Schnell ne Runde biken, bevor es wieder regnet...

Wie jetzt - gerade strahlte doch noch die Sonne...
Wie jetzt - gerade strahlte doch noch die Sonne...

Der Wetterbericht zeigt sich momentan ja auch nicht von seiner besten Seite. Auf den Nachmittag sind bereits die ersten Regentropfen angesagt - ich warte noch, bis das Thermometer 14 Grad anzeigt. Schnell noch Überschuhe in den Rucksack geschoben, die Regenjacke ebenso und dann nix wie weg. 

 

Plan habe ich nicht - am ersten Abzweig will ich links, aber da kommt mir gerade ein LKW (nicht der mit Leberkäse) entgegen... dann also geradeaus. Erst später wird mir bewusst, dass ich ins schlechte Wetter fahre...


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Große Albtour (Göppingen, Weilheim, Neidlingen)

Auf der Alb ist es mir zu frisch... also fahre ich auf dem schnellsten Weg die Alb runter nach Gosbach - da sind die Temperaturen wesentlich angenehmer. In Geislingen nehme ich den sehr gut beschilderten Radweg nach Göppingen.

 

In Göppingen stellt sich dann heraus, dass das keine so gute Idee war. Irgendwie zu viele Umleitungen, die sind zwar gut ausgeschildert, jedoch sehr zeitaufwendig. Zumal vor mir noch ein LKW mit Anhänger in eine schmale Straße einbiegt und dort einen Parkplatz sucht...

Bald gibt es Kirschen...
Bald gibt es Kirschen...

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Kleine - aber schöne Albtour

Der Kuttel-Apel-Stein
Der Kuttel-Apel-Stein

Bei herrlich sonnigem Wetter - obwohl es ja zu dieser Jahreszeit hinter einer Fensterscheibe draußen immer schöner und wärmer erscheint als drinnen - geht es auf geschotterten Albwegen entlang. Ich bin müde und ich denke, dass meine Beinchen noch schlafen.

 

Wo dieser Stein - der Kuttel-Apel-Stein - herkommt, das ist nicht bekannt. Er sieht aus wie ein großer Pilz, ist jedoch nicht genießbar... ich hab's probiert...


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Käse, Überschuhe vergessen - kalt und ungemütlich

Hinter den Fensterscheiben könnte man meinen, dass draußen der Frühling randaliert. Aber das ist ein Trugschluss. Ich drehe eine Runde auf dem Bike und muss irgendwann feststellen, dass mich keine Überschuhe wärmen können, da ich keine anhabe...

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Es ist kalt, aber mich juckts in den Waden...

Die 3 Kaiserberge bei Regenwetter
Die 3 Kaiserberge bei Regenwetter

Ok, das Wetter war schon wesentlich besser... aber ich muss raus, bevor ich einen Anfall kriege. Das Bike sieht noch aus wie Sau - aber das kommt davon, wenn man es nicht sofort nach einer Tour abspritzt. 

 

Ich gelobe Besserung. Einen richtigen Plan für die heutige Tour habe ich nicht, einfach mal die Alb runter und dann wird sich schon was ergeben. Irgendwann sehe ich die 3 Kaiserberge (sieh Foto links). Bei blauem Himmel wäre das ein super Foto geworden... aber bei diesem Wetter ist es eben trübe... nix als trübe...


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Mal wieder auf den Kornberg

Der erste wirklich warme Tag - 13 Grad und nun zieht es mich nach draußen. Naja, der Ostwind könnte sich noch etwas zur Ruhe legen. 

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Auch in Nellingen ist die Loipe gespurt...

Heute möchte ich mal die Nellinger Loipe testen. Schnee gibt es ja auch auf der Schwäbischen Alb in Hülle und Fülle. Ab dem Spielplatz sei die Loipe gespurt. Also setze ich mich in meinen fahrbaren Untersatz und fahre zum Loipenstart. Heute nehme ich meine Klassik-Latten und schon bin ich in der Spur. Leicht ansteigend geht es in Richtung Ditzenbacher Flugplätzle, dann leicht abfallend an diesem vorbei zur Schonderhöhe. Kurz vor der Schonderhöhe zwingt mich eine knackige Rampe zum Grätschen.

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Kuchalbrunde (mit Schiebepassagen) - schon lange nicht mehr gefahren...

Gestern sind wir wieder heil von unserem Thüringen-Ausflug zurück gekommen. In Bad Kissingen haben wir noch einen kleinen Zwischenstop eingelegt, um unsere Beine im Kurpark zu vertreten. Bad Kissingen liegt an  der Fränkischen Saale und hat ca. 22.000 Einwohner. 

 

Da die Septembersonne noch immer das Thermometer kräftig in die Höhe schnellen lässt, will ich heute mal wieder auf die Kuchalb fahren. Es ist bestimmt schon 10 Jahre her, dass ich über Geislingen (die 5 Tälerstadt) auf die Kuchalb geradelt bin.

Der Wechsel von Licht und Schatten verwirrt mich manchmal...
Der Wechsel von Licht und Schatten verwirrt mich manchmal...

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Der Kornberg ruft - und dann kommen die Wolken...

Habe heute Bock mal wieder auf den Kornberg zu fahren. Die Kneipe ist wochentags zwar geschlossen - jedoch ist die Strecke sehr schön - kein Verkehr, auch keine Radler. Naja, das stimmt nicht ganz... aus irgendeinem Grund sind heute die Bauern unterwegs, mit ihren übergroßen Traktoren, deren Spurbreite die Wegbreite überschreitet. Mehrmals muss ich mich an den Wegrand drücken, um diese Ungetüme vorbei zu lassen. Was ich als sehr angenehm empfand ist die Tatsache, dass sich ausnahmslos alle per Handzeichen für meinen Hupf aus der Schusslinie bedankt haben.

Kinderspielplatz Aimer bei der Loidigaranch
Weißt du, wo sich dieser Kletterturm befindet?

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Ich bin mal wieder dabei - RTF Laichingen

RTF Laichingen 2018
RTF Laichingen 2018

Als um 6:00 Uhr der Wecker klingelt, bin ich hellwach und springe voller Vorfreude auf die heutige RTF aus dem Bett. Das Außenthermometer zeigt 6 Grad auf der Terrasse, also streife ich Bein- und Ärmlinge über und fahre nach Laichingen. Nach dem Ausfüllen der Startkarte beginne ich kurz nach 7:00 Uhr in die Pedale zu treten. 2 Kilometer nach dem Start zeigt das Thermometer noch 3 Grad - meine Finger schränken ihre Bewegungsfreiheit aufgrund der Kälte ein, aber die Bremsen habe ich noch im Griff.

 

Nach einer Stunde zeigt sich die Sonne und schickt die wärmenden Strahlen ungebremst auf meinen in der Zwischenzeit doch recht durchgefrorenen Körper. 


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Hinterteilreiseradsattelangewöhnungstour

Kurz vor dem Albtrauf in Richtung Weiler...
Kurz vor dem Albtrauf in Richtung Weiler...

Morgen ist ja die Radtour, die ich mit meinem Reiserad fahren möchte. Deshalb muss ich heute noch schnell mein Hinterteil an den Sattel dieses Rades gewöhnen. Die Sonne brennt für den Monat Mai schon am frühen Morgen knackig... gleich nach dem Frühstück breche ich auf...

Ich bleibe zunächst auf der Alb und trete nach Amstetten, von dort weiter nach Weiler. Diese Strecke bin ich schon ewig nicht mehr gefahren. Es sind nicht viele Autos unterwegs, so dass ich ganz locker und entspannt die Natur genießen kann.


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Schöne Albtour, Hausen, Deggingen, Auendorf, Dürrental, Straßelteich, Buchsteige, Wiesensteig, Gosbach

Dieses Wegekreuz mit Brunnen begrüßt jeden Wanderer und Radler. Es steht an einem leicht ansteigenden Teersträßchen...
Dieses Wegekreuz mit Brunnen begrüßt jeden Wanderer und Radler. Es steht an einem leicht ansteigenden Teersträßchen...

Eigentlich wollte ich ja schon um 10 Uhr starten, jedoch wollte da meine Enkelin noch beschäftigt werden. Gegen 14 Uhr kann ich mich endlich aufraffen und starte. Nach einigen 100 m bemerke ich, dass ich mein Handy nicht dabei habe. Also kratz ich die Kurve, fahre wieder zurück und schiebe mein Handy in die Rückentasche. Man weiß ja nie...

Der Weg ist trocken - es hat ja seit bestimmt 3 Wochen nicht mehr geregnet - deshalb nehme ich die Abfahrt nach Hausen. Es läuft gut und ich bin voll motiviert. Fast in Hausen angekommen, kommt doch noch eine Stelle, in der immer Wasser steht - so auch heute...


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Einfach mal die Alb runter-rauf, ...und das 4 mal

Ist der Enzian nicht ein Gedicht - eine herrliche Almwiese... oder wo sind diese zu finden?
Ist der Enzian nicht ein Gedicht - eine herrliche Almwiese... oder wo sind diese zu finden?

Eigentlich wollte ich schon früher los... Aber bei uns ist momentan Besuch angesagt, so dass erst mal die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden muss. Der Staubsauger läuft auch nicht von alleine los... aber irgendwann besorge ich mir noch so einen kleinen Roboter, der mir dann diese Arbeit abnimmt, ebenso im Garten...

Eigentlich habe ich keinen Bock zum Radeln. Aber ich muss ja mal meinen Ar... bewegen. Wenn wieder die großen Regenwolken am Himmel sind, dann bleibt genügend Zeit fürs Sofa.

 

 


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Übers Vögelestal nach Geislingen, Bad Überkingen, Gosbach und zurück nach Nellingen

Hinter dem Fenster sehe ich heute den blauen Himmel - Sonne pur - aber die Zweige der Bäume wiegen sich verdächtig weit im Wind. Und richtig... als wir vor dem Haus aufs Rad steigen, bläst der Pustemann kräftig aus Ost. 

Durchs Vögelestal wird es ruhiger. Der Weg verläuft hier im Wald und die Bäume bremsen die unruhige Luft. An einer Wegespinne steht eine Frau mit einem Hund - natürlich nicht angeleint... Eine Gruppe, ebenfalls mit den Rädern unterwegs - kommt uns entgegen. Der Hund rast gleich - Gott sei Dank - auf diese Gruppe zu, bellt als hätte ihn eine Tarantel 

Es gibt nicht viel Wasserkaskaden im Täle - wo könnte das sein? Gleich gegenüber ist ein 400 Jahre altes Hotel...
Es gibt nicht viel Wasserkaskaden im Täle - wo könnte das sein? Gleich gegenüber ist ein 400 Jahre altes Hotel...

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Ich entscheide mich für einen Löwenpfad

Die Reifen passen auf den Weg - Konzentration ist angesagt...
Die Reifen passen auf den Weg - Konzentration ist angesagt...

Letztes Jahr bin ich mal herrliche Trails gefahren, und diese würde ich heute gerne mal wieder unter meinen Rädern haben. Ich nehme den Albabstieg oberhalb von Hausen, das ist ein Ort, der dann unterhalb der Alb liegt - sofern man die Querrillen auf der Abfahrt rechtzeitig sieht und nicht auf Grund eines Überschlags das Krankenhaus besuchen muss.

 

In Hausen nehme ich einen Anstieg, der zumindest teilweise - warum auch immer nass ist. Natürlich auch heute. Ich schlängle mich zwischen den Wasser- und Drecklachen hindurch und bald bin ich auf schönen Trails - siehe Bild links.


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Radtour über den Bossler

Nach der (anstrengenden) Berlintour bin ich froh, heute mal wieder Sattelkontakt zu haben. Ich steuere erst mal nach Aufhausen und dabei stelle ich fest, dass meine Beinchen gut gelaunt sind. Ich nehme die "alte Steige" nach Gosbach, zum ersten Mal in diesem Jahr.

 

Der Trail ist trocken und - da eigentlich keine einzige Kurve zu fahren ist - auch schnell. Über den Augstberg geht es weiter zum Kornberg. Allerdings erspare ich mir die mühevolle Auffahrt... stattdessen lasse ich es in Richtung Bossler rollen.

Unweit unseres Flugplätzchens...
Unweit unseres Flugplätzchens...

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Ich finde es super... meine Tochter fährt mal mit...

Es ist fast so schön wie gestern - und meine Tochter hat sich angesagt. Sie hat Lust auf ne kleine Radtour auf unserer schönen schwäbischen Alb. Ich mache mich gleich auf die Suche nach einem funktionsfähigen Bike, das ich auch sogleich in einen fahrbaren Zustand versetze. 

Als sie dann schlussendlich in die Pedale tritt, bin ich mehr als überrascht: Ich hatte mich auf eine richtig gemütliche Tour eingestellt - aber ihr Tritt ist nicht von schlechten Eltern... flott und voller Kampfgeist. Ich freue mich auf eine Wiederholung...

Meine beiden Mädchen auf der Betonpiste...
Meine beiden Mädchen auf der Betonpiste...

