriere die paar Dreckfladen, die ich wohl beim Putzen in Kellers Dunkelheit übersehen habe. Ich finde passende Schuhe, auch Überschuhe, wärmende lange Hosen und auch ne Mütze für unter den Helm. 

 

 

Für die neue Bahnstrecke wurde und wird viel gebuddelt...
Für die neue Bahnstrecke wurde und wird viel gebuddelt...

Oh Gott - ich bin noch in der Winterstarre - komme kaum aufs Rad - ich sollte das Spreizen der Beine mal wieder trainieren... Die Schuhe rasten in die Pedale ein, mein Hinterteil geht in Kontakt mit dem leicht angestaubten Sattel und ich rolle leichtfüßig in Richtung Wald.

 

Da es die ganze Nacht geregnet hat, bleibe ich überwiegend auf geteerten Wegen - ich will ja nicht gleich bei der ersten Ausfahrt mein Bike wieder mit Schlamm und Dreck einsauen... 

 

Der Westwind zeigt sich ab und zu ziemlich heftig. Das Gesicht ist kalt, alles andere an Haut habe ich ja prächtig verpackt, so dass ich friere.

Der Blauanteil in der oberen Hälfte des Bildes ist doch super...
Der Blauanteil in der oberen Hälfte des Bildes ist doch super...
Ein Langflachschuppen in der Nähe von Laichingen...
Ein Langflachschuppen in der Nähe von Laichingen...
Leichte Schräglage - obwohl noch kein Biergarten in Sicht war...
Leichte Schräglage - obwohl noch kein Biergarten in Sicht war...

Also den Weg links ignoriere ich mal...
Also den Weg links ignoriere ich mal...
Am Wegesrand... der steinerne Löwe...
Am Wegesrand... der steinerne Löwe...
...steht seit 1936 und rostet nicht mal...
...steht seit 1936 und rostet nicht mal...

Wer mir erklären kann, wo der große Albstein (1. Bild) steht, der beim Bau der Bahnstrecke ausgegraben wurde und auch noch weiß, wo der Langflachschuppen, der auf Besucher wartende Wächter (Pitbull) des linken Weges und der steinerne Löwe steht, der (die) ist herzlich eingeladen, mit einem leckeren Weizenbier (Rotwein) - auf meine Kosten - den Rategewinn im Sonnenschein zu feiern.


Von innen sieht das Draußen gar nicht so schlecht aus...

Der Weihnachtsbaum steht schon im Wohnzimmer - noch nackt. Im Hinblick der kommenden Festtage, die mit "gesunder Ernährung" nicht unbedingt in Einklang zu bringen sind, zieht es mich an die frische Luft. Ich schaue aus dem Fenster - die Regenwolken ignoriere ich mal hartnäckig - und die Entscheidung steht: Ich hole mein Bike aus dem Keller, schlüpfe in die dicken Sachen - und schon bin ich im Sattel. 

Als ich nach ein paar Pedalumdrehungen die Siedlung hinter mir lasse und ich aufs freie Feld komme, pfeift ein anderer Wind. Er kommt aus Nord - ich würde sagen: direkt vom Nordpol. 

Eis neben Schotter, besser wäre Schotter auf Eis...
Eis neben Schotter, besser wäre Schotter auf Eis...

Irgendwann kommt immer ne Baustelle der Bahn...
Irgendwann kommt immer ne Baustelle der Bahn...

Unter meinem Helm habe ich ne warme Mütze und auch meine Handschuhe sind kälteresistent.Ich bleibe auf der Albhochfläche, für eine flotte - aber auch eisige - Abfahrt ins Tal bin ich heute nicht zu haben. Das Rad sieht auch schon aus wie Sau. Kein Wunder bei dem Dreck und Matsch.

Auf dem Heimweg finde ich am Straßenrand noch Schnee. Um wenigstens den Dreck aus meinen Reifen zu waschen, fahre ich durch den Schnee. Schon wenig später sehen sie wieder aus wie neu. Ich bin begeistert.

Nach eineinhalb Stunden bin ich wieder im Warmen.



Albrunde Ecke Westerheim - (fast) nur trockene Wege

Gleich setze ich auf - hoffentlich keine Bruchlandung...
Gleich setze ich auf - hoffentlich keine Bruchlandung...

Ich bin schon ganz nervös: Die Sonne scheint, aber die Strassen sind noch nass. Mein Bike steht bereits im Gang und wartet schon darauf, ausgeführt zu werden.

 

Zuvor jedoch will der Wohnzimmerteppich noch eingerollt werden, da er heute im Laufe des Tages von einem Reinigungsunternehmen abgeholt werden wird. Natürlich stehen ja die ganzen Möbel drauf - die müssen erst mal runter. Also: Möbel schubbsen, Staubsaugen, Teppich rollen, Möbel wieder an Ort und Stelle rücken... und dann ist es soweit... 


Ich radle los. Schade - die Strassen sind immer noch teilweise nass - auf den Schotterwegen steht das Wasser - die werde ich dann heute meiden. Ich bin zwar nicht wasserscheu - aber ich will ja auch nicht aussehen wie eine Wildsau, nach einem Bauchplatscher im Schlammbad.

So bleibe ich heute auf der Albhochfläche. Die Sonne wärmt wie im Frühling und ich fühle mich sauwohl. Über Westerheim geht es nach Feldstetten, dann Richtung Suppingen. In einer langzogenen Kurve muss ich eine Bundesstrasse queren - just in dem Moment 

Man könnte fast meinen, der Raps blüht schon...
Man könnte fast meinen, der Raps blüht schon...

kommt ein Möchtegernrennfahrer angeflogen... Ich kann mich gerade noch verletzungsfrei auf die andere Strassenseite retten...


Winterreifen - Albrunde

Ganz langsam legt sich die Kälte über die schwäbische Alb...
Ganz langsam legt sich die Kälte über die schwäbische Alb...

Die Winterreifen müssen aufs Auto - ich suche und betrachte die schlafenden Gummis: Das Profil reißt mich nicht vom Hocker. Ich fahre noch schnell in eine Waschanlage, um die Sommerreifen von ihrem Dreck zu befreien. Dann geht's zum Reifenwechseln nach Geislingen - da gab's noch kurzfristig einen Termin. 

Ich bitte den Monteur, die Reifentiefe doch erst mal zu prüfen. Das Ergebnis ist nicht gerade umwerfend - ca. 3 mm und das bei allen 4 Reifen. Der ADAC empfiehlt ja mindestens 4 mm. Also bestelle ich 4 neue Pneus 


und fahre mit meinen Sommerreifen auf dem Auto wieder heim. Nächste Woche Dienstag habe ich einen weiteren Termin - bis dahin sind dann auch die neuen Reifen (hoffentlich) angeliefert...

Nachmittags scheint die Sonne durchs Fenster - doch der Schein trügt... Es hat 3 Grad auf der Terrasse - das entspricht einem Grad im Freien. Ich hole mein Bike aus dem Keller. Es sind Winterklamotten gefragt - Überschuhe und eine warme Unterziehmütze unter den Helm - lange Winterhandschuhe. 

Ich schwinge mich aufs Rad, da kommt die Postlerin angefahren. Ich nehme ihr einen Stapel Briefe ab. Mein Sohn und meine Schwiegertochter haben ja noch hier ihre Nachsendeadresse... und so vor Weihnachten nimmt die Anzahl der "Spendenbriefe" wieder erheblich zu. Ich lege den Stapel hinter einen Blumentopf, der 

Blick auf den Tierstein
Blick auf den Tierstein

noch an der Haustüre sein Dasein fristet. Und dann starte ich... es ist frisch auf der Alb. Ich bin noch unschlüssig: soll ich ins Täle fahren oder doch nur oben auf der Hochfläche rumrutschen? Ich bin mutig und fahre über Drackenstein runter ins Täle nach Gosbach. Die Kälte zwingt mich dazu, meine Geschwindigkeit im Zaum zu halten. Durch den Windchill-Effekt (bei einer Geschwindigkeit von 30 - 40 km/h) sinkt die Temperatur auf minus 12-15 Grad.

Heute sind nicht viele Radler oder Wanderer unterwegs. Ein einziger kommt mir auf Schusters Rappen entgegen - ich kenne ihn - ich denke, er wandert jeden Tag zur Loidiga Ranch...

Kühle Frischluft flutet die Lungen - herrlich...
Kühle Frischluft flutet die Lungen - herrlich...
Herbstlaub hält sich standhaft an den Ästen...
Herbstlaub hält sich standhaft an den Ästen...
Oh Gott - ich werde ja immer größer...
Oh Gott - ich werde ja immer größer...

Nebel zieht langsam auf - Klick auf's Bild - dann erkennst du 3 Windräder und ein Sendeturm...
Nebel zieht langsam auf - Klick auf's Bild - dann erkennst du 3 Windräder und ein Sendeturm...
Nach 100 m ist der Sendeturm nicht mehr zu erkennen... auch das erste Windrad ist fast verschwunden...
Nach 100 m ist der Sendeturm nicht mehr zu erkennen... auch das erste Windrad ist fast verschwunden...
Nach weiteren 300 m blicke ich zurück... es ist nur die Nebelwand zu sehen...
Nach weiteren 300 m blicke ich zurück... es ist nur die Nebelwand zu sehen...

Es ist nun 16 Uhr und es wird schon spürbar kälter. Ich trete die letzten 5 km noch richtig in die Pedale. Zu Hause angekommen darf sich mein Köper über die heiße Dusche freuen...



Albwanderung bei Regen

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage kann man echt in der Pfeife rauchen. Für heute gibt es erst mal Regen, dann wieder Regen - für Sonntag und Montag dann Schnee und ab Dienstag wird es vielleicht wieder besser...

Wenn das Frühstück nicht so gut gewesen wäre, wäre ich frustriert. Aber ich habe saugute Laune, gehe nach oben und suche die geeigneten Regenwandersachen. Ich werde auch fündig - schwanke noch bei den Schuhen zwischen Berg- oder Laufschuhen. Ich entscheide mich für die Bergschuhe mit griffiger Sohle. Wie sich später herausstellen sollte, die richtige Entscheidung.

Manchmal ist der Weg kaum erkennbar...
Manchmal ist der Weg kaum erkennbar...

Ich fahre nach Türkheim, um dort meine Wanderung zu starten. Ich stutze - beim Einstieg in den Wanderweg ist ein rot-weißes Band gespannt - mit dem Hinweis: "Lebensgefahr - Jagdbetrieb" - und da höre ich auch schon die ersten Schüsse. Ins Auto hüpfen und den 

Rückwärtsgang einlegen erledige ich überlappend. Da ich nicht erlegt werden und einigen toten Wildschweinen Gesellschaft auf dem nassen Waldboden leisten will, suche ich mir einen anderen Parkplatz. Nahe dem Geiselsteinhaus, das von der Turngemeinde Geislingen betrieben wird, stelle ich den Motor ab. Ich steige aus, nehme meine Stöcke, Handschuhe und Stirnband - es regnet locker.

Herrliche Waldwege in Richtung Wittingen (raschel, raschel...)
Herrliche Waldwege in Richtung Wittingen (raschel, raschel...)

Geislinger Grand Canyon (hier nur das Bänkle auf dem Bild)...
Geislinger Grand Canyon (hier nur das Bänkle auf dem Bild)...

Bislang kannte ich den Geislinger Grand Canyon noch nicht. Aber wenn man an der Bank steht (links), und sich umdreht und nach unten schaut, dann versteht man, warum das Bänkle so beschriftet ist.

In der Zwischenzeit hat der Regen etwas zugelegt und ich bin froh an meinem wasserdichten Anorak und meinen Bergschuhen. Die Wege sind ja mit dick Laub belegt und man erahnt nicht immer, wie es unter dem Laub aussieht. Meine Stöcke verhindern erfolgreich, dass meine Hose nicht eine engere Verbindung mit einigen rutschigen  Schlammlöchern eingeht.


Bei Wittingen will ich runter ins Tal Richtung Geislingen wandern. Da kenne ich ne Strecke, die ich schon öfters mit dem Rad gefahren bin. Allerdings verpasse ich da irgendwie den Abzweig - aber bei Regen ist das immer so ne Sache - man schaut eben immer nur einige Meter vor seine Schuhe...

Irgendwann finde ich einen Schmalspurwanderweg, der ins Tal führt. Ich verwerfe irgendwann den Gedanken, diesen mal mit dem Bike zu fahren - zu schmal - zu gefährlich. Unten angekommen, geht es das Rohrachtal wieder in Richtung Geislingen. 

Blick zurück zum Geiselstein...
Blick zurück zum Geiselstein...

Ostlandkreuz...
Ostlandkreuz...

Fast in Geislingen angekommen, geht es wieder steil bergauf zum Ostlandkreuz. Es gibt ja in Deutschland hunterte von Ostlandkreuzen, aber das oberhalb von Geislingen ist das höchstgelegene (665 m). Es wurde 1950 erbaut und ist knapp 23 Meter hoch. Die Arme des Kreuzes haben eine Spannweite von über 7 Meter und es wiegt 8,5 Tonnen. Nachts ist es beleuchtet. 

Nun muss ich nur noch den Parkplatz erreichen - mein Auto steht ganz alleine auf dem großen Parkplatz und freut sich, als ich einsteige und den Schlüssel umdrehe. Ich freue mich auf die Dusche...



Fitness-Ausfahrt, schöne Albrunde in der Sonne

Heute ist mal ein seltener Feiertag: Vor 500 Jahren hat Luther seine 95 Thesen an die Türe der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen. Und deshalb ist ein bundesweiter Feiertag angesagt.

Ein herrlicher Tag - frisch - aber Sonne...
Ein herrlicher Tag - frisch - aber Sonne...

Ich treffe mich mit einigen Fitness-Schwestern und -Brüdern, es ist 13 Uhr. Ich habe lange überlegt, welche Klamotten denn heute meinen Körper warm halten könnten. Die Entscheidung fiel auf Beinlinge, langes Ski-Unterhemd, Skipulli und ärmellose Windjacke, lange Handschuhe und Überschuhe. 


