So ist´s recht - Blauer Himmel und angenehme Temperaturen

Nachts lag die Temperatur bei 2 Grad - das ist nicht gerade besonders warm. Aber nun zeigt mein  Thermometer bereits wieder 13 Grad und es ist gerade mal 9 Uhr. Das Frühstück macht sich in meinem Bauch breit - und ich hoffe, dass die gerade gewonnene Energie sofort in meiner Oberschenkelmuskulatur zur Verfügung steht. 

Trotz der guten Vorhersagen streife ich mir meine Arm- und Beinlinge über. Ich will ja erst mal runter ins Lechtal und auf der Abfahrt ist es sicherlich noch ziemlich frisch. Auch ein wärmendes Tüchlein zwischen Hirnschale und Helmhartschale kann nicht falsch sein... los gehts.

Direkt am Lech gibt´s nen schönen Bikeweg... Blick auf die Gaichtspitze...
Direkt am Lech gibt´s nen schönen Bikeweg... Blick auf die Gaichtspitze...

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Almabtrieb in Tannheim (Fotostrecke)

Hier heißt es ja "Alpfahrt" - seltsam... normalerweise heißt es doch Almabtrieb oder Viehscheid. Für die Touristen immer eine heiße Attraktion...

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Mal wieder den Thaneller umkreisen...

Andenken bei der alten Ga(i)chtpass-Straße
Andenken bei der alten Ga(i)chtpass-Straße
Warst du schon mal auf dem Gimpelhaus (Bildmitte oben=)?
Warst du schon mal auf dem Gimpelhaus (Bildmitte oben=)?

Ich war nun  schon länger nicht mehr im Tannheimer Tal. Eigentlich wartet das Gras auf meinem Wohnwagenstellplatz - es will gekürzt werden. Aber an diesem sonnigen Tag muss ich jedoch die Prioritären ändern.

Der Riedener See ist immer wieder Labsal für das Auge...
Der Riedener See ist immer wieder Labsal für das Auge...

Also schiebe ich mein frisch geputztes Bike aus dem Vorzelt, drücke meine grasgrüne Radflasche - mit leckerem Sirup gefüllt - in die Halterung und klicke meine Schuhe in die Pedale ein.


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Mal wieder die Abfahrtsski bewegen - Füssener Jöchle

Heute geht es mal wieder aufs Füssener Jöchle. Ich glaube, letztes Jahr habe ich die Abfahrtsski kein einziges Mal benutzt. Leider versteckt sich die Sonne hinter den dicken Wolken und auch der Wetterbericht lässt sich nicht verleiten, mir mit Aussicht auf Sonne zu schmeicheln. Das Skifahren ist ja momentan wenigstens von Montag bis Donnerstag im Tannheimer Tal kostenlos, da kann ich auch mal auf die Sonne verzichten.

Die Pisten sind in tadellosem Zustand und allzu viele Skifahrer sind auch nicht unterwegs. Da macht es richtig Spaß, die Hänge hinunter zu kurven. 

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Schnell noch in die Loipe (klassisch)...

Nach den üppigen Schneefällen der letzten Tage, geht es heute mal wieder in die Loipe. Die Sonne lacht und so greife ich zum Allroundwax und verwöhne meine Ski indem ich ihre Lauffläche mal so richtig auf Vordermann bringe.

 

Wobei... das Waxen hätte ich mir sparen können. Der Schnee ist so kalt und stumpf, dass die Gleitphasen der Ski auf ein Minimum schrumpfen. Also ist etwas mehr Bein- und Armarbeit angesagt, um vorwärts zu kommen.  

Herrliches Wetter, saukalt und stumpfer Schnee...
Herrliches Wetter, saukalt und stumpfer Schnee...

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...Und ein Ende ist nicht abzusehen...

Camping Alpenwelt, Tannheimer Tal, Winter 2019
Am nächsten Morgen ist das Wetter wie ausgewechselt...

Es hat ja wieder geschneit... am Haldensee ist ne Lawine abgegangen, Nesselwängle ist nicht erreichbar, der Gaichtpass ist gesperrt. Von Hindelang aus ist das Tannheimer Tal nicht zu erreichen, der Fernpass ist gesperrt und viele weitere Straßen.

 

Am Sonntag hat es geregnet und anschließend wieder geschneit. Unter dem nassen Schnee drohen auch Dächer ( auch die der Wohnwagen) einzustürzen. Also mache ich mich wieder auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen...


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Das Tannheimer Tal versinkt im Schnee...