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Blauer Himmel, Sonne und kurzes Trikot...

Blick in Richtung Deutsches Haus (vom Fuße des Kornbergs)
Blick in Richtung Deutsches Haus (vom Fuße des Kornbergs)

Puh, das wird aber Zeit... ein strahlend blauer Himmel, und schon kratzt das nach oben kletternde Quecksilber an der 18 Grad-Marke des Temperaturmessers. Das erste Mal verzichte ich dieses Jahr auf die wärmenden Überschuhe - kurzes Trikot ist angesagt. Wo sind meine kurzen Radhandschuhe? Irgendwie hat die noch der letzte Herbst versteckt...

Ich mache mich auf die Suche und werde auch ziemlich schnell fündig. Es geht eben nichts über eine gewisse Grundordnung. Nun fehlt nur noch etwas Öl... nicht für mich - die Ketteverlangt nach dem Schmierstoff.


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Der Lonetalradweg ist immer wieder schön

Ich bin kurz nach dem Lonetopf (Quelle)...
Ich bin kurz nach dem Lonetopf (Quelle)...

Da meine geplante Radtour gestern ja ins Wasser fiel, schlüpfe ich heute in meine Radklamotten, fülle meine Radflasche (Limettensirup mit Wasser, etwas sauer) und starte in Richtung Osten - nach Urspring, wo sich im Lonetopf die Lone an die Erdoberfläche drückt. 

 

Die Wege sind wie ausgestorben, am Lonetopf spielen einige von Mütteraugen bewachte Kinder. Dann wieder tote Hose - bis zum Fohlenhaus. Auch hier stehen einige Fahrräder - vermutlich gibt es in der kleinen Hütte nun das verdiente Vesper. 


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Kalte Albrunde - immer noch kein Osterhase in Sicht

Seit 1904...
Seit 1904...
S'Nostalgiebähnle wartet auf ihren Einsatz...
S'Nostalgiebähnle wartet auf ihren Einsatz...

Nach einem ausgiebigen Frühstück muss ich an mein defektes Rad denken. Ich checke noch einmal den ausgerissenen Schaltzug und stelle fest, dass die Klemmschraube komplett fehlt. Vermutlich habe ich sie gestern, als ich die paar Meter zum Parkplatz gerollt bin, wohl verloren. 

Ich packe mein Bike, nachdem ich den Radträger am Auto klar gemacht habe, auf den Träger und fahre zum Schrauber meines Vertrauens nach Laichingen. 


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Ästchen in der Schaltung bringt mich zum Stillstand...

Ein Berg Bier wäre jetzt nicht schlecht - leider ist geschlossen...
Ein Berg Bier wäre jetzt nicht schlecht - leider ist geschlossen...

Der Sommer kommt - heute ist es schon ganze 3 Grad wärmer als gestern. Allerdings pfeift ein sehr kühler Südostwind, aber das ist mir vorerst egal - denn er unterstützt mich kräftig bei meiner Fahrt in Richtung Albabstieg. 

Irgendwann höre ich es unter mir hölzern knacken und meine Pedale verfallen in eine Art Schreckstarre - sie sind nicht mehr zu bewegen. Da es bergauf geht, kommt auch die Vorwärtsbewegung meines Bikes zum Stillstand. Ich steige ab - entferne die dünnen Ästchen, die sich in meiner Schaltung verheddert haben.


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Frischluft für die Lungen - Albrunde die erste...

Puh - ist es nicht herrlich? Der Schnee hat endgültig vor den paar Plusgraden kapituliert und die Sonne sucht ab und zu eine Lücke, um die Bürgerinnen und Bürger auf der schwäbischen Alb so langsam wieder aufzutauen. 

Ich hole mein Bike aus dem Keller - ich ignoriere die paar Dreckfladen, die ich wohl beim Putzen in Kellers Dunkelheit übersehen habe. Ich finde passende Schuhe, auch Überschuhe, wärmende lange Hosen und auch ne Mütze für unter den Helm. 

 

 

Für die neue Bahnstrecke wurde und wird viel gebuddelt...
Für die neue Bahnstrecke wurde und wird viel gebuddelt...

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Von innen sieht das Draußen gar nicht so schlecht aus...

Der Weihnachtsbaum steht schon im Wohnzimmer - noch nackt. Im Hinblick der kommenden Festtage, die mit "gesunder Ernährung" nicht unbedingt in Einklang zu bringen sind, zieht es mich an die frische Luft. Ich schaue aus dem Fenster - die Regenwolken ignoriere ich mal hartnäckig - und die Entscheidung steht: Ich hole mein Bike aus dem Keller, schlüpfe in die dicken Sachen - und schon bin ich im Sattel. 

Als ich nach ein paar Pedalumdrehungen die Siedlung hinter mir lasse und ich aufs freie Feld komme, pfeift ein anderer Wind. Er kommt aus Nord - ich würde sagen: direkt vom Nordpol. 

Eis neben Schotter, besser wäre Schotter auf Eis...
Eis neben Schotter, besser wäre Schotter auf Eis...

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Albrunde Ecke Westerheim - (fast) nur trockene Wege

Gleich setze ich auf - hoffentlich keine Bruchlandung...
Gleich setze ich auf - hoffentlich keine Bruchlandung...

Ich bin schon ganz nervös: Die Sonne scheint, aber die Strassen sind noch nass. Mein Bike steht bereits im Gang und wartet schon darauf, ausgeführt zu werden.

 

Zuvor jedoch will der Wohnzimmerteppich noch eingerollt werden, da er heute im Laufe des Tages von einem Reinigungsunternehmen abgeholt werden wird. Natürlich stehen ja die ganzen Möbel drauf - die müssen erst mal runter. Also: Möbel schubbsen, Staubsaugen, Teppich rollen, Möbel wieder an Ort und Stelle rücken... und dann ist es soweit... 


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Winterreifen - Albrunde

Ganz langsam legt sich die Kälte über die schwäbische Alb...
Ganz langsam legt sich die Kälte über die schwäbische Alb...

Die Winterreifen müssen aufs Auto - ich suche und betrachte die schlafenden Gummis: Das Profil reißt mich nicht vom Hocker. Ich fahre noch schnell in eine Waschanlage, um die Sommerreifen von ihrem Dreck zu befreien. Dann geht's zum Reifenwechseln nach Geislingen - da gab's noch kurzfristig einen Termin. 

Ich bitte den Monteur, die Reifentiefe doch erst mal zu prüfen. Das Ergebnis ist nicht gerade umwerfend - ca. 3 mm und das bei allen 4 Reifen. Der ADAC empfiehlt ja mindestens 4 mm. Also bestelle ich 4 neue Pneus 


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Albwanderung bei Regen

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage kann man echt in der Pfeife rauchen. Für heute gibt es erst mal Regen, dann wieder Regen - für Sonntag und Montag dann Schnee und ab Dienstag wird es vielleicht wieder besser...

Wenn das Frühstück nicht so gut gewesen wäre, wäre ich frustriert. Aber ich habe saugute Laune, gehe nach oben und suche die geeigneten Regenwandersachen. Ich werde auch fündig - schwanke noch bei den Schuhen zwischen Berg- oder Laufschuhen. Ich entscheide mich für die Bergschuhe mit griffiger Sohle. Wie sich später herausstellen sollte, die richtige Entscheidung.

Manchmal ist der Weg kaum erkennbar...
Manchmal ist der Weg kaum erkennbar...

Ich fahre nach Türkheim, um dort meine Wanderung zu starten. Ich stutze - beim Einstieg in den Wanderweg ist ein rot-weißes Band gespannt - mit dem Hinweis: "Lebensgefahr - Jagdbetrieb" - und da höre ich auch schon die ersten Schüsse. Ins Auto hüpfen und den 

Rückwärtsgang einlegen erledige ich überlappend. Da ich nicht erlegt werden und einigen toten Wildschweinen Gesellschaft auf dem nassen Waldboden leisten will, suche ich mir einen anderen Parkplatz. Nahe dem Geiselsteinhaus, das von der Turngemeinde Geislingen betrieben wird, stelle ich den Motor ab. Ich steige aus, nehme meine Stöcke, Handschuhe und Stirnband - es regnet locker.

Herrliche Waldwege in Richtung Wittingen (raschel, raschel...)
Herrliche Waldwege in Richtung Wittingen (raschel, raschel...)

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Fitness-Ausfahrt, schöne Albrunde in der Sonne

Heute ist mal ein seltener Feiertag: Vor 500 Jahren hat Luther seine 95 Thesen an die Türe der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen. Und deshalb ist ein bundesweiter Feiertag angesagt.

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Gartenarbeit

Nach diesem Urlaub ist erst mal Gartenarbeit angesagt. Und natürlich Aufräum- und Reinigungsarbeiten.

Das Erfreuliche ist, dass mein Freund Josef für morgen eine Radtour geplant hat. Es soll super Wetter werden und da lacht natürlich das Bikerherz. Einige Freunde aus Nellingen werden auch dabei sein - wird bestimmt mal wieder ein sehr schöner Tag.

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Erst zum Allgäu Airport, dann zum Schillertempel

Abfahrt 7:30 Uhr - so ist der Plan. Ich muss meine Schwiegertochter mit Töchterchen Alissa nach Memmingen auf Allgäu Airport fahren. Pünktlich - so kenne ich das von Frauen gar nicht - kann ich mein Auto starten. Ich fahre über die Autobahnbrücke bei Merklingen und sehe, dass gerade 3 Krankenwagen mit Blaulicht auf die Autobahn (meine Richtung, Richtung Ulm) auffahren. Ich nehme also nicht die Autobahn (und ich muss mich jetzt mal loben - was für eine weise Entscheidung), sondern die Landstraße. Als ich dann kurze Zeit später die Autobahn nochmals queren muss, ist die Spur nach Ulm so leer wie nie - kein Auto weit und breit - Vollsperrung... und ich bin mal nicht dabei...

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Kennst du den hohlen Stein bei Laichingen?

Typische Alblandschaft
Typische Alblandschaft

Eigentlich war für heute eigentlich bescheidenes Wetter angesagt. Ich ziehe die Rollläden hoch und werde fast geblendet - Sonne ist angesagt.

Aber erst mal wartet der Staubsauger und das Chaos in der Küche auf meine starken Hände. Gegen 15 Uhr sitze ich dann endlich im Sattel und fahre einfach mal drauf los. Im Frühjahr war ich mal am "Hohlen Stein", in meinen Gehirnwindungen ging aber leider die Information verloren, wo dieser hohle Stein denn war. 

Heute sehe ich bei Laichingen zufälligerweise einen Wegweiser, der mich zum holen Stein führt - ich bin begeistert.


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Terrassenbau in vollem Gange - Entspannungstour Boller Steige

Wo ist die schöne Terrasse hingekommen?
Wo ist die schöne Terrasse hingekommen?

Ich liege noch im Bett und döse vor mich hin, da höre ich schon einen LKW anrollen - Türengeklapper - reges Treiben vor dem Haus. Die Jungs vom Gartenbau Staudenmayer sind voll motiviert und wollen arbeiten. Daran will ich sie natürlich nicht hindern.

Steine gibt's genug...
Steine gibt's genug...

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Sonntagnachmittagswürschtleverzehrfahrt nach Laichingen

Gerade noch gesehen: Hubschrauber startet in Aufhausen
Gerade noch gesehen: Hubschrauber startet in Aufhausen

Ich sitze im trauten Wohnzimmer - habe gerade den Staubsauger ausgeführt, der nun ganz erschöpft in der Ecke steht. Ich kann wenigstens sitzen. Die Sonne blinzelt zwischen dicken Wolkenbergen hervor. Nun zieht es mich doch hinaus. In Laichingen ist dieses Wochenende Stadtfest und da gibt es doch bestimmt was für mein eingerostetes Verdauungsorgan. 

Nach einer längeren Anfahrt stelle ich mein Rad direkt am Festplatz ab. So ein Käse... ich habe den Schlossschlüssel (das ist der Schlüssel für mein Fahrradschloss) vergessen...


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Schnell noch aufs Rad...

Die letzten Tage war ich ja - sportlich gesehen - nicht allzu fleißig. Also will ich jetzt noch schnell einige km strampeln. Und da das Wetter doch recht zweifelhaft ist, entferne ich mich nicht allzuweit von meiner trockenen Stube. 5 Runden Gosbach (Alb runter, Alb rauf) - 

Höhendiagramm, ca. 2.200 kcal, 70 km und einige Schweißtropfen weniger...
Höhendiagramm, ca. 2.200 kcal, 70 km und einige Schweißtropfen weniger...

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Einfach mal am Fühler wackeln - und schon gibts heißes Wasser...

Immer wieder Spaß - immer wieder Freude - immer wieder duschen... Natürlich warm...
Immer wieder Spaß - immer wieder Freude - immer wieder duschen... Natürlich warm...