Und das war goldrichtig. Es ist kalt - jedoch wärmt die Sonne - sofern sie nicht von Wolken verdeckt sind. Aber die werden immer weniger. Es geht von Nellingen nach Drackenstein, unterhalb des Lämmerbuckels wenden wir uns Westerheim zu, das wir rechts liegen lassen. Über trockene Wege - das ist für die erste Ausfahrt meines neuen Rades wichtig - geht es vorbei an Laichingen und über Machtolsheim und Merklingen zurück zum Ausgangspunkt. 


Gartenarbeit

Nach diesem Urlaub ist erst mal Gartenarbeit angesagt. Und natürlich Aufräum- und Reinigungsarbeiten.

Das Erfreuliche ist, dass mein Freund Josef für morgen eine Radtour geplant hat. Es soll super Wetter werden und da lacht natürlich das Bikerherz. Einige Freunde aus Nellingen werden auch dabei sein - wird bestimmt mal wieder ein sehr schöner Tag.


Erst zum Allgäu Airport, dann zum Schillertempel

Abfahrt 7:30 Uhr - so ist der Plan. Ich muss meine Schwiegertochter mit Töchterchen Alissa nach Memmingen auf Allgäu Airport fahren. Pünktlich - so kenne ich das von Frauen gar nicht - kann ich mein Auto starten. Ich fahre über die Autobahnbrücke bei Merklingen und sehe, dass gerade 3 Krankenwagen mit Blaulicht auf die Autobahn (meine Richtung, Richtung Ulm) auffahren. Ich nehme also nicht die Autobahn (und ich muss mich jetzt mal loben - was für eine weise Entscheidung), sondern die Landstraße. Als ich dann kurze Zeit später die Autobahn nochmals queren muss, ist die Spur nach Ulm so leer wie nie - kein Auto weit und breit - Vollsperrung... und ich bin mal nicht dabei...

In Memmingen angekommen haben wir noch Zeit für einen heißen Kaffee (im Pappbecher). Für meine Schwiegertochter geht es dann durch den Security-Check - für mich geht es wieder nach Hause. 

 

Nachmittags - die Sonne scheint und es ist unerwartet warm (17 Grad), streife ich die Beinlinge über, schlüpfe in eine winddichte Jacke und steige auf mein Rädchen. Wobei das ja so gar nicht stimmt - es ist das Rädchen meines Bike-Händlers, das er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat (meins liegt im Sterbezimmer des Krankenhauses).

Bad Überkingen, vorne die Sprudelfabrik, hinten ich
Bad Überkingen, vorne die Sprudelfabrik, hinten ich

Die Fils bei Bad Ditzenbach
Die Fils bei Bad Ditzenbach
Hungerast (nur ein Riegel von 05/2016 im Rucksack) - aber da muss ich noch hoch...
Hungerast (nur ein Riegel von 05/2016 im Rucksack) - aber da muss ich noch hoch...

Ich nehme die (bei trockenem Wetter) schöne Albabfahrt nach Hausen. Heute ist sie nass und  schmierig - aber ich komme runter, ohne ins Gras beißen zu müssen. Über den Schillertempel geht es auf schönen Schotterstraßen um den Burren und auf dem flachen Radweg wieder zurück nach Nellingen. Schiller war übrigens nie in Bad Überkingen. Aber der frühere Eigentümer der Überkinger Quellen (Carl Haegele) hat den Tempel, der in Stuttgart stand, abreißen und bei Bad Überkingen wieder aufbauen lassen.

 


Kennst du den hohlen Stein bei Laichingen?

Typische Alblandschaft
Typische Alblandschaft

Eigentlich war für heute eigentlich bescheidenes Wetter angesagt. Ich ziehe die Rollläden hoch und werde fast geblendet - Sonne ist angesagt.

Aber erst mal wartet der Staubsauger und das Chaos in der Küche auf meine starken Hände. Gegen 15 Uhr sitze ich dann endlich im Sattel und fahre einfach mal drauf los. Im Frühjahr war ich mal am "Hohlen Stein", in meinen Gehirnwindungen ging aber leider die Information verloren, wo dieser hohle Stein denn war. 

Heute sehe ich bei Laichingen zufälligerweise einen Wegweiser, der mich zum holen Stein führt - ich bin begeistert.


Wo ist die Bedienung - ich glaub', ich werd' zum Hirsch...
Wo ist die Bedienung - ich glaub', ich werd' zum Hirsch...
Die Einfahrt in den hohlen Stein... (Kopf runter)
Die Einfahrt in den hohlen Stein... (Kopf runter)

Ich kann mich nicht nur dunkel dran erinnern, dass ich das letzte Mal den hohlen Stein schiebenderweise verlassen habe. Mutig schwinge ich mich heute in den Sattel - es ist steil, aber ich bleibe im Sattel. Ich schiebe dieses Erfolgserlebnis auf mein Ersatzrad (mein bestelltes Rädchen ist leider noch in der Mache). Zufrieden radle ich heim...


Terrassenbau in vollem Gange - Entspannungstour Boller Steige

Wo ist die schöne Terrasse hingekommen?
Wo ist die schöne Terrasse hingekommen?

Ich liege noch im Bett und döse vor mich hin, da höre ich schon einen LKW anrollen - Türengeklapper - reges Treiben vor dem Haus. Die Jungs vom Gartenbau Staudenmayer sind voll motiviert und wollen arbeiten. Daran will ich sie natürlich nicht hindern.

Steine gibt's genug...
Steine gibt's genug...

Die alte Terrasse habe ich "fachmännisch" abgerissen, die Erstellung der neuen überlasse ich aber doch lieber den Männern vom Fach. Auch der Gartenteich hat nun knapp 30 Jahre seinen Dienst versehen - Veränderung ist angesagt. Er wird dem Erdboden gleichgemacht, die fehlende Erde dafür stammt vom ehemaligen Blumenbergle, der jedoch in der Zwischenzeit einem Mini-Urwald gleicht und ebenfalls platt gemacht wird.

Die Terrasse wird vergrößert und an beiden Seiten werden Glasscheiben installiert, die den Wind etwas mehr von der Terrasse abhalten sollen. 

 

Da ich den Profis nicht dazwischenpfuschen will, setze ich mich gegen Nachmittag aufs Bike und rolle bei Türkheim die Boller Steige runter - was sich als glatte Fehlentscheidung entpuppt - nass, schlammig, rutschig und tiefe Querrinnen zwingen zum vorsichtigen Fahren. Nach der Abfahrt sehen Rad und Fahrer aus wie Sau...

Entschädigt werde ich durch einen bislang mir 

Im Hintergrund Nellingen (noch nicht wirklich sichtbar)
Im Hintergrund Nellingen (noch nicht wirklich sichtbar)

unbekannten Weg von Reichenbach nach Bad Ditzenbach. Ich könnte jetzt die Tatsache verschweigen, dass ich 2x absteigen musste, vermutlich war ich einfach nur zu entkräftet, um die Rampen tretenderweise hinter mir zu lassen. Was soll's - ich hab's genossen - den Anstieg, noch mehr die Abfahrt...


Nellingen, Tierstein, Deggingen, Steinerne Pyramide, Hägemarkpfad, Nellingen


Auf dem Tierstein, oberhalb von Gosbach
Auf dem Tierstein, oberhalb von Gosbach

Es ist zwar Regen vorhergesagt, ich muss jedoch meine Beinchen etwas beschäftigen. Also steige ich auf mein (Leih-)Rad. Ich nehme das trockene Teersträßchen nach Gosbach - oh und was sehe ich da: "Gesperrt, Durchfahrt verboten". Ist mir auch recht, dann bleibe ich 

Siehst du den Albabstieg?
Siehst du den Albabstieg?

auf der Alb und erspare mir so den späteren Aufstieg. Ich nehme den Albtraufweg und genieße die herrliche Aussicht vom Tierstein-Felsen. Dann gehts über die AV-Hütte nach Deggingen. Gerne hätte ich mich in der Hütte gestärkt, die hat jedoch nur jeden 1. und 3. Sonntag im Monat geöffnet. Über den Galgenbergweg komme ich zur steinernen Pyramide oberhalb von Auendorf. Ich lege nochmals ne kleine Rast ein, bevor ich mich nach Bad Ditzenbach orientiere. 

Eine schlüpfrige Angelegenheit - die nassen Waldwege
Eine schlüpfrige Angelegenheit - die nassen Waldwege
Steinerne Pyramide
Steinerne Pyramide
Blick von der Schafheide nach oben...
Blick von der Schafheide nach oben...
Blick Richtung Nortel
Blick Richtung Nortel

Da ich den Hägemarkpfad noch nie unter meinen Rädern gehabt habe, lege ich noch ne extra Runde ein. Und in der Tat - dieser Pfad lohnt sich allemal. Er ist schmal - jedoch ohne nennenswerte Steigungen - aber so ab und zu steigt der Puls dann doch nach oben. Ne Stunde später stehe ich unter der Dusche.


Sonntagnachmittagswürschtleverzehrfahrt nach Laichingen

Gerade noch gesehen: Hubschrauber startet in Aufhausen
Gerade noch gesehen: Hubschrauber startet in Aufhausen

Ich sitze im trauten Wohnzimmer - habe gerade den Staubsauger ausgeführt, der nun ganz erschöpft in der Ecke steht. Ich kann wenigstens sitzen. Die Sonne blinzelt zwischen dicken Wolkenbergen hervor. Nun zieht es mich doch hinaus. In Laichingen ist dieses Wochenende Stadtfest und da gibt es doch bestimmt was für mein eingerostetes Verdauungsorgan. 

Nach einer längeren Anfahrt stelle ich mein Rad direkt am Festplatz ab. So ein Käse... ich habe den Schlossschlüssel (das ist der Schlüssel für mein Fahrradschloss) vergessen...


So wird es doch nur ein kurzer Aufenthalt auf dem Fest. Ein Auge immer in Richtung unabgeschlossenes Rad, das andere in Richtung Semmel, Wurst und tropfender Senf. Ich vertilge unfallfrei meine Wurst und radle wieder nach Hause.


Schnell noch aufs Rad...

Die letzten Tage war ich ja - sportlich gesehen - nicht allzu fleißig. Also will ich jetzt noch schnell einige km strampeln. Und da das Wetter doch recht zweifelhaft ist, entferne ich mich nicht allzuweit von meiner trockenen Stube. 5 Runden Gosbach (Alb runter, Alb rauf) - 

Höhendiagramm, ca. 2.200 kcal, 70 km und einige Schweißtropfen weniger...
Höhendiagramm, ca. 2.200 kcal, 70 km und einige Schweißtropfen weniger...


Einfach mal am Fühler wackeln - und schon gibts heißes Wasser...

Immer wieder Spaß - immer wieder Freude - immer wieder duschen... Natürlich warm...
Immer wieder Spaß - immer wieder Freude - immer wieder duschen... Natürlich warm...

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Gestern abend spät hat meine Frau noch am Kabel des Fühlers wackelt... Und heute morgen um 6:00 Uhr - ich hatte mich schon auf den ersten Herzstillstand unter der kalten Dusche eingestellt - kommt wieder warmes Wasser - und um 7:00 Uhr ist es sogar schon heiß. Ich bin begeistert. Der Handwerker kann sich auch noch einmal im Bett umdrehen - werde ihm gleich absagen. 

 

Auf der einen Seite bin ich ja froh, dass das Wasser mal kalt geblieben ist - es ist ja Sommer. Und zeigt es doch, dass das Leben immer interessant bleibt.


Blick auf Hepsisau, im Hintergrund Ruine Limburg
Blick auf Hepsisau, im Hintergrund Ruine Limburg

Sauber wie ich bin, werfe ich mich in meine Radklamotten. Eine große Runde ist angesagt - meine Freude über der heiße Wasser ist ja auch groß.

Auf der überaus flotten Abfahrt nach Gammelshausen sehe ich ein Eichkätzchen von links auf die Strasse hüpfen - mitten auf meiner

Kurz hinter Donnstetten, Landschaft wie sie mir gefällt...
Kurz hinter Donnstetten, Landschaft wie sie mir gefällt...

Fahrbahn bleibt es stehen - schaut mich an, als wollte es mich fressen... in der Zwischenzeit habe ich mein Tempo zwar reduziert, aber so schnell konnte ich dann doch nicht bremsen... Da macht A-Hörnchen plötzlich ne Wende und verschwindet da, wo es hergekommen war. Nur gut, dass mir kein LKW entgegen kam...

Morgen wollte ich eigentlich zu meinem Schwager nach Eglofs ins Allgäu fahren. Vorher noch ins Tannheimer Tal - dort sollte der Rasen mal wieder gemäht werden. Das Wohnmobil ist schon gepackt - zumindest fast... Irgend etwas vergesse ich ja immer. Aber wenn ich mir so das Wetter anschaue, dann kommen mir doch einige Zweifel. Es regnet wie aus Kübeln, richtige Weltuntergangsstimmung.



Dann fahr ich eben ne Runde mit dem Rennrad

Das Thermometer steigt... 14,1 Grad... 15,6... und das beim Frühstück - ich bin begeistert. Da mein Bike - wie berichtet - das Zeitliche gesegnet hat - hole ich mein Rennrad aus der Garage. In den Vorderreifen könnte noch etwas Luft - also rein damit. Ich ziehe mich um, steige aufs Rad... ja wie??? Vorne platt? Warum denn das? Also runter mit dem Mantel, Schlauch raus... Das letzte Mal hatte ich ja ein großes Loch direkt neben dem Ventil. Da ist heute keins - Gott sei Dank.

 

Aber direkt gegenüber vom Ventil - wieder nicht zu übersehen - ein grosses Loch im Schlauch. Ich lege das Flickzeug wieder weg und mache mich auf die Suche nach einem neuen Schlauch, den ich auch nach einiger Zeit im Schlafzimmer finde. Warum liegt der denn im Schlafzimmer - ich gelobe, etwas mehr Ordnung in meine Sachen zu bringen... aber seit ich Rentner bin, habe ich einfach zu wenig Zeit.