Nachdem der liebe Petrus im vergangenen Sommer mit seinem guten Wasser äußerst sparsam umgegangen ist, lässt er es nun in leicht angefrorener Form vom Himmel auf die Erde rieseln. So machte ich mich gestern auf, um mal nach unserem Wohnwagen zu schauen. 

Die Autobahn war schon ab Kempten schneebedeckt und geduldiges Autofahren war angesagt. 60 km/h war schon flott, meist ging es noch langsamer durch den Schnee. In Wertach, das immerhin schon ca. 900 m hoch liegt, war die Welt noch in Ordnung... dann ging es hoch in Richtung Campingplatz. Der liegt dann 

Camping Alpenwelt, Tannheimer Tal, versinkt im Schnee
Endlich - Ins Vorzelt komme ich ja schon mal...

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Skitour aufs Füssener Jöchle

So kurz vor Weihnachten muss ich mal noch schnell auf den Campingplatz im Tannheimer Tal schauen, ob noch alles im Lot ist. Naja, es hat etwas geschneit - also erst mal die Schneeschaufel in den Arbeitsmodus versetzen...

Später krame ich meine Tourenski hervor, klebe das Fell (kein Tierfell...) auf die Laufflächen und fahre zur Talstation Füssener Jöchle. Normalerweise gehe ich entlang der Skipiste zur Sonnenalm. Aber heute will ich mal eine andere Tour nehmen - diese führt erst entlang der  Übungs-Schlepplifte nach oben, weiter über die Gessenwanger Alpe zur Sonnenalm. 

Ok, ich gebe es zu... mindestens 3 x lege ich mich beim Aufstieg unfreiwillig hin. Irgendwie waren die mageren Schnee- und Spurverhältnisse einfach nicht meine...

Es hat einfach zu wenig Schnee... Also Ski abschnallen und tragen...
Es hat einfach zu wenig Schnee... Also Ski abschnallen und tragen...

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Kleine Thanellerumrundung mit den Nellingern...

Heute ist es endlich soweit, 3 von meinen Nellingern Radlfreunden werden mich im Tannheimer Tal besuchen, um zu einer kleinen Thanellerumrundung aufzubrechen - welch eine helle Freude. 

 

Pünktlich um 10 Uhr starten wir (Lore, Hilde und Eckhart) am Campingplatz. Es ist teilweise bewölkt, aber doch noch für die Jahreszeit recht warm. Erst mal radeln wir auf der linken Talseite in Richtung Gaichtpass. Über die alte Gaichtpassstrasse gelangen wir nach Weissenbach und Rieden. Vorbei am Riedener See verschwinden wir im Klausenwald (meist ansteigend), der uns kurz vor Heiterwang wieder ausspuckt.  

Am Heiterwanger See lassen wir uns das mitgebrachte Vesper schmecken und machen uns dann auf in 


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Mal wieder eine Thanellerumrundung...

Wie ist denn das Wetter in Tannheim? Ich mache mich schlau... und bin begeistert. Schnell den Träger ans Auto, das Bike druff, ein paar Klamotten ins Auto und schon bin ich unterwegs. Oh, erst noch zum Tanken. So teuer habe ich schon lange nicht mehr getankt... Hinter Illertissen sind 15 km Stau angesagt - also runter von der Autobahn und über die Dörfer bis hinter Memmingen - dann gehts auch auf der Autobahn wieder.

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Wo ist meine Luftpumpe...

Eigentlich ist für heute, da das Wetter laut Radio in den nächsten Tagen umschlagen wird, eine Thaneller-Umrundung geplant. Schnell noch die Luft in den Reifen mit der Hand geprüft... naja das ist noch ok.

 

Ich nehme die alte Gaichtpaß-Straße, die lange nicht befahrbar war. Im Juli wurde sie wieder geöffnet, Starkregen und Steinschlag hatten ihr im letzten Jahr heftig zugesetzt. Nun ist sie wirklich sehr gut präpariert und gut befahrbar. In Weißenbach nehme ich den Radweg in Richtung Rieden. 

Denkmal an der alten Gaichtpaß-Straße...
Denkmal an der alten Gaichtpaß-Straße...

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Kleine - aber schöne Runde im Tannheimer Tal

Tannheimer Tal, Blick gen Osten...
Tannheimer Tal, Blick gen Osten...

Eigentlich ist es ja zu heiß - aber mein Rädchen will ja bewegt werden. Also fahre ich mal langsam los - ziemlich planlos. Bei der Hitze will ich mir allzu viele Hügel heute ersparen. Und so nehme ich erst mal die linke Talseite, um mich vom Campingplatz zu entfernen.