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Gestern abend spät hat meine Frau noch am Kabel des Fühlers wackelt... Und heute morgen um 6:00 Uhr - ich hatte mich schon auf den ersten Herzstillstand unter der kalten Dusche eingestellt - kommt wieder warmes Wasser - und um 7:00 Uhr ist es sogar schon heiß. Ich bin begeistert. Der Handwerker kann sich auch noch einmal im Bett umdrehen - werde ihm gleich absagen. 

 

Auf der einen Seite bin ich ja froh, dass das Wasser mal kalt geblieben ist - es ist ja Sommer. Und zeigt es doch, dass das Leben immer interessant bleibt.


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Dann fahr ich eben ne Runde mit dem Rennrad

Das Thermometer steigt... 14,1 Grad... 15,6... und das beim Frühstück - ich bin begeistert. Da mein Bike - wie berichtet - das Zeitliche gesegnet hat - hole ich mein Rennrad aus der Garage. In den Vorderreifen könnte noch etwas Luft - also rein damit. Ich ziehe mich um, steige aufs Rad... ja wie??? Vorne platt? Warum denn das? Also runter mit dem Mantel, Schlauch raus... Das letzte Mal hatte ich ja ein großes Loch direkt neben dem Ventil. Da ist heute keins - Gott sei Dank.

 

Aber direkt gegenüber vom Ventil - wieder nicht zu übersehen - ein grosses Loch im Schlauch. Ich lege das Flickzeug wieder weg und mache mich auf die Suche nach einem neuen Schlauch, den ich auch nach einiger Zeit im Schlafzimmer finde. Warum liegt der denn im Schlafzimmer - ich gelobe, etwas mehr Ordnung in meine Sachen zu bringen... aber seit ich Rentner bin, habe ich einfach zu wenig Zeit.

 

Ich fummle den Schlauch auf die Felge - oder besser gesagt - will fummeln - da entdecke ich, dass sich das Felgenband gedreht hat und das war dann schlussendlich der Grund für den Platzer. Am Montag also gleich ein neues Felgenband und zwei Rennradschläuche kaufen...

Kommen die Wolken und gehen sie...
Kommen die Wolken und gehen sie...
Flugplätzle Richtung Aufhausen
Flugplätzle Richtung Aufhausen

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Nellingen, Hepsisau, Verfahrrunde, Nellingen

Mein Radio in der Küche (momentan mein Arbeitsplatz) liefert gerade die Wetterdaten: Viele Wolken aber warm, jedoch mit Regenschauern in Südwesten... Ich bemühe noch das Regenradar - und in der Tat - da zieht erst mal ein schmales Regenband durch, dann wird es wesentlich heftiger - ab ca. 15 Uhr. 

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Entweder s'klappt oder eben nicht - heute eben nicht

Momentan muss ja mein Rennrad herhalten - mein Bike liegt im Hospiz Nellingen. Keine Hoffnung auf Besserung - habe heute versucht ihm noch einige Kiegala einzuflößen, aber er schluckt nicht mehr...

Da mein Sohn zur Zeit auch in Nellingen weilt, und er auch ein flottes Cyclocross (das entsteht, wenn mal ein Rennrad mit einem Mountainbike kreuzt) sein Eigen nennt, verabreden wir uns in knapp einer Stunde am Albrand. Das heißt - ich starte, drücke auch "Start" auf meinem Aufzeichnungsgerät (man will ja hinterher wissen, wo man so rumgekurvt ist) und fahre los in Richtung Albtrauf. Dazu brauch ich ne halbe Stunde. Dann die Alb runter und über die Gosbachschleife wieder hoch - ca. 25 Minuten... so dass ich nach knapp einer Stunde wieder auf der Alb bin. Und genau da will mich mein Sohnemann dann treffen, um 3 weitere Gosbachrunden zu drehen. 

 

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Rennradlieblingsrunde Oase der Ruhe

Mein Bike befindet sich echt in einem kritischen Zustand, der Rahmen ist so gut wie gebrochen. Und da ich nicht möchte, dass mein Rädchen unter mir zusammen bricht, werde ich heute mal mein Rennrad bewegen.

Ja - toll, der Vorderreifen ist platt. Ich hole die große Luftpumpe und pumpe - keine Reaktion. Die Luft, die rein geht, löst sich auch gleich wieder in Luft auf... Also ziehe ich den Schlauch von der Felge und sehe auf Anhieb ein stattliches Loch. Und was sehe ich noch: Das Felgenband hat sich teilweise von der Felge gelöst, so dass der Schlauch an der Felge scheuert. Ich verarzte die Felge, fummle einen neuen Schlauch rein, pumpe nun den Reifen auf und siehe da - die Luft bleibt da, wo sie sein soll - im Reifen. 

Ich fühle mich stark wie ein Bär und beschließe, meine Rennradlieblingsrunde zu strampeln. Sie enthält vier

Rennradlieblingsrunde
Rennradlieblingsrunde

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Sonntagstour nach Ennabeuren (mit Gewitterpause)

Gewitter und Regen bei Heroldstatt
Gewitter und Regen bei Heroldstatt

Es ist Sonntag und der Himmel ist blau. Genau richtig, um einen Ausflug nach Ennabeuren aufs Dorffest zu machen. Durch das kleine Lautertal geht es erst mal in Richtung Blaubeuren. Eine Baustelle zwingt mich, das Lautertal bereits bei Treffensbuch wieder zu verlassen. Über Wennenden und Heroldstatt geht es nach Ennabeuren, wo Schnitzel mit Pommes angepriesen werden. Da kann ich natürlich nicht widerstehen. 

Als dunkle Wolken aufziehen, geht es wieder zurück. Allerdings fallen bereits nach einem Kilometer die ersten Regentropfenund erste Blitze zucken durch die

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Auf dem Grünenberg gibts was zu Futtern

Gestern war ich noch mit meiner Hecke beschäftigt. Nun ist sie wieder schön gestutzt - dafür kann ich heute kaum meine Hände in die Höhe heben. Wenn man die Heckenschere immer über Kopf halten muss, dann geht das an meiner Muskulatur nicht spurlos vorüber...

Grünenberg vor 100 Jahren
Grünenberg vor 100 Jahren
Grünenberg  heute
Grünenberg heute

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Ob Lonsee und Westerstetten

Heute ist ja eigentlich das Schneiden der Hecke angesagt, aber das verschiebe ich mal lieber in die Abendstunden (vielleicht habe ich da mehr Lust). Ich steige auf mein rotes Rädchen, das leider unter einer unheilbaren Altersschwäche leidet. Das Austauschen sämtlicher Lager führte nur zu einem Teilerfolg. Ich kann zwar wieder fahren - jedoch am Berg in den kleinen Gängen ist noch ein deutliches Pendeln des Hinterrades nach links und rechts zu spüren. Vermutlich liegt das einfach am Rahmen, der in der Zwischenzeit mehr als 50.000 km auf dem Buckel hat.

Landschaft wohin das Auge reicht (Weilertalweg Richtung Vorderdenkental)
Landschaft wohin das Auge reicht (Weilertalweg Richtung Vorderdenkental)

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Vor den Spaghetties ne Albrunde nach Donnstetten

Heute Abend sind Spaghetties angesagt - mein Hunger hält sich jedoch noch in Grenzen. Also werde ich einige Kalorien aus meinem Körper - durch Drehbewegung meiner Beinchen - vertreiben. Momentan stehen 8 Räder in der Garage: 2 von meinem Sohn, 2 von meiner Tochter, 2 von meiner Frau, 1 von der Frau meines Sohnes und eins von mir. Das ist ja nicht immer so. Da beide meiner Kinder im Umzugsfieber stecken (Sohn mit Familie zieht nach Englang, Tochter mit Freund nach Ulm), ähnelt meine Garage einem Bikeshop - und einer Paketstation... 

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Mal wieder ins Lonetal

Es duftet nach frisch gemähtem Gras...
Es duftet nach frisch gemähtem Gras...

Wenn ich backen könnte, dann würde ich mir jeden Tag so backen wie der heutige. Schön warm - auf meine Beinlinge kann ich verzichten. Ich war schon lange nicht mehr im Lonetal, heute ist der ideale Tag dafür. Heute kommt die Lone in Urspring ans Tageslicht - im Lonetopf. Vor 20 Millionen Jahren entsprang sie noch im Schwarzwald, das ist kaum vorstellbar. Damals war das Gelände im nebenstehenden Bild noch vollkommen von der Lone überschwemmt. Vor ca. 5 Millionen Jahren hat sich das Landschaftsbild dann so langsam zum heutigen geändert.


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Kleiner Ausflug nach Westerheim

Einfach nur herrlich...
Einfach nur herrlich...

Es ist Samstag und eigentlich wartet Arbeit ohne Ende. Jedoch bei diesem Wetter sollte man Kraft tanken, statt kräftig zu arbeiten.

Deshalb kann eine kleine Tour nach Westerheim nicht schaden. In der Nähe einer Wiese, auf der -zig Schafe zu sehen sind, packen 

Kaum zu erkennen - aber auf dem Bild ist ein Baum...
Kaum zu erkennen - aber auf dem Bild ist ein Baum...

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Freitagstour mit den Nellinger BikerInnen

Pünktlich - als ich zu unserem Treffpunkt einrollte - kamen auch schon die ersten Regentropfen von oben. Einige helle Flecken am Himmel gaben uns etwas Hoffnung auf eine nicht allzu nasse Tour. Leider kann ich heute nur 8 Radschuhe zählen, die meisten Freitagsradler sind wohl in Urlaub oder feiern ihren Geburtstag (herzlichen Glückwunsch Hilde).

Wir starten dennoch in Richtung Hohenstadt, kurz vor Hohenstadt kämpfen wir uns durch einen Brennnessel-Pfad, wie er bissiger nicht sein kann. Gut - ich habe meine Beinlinge übergestreift - nicht aber meiner Radlerfreunde... Aber Brennnesseln sollen ja gut gegen Rheuma sein.

Bei Tourende hat sich der Regen verzogen...
Bei Tourende hat sich der Regen verzogen...

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40 km auf der Alb - und nur durch ein Dorf gefahren

Hochzeitspaar am Ofenlocher Weg
Hochzeitspaar am Ofenlocher Weg

Die letzten Tage war ja mal wieder "Sauwetter" angesagt. Die Felder sind nun wieder gut gewässert und ich meide heute steilere und rutschige Single Trails. Also bleibe ich auf der Albhochfläche. 

 

Die Wege ins Vögelestal sind meist trocken - also ist dies mein erstes Ziel. Irgendwann sehe ich einen Abzweig nach rechts, den ich noch nie gefahren bin - den nehme ich. Der Wald spuckt mich irgendwann aus und ich streife Amstetten_Dorf. Oben auf der Höhe sehe ich ein Hochzeitspaar, dem ich kurz gratuliere, bevor ich in den Wald zwischen Radelstetten und Luizhausen eintauche. Auf einer neuen Radlerbrücke überquere ich die Autobahn und finde mich - nach einer flotten Abfahrt - im kleinen Lautertal wieder. Übrigens hatte ich bei der Abfahrt eine Begegnung mit einem VW-Bus, der mir entgegen kam. Da ich nicht als Kühlerfigur dienen wollte, reduziert ich mein Tempo auf null und drückte mich mit meinem Rädchen an den Wegrand (Bergseite), der Bus schlich an der Talseite des Weges entlang und mein Puls reduzierte seine Schlagzahl wieder auf normal. 

 

Zur Zeit ist das kleine Lautertal für Radler nicht empfehlenswert: Es werden unter dem Weg Wasserrohre verlegt und die eingesetzten Baumaschienen verstehen es ausgezeichnet, den sonst trockenen Fahrweg in einen nicht befahrbaren Schlammpfad zu verwandeln. Ich suche mir wieder einen schönen Weg und bewege mein Rad Richtung Nellingen.

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Auf der Flucht vor dem Regen

Ob heute wohl meine Nellinger RadlfreundInnen in die Pedale treten? Der Himmel zeigt sich von seiner dunklen Seite. Und Petrus kann eigentlich jede Minute seine Schleusen öffnen. 

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Schnelle Höhenmeter machen - Gosbachrunde

Mein Rennrad steht im Keller und beschwert sich - es ist die letzten Tage nicht bewegt worden. Ich hole die Pumpe und bringe den Luftdruck auf Vordermann. Normalerweise fahre ich ja immer mit Rucksack - heute lass ich den mal zu Hause. 

Da ich schnell einige Höhenmeter sammeln will, nehme ich mir die Gosbachrunde vor. Erst mal geht von Drackenstein runter nach Gosbach - von dort wieder hoch nach Drackenstein. Bei der 2. Runde sehe ich eine Radlerin 500 Meter vor der Albhöhe auf einer Bank liegen und relaxen. Ich überlege... aber mein Tritt ist noch rund... und so pedalliere ich weiter...

 

Irgendein metallenes Geräusch dringt vom Vorderrad an mein Ohrwaschel. Das kann ja nur ne Speiche sein.


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Immer schön auf der Alb bleiben...