 

Ich fummle den Schlauch auf die Felge - oder besser gesagt - will fummeln - da entdecke ich, dass sich das Felgenband gedreht hat und das war dann schlussendlich der Grund für den Platzer. Am Montag also gleich ein neues Felgenband und zwei Rennradschläuche kaufen...

Kommen die Wolken und gehen sie...
Kommen die Wolken und gehen sie...
Flugplätzle Richtung Aufhausen
Flugplätzle Richtung Aufhausen

Ich drehe das Felgenband wieder in Normalposition, parallel versuche ich, mein Nervenkostüm wieder zu beruhigen. Beides klappt... langsam aber sicher... ich beginne wieder zu pumpen - die Luft bleibt im Reifen - und ich kann - zwar mit etwas Verspätung - meine Runde drehen.


Nellingen, Hepsisau, Verfahrrunde, Nellingen

Mein Radio in der Küche (momentan mein Arbeitsplatz) liefert gerade die Wetterdaten: Viele Wolken aber warm, jedoch mit Regenschauern in Südwesten... Ich bemühe noch das Regenradar - und in der Tat - da zieht erst mal ein schmales Regenband durch, dann wird es wesentlich heftiger - ab ca. 15 Uhr. 

Beim Förderverein Hof Ziegelhütte
Die Hepsisauer Steige liegt hinter mir...
Sonnenblumen am Wegesrand...
Sonnenblumen am Wegesrand...
Verfahrrunde bei Zainingen
Verfahrrunde bei Zainingen

Ich nehme erst mal bekannte Wege - die knackigen Gosbachrunden mit meinem Sohn gestern sind nicht spurlos an mir vorüber gegangen - und lasse es langsam angehen. Da wo die Sonnenblumen zu sehen sind, hat mich ein Heudrescher mit Überbreite überredet, in den Acker zu fahren. War vermutlich für mich von Vorteil...

Von Donnstetten wollte ich eigentlich nach Feldstetten radeln. Irgendwie deute ich dann ein Radwegschild falsch, ich biege nach rechts ab obwohl ich hätte sollen geradeaus fahren sollen. 2 Versuche, doch noch einen Weg nach Feldstetten zu finden, enden an einer Schotterstrasse. Die wiederum würde meinen Rennradreifen nicht gut tun und ich finde endlich wieder einen Weg nach Zainingen. Das ist zwar jetzt nicht unbedingt die richtige Richtung, aber von dort aus nehme ich eben den 2. Anlauf nach Feldstetten.

Es funktioniert - muss mich zwar durch ein paar Regentropfen durchkämpfen - aber die tun ja bekanntlich nicht weh...


Entweder s'klappt oder eben nicht - heute eben nicht

Momentan muss ja mein Rennrad herhalten - mein Bike liegt im Hospiz Nellingen. Keine Hoffnung auf Besserung - habe heute versucht ihm noch einige Kiegala einzuflößen, aber er schluckt nicht mehr...

Da mein Sohn zur Zeit auch in Nellingen weilt, und er auch ein flottes Cyclocross (das entsteht, wenn mal ein Rennrad mit einem Mountainbike kreuzt) sein Eigen nennt, verabreden wir uns in knapp einer Stunde am Albrand. Das heißt - ich starte, drücke auch "Start" auf meinem Aufzeichnungsgerät (man will ja hinterher wissen, wo man so rumgekurvt ist) und fahre los in Richtung Albtrauf. Dazu brauch ich ne halbe Stunde. Dann die Alb runter und über die Gosbachschleife wieder hoch - ca. 25 Minuten... so dass ich nach knapp einer Stunde wieder auf der Alb bin. Und genau da will mich mein Sohnemann dann treffen, um 3 weitere Gosbachrunden zu drehen. 

 

Ich habe gerade den Aufstieg auf die Alb hinter mir da kommt mir schon mein Sohn entgegen - das hat ja prima geklappt. Wir treten noch 3 Runden - immer Alb runter und dann wieder hoch - und ich bin an der Grenze des Überfordertseins. Ich erkenne, dann man die Kräfte der Jugend nicht bis ins Alter mitnehmen kann... aber es macht mächtig Spaß.

Als wir gemeinsam zu Hause einlaufen, will ich auf meinem Routenaufzeichnungsgerät die "Stopp"-Taste drücken, was nicht geht, da ich wohl die "Start"-Taste doch nicht gedrückt hatte. Tja - manchmal klappt's eben nicht...


Rennradlieblingsrunde Oase der Ruhe

Mein Bike befindet sich echt in einem kritischen Zustand, der Rahmen ist so gut wie gebrochen. Und da ich nicht möchte, dass mein Rädchen unter mir zusammen bricht, werde ich heute mal mein Rennrad bewegen.

Ja - toll, der Vorderreifen ist platt. Ich hole die große Luftpumpe und pumpe - keine Reaktion. Die Luft, die rein geht, löst sich auch gleich wieder in Luft auf... Also ziehe ich den Schlauch von der Felge und sehe auf Anhieb ein stattliches Loch. Und was sehe ich noch: Das Felgenband hat sich teilweise von der Felge gelöst, so dass der Schlauch an der Felge scheuert. Ich verarzte die Felge, fummle einen neuen Schlauch rein, pumpe nun den Reifen auf und siehe da - die Luft bleibt da, wo sie sein soll - im Reifen. 

Ich fühle mich stark wie ein Bär und beschließe, meine Rennradlieblingsrunde zu strampeln. Sie enthält vier

Rennradlieblingsrunde
Rennradlieblingsrunde

Anstiege, wobei der 2. Anstieg den ersten Gang verlangt - ich bin nahe am Absteigen... aber vor mir strampelt ein Reiseradler mit Gepäck, da will ich mir die Blöße nicht geben. Irgendwann habe ich ihn eingeholt... auf die Frage, wohin seine Reise geht, raunt er mir - sichtlich erschöpft - zu: Nach Lindau an den Bodensee. Mir liegt zwar so ein Kommentar wie: "Auweih, das schaffst du heute aber nicht mehr" auf den Lippen. Ich verkneife mir den blöden Spruch und wünsche ihm ne gute Fahrt.

Der 3. Aufstieg ist gut zu treten. Die Steigung ist gleichmäßig - nur eben lang - nach 400 Höhenmetern und 8 km ist das Gröbste vorbei. Ich freue mich schon auf den Liegestuhl zu Hause.


Sonntagstour nach Ennabeuren (mit Gewitterpause)

Gewitter und Regen bei Heroldstatt
Gewitter und Regen bei Heroldstatt

Es ist Sonntag und der Himmel ist blau. Genau richtig, um einen Ausflug nach Ennabeuren aufs Dorffest zu machen. Durch das kleine Lautertal geht es erst mal in Richtung Blaubeuren. Eine Baustelle zwingt mich, das Lautertal bereits bei Treffensbuch wieder zu verlassen. Über Wennenden und Heroldstatt geht es nach Ennabeuren, wo Schnitzel mit Pommes angepriesen werden. Da kann ich natürlich nicht widerstehen. 

Als dunkle Wolken aufziehen, geht es wieder zurück. Allerdings fallen bereits nach einem Kilometer die ersten Regentropfenund erste Blitze zucken durch die

Luft - gefolgt von mächtigem Donnergrollen. Eine Unterführung bietet für ne halbe Stunde den notwendigen Schutz, bevor es wieder etwas heller wird und der Regen aufhört.  


Auf dem Grünenberg gibts was zu Futtern

Gestern war ich noch mit meiner Hecke beschäftigt. Nun ist sie wieder schön gestutzt - dafür kann ich heute kaum meine Hände in die Höhe heben. Wenn man die Heckenschere immer über Kopf halten muss, dann geht das an meiner Muskulatur nicht spurlos vorüber...

Grünenberg vor 100 Jahren
Grünenberg vor 100 Jahren
Grünenberg  heute
Grünenberg heute

Blick auf die 3 Kaiserberge
Blick auf die 3 Kaiserberge

Dafür steht heute ne kleine Tour zum Grünenberg auf dem Programm. Die Anfahrt ist leicht hügelig und führt über Gosbach, Auendorf, am Fränkel vorbei auf das Teersträsschen zur Gastwirtschaft.

Wie immer sind fast alle Tische von (Auto)-Wanderern und hungrigen Radlern belegt, innen und draußen auf der Terrasse. Ich bestelle Schnitzel, Spätzle und Salat. Hhmm - es schmeckt prima und das Radler trägt ebenfalls zu meinem Wohlbefinden bei. Ich kann also dieses Ausflugslokal nur empfehlen.  

 



Ob Lonsee und Westerstetten

Heute ist ja eigentlich das Schneiden der Hecke angesagt, aber das verschiebe ich mal lieber in die Abendstunden (vielleicht habe ich da mehr Lust). Ich steige auf mein rotes Rädchen, das leider unter einer unheilbaren Altersschwäche leidet. Das Austauschen sämtlicher Lager führte nur zu einem Teilerfolg. Ich kann zwar wieder fahren - jedoch am Berg in den kleinen Gängen ist noch ein deutliches Pendeln des Hinterrades nach links und rechts zu spüren. Vermutlich liegt das einfach am Rahmen, der in der Zwischenzeit mehr als 50.000 km auf dem Buckel hat.

Landschaft wohin das Auge reicht (Weilertalweg Richtung Vorderdenkental)
Landschaft wohin das Auge reicht (Weilertalweg Richtung Vorderdenkental)

Insel im Lonsee
Insel im Lonsee

Ich lasse mich erst ein Stück ins Vögelestal rollen, bevor ich mich wieder in Zeug legen muss - Richtung Reutti. In Reutti gibts ein prima Gasthaus: Die gesunde Luft. 

In Urspring biegt von rechts eine Pferdekutsche vor mir auf die Strasse. Ich setzte den Blinker und 

Für Kinder ein wahres Spieleparadies... der Lonsee
Für Kinder ein wahres Spieleparadies... der Lonsee

biege genau da ein, wo das Pferdchen hergekommen ist. Den Weg kenne ich noch nicht - ist aber empfehlenswert. Über Lonsee - und den gleichnamigen See - mache ich mich wieder auf in Richtung Nellingen.


Vor den Spaghetties ne Albrunde nach Donnstetten

Heute Abend sind Spaghetties angesagt - mein Hunger hält sich jedoch noch in Grenzen. Also werde ich einige Kalorien aus meinem Körper - durch Drehbewegung meiner Beinchen - vertreiben. Momentan stehen 8 Räder in der Garage: 2 von meinem Sohn, 2 von meiner Tochter, 2 von meiner Frau, 1 von der Frau meines Sohnes und eins von mir. Das ist ja nicht immer so. Da beide meiner Kinder im Umzugsfieber stecken (Sohn mit Familie zieht nach Englang, Tochter mit Freund nach Ulm), ähnelt meine Garage einem Bikeshop - und einer Paketstation... 

Der Duft nach frisch getrocknetem Gras vermittelt Urlaubsgefühle
Der Duft nach frisch getrocknetem Gras vermittelt Urlaubsgefühle

Ich nehme heute nur schöne Wege - habe keine Lust auf Brennnesseln oder Schlammpfade. Erst lenke ich in Richtung Westerheim, vermeide die steile Rampe in den Ort und halte mich, solange es geht, im Tal. 

Dann orientiere ich mich in Richtung Donnstetten. 

Blick auf Donnstetten
Blick auf Donnstetten

Ich denke an die Eisdiele in Laichingen - mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Ich nehme den kürzesten Weg... ich bin bei der Eisdiele... habe jetzt aber gar keine Lust mehr auf Eis. Ich komme mir vor wie eine Frau in den Wechseljahren...

Also bleibe ich im Sattel - trotz Schmerzen - denn ich habe wohl die älteste Radhose an, die in meinem Schrank vor sich hin vegetiert. Und bei genau dieser hat sich die Naht vom Innenpolster verselbständigt und irgendwie reibt das an meinem zarten Hinterteil (unangenehm).

Meiner Enkelin gefällt es im Geschirrspüler - und wie sauber sie ist...
Meiner Enkelin gefällt es im Geschirrspüler - und wie sauber sie ist...


Mal wieder ins Lonetal

Es duftet nach frisch gemähtem Gras...
Es duftet nach frisch gemähtem Gras...

Wenn ich backen könnte, dann würde ich mir jeden Tag so backen wie der heutige. Schön warm - auf meine Beinlinge kann ich verzichten. Ich war schon lange nicht mehr im Lonetal, heute ist der ideale Tag dafür. Heute kommt die Lone in Urspring ans Tageslicht - im Lonetopf. Vor 20 Millionen Jahren entsprang sie noch im Schwarzwald, das ist kaum vorstellbar. Damals war das Gelände im nebenstehenden Bild noch vollkommen von der Lone überschwemmt. Vor ca. 5 Millionen Jahren hat sich das Landschaftsbild dann so langsam zum heutigen geändert.


Am Fohlenhaus ist erst mal ne Pause angesagt. Der Kalkfelsen hat seinen Namen erhalten, weil er die Form eines Fohlens hat. Er ist mit 2 kleinen Höhlen versehen: Die rechte Höhle ist ca. 7 Meter lang, die linke ca. 10 Meter. 

Weiter geht es der Lone entlang bis nach fast nach Börslingen. Auf einem Bauernhof wird leckeres Eis verkauft - 3 Kugeln landen in meinem Magen. Dann geht es wieder weiter in Richtung Heimat. Nach einem kurzen Verfahrer, der mir nach 2 km so richtig bewusst wird, finde ich wieder den richtigen Weg und - nach einem Einkehrschwung in Amstetten - bin ich auch schon wieder (nach 70 km) an meinem Kühlschrank.

Das Fohlenhaus im Lonetal
Das Fohlenhaus im Lonetal


Kleiner Ausflug nach Westerheim

Einfach nur herrlich...
Einfach nur herrlich...