 

Der Parkplatz am Haldensee ist brechend voll. Die Liegewiese ist nicht besonders groß, da werden die Touristen heute wie die Sardinen in der berühmten Büchse geschichtet liegen und sich sonnen...


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Die Wettervorhersage trifft nicht zu - und ich bin nicht böse drüber...

Nein - das ist nicht mein Frühstück... Ich hatte gestern noch einen Job als m+m' chen Verkäufer...
Nein - das ist nicht mein Frühstück... Ich hatte gestern noch einen Job als m+m' chen Verkäufer...

Die Nacht war - nicht so wie in den letzten Tagen - ungewöhnlich warm. Mein Thermometer zeigte während der Nacht nur minus 6 Grad. Noch vor 3 Tagen waren es minus 19 - und das ist dann doch schon verdammt kalt. Bei diesen Temperaturen überziehen sich beim Atmen die Nasenhaare (ok - ich sollte mal wieder meine stutzen) mit einem kalten aber spürbaren Eisfilm... die Kälte ist also riechbar...

 

Heute dagegen ist es wieder angenehm warm für einen Wintertag. Die Loipe ist griffig und schnell - umso höher ist der Spaßfaktor auf den dünnen Brettern.

Jedoch ist zu jederzeit die nötige Vor- und Umsicht geboten. Ich kann einen rasant fahrenden Blaulicht-Sani auf der Strasse beobachten, der sich seinen 

Die Frau mit den weißen Hosen sucht ein Taxi...
Die Frau mit den weißen Hosen sucht ein Taxi...
Wie sieht es aus? Machen wir noch ne Runde oder gehen wir doch gleich zum gemütlichen Teil des Tages über...
Wie sieht es aus? Machen wir noch ne Runde oder gehen wir doch gleich zum gemütlichen Teil des Tages über...

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Guck' aus dem Fenster und genieße den Tag

Ich komme gerade zurück vom morgentlichen Spülen... Kann denn der Himmel in einem noch schöneren Blau erstrahlen?
Ich komme gerade zurück vom morgentlichen Spülen... Kann denn der Himmel in einem noch schöneren Blau erstrahlen?

Waren die Temperaturen gestern noch im dezenten Minusbereich, so sind heute morgen erfreulicherweise bereits Plusgrade zu verzeichnen. Und so beschließen wir, nach den gestrigen Aktivitäten (und dem feucht-fröhlichen Abend) einen ruhigen Wandertg einzulegen.

 

Da ich momentan - in meinem Knie und in meiner Hüfte sind vermutlich zuviele Komponenten, die bei Bewegung zu schmerzhaften Reaktionen neigen - nicht sonderlich gut zu Fuß bin, ersetze ich die von der Gruppe gewählte Wanderstrecke gegen eine kleine Busfahrt. 


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Mit den Vogter Freunden auf die Loipe in Tannheim

Wir sind mit (wohl unseren ältesten) Vogter Freunden im Tannheimer Tal verabredet. Wobei - wenn ich sage, dass das unsere ältesten Freunde sind - dann meine ich, dass wir die beiden Vogter schon seit ca. 50 Jahren kennen und wirklich viele schöne Stunden miteinander genießen durften. 

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Skatingrunde Schattwald bei schönem Winterwetter

Fast wäre ich heute gar nicht mehr aufgewacht. Auf den Oberlichtern des Wohnwagens liegt noch Schnee und wenn alle Verdunklungen aktiviert sind, dann ist es stockdunkel oder "Kuha-naaacht" - wie der Schwabe sagen würde. Aber schlafen macht ja bekanntlich schön... 

Erst so gegen halb zehn sitze ich endlich beim leckeren Frühstück. Die dicken Haufenwolken, die sich noch um die Bergspitzen versammelt haben, lösen sich ganz langsam in Luft auf und es verpricht, ein schöner Tag zu werden. Die Temperaturen lagen nachts so um die minus 8 Grad, das ist nicht allzu warm...

Die (fast) menschenleere Skatingloipe führt mich heute über Deutschland zurück nach Österreich
Die (fast) menschenleere Skatingloipe führt mich heute über Deutschland zurück nach Österreich

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Da ist mal wieder was mächtig falsch gelaufen...