Irgendwie ist es heute zu heiß - aber irgendwie will ich mich ja doch bewegen. Ich fülle meine Trinkflasche - schütte anschließend vorbeugend fast einen halben Liter Holundersirup in meinen Magen - natürlich verdünnt mit gutem Wasser. Ich nehme immer Wasser aus dem Wasserhahn - das habe ich so als Kind gelernt - da gab es immer Hahnenwasser.  Und da ich damit so alt geworden bin, kann es ja nicht schlecht sein.

 

Die Alb fahre ich heute nicht runter - dann müsste ich ja wieder hoch treten - das will ich mir an diesem schönen Sonnentag ersparen. 

Rapsfeld bei Donnstetten
Rapsfeld bei Donnstetten

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Albrunde mit Wurm drin

Das Wetter ist wie gestern - nur die Sonne scheint noch heftiger. Also mach ich mich vor der großen Hitze aufs Bike. Nur ne kleine Runde, etwas mit den Beinchen strampeln. Nach einigen Kilometern stelle ich fest, dass ich mein Handy vergessen habe, aber wenigstens ist mein Garmin noch am Rad. Das piept im Moment: Batterie schwach... Prima, denke ich während ich anhalte und in meinem Rucksack nach meinen Ersatzakkus krame. Tatsächlich finde ich 2 Stück, wechsle die Teile und es kann weiter gehen. 

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Winterkittel im Mai - dann gehts

Maisfeld bei Weilheim / Teck, Im Hintergrund die Limburg (der Weilheimer Hausberg)
Maisfeld bei Weilheim / Teck, Im Hintergrund die Limburg (der Weilheimer Hausberg)

Der Himmel ist wolkenverhangen - jedoch der aktuelle Wetterbericht sagt, dass es heute trocken bleiben würde. Ich geh mal vor die Türe, um die Temperatur zu prüfen... das Thermometer zeigt 8 Grad, das reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker.

Ich streife meinen Winterkittel über, lange Hosen sowieso, lange Handschuhe erst recht und wärmende Überschuhe. Ich lasse mich die Alb runter rollen, Richtung Gammelshausen. Jedes Rinnsal ist heute randvoll mit Wasser - kein Wunder - so wie es die letzten Tage geregnet hat. Vor Auendorf steht sogar ein Schild: "Achtung Strasse überschwemmt". 

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Nach Dauerregen - endlich eine Fahrt... im Regen

Am Ende der Geraden kommt Oberdrackenstein
Am Ende der Geraden kommt Oberdrackenstein

Mein Bike musste ja ins Krankenhaus - heute sollte es wieder entlassen werden. Leider konnte der Hersteller dem zuständigen Ärzteteam jedoch die benötigten Ersatzteile noch nicht liefern. Mein Leihbike habe ich gestern schon zurück gegeben. Also bin ich momentan ohne gefederten Untersatz.

Also verschwinde ich mal kurz im Keller und bringe mein Rennrad ans Tageslicht. Schnell noch etwas Luft in die Reifen gepumpt und flutschiges Kettenöl auf den Antriebsriemen geträufelt... 

Ich trete kraftstrotzend Richtung Albtrauf - passend zum Wolkenhimmel spüre ich auch schon die ersten Regentropfen. Im Täle (so heißt eben das Filstal) angekommen - aus den paar Regentropfen wurde Dauerregen und auf den Strassen steht das Wasser - entscheide ich mich für 2 Runden Gosbach, das reicht bei diesem Sauwetter. Bei der 2. Abfahrt bemerke ich, dass sich so langsam Wasser in den Schuhen sammelt und das Spritzwasser meines Hinterreifens mein Hosenhinterteil einweicht.

Wieder oben auf der Alb angekommen - der Regen hat nachgelassen - nehme ich noch den Schlenker über Türkheim. Kalt und nass komme ich wieder zu Hause an. Morgen soll es ja Sonne geben...

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Testradrunde: Nellingen, Gosbach, Rufstein, Kornberg, Gruibingen, Nellingen

Vergangenen Samstag musste ich mein Mountainbike nach Laichingen ins Krankenhaus bringen. Der Bikedoktor im dortigen Bikecenter diagnostizierte mit gekonntem Blick ausgeschlagene Lager. Besonders das am Hinterbau machte sich selbständig und droht verlustig zu gehen.

Da ich nur sehr ungern ohne Bike dasitze und über den 1. Mai auch ne Radtour in Bamberg angesagt ist, erkundigte ich mich im Bikecenter nach einem Leihbike. Der Chef setzte - im wahrsten Sinne des Wortes - alle Hebel in Bewegung, um mir eines zu beschaffen. 

Blick vom Kornberg
Blick vom Kornberg

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Freitagstour mit den Nellingern Radlschwestern und -Brüdern

Kurze Fotopause in der Gosbachkurve
Kurze Fotopause in der Gosbachkurve

Es ist kalt - aber trotzdem findet sich der harte Kern zu einer kleinen Albrunde ein. Wir bewegen uns erst mal in Richtung Albkante und nehmen die Boller-Stoig, um uns 220 m weiter nach unten zu bringen. Die Stoig ist von mehreren Querrillen durchzogen, bei denen Vorsicht geboten ist. Die Bremsen zum falschen Zeitpunkt gedrückt und das Vorderrad sticht in die Rinne und fordert den Fahrer zu einem Überschlag auf. 

Im Tal machen wir es uns erst gemütlich, nehmen aber dann doch eine steile Rampe, die den Pulsschlag wieder in Richtung 180 treibt.

 


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Kalt und windig - nicht wirklich angenehm...

Es wird gebaggert im Neubaugebiet Nellingen
Es wird gebaggert im Neubaugebiet Nellingen

Von der Wanderung auf den Falken habe ich mich soweit gut erholt - einer Radtour steht da nix im Wege. Ich fühle mich wie ein Bär und so rolle ich nach Gosbach runter und auf der anderen Albseite gleich wieder nach oben und umrunde den Rufstein. Eine flotte Abfahrt bringt mich nach Gruibingen - bekannt aus dem Radio: "Stau zwischen Gruibingen und Ulm West"... 

Von dort genehmige ich mir das Teersträsschen nach Sickenbühl. Unterwegs - obwohl es berauf geht - sinkt meine Körpertemperatur... schei... Wind, so dass ich beschliesse zu drehen und wieder Richtung Heimat zu radeln. Kurz vor Nellingen fällt mir das neue Baugebiet ins Auge - mache ein Foto - und schon stehe ich unter der Dusche.

Große Albtour, Nellingen, Schertelshöhle, Donnstetten, Filsursprung, Geislingen, Nellingen (schwere Schiebe-Tragepassage)

Genug der Lumperei in Hamburg - es gab dort zu viel leckeren Fisch und süffiges Bier. Nun ist mal wieder etwas Sport an der Reihe. 

Das Rad hätte auch mal wieder eine Grundreinigung verdient, aber für heute muss es sich mit etwas Öl zufrieden geben. Das Thermometer zeigt auf der Terrasse schon 18 Grad, aber ich streife mir dennoch meine Beinlinge über - für die schattigen Passagen. Erst pedalliere ich in Richtung Westerheim über Feld, Wald und Flur. Irgendwie sind die Beinchen noch vom Hamburg-Trip schwer und lassen sich nur mit Mühe bewegen.   

Die Fils bei der Pappenfabrik
Die Fils bei der Pappenfabrik

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Radtour mit Eckhart (Rufstein, Gruibingen, Burgstall, Reussenstein, Lämmerbuckel, Drackenstein, Hoim)

Knackige Albtour
Knackige Albtour

Es ist kühl geworden - der Wetterfrosch hat irgendwas um die 10 Grad gequakt. Also kommt ein Buff unter den Helm - ich will ja nicht frieren. Es heißt ja immer: der Mensch verliert die meiste Körpertemperatur über den Kopf. Aber das stimmt natürlich nicht. Er verliert über jede unbekleidete Stelle Temperatur. Aber ich bin ja sonst gut angezogen - nur eben der Kopf...

So, jetzt ist er auch eingepackt. Ich fahre los und da kommt mir schon Eckhart entgegen. Gemeinsam rollen wir Richtung Albtrauf - und runter. Der Fahrtwind ist kalt - macht auch den Körper kalt. 


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Man fährt so selten nach Oberböhringen

Blick über Geislingen (leider etwas nebulös)
Blick über Geislingen (leider etwas nebulös)

In der Tat - wir kurven überall durch unsere schöne Gegend - jedoch zu Oberböhringen haben wir ein gestörtes Verhältnis. Warum auch immer. Vielleicht ist es doch zu weit weg vom Schuss. Es ist zwar heute Regen angesagt und deshalb will ich ja schon früh los, aber mein Auto sehnte sich nach einem Mechaniker. Also erst mal die Karre in die Werkstatt, dann mit dem Bus wieder nach Nellingen.

Und dann rauf aufs Rad. Der trübe Himmel sieht vielversprechend aus - also - er könnte Regen satt versprechen oder auch ab und zu Sonne. Kurz vor Oberböhringen weiß ich, warum wir in unserer Gruppe so selten diesen kleinen Ort (der zugehörige Golfplatz ist wesentlich grösser) besuchen. Die dem Ort zugehörige Geländestruktur verlangt, dass ich mehrer kleinere Schiebepassagen einlegen muss. Ich füge mich und erblicke dabei eine Stelle, die einen herrlichen Ausblick auf Geislingen erlaubt - die 5-Täler-Stadt. 

Ich umfahre den Golfplatz, der mir noch aus früheren Ausfahrten in Erinnerung ist. Dann geht es wieder talwärts nach Unterböhringen. Den immer ganz leicht ansteigenden Radweg nach Gosbach nehme ich gerne - ich könnte ja auch über den Hexensattel... Aber da will ich mal heute verzichten. Ohne einen einzigen Regentropfen komme ich zu Hause an - erst mal 2 große Eis - dann duschen...

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1. Freitagstour der Nellinger MountainbikerInnen

Am Freitagnachmittag um 17 Uhr war es mal wieder soweit - zum ersten Mal in diesem Jahr. Die Nellinger Mountainbikerinnen und -biker starteten zu ihrer wöchentlichen Radl-Ausflugstour, die immer freitags angesagt ist. 

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Große Albtour nach Hausen, Wasserberg, Fränkel, Hunnenburg, Grünenberg, Heiligenberg, Deggingen, Gosbach, Nellingen

Blick auf Gingen, links ist der Hochenstaufen zu erkennen
Blick auf Gingen, links ist der Hochenstaufen zu erkennen

Schon 9 Grad - und nicht mehr so saukalt wie gestern. Der Wind hat von Ost nach West gedreht. Ich streife mir heute mal die Beinlinge über, ab jetzt bleiben die Winterklamotten im Schrank. Vor 2 Tagen bin ich ja ne schöne Tour gefahren. Heute will ich mal versuchen, die Schiebepassagen zu umfahren. Das gelingt mir auch ganz gut - bis auf den Spitzenberg. Da steh ich oben - blicke auf meine GPS-Route - die zeigt nach links unten. Nee, das ist mir doch zu gefährlich. Ich bleibe auf dem Hauptweg - solange - bis er endet. Also doch wieder zurück, nun geht es rechts runter. Der Pfad ist steil - und mein Hinterrad kommt sofort ins Rutschen und mein Kleinhirn weist meine Finger an, bis zum Stillstand zu bremsen und den Sattel zu verlassen. Schieben ist angesagt - schade eigentlich - irgendwann werde ich versuchen, auch diese Schiebestrecke zu umfahren...

Große Albtour mit einigen Schiebepassagen

Heute möchte ich mal zum Fränkel biken, ein nicht allzu großer runder Kegel zwischen Heiligenberg und Burren. Ich habe einige Singletrails im Kopf, die ich mal wieder fahren möchte. Der Himmel strahlt in kaltem Blau - das wird ja auch mal wieder Zeit. 

Es sind nicht viele Wanderer unterwegs, aber wenn ich einen sehe, dann hat der einen Hund dabei. Ich beschließe, mir ein Spray zu kaufen, damit ich mir die aufdringlichen Tiere vom Hals halten kann. 

Die Strecke hat einige Schiebepassagen, sowohl bergauf als auch bergab. Gott sei Dank sind sie nicht allzu lang, so bleibt der Spaßfaktor erhalten.

Kleiner Weiher bei Grünenberg
Kleiner Weiher bei Grünenberg
Reichenbach Richtung Schlat (Haarberg - Wasserberg)
Reichenbach Richtung Schlat (Haarberg - Wasserberg)

 

In Gingen verfranse ich mich kurz in einer Baustelle, da wird ne neue Strasse gebaut. Nun geht es nach Grünenberg, da gibt es ne schöne Wirtschaft. Als ich oben bin, fahre ich trotz Durst an dieser vorbei. Nun ja, ich fühle mich gut und trete weiter. Irgendwann habe ich von den Hügeln die Schnauze voll und wähle ab sofort nur noch möglichst flache Strecken. Ich erwische mich dabei, wie ich ab und zu auf die großen Kettenblätter schiele - ach ja - die Kette liegt ja schon auf dem kleinsten Ritzel, es geht also kaum leichter...