Es ist Samstag und eigentlich wartet Arbeit ohne Ende. Jedoch bei diesem Wetter sollte man Kraft tanken, statt kräftig zu arbeiten.

Deshalb kann eine kleine Tour nach Westerheim nicht schaden. In der Nähe einer Wiese, auf der -zig Schafe zu sehen sind, packen 

Kaum zu erkennen - aber auf dem Bild ist ein Baum...
Kaum zu erkennen - aber auf dem Bild ist ein Baum...

einige Schafscherer gerade ihre Sachen zusammen. Die haben wohl den ganzen Tag den Schafen das Fell über die Ohren gezogen...


Freitagstour mit den Nellinger BikerInnen

Pünktlich - als ich zu unserem Treffpunkt einrollte - kamen auch schon die ersten Regentropfen von oben. Einige helle Flecken am Himmel gaben uns etwas Hoffnung auf eine nicht allzu nasse Tour. Leider kann ich heute nur 8 Radschuhe zählen, die meisten Freitagsradler sind wohl in Urlaub oder feiern ihren Geburtstag (herzlichen Glückwunsch Hilde).

Wir starten dennoch in Richtung Hohenstadt, kurz vor Hohenstadt kämpfen wir uns durch einen Brennnessel-Pfad, wie er bissiger nicht sein kann. Gut - ich habe meine Beinlinge übergestreift - nicht aber meiner Radlerfreunde... Aber Brennnesseln sollen ja gut gegen Rheuma sein.

Bei Tourende hat sich der Regen verzogen...
Bei Tourende hat sich der Regen verzogen...

Von Hohenstadt geht es zu den Eselhöfen und ich erzähle gerade, dass es hier immer einige Esel zu sehen gibt. Eben nur nicht heute... ich merke, wie ich an Glaubwürdigkeit verliere. Über den wohl höchsten Punkt in unserem Bike-Revier geht es über den Lämmerbuckel (Tiefgrasabfahrt) wieder zurück nach Nellingen.


40 km auf der Alb - und nur durch ein Dorf gefahren

Hochzeitspaar am Ofenlocher Weg
Hochzeitspaar am Ofenlocher Weg

Die letzten Tage war ja mal wieder "Sauwetter" angesagt. Die Felder sind nun wieder gut gewässert und ich meide heute steilere und rutschige Single Trails. Also bleibe ich auf der Albhochfläche. 

 

Die Wege ins Vögelestal sind meist trocken - also ist dies mein erstes Ziel. Irgendwann sehe ich einen Abzweig nach rechts, den ich noch nie gefahren bin - den nehme ich. Der Wald spuckt mich irgendwann aus und ich streife Amstetten_Dorf. Oben auf der Höhe sehe ich ein Hochzeitspaar, dem ich kurz gratuliere, bevor ich in den Wald zwischen Radelstetten und Luizhausen eintauche. Auf einer neuen Radlerbrücke überquere ich die Autobahn und finde mich - nach einer flotten Abfahrt - im kleinen Lautertal wieder. Übrigens hatte ich bei der Abfahrt eine Begegnung mit einem VW-Bus, der mir entgegen kam. Da ich nicht als Kühlerfigur dienen wollte, reduziert ich mein Tempo auf null und drückte mich mit meinem Rädchen an den Wegrand (Bergseite), der Bus schlich an der Talseite des Weges entlang und mein Puls reduzierte seine Schlagzahl wieder auf normal. 

 

Zur Zeit ist das kleine Lautertal für Radler nicht empfehlenswert: Es werden unter dem Weg Wasserrohre verlegt und die eingesetzten Baumaschienen verstehen es ausgezeichnet, den sonst trockenen Fahrweg in einen nicht befahrbaren Schlammpfad zu verwandeln. Ich suche mir wieder einen schönen Weg und bewege mein Rad Richtung Nellingen.


Auf der Flucht vor dem Regen

Ob heute wohl meine Nellinger RadlfreundInnen in die Pedale treten? Der Himmel zeigt sich von seiner dunklen Seite. Und Petrus kann eigentlich jede Minute seine Schleusen öffnen. 

Das Rädchen dreht sich ziemlich schnell (auf dem Bild leider nicht zu sehen)
Das Rädchen dreht sich ziemlich schnell (auf dem Bild leider nicht zu sehen)
Der letzte Anstieg ist geschafft...
Der letzte Anstieg ist geschafft...
Wo ist denn die Langlaufloipe?
Wo ist denn die Langlaufloipe?

Ich bin angenehm überrascht. 6 Kumpellienen und Kumpels erscheinen um 17 Uhr an der Festhalle und haben die feste Absicht, in die Pedale zu treten. Also suchen wir uns ne helle Stelle in den Wolken und steuern in diese Richtung. Und siehe es klappt... wir nehmen den Alb-Abstieg nach Hausen. Über Deggingen geht es wieder hoch über den Amselnteich (das ist kein Teich) zum ehemaligen Steinbruch von Aufhausen. Ein steiler Single Trail bringt uns wieder hinunter ins Tal. Schon bald - nach der Gosbacher Stoig - ist die Dusche nicht mehr fern.


Schnelle Höhenmeter machen - Gosbachrunde

Mein Rennrad steht im Keller und beschwert sich - es ist die letzten Tage nicht bewegt worden. Ich hole die Pumpe und bringe den Luftdruck auf Vordermann. Normalerweise fahre ich ja immer mit Rucksack - heute lass ich den mal zu Hause. 

Da ich schnell einige Höhenmeter sammeln will, nehme ich mir die Gosbachrunde vor. Erst mal geht von Drackenstein runter nach Gosbach - von dort wieder hoch nach Drackenstein. Bei der 2. Runde sehe ich eine Radlerin 500 Meter vor der Albhöhe auf einer Bank liegen und relaxen. Ich überlege... aber mein Tritt ist noch rund... und so pedalliere ich weiter...

 

Irgendein metallenes Geräusch dringt vom Vorderrad an mein Ohrwaschel. Das kann ja nur ne Speiche sein.


Blick nach Osten: Nellingen und nur bestes Wetter...
Blick nach Osten: Nellingen und nur bestes Wetter...

Ich lasse mich durch das Klappern nicht stören und trete weiter ins Pedal. In Richtung Nellingen ist noch richtig gutes Wetter. Als ich in die andere Richtung blicke, krieg ich fast nen Schock - da ist ja ein Gewitter im Anzug...

Nix wie heim...

Blick nach Westen: Großbaustelle und schlechtes Wetter...
Blick nach Westen: Großbaustelle und schlechtes Wetter...


Immer schön auf der Alb bleiben...

Irgendwie ist es heute zu heiß - aber irgendwie will ich mich ja doch bewegen. Ich fülle meine Trinkflasche - schütte anschließend vorbeugend fast einen halben Liter Holundersirup in meinen Magen - natürlich verdünnt mit gutem Wasser. Ich nehme immer Wasser aus dem Wasserhahn - das habe ich so als Kind gelernt - da gab es immer Hahnenwasser.  Und da ich damit so alt geworden bin, kann es ja nicht schlecht sein.

 

Die Alb fahre ich heute nicht runter - dann müsste ich ja wieder hoch treten - das will ich mir an diesem schönen Sonnentag ersparen. 

Rapsfeld bei Donnstetten
Rapsfeld bei Donnstetten

Westerheim lass ich mal rechts liegen (Hier gehts Richtung Laichingen)
Westerheim lass ich mal rechts liegen (Hier gehts Richtung Laichingen)

Erst geht es über Westerheim zur Schertelshöhle. In der Sonne vor der Höhlenkneipe sitzen 2 ältere Höhlenvereinsmitglieder, sie trinken ihr Feierabendbier. Ich überlege kurz, ob ich denen Gesellschaft leisten soll... verwerfe aber aus diversen Gründen diesen Gedanken...

Kurze Zeit später bin ich in der Nähe von Donnstetten - sehe das Dorf jedoch nicht, da bin ich zu weit weg. Ich orientiere mich wieder in Richtung Laichingen und möchte noch den "hohlen Stein" besuchen. Als ich den Anstieg sehe, bekomme ich schon einen Schweißausbruch - also ändere ich meine Route.


Schnurstracks rolle ich nach Laichingen, vermeide die Nähe der Eisdiele. Über Machtolsheim und Merklingen gelange ich schlussendlich wieder unter meine Dusche.


Albrunde mit Wurm drin

Das Wetter ist wie gestern - nur die Sonne scheint noch heftiger. Also mach ich mich vor der großen Hitze aufs Bike. Nur ne kleine Runde, etwas mit den Beinchen strampeln. Nach einigen Kilometern stelle ich fest, dass ich mein Handy vergessen habe, aber wenigstens ist mein Garmin noch am Rad. Das piept im Moment: Batterie schwach... Prima, denke ich während ich anhalte und in meinem Rucksack nach meinen Ersatzakkus krame. Tatsächlich finde ich 2 Stück, wechsle die Teile und es kann weiter gehen. 

In Hohenstadt nehme ich einen Feldweg an der Autobahn entlang, dann geht ein kaum sichtbarer Weg in den Wald. Letztes Jahr war der Untergrund irgendwie noch besser. Heute sehe ich nur hohes Gras und Brennnesseln. Plötzlich rutscht mein Vorderrad in eine Rille, mein Bike neigt sich nach links - und schon liege ich mit eingeklickten Schuhen in den Brennnesseln. Ich rapple mich hoch und meine linker Arm, linkes Bein  (auch das rechte) brennt wie Feuer. Selbst durch die Radlerhose... ich überprüfe die Hose, ob ich nicht etwa in ein Hornissennest geflogen bin...

Enzian im Steingarten
Enzian im Steingarten

Nein, nur etwas Dreck an der Hose - keine sonstigen Tierchen. Ich drehe bei den "Eselhöfen" Runde, die ich gar nicht will - aber ich finde den Einstieg in einen geilen Trail oberhalb der Autobahn nicht. Naja, egal. Dann allerdings kommt ein folgenschwerer Fehler. Ich nehme nicht das Teersträsschen runter nach Mühlhausen, sondern einen recht unbekannten Waldweg, der etwas steiler verläuft. Doch plötzlich stehe ich an einem Gatter - kein Durchkommen möglich. Weiter oben sehe ich einen Waldweg, der mich oberhalb der neu gebauten Bahntunnels führt - ich kann die beiden Tunnelröhren auf der gegenüberliegenden Talseite gut erkennen.

 

Baumstämme liege im Weg und ich muss öfters absteigen... und schlussendlich schiebe ich mein Rädchen - in der Hoffnung, dass der Weg irgendwann wieder besser werden wird. 

Es dauert zwar eine ganze Weile (1,5 km), aber nach ca. 20 Minuten kann ich wieder auf den Sattel und es rollt bergab nach Mühlhausen. Da ich eigentlich radeln und nicht nur schieben will, nehme ich in Mühlhausen gleich die Auffahrt in Richtung Burgstall. Die Steigung ist zwar heftig, aber dafür gibt es ja auch ne schöne Abfahrt. Bald bin ich wieder in Gosbach, dann wieder rauf auf die Alb - und ich bin zuhause. Aber irgendwie war heute der Wurm drin...


Winterkittel im Mai - dann gehts

Maisfeld bei Weilheim / Teck, Im Hintergrund die Limburg (der Weilheimer Hausberg)
Maisfeld bei Weilheim / Teck, Im Hintergrund die Limburg (der Weilheimer Hausberg)

Der Himmel ist wolkenverhangen - jedoch der aktuelle Wetterbericht sagt, dass es heute trocken bleiben würde. Ich geh mal vor die Türe, um die Temperatur zu prüfen... das Thermometer zeigt 8 Grad, das reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker.

Ich streife meinen Winterkittel über, lange Hosen sowieso, lange Handschuhe erst recht und wärmende Überschuhe. Ich lasse mich die Alb runter rollen, Richtung Gammelshausen. Jedes Rinnsal ist heute randvoll mit Wasser - kein Wunder - so wie es die letzten Tage geregnet hat. Vor Auendorf steht sogar ein Schild: "Achtung Strasse überschwemmt". 

Über Gammelshausen und das Deutsche Haus (hier ist immer was los, selbst bei diesem Sauwetter stehen jede Menge Autos auf dem Parkplatz) geht es nach Weilheim. Das über 300 m tiefer als mein Startpunkt liegt. Herrlich sind die gelb blühenden Rapsfelder anzusehen. Bei uns auf der Alb dauert es wohl noch 10 Tage, bis das Gelb das Grün verdrängt. 

Bei der längsten Steigung des Tages (Hepsisau - Schopfloch) überholt mich ein junger Typ in kurzem Dress. Ich schaue auf seinen Rahmen - nein, der hat kein e-Bike... Ok, der muss so schnell treten, den frierts, denke ich so bei mir. Den Gedanken, dass ich vielleicht schlecht drauf bin, verwerfe ich mal.

Der ehemalige Truppenübungsplatz, heute Biosphärengebiet
Der ehemalige Truppenübungsplatz, heute Biosphärengebiet

Bei Zainingen nehme ich den Abzwieg in den ehemaligen Truppenübungsplatz. Ich komme an einigen Schafherden vorbei - vermeide es aber, vom Schäfer in die Herde einsortiert zu werden. 2 flotte Bikerinnen kommen mir entgegen - natürlich beide ins Gespräch vertieft. Dummerweise weiche ich aus - vielleicht hätte der Zusammenstoß meine abhanden gekommenen Lebensgeister wieder auf Vordermann gebracht...

Über dem "Ort der Stille" Ein Zulauf für den Zipfelbach
Über dem "Ort der Stille" Ein Zulauf für den Zipfelbach
Siehst du die Schafe (Klick)? Auf dem Truppenübungsplatz sind einige Herden unterwegs...
Siehst du die Schafe (Klick)? Auf dem Truppenübungsplatz sind einige Herden unterwegs...

Nach 13 km spuckt mich der Truppenübungsplatz (heute Biosphärengebiet) wieder aus. Über Feldstetten und Laichingen trete ich nach Nellingen zurück - kaputt, aber trocken.