Muss gleich in die Hauptklinik - da wurde mir letzte Woche ne Hauptprobe von meiner Backe (nicht die im  hinteren Bereich...) entnommen. Heute werden die Fäden gezogen und mir das Ergebnis der Untersuchung mitgeteilt, sofern bereits ein Ergebnis da ist. Eine nette Krankenschwester zieht mir die Fäden... schmerzlos - oder bin ich einfach nur so tapfer?

Dann kommt der Arzt und erklärt mir, dass da ein grösseres Hautstück entfernt werden muss. Das will er in der Klinik in Blaubeuren machen, da hat er bessere Möglichkeiten wie in der Praxis. Er will ja nicht, dass mein Auge nach der OP an der Backe unten hängt. Ich denke an Quasimodo und dass ich nicht mehr auf Brautschau bin... Ich solle den Schlafanzug und die Zahnbürste  mitnehmen. Er vereinbart gleich einen OP-Termin: 05.03.2018.

 

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Und weil es so schön war... gleich noch einmal

Bei der Wende in Grän
Bei der Wende in Grän

Bis auf einen nicht mehr enden wollenden Hustenanfall mitten in der Nacht, hinterließ die gestrig eingeatmete Frischluft keine weiteren Spuren. Nach dem Frühstück hatten sich auch die letzten Nebelfetzen verzogen und es versprach, ein herrlicher Tag zu werden. 

Im Hintergrund der Aggenstein
Im Hintergrund der Aggenstein

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Endlich mal wieder an die frische Luft...

Meine Erkältung macht sich so langsam aus dem Staub, so dass ich meinen Körper durchaus mal wieder in Verbindung mit Frischluft bringen kann. Die Loipen im Tannheimer Tal sollen noch gut in Schuss sein - also nix wie rüber zu unseren österreichischen Freunden.

 

Blick Richtung Füssener Jöchle
Blick Richtung Füssener Jöchle
Vom Neunerköpfle landet ein Gleitschirmflieger
Vom Neunerköpfle landet ein Gleitschirmflieger

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Auf Loipensuche - in Nesselwängle geht's noch...

Ich bin wieder im Tannheimer Tal - aber wenn ich vom Campingplatz auf die Felder blicke, auf denen sich im Winter die Langläufer auf den Loipen tummeln, werden meine Augen feucht. Wie auf einer gut belegten Pizza sich schmackhaften Salamischeiben nebeneinander aufreihen, so sind die Felder durchzogen mit braunen Flecken oder Wasserlachen, die sich großflächig ausgebreitet haben. 

So fahre ich nach Nesselwängle, da sind meist die Loipen noch befahrbar... Und ich bin mal wieder angenehm überrascht: Was ich vom Auto aus erkennen kann - sieht durchaus erfreulich aus. Auch sind einige Loiper und Loiperinnen zu sehen.

Blick vom ver(w)eisten Parkplatz (wo sind die Autos?) in RIchtung Nesselwängle (rs. Hahnenkamm Rückseite)
Blick vom ver(w)eisten Parkplatz (wo sind die Autos?) in RIchtung Nesselwängle (rs. Hahnenkamm Rückseite)

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Es glänzt nicht jeder Tag durch eitel Sonnenschein

Schon gestern brachen wir auf ins das schneebedeckte Tannheimer Tal, mit Sohn, Schwieger- und noch des Skifahrens nicht mächtiger Enkeltochter. Während wir uns im Wohnwagen heimelig einrichten, drehen die jungen Eltern mit den Langlaufski eine erste Runde. 

 

Das Wetter verschlechtert sich zusehends... Als die beiden ihre überschüssigen Kräfte in der Loipe verlustig geworden waren, gibt es noch ein gemeinsames Abendessen: Spaghetti mit dieser leckeren Soße - wobei mir die Schreibweise just dieser im Moment entfallen ist. 

Blick durch das Wohnwagefenster - Schwachregen...
Blick durch das Wohnwagefenster - Schwachregen...

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Skitour auf die Sonnenalm (die erste)...

Im Hintergrund die Läuferspitze
Im Hintergrund die Läuferspitze

Ich blicke aus dem Vorzelt und sehe die Sonne über die Berge blinzeln. Es verspricht ein herrlicher Tag zu werden. Was ist denn da an meinem Auto? Ach ja, da ist noch der Abschlepphaken, den ich gestern Abend noch installieren musste. 

 

Auf dem Weg zur Dusche schraube ich ihn raus und werfe ihn ins Innere meines fahrbaren Untersatzes. Heute wartet meine erste diesjährige Skitour auf die Sonnenalm auf mich. Da die letzte Skitour bestimmt schon 10 Monate her ist, muss mich erst mal auf die Details konzentrieren.