 


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Hungerast vor dem Wildschweinessen

Am Albtrauf
Am Albtrauf

Heute ab 18:00 Uhr ist unser jährliches Wildschwein-Essen angesagt. Ganz klar, dass ich da mit dem nötigen Hunger und Durst auflaufen möchte. Also werde ich jetzt noch einige Kalorien durch flottes Radeln verbrennen.

Auffahrt zur Nordalb
Auffahrt zur Nordalb

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Flache Albrunde - an der Lone und an der A8 entlang

Nellingen, Amstetten, Lonsee, Westerstetten, Beimerstetten, A8, Nellingen
Nellingen, Amstetten, Lonsee, Westerstetten, Beimerstetten, A8, Nellingen

Oh - es ist schon spät... Eigentlich wollte ich mich ja bereits vormittags in den Sattel schwingen aber irgendwie hab ich das verpennt. Also nix wie raus - der kalte Ostwind lässt mich zusammenzucken. Egal, ich sitze schon und beginne zu strampeln. Ich will mal wieder in Richtung Lonetal - da ist es schön flach und man muss sich nicht so abmühen. Als ich den Lonetopf erreiche, scheint mir die Sonne ins Gesicht - schön. 

 

Nun geht es - bis auf wenige Ausnahmen an der Lone entlang. Ich überhole ein kleines radfahrendes Kind, das seiner Mutter, die so 100 m vor dem Kind fährt, hinterher plärrt. Gott sei Dank bin ich nicht der Papa von dem kleinen Schreihals - er gibt wirklich alles. Irgendwann verlasse ich die Lone, da ich nach 3 Stunden wieder zu Hause sein will. Ich hangle mich der A8 entlang, die ja momentan aus einer einzigen Baustelle besteht. Nach einer steilen Rampe stehe ich plötzlich an einem Bauzaun - ein Durchkommen ist unmöglich. Also wende ich und ich stelle noch fest, dass ein kleiner Fluch von meinen Lippen huscht. Noch 3 km und ich bin unter der Dusche. Nach 2 Stunden 55 Minuten.

Große Albrunde mit Schiebepassage

Grillstelle beim Funkturm Aufhausen
Grillstelle beim Funkturm Aufhausen
Man glaubt es nicht - aber das ist ne Schiebestrecke
Man glaubt es nicht - aber das ist ne Schiebestrecke

Da Petrus heute mal ne Pause einlegen wird - zumindest sagt das mein Radio - und es erst gegen Spätnachmittag regnen soll, entscheide ich mich für eine größere Tour. Ich hole mein Bike aus der Garage - gehe aber sofort wieder ins Haus und ziehe eine wärmere Jacke an. Dicke Wolke hängen am Himmel und für mich sieht es nach Regen aus. Als ich dem Albtrauf entgegen rolle, kommen mir erst recht Zweifel wegen des vom Radio versprochenen Wetters.

Ich nehme den Abzweig nach Deggingen - verfahre mich bei einem Bauernhof, was ich aber relativ schnell bemerke. Die Abfahrt ins Tal ist mal wieder sehr schlecht - da war - warum auch immer - eine Bagger unterwegs. Der Weg ist ruppig und die große Steine bremsen nicht nur mein Tatendrang, sondern auch mein Spaßfaktor. Endlich bin ich im Tal, nehme noch einen Hügel  nach Auendorf und von dort einen Abzweig, den ich noch so ganz dunkel in schlechter Erinnerung habe - egal, ich habe ja Zeit.

Stuttgart oder Aufhausen?
Stuttgart oder Aufhausen?

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Überraschung - Speiche aus Felge ausgerissen

Gestern ist mir doch beim Schlauchwechseln ein kleines Loch in meiner Felge aufgefallen. Allerdings habe ich das in der Hektik wieder vergessen - heute morgen hat's mein Gedächtnis wieder hervorgekramt. Ich gehe also in die Garage, demontiere mein Hinterrädchen - und tatsächlich - eine Speiche ist ausgerissen. Werde mich wohl zum Schrauber (Note: hervorragend_professionell) meines Vertrauens nach Laichingen begeben müssen. Der kann mir sicherlich mit einer neuen Felge aus der Patsche helfen. Er hat mir schon einmal mein Rädchen auf Vordermann gebracht, wo einige seiner Kollegen (das waren allerdings keine Schwaben, sondern Nordbayern - Aschaffenburger) vorher erfolglos ihre Reparaturkünste zum Besten gaben. Heute und morgen soll sich das Wetter ja eher von der nassen Seite zeigen, und wenn ich Glück habe, dann bekomme ich mein Hinterrad ja am Montag wieder.

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Heute ist vorerst der letzte Schönwettertag

Ja - im Radio hab ich's gehört: Heute vormittag soll noch die Sonne scheinen und für heute nachmittag sind bereits die ersten Regentropfen angesagt. Irgendwie fühle ich mich heute wirklich nicht in Höchstform, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Nachdem die Küche wieder glänzt, schwinge ich mich auf mein Radl. Ich lasse noch etwas Luft aus meinem Dämpfer und starte in Richtung kleines Lautertal. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste - das war die erste Ar...karte, die ich heute gezogen hatte. Ich weiß zwar, dass es da eine immer-feuchte Passage gibt, aber die letzten Tage muss da eine richtig große und 

Wieviele Strommasten stehen da wohl hintereinander? (Es sind 16).
Wieviele Strommasten stehen da wohl hintereinander? (Es sind 16).

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Zwetschgenbaum zurück schneiden und dann ne flache Albrunde

Flache Albrunde
Flache Albrunde

Ich bewaffne mich mit Säge, Axt und Astschere und betrachte den Zwetschgenbaum (im eigenen Garten). Er ist viel zu groß - einige Äste sind morsch - also bekommt er heute eine neue Frisur verpasst. Gleich fällt mir auf, dass meine Hände zu kurz sind - also hole ich die kleine Leiter aus dem Keller. Immer noch zu kurz. Jetzt hilft nur noch das Monster von Leiter aus der Garage. Nun ist alles ok. Ich säge die Äste ab, auf die die fachkundige Hand der Gärtnerin zeigt. Die Wunden, die ich dem Baum zufüge, verschließe ich sofort wieder mit einer Paste. Sichtlich fühlt sich der Baum wohler - so wie ich, als ich wieder von der Leiter steigen kann.

 

Die ganze Prozedur, inklusive der Aufräumarbeiten, dauert dann doch etwas länger als ich anfangs annahm. Aber für eine kleine flache Albunde mit meinem Bike reicht es noch allemal. 

Nellingen, Ave Maria, Aufhausen, Gruibingen, Nellingen

Man sieht es nicht - aber da hinten ist's Flugplätzle
Man sieht es nicht - aber da hinten ist's Flugplätzle

Ich beginne zu treten und merke sofort, dass ich ja etwas Luft aus dem Dämpfer ablassen wollte. Das Bike ist immer noch zu hart für mein Hinterteil eingestellt. Egal - ich fahre Richtung "Ave Maria". Das ist ne spätbarocke Wallfahrtskirche (und Kapuzinerkloster) bei Deggingen. Ich will zwar nicht in diesen Orden eintreten, aber die Abfahrt zum Kirchlein ist einfach cool. Sogar so cool, dass ich gleich bei der ersten Kurve die Füße von den Pedalen nehme und die noch nasse Spitzkehre schiebend hinter mich bringe (es hat mich ja keiner gesehen...). 

Ave Maria
Ave Maria

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10 Grad und kein Regen in Sicht...

Schiebestrecke (Profis können gerne im Sattel bleiben) beim Eselsteig (bei den Eselhöfen)
Schiebestrecke (Profis können gerne im Sattel bleiben) beim Eselsteig (bei den Eselhöfen)

Nachdem ich die letzten Tage doch mehr mit der Planung der diesjährigen Urlaubs-Radtour beschäftigt war, möchte ich heute wieder etwas treten... 

Der Wind bläst aus West - dann nehme ich erst mal Kurs Richtung Westen. Gegen Ende habe ich dann wenigstens Rückenwind... Also pedalliere ich mal in Richtung Oberdrackenstein / Hochenstadt. Bei einer flotten Abfahrt - sehe ich plötzlich Schatten rechts neben mir. Ich drehe kurz meinen Kopf und da sehe ich 5 Rehe die mit mir in großen Sätzen - parallel zu mir - bergab rennen. Da sie immer näher in Richtung Weg kommen, den eigentlich ich für mich vorgesehen hatte, bremse ich mal vorsichtshalber meine Geschwindigkeit etwas ab. Und tatsächlich - alle 5 Rehe schießen direkt vor mir über den Weg in Richtung eines kleinen Wäldchens. Das sieht man wirklich selten...

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Radtour ins Täle der Fils entlang und bei der Mühle wieder hoch...

Oh - hier darf ich ja gar nicht entlang fahren, das ist ja die Autobahn...
Oh - hier darf ich ja gar nicht entlang fahren, das ist ja die Autobahn...

Heute will ich mal wieder meine müden Knochen bewegen. Es ist kalt und windig - also packe ich eine Mütze unter den Helm, denn es gibt nix Schlimmeres als kalte Ohren. Ich pedaliere planlos in Richtung Albtrauf, trifte durch ein mir unbekanntes Waldstück und ziehe es - nachdem die Reifen mehrfach auf dem Schlamm-matschigen Weg durchdrehten - wieder vor, auf trockenen Wegen zu biken.

So ein Blödsinn - steht da nicht nach den Eselshöfen ein Schild mit der Aufschrift "Durchfahrt verboten". Vermutlich ist das wegen einer Baustelle der Bahn. Also nehme ich einen kleinen Umweg in Richtung Wiesensteig - ich denke, da bin ich noch nie runter - immer nur rauf gefahren. Unten angekommen, kommt mir ein ein Baustellen-LKW entgegen - dahinter ein - keine Ahnung - irgend so ein Gerät, zur Strassenbearbeitung - beide breiter als der Radweg... Ich also weg vom Weg und rein in die Wiese (Sumpf - es hat ja geregnet). 

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Windig aber warm - also rauf aufs Rädchen...

Es war ja angekündigt - die Warmfront - vom Wind habe ich allerdings im Vorfeld nicht viel gehört. Dafür fühle ich ihn jetzt. Aber was solls, ich habe ja Zeit und einen richtigen Plan habe ich eigentlich nicht. Irgendwann entscheide ich mich, mal wieder zum Filsursprung zu fahren. Von dort aus komme ich - der Fils entlang fahrend - zu einem Jahrhundertbauwerk der Bahn: Die Filstalbrücke (Neubaustrecke Wendlingen - Ulm), die in 85 m Höhe eine Talseite mit der anderen verbindet. Auf beiden Seiten werden die Züge wieder in Tunnels verschwinden. Die erste Stütze ist gerade im Bau (siehe Bildchen). 

Filstalbrücke, der erste Pfeiler ist im Bau
Filstalbrücke, der erste Pfeiler ist im Bau

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Heute mal relaxen...

Als ich aufwache, sind die Strassen und Gärten ganz leicht angezuckert - es hat einige Millimeter geschneit. Ich öffne das Dachfenster im Schlafzimmer - huiii, da pfeift ganz schön der kalte Wind rein. Also lasse ich das Fenster nur einen ganz kleinen Spalt offen. 

Da die Wettervorhersage wieder nicht wirklich was Gutes zu bieten hat, entschließe ich mich, meinem Körper und Geist heute mal Entspannung pur zu gönnen.

Ich fahre ins Bad Blau - nehme also (siehe Foto) nicht die linke Eingangstür sondern die rechte. Die Sauna wirkt wahre Wunder und wenn der eine Schnarchsack im Ruheraum nicht gewesen wären, dann hätte auch ich auf Wolke 7 wegschweben können...

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Endlich... Sonne... Radlwetter, Lockeres Einrollen mit Doppel-Gosbach

Wetterstation Türkheim
Wetterstation Türkheim, eine von 17 in ganz Deutschland

Endlich - ein kleines Hochdruckgebiet beschert der schwäbischen Alb mal wieder einen schönen Tag. Also die dicke Radlerhose übergestreift, Rolli, winddichte Jacke und Überschuhe (die warmen) angezogen und das Bike aus der Garage geholt...

Ach du Schei... - ich wollte ja noch die Bremsbeläge wechseln, die sind total runter. Schnell die alten gelöst - die neuen in die Aufnahme reingedrückt - warum geht das heute so einfach - ich bin überrascht.  Noch nie habe ich so schnell Bremsbeläge gewechselt wie heute - irgendwie bin ich ein Genie...