Nach Dauerregen - endlich eine Fahrt... im Regen

Am Ende der Geraden kommt Oberdrackenstein
Am Ende der Geraden kommt Oberdrackenstein

Mein Bike musste ja ins Krankenhaus - heute sollte es wieder entlassen werden. Leider konnte der Hersteller dem zuständigen Ärzteteam jedoch die benötigten Ersatzteile noch nicht liefern. Mein Leihbike habe ich gestern schon zurück gegeben. Also bin ich momentan ohne gefederten Untersatz.

Also verschwinde ich mal kurz im Keller und bringe mein Rennrad ans Tageslicht. Schnell noch etwas Luft in die Reifen gepumpt und flutschiges Kettenöl auf den Antriebsriemen geträufelt... 

Ich trete kraftstrotzend Richtung Albtrauf - passend zum Wolkenhimmel spüre ich auch schon die ersten Regentropfen. Im Täle (so heißt eben das Filstal) angekommen - aus den paar Regentropfen wurde Dauerregen und auf den Strassen steht das Wasser - entscheide ich mich für 2 Runden Gosbach, das reicht bei diesem Sauwetter. Bei der 2. Abfahrt bemerke ich, dass sich so langsam Wasser in den Schuhen sammelt und das Spritzwasser meines Hinterreifens mein Hosenhinterteil einweicht.

Wieder oben auf der Alb angekommen - der Regen hat nachgelassen - nehme ich noch den Schlenker über Türkheim. Kalt und nass komme ich wieder zu Hause an. Morgen soll es ja Sonne geben...


Testradrunde: Nellingen, Gosbach, Rufstein, Kornberg, Gruibingen, Nellingen

Vergangenen Samstag musste ich mein Mountainbike nach Laichingen ins Krankenhaus bringen. Der Bikedoktor im dortigen Bikecenter diagnostizierte mit gekonntem Blick ausgeschlagene Lager. Besonders das am Hinterbau machte sich selbständig und droht verlustig zu gehen.

Da ich nur sehr ungern ohne Bike dasitze und über den 1. Mai auch ne Radtour in Bamberg angesagt ist, erkundigte ich mich im Bikecenter nach einem Leihbike. Der Chef setzte - im wahrsten Sinne des Wortes - alle Hebel in Bewegung, um mir eines zu beschaffen. 

Blick vom Kornberg
Blick vom Kornberg

Und so bin ich nun für eine Woche stolzer Besitzer eines twenty-niners, Carbon, absenkbare Sattelstütze, Specialized. Also gleich in den Sattel - ich merke gleich, dass er nicht von meinem Hinterteil eingefahren wurde. Das Bike hat nur ein Kettenblatt vorne, das ist etwas ungewohnt. Die Gänge hinten schalten sich butterweich.

Ich nehme die alte unbefestigte Römerstrasse nach Gosbach. Überrascht bemerke ich, dass das 29" die Unebenheiten wesentlich besser wegsteckt als mein 26" Rad. Da macht die Abfahrt so richtig Spaß - und dann noch die absenkbare Sattelstütze - echt geile 

Das Kornberghaus hat leider geschlossen
Das Kornberghaus hat leider geschlossen

Sache. Ich nehme noch den Kornberg mit. Auch bei steileren Passagen bleibt das Vorderrad auf dem Boden und steigt nicht hoch wie ein Rodeo-Pferdchen. Das gefällt mir. Schade, dass es nur geliehen ist - aber mein nächstes Rädchen könnte so - oder so ähnlich aussehen...


Freitagstour mit den Nellingern Radlschwestern und -Brüdern

Kurze Fotopause in der Gosbachkurve
Kurze Fotopause in der Gosbachkurve

Es ist kalt - aber trotzdem findet sich der harte Kern zu einer kleinen Albrunde ein. Wir bewegen uns erst mal in Richtung Albkante und nehmen die Boller-Stoig, um uns 220 m weiter nach unten zu bringen. Die Stoig ist von mehreren Querrillen durchzogen, bei denen Vorsicht geboten ist. Die Bremsen zum falschen Zeitpunkt gedrückt und das Vorderrad sticht in die Rinne und fordert den Fahrer zu einem Überschlag auf. 

Im Tal machen wir es uns erst gemütlich, nehmen aber dann doch eine steile Rampe, die den Pulsschlag wieder in Richtung 180 treibt.

 


Wir steuern einen schmalen Single Trail entlang - er ist eigentlich flach - aber trotzdem bleibt der Puls hoch... Bald geht es wieder ins Tal und treten gemütlich den Radweg in Richtung Heimat an.

Kalt und windig - nicht wirklich angenehm...

Es wird gebaggert im Neubaugebiet Nellingen
Es wird gebaggert im Neubaugebiet Nellingen

Von der Wanderung auf den Falken habe ich mich soweit gut erholt - einer Radtour steht da nix im Wege. Ich fühle mich wie ein Bär und so rolle ich nach Gosbach runter und auf der anderen Albseite gleich wieder nach oben und umrunde den Rufstein. Eine flotte Abfahrt bringt mich nach Gruibingen - bekannt aus dem Radio: "Stau zwischen Gruibingen und Ulm West"... 

Von dort genehmige ich mir das Teersträsschen nach Sickenbühl. Unterwegs - obwohl es berauf geht - sinkt meine Körpertemperatur... schei... Wind, so dass ich beschliesse zu drehen und wieder Richtung Heimat zu radeln. Kurz vor Nellingen fällt mir das neue Baugebiet ins Auge - mache ein Foto - und schon stehe ich unter der Dusche.

Große Albtour, Nellingen, Schertelshöhle, Donnstetten, Filsursprung, Geislingen, Nellingen (schwere Schiebe-Tragepassage)

Genug der Lumperei in Hamburg - es gab dort zu viel leckeren Fisch und süffiges Bier. Nun ist mal wieder etwas Sport an der Reihe. 

Das Rad hätte auch mal wieder eine Grundreinigung verdient, aber für heute muss es sich mit etwas Öl zufrieden geben. Das Thermometer zeigt auf der Terrasse schon 18 Grad, aber ich streife mir dennoch meine Beinlinge über - für die schattigen Passagen. Erst pedalliere ich in Richtung Westerheim über Feld, Wald und Flur. Irgendwie sind die Beinchen noch vom Hamburg-Trip schwer und lassen sich nur mit Mühe bewegen.   

Die Fils bei der Pappenfabrik
Die Fils bei der Pappenfabrik

Über den Westenberg geht es dann Richtung Schertelshöhle. Vorher drehe ich noch eine nicht wirklich gewollte Zusatzschleife - das übt. Auch nach Donnstetten erwische ich nicht den richtigen Weg und ich muss in einer tiefen Holzabfuhrrinne bergab stolpern bis ich wieder einen fahrbaren Untergrund erwische. Ich rolle nun von einer Höhe von 850 m bis nach Bad Überkingen, das auf 440 Metern liegt. Zwischendurch lege ich noch eine kurze Rast am Filsursprung ein und schiebe mir einen Riegel hinter die Kiemen. Einige Familien sind hier, um an der Feuerstelle zu grillen, während sich einige Kinder an der noch jungen Fils tummeln, andere spielen Fußball. 

 

Bad Überkingen, Osterbrunnen, Sauerwasserkrug im Hintergrund
Bad Überkingen, Osterbrunnen, Sauerwasserkrug im Hintergrund

In Bad Überkingen fahre ich zum Osterbrunnen, der wie jedes Jahr herrlich geschmückt ist. Dann geht es auf den Panoramaweg in Richtung Geislingen. Ich entdecke ein kleines Sträßchen, das ich nicht kenne und biege in just dieses... Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Denn weiter oben wird es immer schmaler und steiler. Erst ist mal Schieben angesagt, dann will das Bike getragen werden - zu schmal, zu steinig und zu steil wird der Wanderweg. Am Eichhölzle habe ich das Schlimmste hinter mir und erlaube mir, einige Minuten auszuschnaufen. 


Nach Nellingen sind es noch 8 km, die mich jedoch nicht mehr zum Schwitzen bringen können...


Radtour mit Eckhart (Rufstein, Gruibingen, Burgstall, Reussenstein, Lämmerbuckel, Drackenstein, Hoim)

Knackige Albtour
Knackige Albtour

Es ist kühl geworden - der Wetterfrosch hat irgendwas um die 10 Grad gequakt. Also kommt ein Buff unter den Helm - ich will ja nicht frieren. Es heißt ja immer: der Mensch verliert die meiste Körpertemperatur über den Kopf. Aber das stimmt natürlich nicht. Er verliert über jede unbekleidete Stelle Temperatur. Aber ich bin ja sonst gut angezogen - nur eben der Kopf...

So, jetzt ist er auch eingepackt. Ich fahre los und da kommt mir schon Eckhart entgegen. Gemeinsam rollen wir Richtung Albtrauf - und runter. Der Fahrtwind ist kalt - macht auch den Körper kalt. 


(c) Wolfgang Braun / Burg Reussenstein Rekonstruktionszeichnung
(c) Wolfgang Braun / Burg Reussenstein Rekonstruktionszeichnung

Das müssen wir ändern... und so nehmen wir die nächstbeste Steigung in Angriff. Das Treten ist mühsam aber so langsam kriecht wieder angenehme Wärme in unsere Glieder. Auch sammeln sich nach und nach wieder die ersten Schweißtropfen. Nach der Rufsteinumrundung tauchen wir wieder ins Tal ab - nach Gruibingen - um auch gleich wieder den nächsten Hügel unter den 26 Zoll Rädchen zu spüren. Als wir wieder auf der Höhe sind, schauen wir in Reussenstein (eigentlich ein alter Bauernhof in der Nähe der Burg) vorbei. Früher war das mal eine herrliche Gartenwirtschaft, die wir gerne benutzt haben, um den Flüssigkeitspegel wieder auf "voll" zu drehen und ein paar Körner einzuwerfen. 


Leider ist das heute nicht möglich. Es sind zwar noch Schilder vorhanden, die auf den Biergarten hindeuten - jedoch der Garten selbst ist alles andere als einladend, es fehlen die Sitzgelegenheiten und die Tische... Ohne zu treten lassen wir es in Richtung Filsursprung laufen. Es ist wieder verdammt schattig, einige Wanderer kommen uns warm eingepackt entgegen. Noch kurz vor dem Filstopf drehen wir nach rechts und kämpfen uns zur Zieleiche hoch. Über den Lämmerbuckel, auf dem die Daimler AG ein Tagungshotel - fern jeglicher Zivilisation - unterhält geht es nach Drackenstein. Und dann hoim...


Man fährt so selten nach Oberböhringen

Blick über Geislingen (leider etwas nebulös)
Blick über Geislingen (leider etwas nebulös)

In der Tat - wir kurven überall durch unsere schöne Gegend - jedoch zu Oberböhringen haben wir ein gestörtes Verhältnis. Warum auch immer. Vielleicht ist es doch zu weit weg vom Schuss. Es ist zwar heute Regen angesagt und deshalb will ich ja schon früh los, aber mein Auto sehnte sich nach einem Mechaniker. Also erst mal die Karre in die Werkstatt, dann mit dem Bus wieder nach Nellingen.

Und dann rauf aufs Rad. Der trübe Himmel sieht vielversprechend aus - also - er könnte Regen satt versprechen oder auch ab und zu Sonne. Kurz vor Oberböhringen weiß ich, warum wir in unserer Gruppe so selten diesen kleinen Ort (der zugehörige Golfplatz ist wesentlich grösser) besuchen. Die dem Ort zugehörige Geländestruktur verlangt, dass ich mehrer kleinere Schiebepassagen einlegen muss. Ich füge mich und erblicke dabei eine Stelle, die einen herrlichen Ausblick auf Geislingen erlaubt - die 5-Täler-Stadt. 

Ich umfahre den Golfplatz, der mir noch aus früheren Ausfahrten in Erinnerung ist. Dann geht es wieder talwärts nach Unterböhringen. Den immer ganz leicht ansteigenden Radweg nach Gosbach nehme ich gerne - ich könnte ja auch über den Hexensattel... Aber da will ich mal heute verzichten. Ohne einen einzigen Regentropfen komme ich zu Hause an - erst mal 2 große Eis - dann duschen...


1. Freitagstour der Nellinger MountainbikerInnen

Am Freitagnachmittag um 17 Uhr war es mal wieder soweit - zum ersten Mal in diesem Jahr. Die Nellinger Mountainbikerinnen und -biker starteten zu ihrer wöchentlichen Radl-Ausflugstour, die immer freitags angesagt ist. 

 Die erste Tour der Nellinger MountainbikerInner
Die erste Tour der Nellinger MountainbikerInner

14 wohlbehelmte Pedaltreter - darunter auch 2 neue Gesichter - strampelten über 30 km und ca. 400 hm. Würde man diese erbrachten Einzelleistungen zusammenaddieren, dann wurden an diesem Abend eine Strecke von ca. 450 km (also locker die Luftlinie der Strecke Nellingen - Mailand) absolviert. Ich finde: Das ist ja schon mal ein Applaus wert...

Nellingen und  450 km im Umkreis
Nellingen und 450 km im Umkreis

Ich freue mich auf die übernächste Ausfahrt - leider muss ich nächsten Freitag aussetzen... 


Große Albtour nach Hausen, Wasserberg, Fränkel, Hunnenburg, Grünenberg, Heiligenberg, Deggingen, Gosbach, Nellingen

Blick auf Gingen, links ist der Hochenstaufen zu erkennen
Blick auf Gingen, links ist der Hochenstaufen zu erkennen

Schon 9 Grad - und nicht mehr so saukalt wie gestern. Der Wind hat von Ost nach West gedreht. Ich streife mir heute mal die Beinlinge über, ab jetzt bleiben die Winterklamotten im Schrank. Vor 2 Tagen bin ich ja ne schöne Tour gefahren. Heute will ich mal versuchen, die Schiebepassagen zu umfahren. Das gelingt mir auch ganz gut - bis auf den Spitzenberg. Da steh ich oben - blicke auf meine GPS-Route - die zeigt nach links unten. Nee, das ist mir doch zu gefährlich. Ich bleibe auf dem Hauptweg - solange - bis er endet. Also doch wieder zurück, nun geht es rechts runter. Der Pfad ist steil - und mein Hinterrad kommt sofort ins Rutschen und mein Kleinhirn weist meine Finger an, bis zum Stillstand zu bremsen und den Sattel zu verlassen. Schieben ist angesagt - schade eigentlich - irgendwann werde ich versuchen, auch diese Schiebestrecke zu umfahren...

Große Albtour mit einigen Schiebepassagen

Heute möchte ich mal zum Fränkel biken, ein nicht allzu großer runder Kegel zwischen Heiligenberg und Burren. Ich habe einige Singletrails im Kopf, die ich mal wieder fahren möchte. Der Himmel strahlt in kaltem Blau - das wird ja auch mal wieder Zeit. 

Es sind nicht viele Wanderer unterwegs, aber wenn ich einen sehe, dann hat der einen Hund dabei. Ich beschließe, mir ein Spray zu kaufen, damit ich mir die aufdringlichen Tiere vom Hals halten kann. 

Die Strecke hat einige Schiebepassagen, sowohl bergauf als auch bergab. Gott sei Dank sind sie nicht allzu lang, so bleibt der Spaßfaktor erhalten.

Kleiner Weiher bei Grünenberg
Kleiner Weiher bei Grünenberg
Reichenbach Richtung Schlat (Haarberg - Wasserberg)
Reichenbach Richtung Schlat (Haarberg - Wasserberg)

 

In Gingen verfranse ich mich kurz in einer Baustelle, da wird ne neue Strasse gebaut. Nun geht es nach Grünenberg, da gibt es ne schöne Wirtschaft. Als ich oben bin, fahre ich trotz Durst an dieser vorbei. Nun ja, ich fühle mich gut und trete weiter. Irgendwann habe ich von den Hügeln die Schnauze voll und wähle ab sofort nur noch möglichst flache Strecken. Ich erwische mich dabei, wie ich ab und zu auf die großen Kettenblätter schiele - ach ja - die Kette liegt ja schon auf dem kleinsten Ritzel, es geht also kaum leichter...

 



Hungerast vor dem Wildschweinessen

Am Albtrauf
Am Albtrauf

Heute ab 18:00 Uhr ist unser jährliches Wildschwein-Essen angesagt. Ganz klar, dass ich da mit dem nötigen Hunger und Durst auflaufen möchte. Also werde ich jetzt noch einige Kalorien durch flottes Radeln verbrennen.

Auffahrt zur Nordalb
Auffahrt zur Nordalb

Einen Plan habe ich nicht wirklich und so kommt es, dass ich mich nach einiger Zeit auf einer steilen Abfahrt nach Auendorf befinde. Ich komme zum ersten Haus und sehe, dass der Weg mit Elektro-Bändern "dicht" gemacht ist. Ich wuchte mein Bike über den Bänderzaun und rolle auf dem Boden unten durch. Sogleich brüllt die Frau vor dem ersten Haus: "Das ist ein Privatweg, da ist Mountainbiken verboten". Ich gehe sofort auf Deeskalierungskurs: "Oh, das tut mir wirklich leid, aber ich habe kein Schild mit einem Hinweis gesehen". Die Frau verschwindet und Sekunden später steht ein fauchender Mann im Unterhemd im Türrahmen: "Das ist ein Privatweg...". Ich nehme vorsichtshalber mal schon die Hände in die Höhe, entschuldige mich noch einmal und erkläre, dass das eben nicht zu erkennen gewesen wäre - aber jetzt, wo ich es weiß, werde ich nie wieder diesen Boden betreten. Das Unterhemd erklärt mir noch, wie ich hätte fahren sollen. Unter meinen Unschuldsbezeugungen nimmt seine Stimme langsam wieder an Freundlichkeit zu und an Lautstärke ab... Wir quatschen noch etwas - eigentlich mögen wir uns ja - ich verabschiede mich freundlich, springe aufs Bike, höre noch von einem Nachbar, der das Geschehen mir großen Ohren verfolgte: "Der meckert immer, nimms nicht tragisch", und mache mich von dannen.

Ich will noch nen kleinen Hügel fahren und nehme mir die Nordalb vor. Es gibt da ne Steilkurve, die zwar geteert ist, jedoch den Biker zwingt, in den kleinsten Gang zu schalten und die Luftzufuhr auf auf 120 Lungenzüge pro Minute zu erhöhen. Dann wird es wieder flacher. Einige Holzfäller grüßen mir freundlich zu - mir fehlt immer noch der Atem - dafür nicke ich wie ein Wackeldackel. Ich genieße noch den Ausblick nach Deggingen - bald bin ich auch mit meinen Rad unten - auf der anderen Seite wieder hoch und... schon bin ich zu Hause.

Blick von der Nordalb auf Deggingen
Blick von der Nordalb auf Deggingen

Flache Albrunde - an der Lone und an der A8 entlang

Nellingen, Amstetten, Lonsee, Westerstetten, Beimerstetten, A8, Nellingen
Nellingen, Amstetten, Lonsee, Westerstetten, Beimerstetten, A8, Nellingen

Oh - es ist schon spät... Eigentlich wollte ich mich ja bereits vormittags in den Sattel schwingen aber irgendwie hab ich das verpennt. Also nix wie raus - der kalte Ostwind lässt mich zusammenzucken. Egal, ich sitze schon und beginne zu strampeln. Ich will mal wieder in Richtung Lonetal - da ist es schön flach und man muss sich nicht so abmühen. Als ich den Lonetopf erreiche, scheint mir die Sonne ins Gesicht - schön. 

 

Nun geht es - bis auf wenige Ausnahmen an der Lone entlang. Ich überhole ein kleines radfahrendes Kind, das seiner Mutter, die so 100 m vor dem Kind fährt, hinterher plärrt. Gott sei Dank bin ich nicht der Papa von dem kleinen Schreihals - er gibt wirklich alles. Irgendwann verlasse ich die Lone, da ich nach 3 Stunden wieder zu Hause sein will. Ich hangle mich der A8 entlang, die ja momentan aus einer einzigen Baustelle besteht. Nach einer steilen Rampe stehe ich plötzlich an einem Bauzaun - ein Durchkommen ist unmöglich. Also wende ich und ich stelle noch fest, dass ein kleiner Fluch von meinen Lippen huscht. Noch 3 km und ich bin unter der Dusche. Nach 2 Stunden 55 Minuten.

Große Albrunde mit Schiebepassage

Grillstelle beim Funkturm Aufhausen
Grillstelle beim Funkturm Aufhausen
Man glaubt es nicht - aber das ist ne Schiebestrecke
Man glaubt es nicht - aber das ist ne Schiebestrecke

Da Petrus heute mal ne Pause einlegen wird - zumindest sagt das mein Radio - und es erst gegen Spätnachmittag regnen soll, entscheide ich mich für eine größere Tour. Ich hole mein Bike aus der Garage - gehe aber sofort wieder ins Haus und ziehe eine wärmere Jacke an. Dicke Wolke hängen am Himmel und für mich sieht es nach Regen aus. Als ich dem Albtrauf entgegen rolle, kommen mir erst recht Zweifel wegen des vom Radio versprochenen Wetters.

Ich nehme den Abzweig nach Deggingen - verfahre mich bei einem Bauernhof, was ich aber relativ schnell bemerke. Die Abfahrt ins Tal ist mal wieder sehr schlecht - da war - warum auch immer - eine Bagger unterwegs. Der Weg ist ruppig und die große Steine bremsen nicht nur mein Tatendrang, sondern auch mein Spaßfaktor. Endlich bin ich im Tal, nehme noch einen Hügel  nach Auendorf und von dort einen Abzweig, den ich noch so ganz dunkel in schlechter Erinnerung habe - egal, ich habe ja Zeit.

Stuttgart oder Aufhausen?
Stuttgart oder Aufhausen?

Der Boßlerbrunnen
Der Boßlerbrunnen

Meine Erinnerung wird etwas klarer als der Weg immer schlechter wird. Neben dem Weg verläuft ein kleiner Bach, manchmal kommt es mir vor, als würde der Bach unter dem Weg fließen, so schlammig ist es unter den Blättern. Also schiebe ich eben - und irgendwann wird es auch wieder fahrbar - Gott sei Dank. 

Kurz vor Gruibingen lacht mich noch der Boßler an - da gibts im "Boßlerhaus" bestimmt ne Erfrischung. Unterwegs erkenne ich im rechten Augenwinkel ein kleines Schildchen: "Boßlerhaus geschlossen". Toll, aber ich will meinen Tritt jetzt nicht unterbrechen. Also strample ich klaglos und pausenlos weiter in Richtung Heimat.


Überraschung - Speiche aus Felge ausgerissen

Gestern ist mir doch beim Schlauchwechseln ein kleines Loch in meiner Felge aufgefallen. Allerdings habe ich das in der Hektik wieder vergessen - heute morgen hat's mein Gedächtnis wieder hervorgekramt. Ich gehe also in die Garage, demontiere mein Hinterrädchen - und tatsächlich - eine Speiche ist ausgerissen. Werde mich wohl zum Schrauber (Note: hervorragend_professionell) meines Vertrauens nach Laichingen begeben müssen. Der kann mir sicherlich mit einer neuen Felge aus der Patsche helfen. Er hat mir schon einmal mein Rädchen auf Vordermann gebracht, wo einige seiner Kollegen (das waren allerdings keine Schwaben, sondern Nordbayern - Aschaffenburger) vorher erfolglos ihre Reparaturkünste zum Besten gaben. Heute und morgen soll sich das Wetter ja eher von der nassen Seite zeigen, und wenn ich Glück habe, dann bekomme ich mein Hinterrad ja am Montag wieder.


Heute ist vorerst der letzte Schönwettertag

Ja - im Radio hab ich's gehört: Heute vormittag soll noch die Sonne scheinen und für heute nachmittag sind bereits die ersten Regentropfen angesagt. Irgendwie fühle ich mich heute wirklich nicht in Höchstform, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Nachdem die Küche wieder glänzt, schwinge ich mich auf mein Radl. Ich lasse noch etwas Luft aus meinem Dämpfer und starte in Richtung kleines Lautertal. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste - das war die erste Ar...karte, die ich heute gezogen hatte. Ich weiß zwar, dass es da eine immer-feuchte Passage gibt, aber die letzten Tage muss da eine richtig große und 

Wieviele Strommasten stehen da wohl hintereinander? (Es sind 16).
Wieviele Strommasten stehen da wohl hintereinander? (Es sind 16).

schwere Raupe (aus der kein Schmetterling entwickelt) durchgefahren sein. Ich trete und trete und sinke immer weiter im Schlamm ein - bis sich mein Hinterrad nicht mehr für eine weitere Umdrehung überreden lässt. Also verlasse ich meinen Sattel und schiebe / trage mein Bike am Rand der Schlammspur, was nicht so einfach ist, denn es ist überall Gestrüpp und unwegsames Gelände. Aber ich habe ja Zeit... Nach einiger Zeit habe ich diese unfreundliche Stelle hinter mir - nun sehe ich auch Baufahrzeuge - die Kanalisation, die sich unter dem Waldweg befindet, wird wohl saniert.

Steigleshauhütte Richtung Heroldstadt. Schade, dass es nix Flüssiges gibt...
Steigleshauhütte Richtung Heroldstadt. Schade, dass es nix Flüssiges gibt...

Im kleinen Lautertal nehme ich irgendwann einen Rechtsabzweig - der Feldweg steigt sanft in Richtung Hessenhöfe. Normalerweise gibt es hier jede Menge Pferde zu sehen - jedoch nicht heute - warum auch immer... Also orientiere ich mich Richtung Heroldstadt, vorbei an der Steigleshauhütte, die leider nicht bewirtschaftet ist. Eine kleine Stärkung wäre gar nicht schlecht gewesen. Kurz vor Heroldstadt bemerke ich, dass sich mein Hinterrad irgendwie schwammig anfühlt. Ich blicke nach unten und sehe, dass das Volumen meines Reifens an Volumen abgenommen hat. Da die Luft aber wohl nur langsam entweicht, pumpe ich erst mal - ohne zu flicken.


Nach ca. 2 km - ich lasse es gerade durch Suppingen rollen - beginnt mein Bike-Hinterteil wieder so schwammig zu werden. Ich bremse an einer günstigen Stelle mitten im Ort und entscheide mich für einen Austausch des offensichtlich defekten Schlauches. Und - wie eingangs schon erwähnt - es ist einfach nicht mein Tag... meine Reifenheber, die mir den Wechsel eigentlich erleichtern sollten, schlummern in meinem alten Rucksack - und der schlummert zu Hause. Also wuchte ich den Mantel ohne Hilfsmittel von der Felge, schlitze mir irgendwo noch meinen Daumen auf, der mir meine grobe Vorgehensweise sogleich heftig blutend quittiert. Aber ich habe ja Zeit...

Dreifachbaustelle: Bahn Stuttgart-Ulm, Ausbau der Autobahn 3-spurig, Bahnhalt auf der Schwäbischen Alb bei Merklingen. Im Hintergrund: Merklingen
Dreifachbaustelle: Bahn Stuttgart-Ulm, Ausbau der Autobahn 3-spurig, Bahnhalt auf der Schwäbischen Alb bei Merklingen. Im Hintergrund: Merklingen
Radwechsel in Suppingen
Radwechsel in Suppingen

 

Schlussendlich wuchte ich den Mantel wieder auf die Felge - der neue Reifen will noch mit Luft von der schwäbischen Alb befüllt werden - und dann geht es Richtung Laichingen. Von Westen bläst eine harte Brise, dabei wird die Geschwindigkeit auf 9 km/h reduziert - das geht einem echt auf den Nerv...