Nun aber schnell zum Albtrauf - und dann runter ins Filstal - und wieder nach oben. Das geht zwar noch verdammt langsam (wo ist meine Kondition geblieben?), aber das wird schon noch werden. Also wieder runter (obwohl sich meine A-backen bereits anfühlen wie ein geklopftes Schnitzel) und ein zweites Mal nach oben. In der ersten Haarnadelkurve steht ein Pärchen mit ihren Rädern und pausiert. Die Frau ist sichtbar erschöpft - was der Mann offensichtlich nicht nachvollziehen kann. Ich lächle beiden zu - hätte die Frau ja gerne nach oben geschoben, aber mir fehlt ja selbst die Power. 

 

Vor meiner Hütte angekommen, falle ich fast vom Rad. Nix wie unter die Dusche - und dann ein Bier. Und als ich das im Sitzen genießen will, schiebe ich mir vorsichtshalber ein zweites Sitzkissen unter. Zum ersten Mal über 2 Stunden im Sattel ist mein Hinterteil einfach nicht mehr gewöhnt. Vermutlich werde ich eine Woche lang auf das zweite Sitzkissen nicht mehr verzichten...

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Die Sonne lacht - da geht eine kleine Runde...

Die letzten 2 Tage ist Nellingen ja im Nebel versunken. Heute ist endlich mal wieder Sonne... aber dennoch ist es saukalt. Ich packe mich dick ein - die Gesichtsmaske lasse ich mal weg - was ich später dann bereuen werde. Ich fahre erst Richtung Autobahn, sehe jedoch, 


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Endlich - die Krippe ist fertig...

Endlich ist es geschafft. Die Krippe ist (fast) fertig. Es fehlen nur noch hie und da ein paar Tannenzweige. Wenn sich mal der Nebel verzogen hat und das Wetter wieder etwas freundlicher ist, dann werde ich mal auf Suche gehen. Ein Engelein ist mir runter gefallen und hat sich beide Flügelchen gebrochen... einen habe ich ja noch gefunden, aber der andere ist im Nierwana verschwunden. Naja, vielleicht taucht er ja irgendwann wieder auf... 

An der Seite sind Bewegungsmelder installiert... wenn abends bei Dunkelheit - und es wird ja momentan schon früh dunkel - dann irgendjemand auf dem Gehsteig an der Krippe vorbei geht, dann gehen die vielen Lichtlein an...


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Kein Nebel - Sonne pur - da geht doch ne kleine Bikerunde

In der Nähe von Reutti
In der Nähe von Reutti

11:30 Uhr und das Thermometer zeigt schon 3 Grad, das kann ja nur noch besser werden. Ich hole mein Bike aus der Garage - hinten fehlt Luft. Also schnell die Pumpe geholt und dem Reifen wieder den nötigen Lebensgeist eingehaucht. Heute nehme ich mal nicht Kurs auf den Albabstieg (da müsste ich ja wieder hoch), ich bleibe auf der Alb und strample Richtung Lone-Ursprung. Mitten in Urspring entspringt die Lone, sie kommt einfach aus dem Boden, mit ca. 200 Litern pro Sekunde, sammelt sich in einem Becken, das von der Fläche her nicht viel grösser ist, als als die Grundfläche eines 


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Temperaturtäuschung durch Terassenthermometer

Hausener Wand (im Hintergrund)
Hausener Wand (im Hintergrund)

Ein Blick auf den Aussenthermometer und mein Herz lacht - es zeigt 10 Grad - das ist ja wie im Frühling... Also rein in die Klamotten, die mal so fürs Radeln benötigt werden und das Bike aus der Garage geholt. Die (Garage) steht gegen Osten - und genau von da kommt auch der Wind. Obwohl das niemals 10 Grad sind, radle ich los. Ich bin ja gut angezogen. Erst mal runter von der Alb, denn unten ist es ja meist wärmer... Ja, es mag zwar unten wärmer sein, aber nach meiner Ankunft im "Täle" empfinde ich es nicht so. Es ist einfach sch...-kalt (max 2 Grad) und ich beschließe, dass ich mein Radl zunächst nicht mehr 


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Dezembertour bei 4 Grad nach längerer Abstinenz

Nun ist aber gut... lange genug war das Wetter nun mehr als bescheiden. Heute muss ich mal wieder mein Bike bewegen sonst - am Ende ist es dann irgendwann sauer und setzt aus Trotz noch Rost an. Das will und muss ich verhindern. Also schmiere ich die Kette, packe mich in ein dickes Winterdress, über die Radschuhe stülpe ich ebenfalls noch warme Überschuhe und steige aufs Rad. Der Wind kommt vermutlich direkt aus Sibirien - zumindest empfinde ich ihn so. Zum Glück habe ich mir auch die Sturmhaube über den Kopf gezogen, die wärmt prächtig. Und da sich nach einer Stunde meine Zehen immer noch warm

Nellingen am Horizont
Nellingen am Horizont

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Sportlerevent 2016

Diesjähriger Sportlerevent 

Zahlreiche Ehrungen und kurzweilige Vorführungen standen auf dem Programm

 

Beim alljährlichen Sportlerevent in Nellingen kamen am vergangenen Samstag ca. 300 Mitgleider des Sportvereins in die Sporthalle, um bei einem bunten und kurzweiligen Rahmenprogramm einen überaus gelungenen Abend zu erleben. Ab 19 Uhr öffneten die Tore der Mehrzweckhalle, und viele aktive und passive Sportbegeisterte – beiderlei Geschlechts und jeglichen Alters – versuchten sich die besten Plätze in der Nähe der fesch geschmückten Bühne zu sichern. Neben einigen Gemeinderatsmitgliedern war auch Nellingens Bürgermeister Franko Kopp unter den Besuchern.

 

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Koloskopie

Heute habe ich mir mal eine Darmspiegelung gegönnt. Ich bin ja bislang noch nie in den Genuss einer Koloskpie gekommen. Ich will nur kurz - nicht bis ins letzte Detail - erzählen wie das so abgeht. Diejenigen, die das bereits kennen lernen durften, können weiterblättern ;-))

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Samstag - Tag des Einkaufs...

Schon immer habe ich im Tannheimer Tal die sportlichen Mädels und Jungs bewundert, die im Winter mit ihren Ski nicht Richtung Tal fahren, sondern ohne Lift und sonstige Aufstiegshilfen sich von unten nach oben quälen. Oben in der Hütte angekommen tauschen sie erst mal die durchgeschwitzten Klamotten gegen trockene. Nachdem sie sich gestärkt haben gleiten sie dann locker auf ihren Tourenski in der beginnenden Dämmerung wieder gen Tal.

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Mal wieder joggen

Morgens aufgewacht - oh Gott, mein Bauch ist ja immer noch voll... Also verschiebe ich erst mal das Frühstück, suche eine warme Jogginghose - das Thermometer konnte sich nicht entscheiden zwischen -1 und +1 Grad, so blieb es auf 0 Grad stehen - schlupfe rein - bin voller Tatendrang. Ich entscheide mich für den Winter-Rolli, der mich normalerweise beim Skating begleitet, ziehe noch eine dickere Regenjacke an und schnüre meine Joggingschuhe. Hätten die ein Gesicht, dann hätten sie wohl ziemlich blöd dreingeschaut - schlussendlich habe ich sie jetzt schon mehrere Monate links liegen lassen. Aber heute will ich raus - Frischluft in die Lungen saugen und die leicht überpuderte Alb-Landschaft genießen. 

Einige Schulkinder eilen Richtung Schule - die sind bestimmt schon zu spät dran. Ich überlege, ob ich ihnen eine Ausrede verkaufen soll... lass es aber sein, sie würden ja dann noch später zum Unterricht kommen. So trotte ich locker den ersten Kilometer, dabei entferne ich mich immer mehr vom Dorf. Nach genau 1,5 km kommt eine mächtige Linde - ich nehme den Weg links dran vorbei und versinke in meinen Gedanken. Manchmal spüre ich die Sonne im Rücken - aber sie will sich heute einfach nicht so richtig zeigen. 

Nach so 6 km wünsche ich mir ne Bushaltestelle... meine Oberschenkel signalisieren mir, dass sie nun lieber unter dem Frühstückstisch hängen würden... die Strecke zieht sich wie Kaugummi. Ein Landwirt kommt mir mit einem alten Traktor entgegen, ich darf auf dem Sträßchen bleiben - es ist ja ein alter schmaler Traktor. Gott sein Dank. Manchmal begegnen einem ja auch so Ungetüme - eine Mischung aus Panzer und LKW, die die ganze Straßenbreite beanspruchen und da ist es schon von Vorteil, die Laufschuhe mal mit dunkelbrauner Ackererde bekannt zu machen. 

Nun habe ich noch 500 Meter, muss noch an fleißigen Zimmerleuten vorbei, die an einem Haus mit Aussenrenovierungsarbeiten beschäftigt sind... geschafft. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater, dass ich nicht mehr laufen kann. Egal - vielleich liegt ja morgen schon Schnee und ich kann meine Ski anschnallen :-)

Hoffen auf besseres Wetter

Rund um Nellingen, Nellingen
Rund um Nellingen

Gegen 11 Uhr wollte ich heute eine kleine Runde drehen - mit dem Bike oder per pedes. Und just dann fängt es wieder an zu schneien - ärgerlich. Aber ich muss ja auch noch bei der Polizei ne Anzeige gegen unbekannt zu Protokoll bringen. Also fahre ich nach Laichingen und klage dem dort Diensthabenden, dass irgend so ein Ar... bei Amazon ein Konto in meinem Namen angelegt hätte und - da dieser jemand auch im Besitz meiner Kontonummer war, ließ er die Abbuchung auch über dieses laufen - war für ihn wohl billiger... Hätte er wenigstens meine Adresse als Versandadresse angegeben, dann hätte ich ja zumindest die Ware zu Gesicht bekommen - aber nein, das wollte er ja wohl vermeiden. 

Bei meinem Anruf bei Amazon lernte ich dann, dass ich von Amazon keinerlei Auskunft bekomme - weder über die Ware, die in meinem Namen bestellt wurde, noch über die Versandadresse des Vollidioten. Erst sollte ich mal Anzeige gegen Unbekannt erstatten. Der freundlichen Amazon-Lady teilte ich noch mit, dass ich die Abbuchung von meinem Konto zurück gehen lasse und dass ich auf irgendwelche Mahnungen gerne verzichten könne.

 

Zurück... der Diensthabende im Polizeiposten Laichingen hörte mir bis dahin geduldig zu - und jetzt erwischte er die erste freie Sprechblase und stellte die Frage nach meinem Wohnort. Ein Lächeln überzog sein Gesicht, als er "Nellingen" hörte. "Ja, für Nellingen ist natürlich nicht Laichingen zuständig - Amstetten..." (das ist die entgegengesetzte Richtung). Aber sogleich bot er an, den Fall trotzdem aufzunehmen und ihn dann weiter zu leiten. Das fand ich wiederum sehr nett und zuvorkommend. Aber da ich ja (fast) keinerlei Stress-Situationen mehr ausgesetzt bin, erklärte ich ihm, dass es für mich kein Problem ist, die Anzeige in Amstetten erstellen zu lassen. 

 

Also fuhr ich nach Amstetten - ja, nicht gleich. Denn in Laichingen fuhr ich an einer Tankstelle vorbei - 1,10 Euro, aber ich wollte an meiner Standard-Tankstelle tanken. Als ich dort war, wollten die 1,15 Euro haben - und das war mir wiederum zuviel. Also drehte ich um, zurück nach Laichingen - ließ 60 Liter in den Tank rieseln - und machte mich dann auf den Weg zum Polizeiposten Amstetten, dessen Position mir das Internet verriet. Wiederum ein sehr freundlicher Polizeidirektor (den Rang habe ich von Tante Google erfahren) nahm nun meine Anzeige auf (das dauert wesentlich länger als man / frau im Fernsehen sieht). Bin mal gespannt, was aus der Sache wird... Ich werde berichten.

 

Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Staubsauger... Die Regentonnen (4 Stück) wollten auch noch geleert werden, da war schon ne Eisschicht oben drauf und wenn die noch dicker wird, dann platzen die Tonnen, das wäre ja nicht zum ersten Mal. Also raus in die Kälte - die Eisschicht war ja schon so zwischen 3-5 cm dick - mit einer Stange zerkleinert, die Teile mit den Händen aus der Tonne gefischt und im Garten verteilt. Natürlich auch das in den Tonnen verbliebene Wasser verteile ich mit der Gießkanne... Bei diesem Vorgang werden die Finger / Hände saukalt. Als meine Finger kaum noch spürbar waren, beendete ich diesen Job - ging ins Haus und setzte mich auf meine Finger - so lange, bis sie wieder eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad erreichten.

 

Und da ich bis dahin ja meine Beinchen noch nicht bewegt habe, beschloss ich noch ne Runde - wenigstens per pedes - zu drehen. 

Auf der Suche nach neuen Wegen (Westerheim, Donnstetten, Laichingen)

Hagsbuch
Kurz vor dem Hagsbuch

Die Kettenblätter sind neu, die Ritzel sind neu, die Kette ist ebenfalls neu und frisch geschmiert. Mein Bike steht in der kalten Garage und wartet ungeduldig auf mich - vermutlich so ungeduldig wie ein Hund auf sein Herrchen wartet, um Gassi zu gehen. Ich steige mit dem rechten Fuß in das rechte Pedal, schwinge mein Bein über den Sattel - ja was ist denn das? Ich bleibe am Sattel hängen - bin geschockt... Ich bin zwar nicht der Gelenkigste, aber das hab ich doch immer noch hinbekommen. Ich steige wieder ab und sehe... ja... der Sattel ist ja viel zu hoch. Mein Schrauber - ein Hüne - im Tannheimer Tal, der mir die Kettenblätter montierte, hat noch ne Testrunde gedreht und dabei den Sattel verstellt. Also bringe ich den Sattel in eine mir angenehme Position, schwinge mich auf just diesen und bin beruhigt - es geht also doch noch - Gott sei Dank.

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2. Abschlusstour der Nellinger MTB-Schwestern und Brüder

Ich schlage pünktlich um 7 Uhr die Augen auf - hüpfe aus dem Bett und blicke aus dem Fenster: Und wie ich mich auch anstrenge - ich sehe nichts - dunkel, schwarz, nada... ach ja, der Sommer ist Vergangenheit - also erst mal Frühstück gemacht. So langsam wird es hell, die Sonne erhebt sich hinter dem Horizont und färbt den Himmel azurblau. Genau dieses Wetter brauchen wir zu unserer 2. Saisonabschlusstour. Nach dem Frühstück ein weiterer Blick nach draußen... Katastrophe... nun dicker Nebel und das Thermometer zeigt gerade mal 6 Grad. Trotzdem stehe ich mit 7 meiner MTB-Schwestern und -Brüder um 10 Uhr an der Festhalle - gut eingepackt, damit der Körper nicht gleich schon beim Start rebelliert. Mit frisch geölten Ketten und jeder Menge Zuversicht (auf Sonnenschein) geht es erst mal von Nellingen nach Hohenstadt. Bereits nach 2 Kilometern lichtet sich der Nebel und wir blicken einem herrlichen Herbsttag entgegen. Bei Hohenstadt besichtigen wir die Bahn-Baustelle. Hier auf der Alb sind die Bauarbeiten ja gut im Plan - im Gegensatz zu den Bauarbeiten von Stuttgart in Richtung Alb.

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Single Trails, nicht fahrbar, und weit...

Blick Richtung Flugplätzle
Blick Richtung Flugplätzle
Albtraufweg Richtung Tierstein
Albtraufweg Richtung Tierstein
Wer kennt diese Orte?
Wer kennt diese Orte?
Runter zur DAV-Hütte
Runter zur DAV-Hütte

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Leinenwebertour Laichingen

Es war nicht gerade mein bester Tag...

Ich schaffte es pünktlich um 5:10 Uhr aus den Federn zu kommen. Das Frühstück hielt sich in Grenzen - Kuchen und Kaffee, das muss erst mal reichen. Rennrad aufs Auto, Radschuhe und Helm nicht vergessen - und ab nach Laichingen. In Laichingen angekommen - mitten in der Stadt - überholt mich doch so ein geistiger Tiefflieger in einer Rechtskurve, bestimmt mit 120 Sachen, um mit quietschenden Reifen in die nächste Strasse links ab zu biegen - sein schleuderndes Auto bekam er noch in den Griff - und dann war er auch schon aus meinem Blickfeld. Nein - kein Ulmer Kennzeichen - einer aus der Stadt, Stuttgart - rotes Sportwägelchen kaufen und dann auf der Alb den Dicken spielen, das mag ich ja. Sollte ich den wieder mal in so einer Aktion sehen, dann werde ich im die mit den hübschen Mützen auf den Hals schicken.

 

Auf dem Parkplatz angekommen, erst mal das Rad vom Auto geholt - zur Anmeldung in die Turnhalle marschiert. Anmeldegebühren - wo ist mein Zaster - verflixt - normalerweise habe ich im Rucksack einen Geldbeutel. Also durchwühle ich meinen Rucksack, meine Sporttasche - leider erfolglos. Also packe ich wieder das Rad aufs Auto, fahre nach Nellingen - ein Griff in die gestern getragene Hose zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht. Den hatte ich gestern wohl vom Rucksack in die Hose verfrachtet - ja genau, meine Frau meinte, sie hätte nicht genügend Kohle einstecken und ich solle noch etwas mitnehmen... Man sollte seinen Prinzipien einfach treu bleiben und bestimmte Dinge immer am gleichen Ort aufbewahren...

 

Also wieder rein in Auto - ab nach Laichingen - Startgeld bezahlen. Als ich dann mein Hinterteil mit dem Rennradsattel konfrontierte, war es fast ne Stunde später. Ich wollte um 6 Uhr starten - nun war es fast 7 Uhr. Erst ging es Richtung Donnstetten / Schopfloch - also genau dahin, wo aus dem Himmel grellgelbe Blitze zuckten und die dunklen Wolken eine Weltuntergangsstimmung vermittelten - wäre ich doch im Bett geblieben. Die tolle Abfahrt nach Lenningen wurde etwas getrübt durch die nasse Strasse und die vielen Blätter und Äste, die da auf der Strasse lagen. Hier hatte also ein Unwetter seine Spuren hinterlassen. Irgendwie war dann die Auffahrt nach Grabenstetten anstrengender als sonst - meine Beinchen wollten einfach nicht in Gang kommen. 

 

Die nächsten 60 km - also bis km 100 ging es mehr oder weniger wellig über die Alb dahin, Münsingen, Rietheim (Verpflegungsstelle, Bananenteile eingeworfen - Getränkeflaschen waren noch voll), Gomadingen, Meidelstetten, Wilsingen, Pfronstetten und dann mal wieder runter zur Wimsener Höhle (Verpflegungsstelle, heiß, Sonne, 3 Schmalzbrote und ein Joghurt fanden in mir ein neues zuhause - auch jede Menge Apfelsaftschorle verpuffte bereits in meiner Gurgel, Apfelschorle kam dann auch noch in meine inzwischen leere Radflasche). Der Aufstieg nach Kochstetten war eine Qual - ich hatte das Gefühl, dass alle, die mich überholten ein E-Bike hatten... Und ich war immer noch alleine unterwegs. Die Gruppen, die mich überholten, waren einfach zu schnell und die Gruppen, auf die ich aufgefahren bin, waren zu langsam. Es passte heute einfach nix. 

 

Bei Mehrstetten ging es dann wieder mal bergab - das gefiel mir schon besser - endlich die Beine mal baumeln lassen und die schweißnassen Arme (naja eigentlich war der ganze Körper nass) vom Fahrtwind trocknen lassen. Leider hielt es nicht lange vor - der nächste Anstieg - ich denke es war nach Ingstetten ließ nicht lange auf sich warten. Auf dem Weg nach Heroldstatt hatte ich noch Energie wie eine Taschenlampe, deren Batterien seit Stunden den letzten Tropfen aus dem Inneren des Gehäuses quetschten (Heroldstatt = Verpflegung, wieder 3 Schmalzbrote, 1 Joghurt, Banane und Wasser bis Oberkante Unterlippe)... Die restlichen 13 km bis ins Ziel klappte es wieder ganz gut - so dass ich - am Ausgangsort angekommen - noch stehen konnte und nicht unters Sauerstoffzelt musste. 

 

Zu guter Letzt noch ein Wort an die Organisatoren: Ihr könnt das wirklich super - die Beschilderung hätte ich - und ich bin ziemlich pingelig - nicht besser hingekriegt. Verpflegung war bestens - die Schmalzbrote waren wie immer super lecker - die Streckenführung ein Genuss fürs Auge (nicht immer für meine Beinchen, aber das liegt an mir). Ich kann nur Pluspunkte vergeben - macht weiter so.

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Schülerferienprogramm - Skispringen auf der Mattenschanze in Degenfeld

Degenfeld, Mattenschanze
Von ls nach rs: Annika Stottele, Leon Schrag, Amelie Heinzinger, Mike Borst, Max Münz und David Straub

Am 22.08.2016 trafen sich Nellingens furchtlose "Nachwuchsskispringer" um 15:30 Uhr am Sportheim. Sie waren schwer beladen mit Ski, Skischuhen, Helm, und Handschuhen. All diese Sachen wurden ins "Schul-Busle" verladen - natürlich auch die Besitzer der  Skisachen. Cathleen, Ewald und ich fuhren als Betreuer mit. Ordnungsgemäß angeschnallt ging es nach Degenfeld. Dort angekommen - die Nellinger Kinder waren natürlich die ersten - hüpften die Kinder in der überdachten Halle des Skiclubs in ihre Skischuhe, streiften die Handschuhe über, stülpten sich den Helm auf den Kopf und griffen nach ihren Skiern. Die Trainerin des Skiclubs erklärte den Ablauf und voller Tatendrang stürmten die Kinder mit den Ski in den Händen die Treppen zur Schanze hoch. Zuerst wurde der Auslauf der Mattenschanze begutachtet - dieser wurde mal mit Wasser berieselt, damit es auf den grünen Matten besser gleitet. Die Nellinger Kinder waren die ersten, die sich den Auslauf der Schanze - mit den notwendigen Ratschlägen der 2 anwesenden Sprungtrainer versehen - stürzten. Wichtig war die richtige Haltung - richtig in die Knie gehen, den Blick auf die letzte weiße Linie gerichtet - Ski immer parallel halten und um Himmels Willen keinen Pflug machen... dies führt unweigerlich auf den rutschigen Matten zu einem Sturz... bei der weißen Linie dann in die Rückenlage gehen, da die Ski dann gleich von den Matten aufs Gras kommen und das bremst enorm. Wer sich da nicht in Rückenlage befindet, wird - da die Ski auf dem Gras die Fahrt abbremsen, der Körper jedoch noch in voller Geschwindigkeit weiterfährt - nach vorne fallen und buchstäblich ins Gras beißen.

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Geplant war Hörvelsingen (Brauerei-Biergarten)

Kirchturm Hörvelsingen, Schwäbische Alb, Radtouren schwäbische Alb
Blick über Hörvelsingen

Ja - wie gesagt, geplant war eine lockere Radtour durch das Lonetal nach Hörvelsingen. Nicht nur weit bekannt, sondern auch überaus lecker ist das Hefe-Weizenbier oder auch das Naturtrübe der Brauerei Pflug. Also freuten wir uns auf einen faulen Nachmittag und auf schwäbische Spezialitäten. Hier auf dem Foto ist ja auch die Welt noch in Ordnung. Nachdem ich es geschossen hatte, blickte ich nach rechts und - was leider auf dem Foto nicht mehr zu sehen ist - da drohten diese mächtigen dunkelgelbgrauschwarzen Wolkenberge mit Starkregen, Hagel, Blitz und Donner. Also runter ins Dorf - am Biergarten vorbei - wieder Richtung Nellingen, die Kette immer gespannt. In Lonsee war es dann soweit - der Regen prasselte und wir erreichten gerade noch ein grosses Vordach, das uns als Unterschlupf diente. Unweit war eine italienische Kneipe - ich konnte die Spaghetti direkt riechen... Sobald der Regen etwas nachließ, sprangen wir auf unsere Drahtesel und galoppierten just an einen überdachten, freien Tisch. Die Spaghetties schlugen ein wie eine Bombe, und bald waren wir - trocken - wieder zu Hause.

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Hohenstadt ohne A8-Trail, Mühlhausen, Sommerberg, Gosbach

17:00 Uhr ist wieder Treffpunkt an der Festhalle.

Heute fahren wir (die Nellinger Radler) mal wieder "unbekannte" Wege. Die Fahrt hinter dem Steinbruch in Hohenstadt war für viele neu. Nach einer kurzen Rast ging es weiter. Die A8-Abfahrt (siehe 19.05.2016) wollte ich meinen Freunden noch nicht zumuten - aber ich verspreche, dass ich das nachholen werde, sobald die Wege mal nicht so nass sind.  

Die Auffahrt auf den Sommerberg bei Mühlhausen war dann doch knallhart. Das schmale Teersträßchen wird immer steiler und verlangt von den Oberschenkeln wirklich das Letzte ab. Noch bevor sich die Muskeln zu einem schmerzhaften Klumpen zusammenzogen, hatten wir es aber geschafft und oben angekommen machten wir ne kleine Pause. Wenig später fing es wieder zurück nach Mühlhausen - Gosbach und schon waren wir wieder in Nellingen.

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Hohenstadt, AB-Trail, Sommerberg,

Morgen ist ja wieder eine Ausfahrt mir den Fitness-Schwestern und -Brüdern. Da will ich mal einige neue Strecken testen. In Hohenstadt gibt es einen großen Steinbruch an dem wir schon -zig mal vorbei gefahren sind - allerdings immer am Fuße des Steinbruchs. Also suchte ich einen Weg oberhalb - und ich war begeistert. Von hier aus gab es einen herrlichen Einblick in das Herz des Steinbruchs.