Bald bin ich an der Autobahn, die neue Überführung nördlich von Merklingen ist nagelneu. Von hier uas gesehen in Richtung Merklingen werden über 200 m lange Bahnsteige entstehen und ein Parkplatz mit ca. 400 Stellflächen für Autos, Bushaltestellen und Radabstellplätzen. Ein Modell kannst du hier finden. 


Nun bin ich gleich in Nellingen - und jetzt habe ich auch noch Rückenwind - das hilft... Danke.


Zwetschgenbaum zurück schneiden und dann ne flache Albrunde

Flache Albrunde
Flache Albrunde

Ich bewaffne mich mit Säge, Axt und Astschere und betrachte den Zwetschgenbaum (im eigenen Garten). Er ist viel zu groß - einige Äste sind morsch - also bekommt er heute eine neue Frisur verpasst. Gleich fällt mir auf, dass meine Hände zu kurz sind - also hole ich die kleine Leiter aus dem Keller. Immer noch zu kurz. Jetzt hilft nur noch das Monster von Leiter aus der Garage. Nun ist alles ok. Ich säge die Äste ab, auf die die fachkundige Hand der Gärtnerin zeigt. Die Wunden, die ich dem Baum zufüge, verschließe ich sofort wieder mit einer Paste. Sichtlich fühlt sich der Baum wohler - so wie ich, als ich wieder von der Leiter steigen kann.

 

Die ganze Prozedur, inklusive der Aufräumarbeiten, dauert dann doch etwas länger als ich anfangs annahm. Aber für eine kleine flache Albunde mit meinem Bike reicht es noch allemal. 

Nellingen, Ave Maria, Aufhausen, Gruibingen, Nellingen

Man sieht es nicht - aber da hinten ist's Flugplätzle
Man sieht es nicht - aber da hinten ist's Flugplätzle

Ich beginne zu treten und merke sofort, dass ich ja etwas Luft aus dem Dämpfer ablassen wollte. Das Bike ist immer noch zu hart für mein Hinterteil eingestellt. Egal - ich fahre Richtung "Ave Maria". Das ist ne spätbarocke Wallfahrtskirche (und Kapuzinerkloster) bei Deggingen. Ich will zwar nicht in diesen Orden eintreten, aber die Abfahrt zum Kirchlein ist einfach cool. Sogar so cool, dass ich gleich bei der ersten Kurve die Füße von den Pedalen nehme und die noch nasse Spitzkehre schiebend hinter mich bringe (es hat mich ja keiner gesehen...). 

Ave Maria
Ave Maria

Nach Deggingen geht es wieder 200 Höhenmeter nach oben bevor mich der nächste steile Single Trail wieder aus dem Sattel zwingt. Irgendwie fährt heute die Angst mit - und deshalb suche ich mir von nun an schönere Wege - was mir auch (fast) gelingt.


10 Grad und kein Regen in Sicht...

Schiebestrecke (Profis können gerne im Sattel bleiben) beim Eselsteig (bei den Eselhöfen)
Schiebestrecke (Profis können gerne im Sattel bleiben) beim Eselsteig (bei den Eselhöfen)

Nachdem ich die letzten Tage doch mehr mit der Planung der diesjährigen Urlaubs-Radtour beschäftigt war, möchte ich heute wieder etwas treten... 

Der Wind bläst aus West - dann nehme ich erst mal Kurs Richtung Westen. Gegen Ende habe ich dann wenigstens Rückenwind... Also pedalliere ich mal in Richtung Oberdrackenstein / Hochenstadt. Bei einer flotten Abfahrt - sehe ich plötzlich Schatten rechts neben mir. Ich drehe kurz meinen Kopf und da sehe ich 5 Rehe die mit mir in großen Sätzen - parallel zu mir - bergab rennen. Da sie immer näher in Richtung Weg kommen, den eigentlich ich für mich vorgesehen hatte, bremse ich mal vorsichtshalber meine Geschwindigkeit etwas ab. Und tatsächlich - alle 5 Rehe schießen direkt vor mir über den Weg in Richtung eines kleinen Wäldchens. Das sieht man wirklich selten...

Irgenwann bin ich bei den Eselhöfen und denke so bei mir, warum die Gehöfte als Eselhöfe bezeichnet werden. Kurz darauf sehe ich auf einer Wiese bestimmt 6-8 Esel stehen. Also wäre auch das geklärt. 

Warum auch immer - mein Weg, der mir zunächst sehr gut gefiel - löste sich an einem Waldrand einfach auf. Nach kurzer Suche fand ich einen Wanderweg, der jedoch fast nicht mehr zu erkennen war. Mir waren das zu viele Steine und Wurzeln, so dass ich es vorzog, meinen Drahtesel zu schieben. Wenn ich hier einen Sturz baue, dann würde ich bestimmt erst im nächsten Jahr - wenn überhaupt - gefunden werden. Das war mir dann doch zu riskant. 

Die Schiebepassage endet als ich den Wald verlasse. Gott sei Dank. Allerdings sehe ich bereits schweres Gerät und einige Waldarbeiter. Ich frage einen, ob ich denn da links runter fahren kann. "Uhhh, das solltest du besser nicht machen - das ist momentan viel zu gefährlich und außerdem sind alle Wege in diesem Bereich gesperrt und auch mit Barrieren zugestellt." Im Moment möchte ich keinen Baumstamm auf meiner Rübe - also nehme ich die Empfehlung des Holzfällers und entferne mich leise und unauffällig von der Gefahrenquelle.

Blick auf Stuttgart, im HIntergrund der Fernsehturm
Blick auf Stuttgart, im HIntergrund der Fernsehturm

Locker flockig mache ich mich auf den Heimweg, denn es steht ja noch so einiges auf dem Programm...


Radtour ins Täle der Fils entlang und bei der Mühle wieder hoch...

Oh - hier darf ich ja gar nicht entlang fahren, das ist ja die Autobahn...
Oh - hier darf ich ja gar nicht entlang fahren, das ist ja die Autobahn...

Heute will ich mal wieder meine müden Knochen bewegen. Es ist kalt und windig - also packe ich eine Mütze unter den Helm, denn es gibt nix Schlimmeres als kalte Ohren. Ich pedaliere planlos in Richtung Albtrauf, trifte durch ein mir unbekanntes Waldstück und ziehe es - nachdem die Reifen mehrfach auf dem Schlamm-matschigen Weg durchdrehten - wieder vor, auf trockenen Wegen zu biken.

So ein Blödsinn - steht da nicht nach den Eselshöfen ein Schild mit der Aufschrift "Durchfahrt verboten". Vermutlich ist das wegen einer Baustelle der Bahn. Also nehme ich einen kleinen Umweg in Richtung Wiesensteig - ich denke, da bin ich noch nie runter - immer nur rauf gefahren. Unten angekommen, kommt mir ein ein Baustellen-LKW entgegen - dahinter ein - keine Ahnung - irgend so ein Gerät, zur Strassenbearbeitung - beide breiter als der Radweg... Ich also weg vom Weg und rein in die Wiese (Sumpf - es hat ja geregnet). 

Rohrachtal Geislingen Richtung Amstetten
Rohrachtal Geislingen Richtung Amstetten

Der LKW-Fahrer hat seine Probleme, sein Fahrzeug durch den schmalen Radweg zu steuern - Bauarbeiter räumen noch allerlei Hindernisse aus dem Weg und entschuldigen sich bei mir: "Es dauert nicht mehr lange...". Ich bin relaxed, kann nach einigen Minuten auch wieder auf mein Radl steigen und weiter treten. 

 

Ich entscheide mich für den Weg über Geislingen - und dann das Rohrachtal nach oben auf die schwäbische Alb. Ab der Mühle geht es knackig nach oben. Früher war der Weg noch ca. 1 m breit, leider ist er heute ausgebaut wie ne Bundesstrasse. Gott sei Dank ist die Knackigkeit nach oben geblieben...


Windig aber warm - also rauf aufs Rädchen...

Es war ja angekündigt - die Warmfront - vom Wind habe ich allerdings im Vorfeld nicht viel gehört. Dafür fühle ich ihn jetzt. Aber was solls, ich habe ja Zeit und einen richtigen Plan habe ich eigentlich nicht. Irgendwann entscheide ich mich, mal wieder zum Filsursprung zu fahren. Von dort aus komme ich - der Fils entlang fahrend - zu einem Jahrhundertbauwerk der Bahn: Die Filstalbrücke (Neubaustrecke Wendlingen - Ulm), die in 85 m Höhe eine Talseite mit der anderen verbindet. Auf beiden Seiten werden die Züge wieder in Tunnels verschwinden. Die erste Stütze ist gerade im Bau (siehe Bildchen). 

Filstalbrücke, der erste Pfeiler ist im Bau
Filstalbrücke, der erste Pfeiler ist im Bau

Die 2 Tunnelröhren sind ebenfalls zu erkennen. Die Brücke selbst wird mal eine Länge von fast 500 m haben. Und wenn du noch weitere Informationen über den Bau der Neubaustrecke sehen willst - klick einfach hier: 

 

 

 

 

<--- Nach dem Start auf "Vollbild" klicken (Symbol rechts unten im Link).


Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

Ich fahre weiter nach Gosbach - von dort aus geht es wieder die Alb hoch. Ich könnte ne Pause vertragen, mein Hinterteil befindet sich ja noch in der Sattelgewöhnungsphase. Da kommt mir auch schon ein Radlerfreund entgegen - er hats ja einfach - fährt die schwäbische Alb bergab. Wir drücken beide auf die Bremse und halten ein Schwätzchen. Das kommt mir gerade recht - ich wollte ja sowieso ne kleine Pause machen. Er war die letzten Tage im Allgäu beim Skifahren und aufgrund der allgemeinen Wetterlage zog er es auch vor, den nächsten Schnee abzuwarten. Das kann ich nachvollziehen - im Tannhiemer Tal schmilzt einem der Schnee ja auch unter den Schuhen weg.

Auf den letzten Kilometern verfahre ich mich noch - vermutlich habe ich geschlafen - im Wald. Aber wie gesagt - ich werde ja nicht verfolgt und habe Zeit...

 


Heute mal relaxen...

Als ich aufwache, sind die Strassen und Gärten ganz leicht angezuckert - es hat einige Millimeter geschneit. Ich öffne das Dachfenster im Schlafzimmer - huiii, da pfeift ganz schön der kalte Wind rein. Also lasse ich das Fenster nur einen ganz kleinen Spalt offen. 

Da die Wettervorhersage wieder nicht wirklich was Gutes zu bieten hat, entschließe ich mich, meinem Körper und Geist heute mal Entspannung pur zu gönnen.

Ich fahre ins Bad Blau - nehme also (siehe Foto) nicht die linke Eingangstür sondern die rechte. Die Sauna wirkt wahre Wunder und wenn der eine Schnarchsack im Ruheraum nicht gewesen wären, dann hätte auch ich auf Wolke 7 wegschweben können...


Endlich... Sonne... Radlwetter, Lockeres Einrollen mit Doppel-Gosbach

Wetterstation Türkheim
Wetterstation Türkheim, eine von 17 in ganz Deutschland

Endlich - ein kleines Hochdruckgebiet beschert der schwäbischen Alb mal wieder einen schönen Tag. Also die dicke Radlerhose übergestreift, Rolli, winddichte Jacke und Überschuhe (die warmen) angezogen und das Bike aus der Garage geholt...

Ach du Schei... - ich wollte ja noch die Bremsbeläge wechseln, die sind total runter. Schnell die alten gelöst - die neuen in die Aufnahme reingedrückt - warum geht das heute so einfach - ich bin überrascht.  Noch nie habe ich so schnell Bremsbeläge gewechselt wie heute - irgendwie bin ich ein Genie...

Nun aber schnell zum Albtrauf - und dann runter ins Filstal - und wieder nach oben. Das geht zwar noch verdammt langsam (wo ist meine Kondition geblieben?), aber das wird schon noch werden. Also wieder runter (obwohl sich meine A-backen bereits anfühlen wie ein geklopftes Schnitzel) und ein zweites Mal nach oben. In der ersten Haarnadelkurve steht ein Pärchen mit ihren Rädern und pausiert. Die Frau ist sichtbar erschöpft - was der Mann offensichtlich nicht nachvollziehen kann. Ich lächle beiden zu - hätte die Frau ja gerne nach oben geschoben, aber mir fehlt ja selbst die Power. 

 

Vor meiner Hütte angekommen, falle ich fast vom Rad. Nix wie unter die Dusche - und dann ein Bier. Und als ich das im Sitzen genießen will, schiebe ich mir vorsichtshalber ein zweites Sitzkissen unter. Zum ersten Mal über 2 Stunden im Sattel ist mein Hinterteil einfach nicht mehr gewöhnt. Vermutlich werde ich eine Woche lang auf das zweite Sitzkissen nicht mehr verzichten...


Die Sonne lacht - da geht eine kleine Runde...

Die letzten 2 Tage ist Nellingen ja im Nebel versunken. Heute ist endlich mal wieder Sonne... aber dennoch ist es saukalt. Ich packe mich dick ein - die Gesichtsmaske lasse ich mal weg - was ich später dann bereuen werde. Ich fahre erst Richtung Autobahn, sehe jedoch, 


dass dort gerade wieder der Hochnebel aufzieht. Ich inspiziere den Himmel und entscheide mich, eine Runde um Nellingen zu treten, da es so scheint, dass die Sonne heute ihre Strahlen nur nach Nellingen schicken möchte - ist ja auch schön...

Endlich - die Krippe ist fertig...

Endlich ist es geschafft. Die Krippe ist (fast) fertig. Es fehlen nur noch hie und da ein paar Tannenzweige. Wenn sich mal der Nebel verzogen hat und das Wetter wieder etwas freundlicher ist, dann werde ich mal auf Suche gehen. Ein Engelein ist mir runter gefallen und hat sich beide Flügelchen gebrochen... einen habe ich ja noch gefunden, aber der andere ist im Nierwana verschwunden. Naja, vielleicht taucht er ja irgendwann wieder auf... 