Der AB-Trail war dann ein Versuch in der Nähe der A8 vom Trackensteiner Hang ins Filstal zu gleiten - wobei "gleiten" nicht ganz der richtige Ausdruck ist, denn denn der Weg war derart schlammig, dass ich in den zugewachsenen Traktorspuren nur so hin und her "flutschte". Erst endete meine Fahrt dann in einer Sackgasse - steil über der A8 - Gott sei Dank - sonst wäre ich noch auf die Autobahn gestürzt... Bei der Abfahrt, die ich dann gefunden habe, blieb mir vermutlich für 3 Minuten die Luft weg - denn als ich dann unten war, entdeckte ich, dass mein Mund noch weit offen stand, mein Puls (ohne Anstrengung - es ging ja bergab) die 180-iger Schlagzahl überschritten hatte und ich erleichtert die Luft in meine Lungen sog. Der Sommerberg war dann der verdiente Ausgleich zur Abfahrt...

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Lautertal, Langes Tal, Treffensbuch mit den Nellinger Fitness-Schwestern und -Brüdern

Nellingen, Machtolsheim Schützenheim, Schwäbische Alb
Bei Machtolsheim, am Schützenheim

Und wieder Sonne - wenn das nur mal so weiter geht. Wir starten um 17 Uhr Richtung Lautertal - finden auch ein Schlupfloch unter der A8 hindurch, was ja momentan gar nicht so einfach ist. Der 3-spurige Autobahnausbau und die Neubaustrecke der Bahn entlang der A8 ließen so manche Radbrücke bzw. Unterführung verschwinden. Eine überflüssige Minischleife testete dann auch mal wieder die Dämpfer unserer Bikes und führte uns ins Lautertal zurück.

Nachdem wir es locker bis zur Brücke Bermaringen - Asch rollen lassen konnten, wollten die Pedale durch Lange Tal wieder getreten werden. Am Schützenheim in Machtolsheim konnten wir den wärmenden Sonnenstrahlen nicht widerstehen und stärkten uns - während diese wieder manche von hinten, manche von vorne - mit frischer Energie aufluden. Nach Nellingen war es ja nicht  mehr weit, wo wir nach kurzer Fahrt dann wieder eintrafen.

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Fränkel, Burren und Tenneberg

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Nellingen, Bad Überkingen, Fränkel, Burren, Tennenberg, Kanaldeckelweg, Nellingen

Welch ein hektischer Tag - nix wie raus an die frische Luft - den Geist wieder zur Ruhe bringen... Also in die Radklamotten gehüpft, Radschuhe geschnürt und dann...

Nellingen, Boller Stoig, Bad Überkingen, Fränkel, Burren, Tennenberg, Autal, Kanaldeckelweg, Nellingen

 

Heute mal nicht die bekannten Wege - einfach drauf los... In der Nähe der Boller Stoig sehe ich schon einen mächtigen Bagger. Da hätte ich schon umdrehen sollen - nein, ich ließ mich in die Boller Stoig (ja, es heißt eigentlich Steige, aber so schwätzt bei uns kein Mensch) und da sah ich, dass wohl irgendwelche Kabel verlegt wurden. Der ganze Weg war sicher die letzte Woche noch aufgebaggert (vermutlich wurden die schnellen Internet-Kabel verlegt) und nun war er so grob zugeschüttet. Jede Menge von den großen Brocken lagen im Weg - teilweise solche Löcher, dass ich vorsichtshalber vom Sattel stieg, weil ich mich auf meinen zwei Beinen sicherer fühlte als auf den 2 Rädern mit einer Stange zwischendrin. In Bad Überkingen angekommen, fand ich einen schön sonnigen Panoramaweg nach Unterböhringen. Von dort sieht man einen runden Hügel, den "Fränkel", den ich umrundete, um mich dann dem malerischen" Burren" zu widmen - doch dieses mal wollte ich nicht auf den höchsten Punkt, deshalb nahm ich gleich den nächsten Hügel, den Tennenberg in Angriff. Es dauert dann etwas bis Kuchen und Altenstadt auftaucht. Manchmal ergibt sich ein herrlicher Blick auf Geislingen, das seine Häuserzeilen in 5 Täler (Geislingen, die 5 Tälerstadt) schiebt. Früher waren hier 6 Brauereien angesiedelt - nur eine ist momentan noch in Betrieb. Bekannt ist Geislingen sicherlich durch die WMF - selbst in Hongkong habe ich in Kaffevollautomaten und Bestecke von WMF (Württembergische Metallwarenfabrik) entdeckt. 

Ich schlängle mich auf der rechten Filstalseite am Waldrand entlang in Richtung Bad Überkingen. Noch einmal ist Muskelkraft gefordert - dann bin ich wieder auf der schwäbischen Alb und bald auch in Nellingen.

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Kleines Lautertal ohne Lauter...

Radtouren Schwäbische Alb, Schwäbische Alb Radtouren, MTB Touren Schwäbische Alb, Schwäbische Alb, Mounteinbike Touren
Kleines Lautertal ohne Lauter. Nellingen, Merklingen, Wald, Wiese, Bühlenhausen, Treffensbuch, Machtolsheim, Merklingen, Nellingen

In der Tat... da will ich ins kleine Lautertal und sehe nicht einmal dieses idyllische Bächle. Das liegt einfach daran, dass ich mal einen falschen Abzweig genommen habe. Und wenn man sich einmal wieder auf der Höhe befindet, kommt man einfach nicht mehr so locker vom Hocker runter ins Tal. Also gurkte ich an den Hängen entlang - immer auf der Suche nach einer Abfahrt. Aber es sollte einfach nicht sein. Als ich endlich wieder auf der Talsohle angekommen war, war auch schon die Zeit so weit fortgeschritten, dass ich eine Wende machen musste, wenn ich noch vor der hereinbrechenden Dunkelheit zu hause sein wollte. 

 

So dappte ich hoch zur Tobelhalde, kurz vor Bühlenhausen, dann Richtung Treffensbuch. Unglücklicherweise fiel ich wieder von der Hauptrichtung ab und ich fand mich wieder im Loch, das ich durch das "lange Tal" - es geht nach Machtolsheim - verließ. Da ist auch schon Merklingen in Sicht. Noch ein Schlupfloch unter der Autobahn hindurch suchen und dann ab unter die Dusche...

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Mit den Fitness-Schwestern und -Brüdern auf Bärlauchsuche im Filstal

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Nellingen, Türkheim, Kanaldeckelabfahrt, Hausen, Deggingen, Bad Ditzenbach, Gosbach, Gosbacher

Saisoneröffnung mit den Fitness-Schwestern und -Brüdern...

Nellingen - Türkheim - Kanaldeckelabfahrt - Hausen - Deggingen - Bad Ditzenbach - Gosbach - Gosbacher Stoig.

 

Ein schöner Nachmittag - endlich mal mit Sonne. Wir wollen es locker angehen und bringen unsere Bikes in Richtung Türkheim. Von dort führt uns - beginnend hinter der Kirche der Kanaldeckelweg (einige sagen Schachtdeckelweg) - ich weiß einfach nicht, wie er richtig heißt - am Hang entlang, ohne eine einzige Kurve - flott nach unten Richtung Bad Überkingen. Am Rötelbachweg angekommen (das ist so ne Art Panoramaweg auf den man automatisch stoßen muss - wenn nicht, dann ist man die Alb hinunter gestürzt und braucht den Krankenwagen) drehen wir den Lenker nach links und fahren leicht wellig den Rötelbachtalweg entlang, der in den Autalweg mündet. Kurz vor Hausen müssen wir für 300 m auf die B466, was keineswegs empfehlenswert ist - viel zu viel Verkehr. Wieder auf dem Radweg entdeckt Schwester Lore eine Bärlauchwiese - und schwupps - füllen die Frauen ihren Rucksack mit den duftenden Blättern, die denen der Maiglöckchen sehr ähneln - nur wenn diese mal unter die Spätzle gemischt sind - sind Durchfall, Schwindel und Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand angesagt - da Maiglöckchen einfach saugiftig sind. Deshalb lass ich mal Bärlauch Bärlauch sein.  

 

Im weiteren Verlauf halten wir uns links von der Fils, radeln durch Deggingen und Bad Ditzenbach. Die Gosbacher Steige kostet nochmals einige Körner bevor wir es schön entspannend nach Nellingen rollen lassen.

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Mit Eckhart zum Kornberg, Bossler und Häringen...

Für ein kurzes Trikot war es zwar noch zu frisch, aber zumindest konnte man schon die Sonne schmecken. Um 10:30 Uhr waren wir verabredet und wir starteten pünktlich. Bis Gosbach ist es unsere Hausstrecke - obwohl - wir nehmen heute die "alte Stoig". Trocken ist sie ganz gut befahrbar und spätestens in Gosbach an der Ampel sind die Bremsscheiben heiß gelaufen. Wir hielten uns links von der Autobahn und nehmen den Abzweig zum Kornberg. Eine traumhaft schön weiße Kalkstrasse führt zum Kornberghaus, das - es war nicht anders zu erwarten - geschlossen hatte. Beim Schild "Bertaburg" geht es über einen - eigentlich nicht sichtbaren - Wiesenweg zur Waldkante. Über eine kleine interessante Abfahrt - früher eine ungeliebte Schiebestrecke - heute jedoch ganz gut fahrbar geht es in Richtung Bossler. Bei einer kurzen Rast am Bosslerhaus genießen wir die herrliche Aussicht: Die 3 Kaiserberge - Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen zeigten sich etwas verschwommen im Dunst - aufgereiht wie Orgelpfeifen, wobei der Hohenstaufen 684 m und der Stuifen 757 m hoch ist. 

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Mit Anne nach Geislingen, Rohrachtal und Wittingen

Radtouren Schwäbische Alb, Schwäbische Alb Radtouren, MTB Touren Schwäbische Alb, Schwäbische Alb, Mounteinbike Touren
Nellingen - Gosbach - Bad Ditzenbach - Deggingen - Bad Überkingen - Geislingen - Rohrachtal - Nellingen

Nellingen - Gosbach - Bad Ditzenbach - Deggingen - Bad Überkingen - Geislingen - Rohrachtal - Nellingen

 

Im Hinblick auf unsere geplante Baltikum Radreise sollten wir unsere Kondition auf Vordermann bringen. Hier auf der Alb ist es ja immer noch recht kühl und so beschlossen wir ins Filstal zu fahren. Am Albtrauf konnte ich Anne überreden, die alte Steige zu nehmen. Das klappte dann auch ganz gut - und so rollten wir im Anschluss locker bis nach Geislingen. Nach einer Currywurst und einem Cola - ich wäre ja lieber bei der Kaiser-Brauerei eingekehrt - waren wir für den immer steiler werdenden Anstieg gerüstet. Noch vor einigen Jahren war des Wegle hoch zur B10 ganz schmal und kaum fahrbar. Doch jedes Jahr wird es ein paar cm breiter und - was ja eigentlich nicht sein kann aber es kommt mir so vor - auch flacher. Oben angekommen bedarf es immer einer Verschnauf- und Schweißabwisch-Pause. Die letzen paar km nach Nellingen absolvierten wir auf der Teerstraße und kamen gerade noch vor den ersten Regentropfen noch trocken wieder daheim an.  

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Nebelfahrt bei 6 Grad

Nebelwand bei den Grossmannhöfen
Nebelwand bei den Grossmannhöfen

Vergangene Woche kam der Sport einfach zu kurz. Obwohl heute der Nebel noch keine Lust hatte, sich in Luft aufzulösen, stieg ich in meine Bikeklamotten - lang und warm. Ich bewegte mich mit leuchtend rotem Rücklicht so langsam zum Albtrauf, der Nebel war mein ständiger Begleiter. Also machte ich nur meine Standardrunde Drackenstein - Gosbach, die dafür 3 mal. Als ich dann wieder von der Albkante Richtung Nellingen strampelte, kam ganz unerwartet ein kleines, nebelfreies Plätzchen - just beim hölzernen Feldkreuz in der Nähe der Grossmannhöfe (siehe Bild links) - doch bereits 10 Pedalumdrehungen später verschluckte mich wieder die undurchsichtige, feuchte Masse... 

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Die erste längere Ausfahrt

Nellingen, Himmelreich
Vom Himmelreich mit Blick Richtung Nellingen

Endlich ist es mal etwas wärmer - wobei die 8 Grad Marke ja noch nicht überschritten wird. Doch wenn sich mal die Sonne zeigt und diese dann auf den Rücken scheint, dann wird es ja schon ganz angenehm warm. Also habe ich mich entschlossen, mal eine etwas längere Tour zu treten. Von Nellingen geht es die Alb runter nach Bad Ditzenbach, Gammelshausen.Über Bad Boll und eine lange Rampe am Deutschen Haus vorbei nach Weilheim. Der lange Anstieg von Hepsisau über die "Oase der Ruhe" nach Schopfloch und über Donnstetten wieder zurück nach Nellingen. Puh - für heute reichts...

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