An der Seite sind Bewegungsmelder installiert... wenn abends bei Dunkelheit - und es wird ja momentan schon früh dunkel - dann irgendjemand auf dem Gehsteig an der Krippe vorbei geht, dann gehen die vielen Lichtlein an...



Kein Nebel - Sonne pur - da geht doch ne kleine Bikerunde

In der Nähe von Reutti
In der Nähe von Reutti

11:30 Uhr und das Thermometer zeigt schon 3 Grad, das kann ja nur noch besser werden. Ich hole mein Bike aus der Garage - hinten fehlt Luft. Also schnell die Pumpe geholt und dem Reifen wieder den nötigen Lebensgeist eingehaucht. Heute nehme ich mal nicht Kurs auf den Albabstieg (da müsste ich ja wieder hoch), ich bleibe auf der Alb und strample Richtung Lone-Ursprung. Mitten in Urspring entspringt die Lone, sie kommt einfach aus dem Boden, mit ca. 200 Litern pro Sekunde, sammelt sich in einem Becken, das von der Fläche her nicht viel grösser ist, als als die Grundfläche eines 


Hauses, bevor sie sie sich auf die ca. 35 km lange Reise macht und erst in die Hürbe, ein Zufluss der Brenz fließt. Von Urspring fahre ich nach Lonsee und weiter nach Westerstetten. Hier kommt dann zum ersten Mal eine längere Steigung nach Beimerstetten, dadurch wird die Körpertemperatur wieder mal nach oben getrieben. Über Tomerdingen und Scharenstetten geht es wieder nach Nellingen zurück. Zu Hause angekommen gibts erst mal ne heiße Dusche, dann Nudeln bis zum Abwinken.

Tomerdingen Richtung Scharenstetten
Tomerdingen Richtung Scharenstetten


Temperaturtäuschung durch Terassenthermometer

Hausener Wand (im Hintergrund)
Hausener Wand (im Hintergrund)

Ein Blick auf den Aussenthermometer und mein Herz lacht - es zeigt 10 Grad - das ist ja wie im Frühling... Also rein in die Klamotten, die mal so fürs Radeln benötigt werden und das Bike aus der Garage geholt. Die (Garage) steht gegen Osten - und genau von da kommt auch der Wind. Obwohl das niemals 10 Grad sind, radle ich los. Ich bin ja gut angezogen. Erst mal runter von der Alb, denn unten ist es ja meist wärmer... Ja, es mag zwar unten wärmer sein, aber nach meiner Ankunft im "Täle" empfinde ich es nicht so. Es ist einfach sch...-kalt (max 2 Grad) und ich beschließe, dass ich mein Radl zunächst nicht mehr 


mit einem Hügel konfrontieren werde - ebene Wege sind die bevorzugte Wahl. Also trete ich locker das Filstal runter nach Geislingen, von da aus wieder auf die Alb - die schwäbische. Es geht bergauf, ich quäle mich der Fahrstraße entlang, erreiche eine links-abknickende Vorfahrtstraße. Von geradeaus kommt ein schwarzer VW Golf... der fährt einfach zu schnell... Ich befinde mich genau auf Höhe der Einfahrt - wohlgemerkt auf der abknickenden Vorfahrtsstraße - der Depp im Golf sucht wohl in der Betriebsanleitung noch das Bremspedal... vergeblich... er fährt in die abknickende Vorfahrtsstraße und - ich sehe mich schon auf dem Asphalt liegen - erwischt mich mit seinem Kotflügel, als mein rechtes Bein die Gefahrenzone gerade verlassen hat, jedoch mein Hinterrad sich noch in dieser befindet. Ich spüre wie mein Hinterrad dezent zu Seite geschoben wird - versuche mich im Sattel zu halten und komme schlingernd gerade noch zum Stehen - der Depp vom Golf jetzt auch.

Mein Puls schlägt in der Zwischenzeit mit einer Frequenz, die vermutlich nicht mehr messbar ist. Ich schaue zum Golf - auf dem Beifahrersitz kauert vermutlich die Mutter des Fahrers (ein junger Typ), tief in ihrem Kopftuch versunken, den Blick starr geradeaus... naja vielleicht ist sie ja blind. Der Fahrer steigt aus: "Was passiert?" "Ich bin noch am Sammeln..." stammle ich vermutlich unter Schock. Er schaut auf seine Stoßstange, die hat einen Riss, da diese genau in meiner Hinterradnabe gelandet ist: "Äh, schei..., die ist ja kaputt - ist sonst noch was passiert?" Ich war schon am Notieren seiner Kfz-Nummer - er stieg ein und fuhr von dannen... Ich denke mir noch so, dass er sich ja wenigstens hätte entschuldigen können. Aber das ist wohl heutzutage nicht mehr cool. 

 

Ich checke noch mein Rad - prima, das Hinterrad dreht sich noch - und schaue, dass ich die letzten paar Kilometer nicht noch einmal über den Haufen gefahren werde...


Dezembertour bei 4 Grad nach längerer Abstinenz

Nun ist aber gut... lange genug war das Wetter nun mehr als bescheiden. Heute muss ich mal wieder mein Bike bewegen sonst - am Ende ist es dann irgendwann sauer und setzt aus Trotz noch Rost an. Das will und muss ich verhindern. Also schmiere ich die Kette, packe mich in ein dickes Winterdress, über die Radschuhe stülpe ich ebenfalls noch warme Überschuhe und steige aufs Rad. Der Wind kommt vermutlich direkt aus Sibirien - zumindest empfinde ich ihn so. Zum Glück habe ich mir auch die Sturmhaube über den Kopf gezogen, die wärmt prächtig. Und da sich nach einer Stunde meine Zehen immer noch warm

Nellingen am Horizont
Nellingen am Horizont

anfühlen, entscheide ich mich, die geplante Runde etwas zu verlängern. Immer dann, wenn Wasser über den Weg läuft - und solche Stellen gibt es einige - ist Vorsicht geboten, denn bei diesen Temperaturen erstarrt es zu glasklarem Eis. Und die Reifen meines Bikes mögen das gar nicht - und ich ebenfalls - denn man liegt schneller auf der Schnauze als man es erhofft... Eine längere, weithin sichtbare Glatteisfläche zwingt mich in der Tat vom Rad abzusteigen und diese schiebenderweise vorsichtig zu überqueren. Da ich mittlerweile im Filstal gelandet bin, muss ich noch einmal hoch auf die Alb. Ich treffe noch 2 verfrorene Mädels aus der Siedlung, die tapfer gegen den Wind ankämpfen. Den habe ich nun im Rücken und lasse mich genüsslich nach Hause blasen. 

Sportlerevent 2016

Diesjähriger Sportlerevent 

Zahlreiche Ehrungen und kurzweilige Vorführungen standen auf dem Programm

 

Beim alljährlichen Sportlerevent in Nellingen kamen am vergangenen Samstag ca. 300 Mitgleider des Sportvereins in die Sporthalle, um bei einem bunten und kurzweiligen Rahmenprogramm einen überaus gelungenen Abend zu erleben. Ab 19 Uhr öffneten die Tore der Mehrzweckhalle, und viele aktive und passive Sportbegeisterte – beiderlei Geschlechts und jeglichen Alters – versuchten sich die besten Plätze in der Nähe der fesch geschmückten Bühne zu sichern. Neben einigen Gemeinderatsmitgliedern war auch Nellingens Bürgermeister Franko Kopp unter den Besuchern.

 

Funjazztix aus Westerheim
Funjazztix aus Westerheim

Durch das Abendprogramm führte Heinz Eckle, der langjährige Vorstand der Sportgemeinde Nellingen. Für die ″Aufwärmphasse″ der Veranstaltung war die Jazztanzgruppe ″Funjazztix″ aus Westerheim zuständig, die es mit ihrer flotten Tanzvorführung verstand, das Publikum auf die nächsten 3 Stunden einzunorden. Im Anschluss wurden die erfolgreichen jugendlichen Turnerinnen geehrt, die bei verschiedenen Turnieren hervorragende Leistungen erzielen konnten.

 

Alle Bilder: Andreas Vollmer


Nellingens erfolgreiche Turnierinnen

Nellingens erfolgreiche Turnerinnen (von ls nach rs): Hintere Reihe: Lisa Hezler, Lea Frasch, Annika Stöttele, Carina Hezler, Carolin Haas, Leoni Maier, Celine Bollinger, Julia Herbst, Heinz Eckle (Vorstand). Vordere Reihe: Sophia Frey, Carolin Wörz, Karla Röder, Mara Knehr, Sina Fischer, Jule Frasch, Jana Riedel, Madeline-Sophy Duran. 

 

Nun wurde die Bühne für die ″Wilden Kerle″ (Nellingen) umgebaut. Kaum waren Matten, Trampolin und Kasten in Stellung gebracht, stürmten die wilden Jungs mit ihren beiden Trainern auf die Bühne und zeigten mutig ihre Flugrollen, Sprünge und Überschläge.

Die wilden Kerle
Die wilden Kerle

 

Nachdem auch den scheidenden Funktionären und Trainern für ihr jahrelanges Engagement gedankt wurde, begeisterte die Nellinger Frauengruppe ″Foreverfit″ das Publikum mit einem Einblick in ihr schweißtreibendes wöchentliches Übungsprogramm unter der Leitung von Karin Ritz. Nach dem Aufheizen der Muskulatur demonstrierte die flotte Truppe in ihren grünen T-Shirts den Umgang mit den in allen möglichen Lagen schwingenden Flexibars. Lautstarker Beifall war der verdiente Lohn für die gelungene Darbietung.

Ein Herzliches Danke an die Scheidenden: Sonja Thiede, ?, ?, Ewald Harder (Fitness), Carmen Steeb (Kinderturnen), Anne Enderle (Kinderturnen)
Ein Herzliches Danke an die Scheidenden: Sonja Thiede, ?, ?, Ewald Harder (Fitness), Carmen Steeb (Kinderturnen), Anne Enderle (Kinderturnen)
Foreverfit
Foreverfit
Unter der Leitung von Karin RItz
Unter der Leitung von Karin RItz

 

Die Aufsteiger des Jahres – Nellingens Fussballer stiegen in der letzten Saison in die A-Klasse auf – verwöhnten nun zusammen mit B-Jugend (Meister) die Ohren der lauschenden Sportgemeinde mit einem lustigen Lied nach den Noten von ″Auf dr Schwäb'schen Eisenbahne″. Womit bewiesen wäre, dass die Lungen der Jungs nicht nur auf dem Fussballplatz herausragende Dienste leisten sondern auch auf der Bühne. Nach der Ehrung der Aktiven für den geschafften Aufstieg und die Übergabe der Pokale durften auch die Spieler der B-Jugend (SGM Nellingen / Aufhausen) auf die Bühne und ebenfalls die Ehrung für den Meistertitel in Empfang nehmen. 

Ehrung der Aktiven
Ehrung der Aktiven
Ehrung der B-Jugend
Ehrung der B-Jugend

 

Damit nicht genug – auch die E-Jugend konnte durch ihre bemerkenswerte Leistung den Titel holen und wurde auf die Bühne gebeten. Nun war es an der Zeit, diejenigen zu würdigen, die für den Erfolg der siegreichen Fussballer verantwortlich zeichnen – die Trainer.

Ehrung der E-Jugend
Ehrung der E-Jugend
Ehrung der Trainer
Ehrung der Trainer

 

Es folgte die Ehrung von langjährigen Mitgliedern der SGN. Wer jahrzehntelang Mitglied in einem Sportverein ist, hat es durchaus mal verdient, öffentlich geehrt zu werden.

Sportlerevent, Ehrung

Ehrung der langjährigen Mitglieder (von ls nach rs): Heinz Eckle (Vorstand), Ernst Böttinger 60 Jahre Mitgliedschaft, Holger Knehr 20, Jasmin Knehr 20, Thilo Leis 30, Ilse Staudenmaier 40, Hans-Jörg Schmauz 30, Elke Lehner 40, Hans Münz 50, Karin Schmauz 30, Hilde Salzmann 40, Jürgen Fink 40, Rita Hascher 40, Carmen Steeb 30, Rosi Knigge 40, Günter Knigge 40, Ernst Windmüller 40, Marianne Schneider 40, Renate Strübel 40, Heinz-Dieter Söll 40. 

Hat weit mehr als 1.000 Spiele hinter sich: Walter Ritz umrahmt von Heinz Eckle und Elke Lehner
Hat weit mehr als 1.000 Spiele hinter sich: Walter Ritz umrahmt von Heinz Eckle und Elke Lehner
Sportabzeichen: Renate Hagmayer 10x, Beate + Dieter König 15x, Hilde Salzmann 20x umrahmt von Elke Lehner (2.Vorstand) und Heinz Eckle (Vorstand)
Sportabzeichen: Renate Hagmayer 10x, Beate + Dieter König 15x, Hilde Salzmann 20x umrahmt von Elke Lehner (2.Vorstand) und Heinz Eckle (Vorstand)
Ein Dankeschön an Elke Eckle (im Vordergrund) für ihre Arbeitsdienste
Ein Dankeschön an Elke Eckle (im Vordergrund) für ihre Arbeitsdienste

Katharina Schmid aus Laichingen
Katharina Schmid aus Laichingen

Zum Abschluss des diesjährigen Sportlerevents musste die anwesende Sportgemeinde nochmals die Ohren spitzen. Katharina Schmid aus Laichingen faszinierte ihr Publikum durch ihren urschwäbischen Vortrag, der die Lachmuskeln der lauschenden Bevölkerung bis zum Äußersten strapazierte.

Theo Ramminger
Theo Ramminger

Zu guter Letzt geht unser Dank auch an Theo Ramminger, der mit seiner musikalischen Unterstützung nach dem offiziellen Teil sowohl die Tänzerinnen und Tänzer von den Sitzen lockte, als auch die Barbesucher mit zum Ende der Veranstaltung mit seinem breit gefächerten Repertoire in bewährter Weise unterhielt.