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Manchmal landet man im Graben...

Es ist ja mal wieder Schnee angesagt - zumindest im Süden. Und da mein Wohnwagen ja noch südlicher sein Dasein fristet als ich selbst, beschließe ich, genau diesem einen Besuch abzustatten. Schnell einige Sachen gepackt und dann ab ins Tannheimer Tal. 

Diesmal tritt der Schock kurz vor der Ausfahrt Oy-Mittelberg auf... Winterlicher Schnee ziert die Autobahn und dezente Fahrweise ist angesagt. Schnee liegt auf der Straße und zwischen den Jahren haben wohl die Räumdienste Urlaub. So zottle ich hinter einem "max.50 km/h Nordlicht" her. 

 

Im Tannheimer Tal angekommen muss ich ja dann links zum Campingplatz abbiegen. Vor mir immer noch die besagte Type mit der reduzierten Horizontalbeschleunigung. Oh Gott, der setzt auch den Blinker. Die Auffahrt zum Campingplatz hat heute noch kein Schneepflug gesehen - und so kommt, wie es eben kommen sollte...

 

Der Kerl vor mir verliert auf der - nicht sonderlich ansteigenden - Strecke immer mehr an der ohnehin sehr geringen Geschwindigkeit. %&$!?! Und jetzt steht er auch noch - kommt keinen cm mehr vom Fleck. Oh Gott - ich hätte noch Grip ohne Ende - Überholen geht nicht, dafür ist das Sträßchen zu schmal. Also drücke ich auf die Bremse - ein weiteres Anfahren war in diesem Schnee ein Ding der Unmöglichkeit. Um diesen Umstand wissend, lasse ich mich (wie auch mein "Vormirherfahrer") wieder auf die Hauptstraßé zurück rollen... und so geht das 3 mal... und so geht das 3 mal gut.

 

Beim 4. Mal des Zurückrollens - die Insassen des "VormirAutos" sind in der Zwischenzeit alle ausgestiegen und laufen die 100 m zum Campingplatz zu Fuß. Wir starten einen erneuten Versuch... ich komme zuweit nach rechts und versinke in einer Schneewehe - Ende. Ein Allradler, ebenfalls Camper, versucht mich mich noch raus zuziehen. Doch auch er ruschte wie auf einer Schlittschuhbahn. 

 

Doch dann taucht der Schneepflug auf - ein riesiges Gerät mit Ketten links, rechts, vorne, hinten - der hängt mich kurzerhand an seine Schaufel und wie ein kleines Spielzeugauto zieht er mich in seinem Schlepptau auf die Höhe des Campingplatzes. Ich bedanke mich - nicht ohne ihm ein Scheinchen für einen Kaffee mit Schuss in die Hand zu drücken und ein erleichtertes Danke an den netten Mann zu bringen.

 

Ok - nun ist ja nur noch mein Parkplatz vom Schnee zu befreuen... 

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Das hätte ich nicht gedacht...

In den letzten Tagen war das Wetter auf der schwäbischen Alb ja ziemlich bescheiden. Das Thermometer bewegt sich so um die Null Grad - hatte aber weder nach oben noch nach unten größere Ausreißer. Des nachts schneite es dann mal 3 cm, mal 5 cm. Tagsüber etwas Nieselregen, etwas Schneefall. Mich interessiert natürlich, was der Winter im Tannheimer Tal macht - schicke der Heizung meines Wohnwagens ne kurze sms, damit sie weiß, dass sie schon mal mollige Wärme erzeugen kann - und schon bin ich auf der Autobahn. 

Bis Unterjoch war die Fahrt wie gewohnt. Doch dann werden die vom Schneepflug an die Straßenseite geschobenen Schneewände immer höher. Prima - denke ich so bei mir: Dann steht morgen "Skifahren" auf dem Programm.

Auf dem Campingplatz angekommen - mich trifft der Schlag - Schnee ohne Ende - und ich in locker gebundenen Halbschuhen. Ich habe in meinem Auto ja - Gott sei Dank - noch Wanderschuhe. Aber die spare ich mir für bessere Zeiten auf...

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Kurzfristig - Wanderung zur Strindenalpe

Heute muss ich mal wieder nach meinem Wohnwagen schauen - ich will ihn vor Wintereinbruch noch etwas schrubben und ihn winterfest machen. Das Wasser muss noch aus den Tanks, der Gasvorrat auf ein Maximum aufgefüllt werden, da ich nur ungern im Winter das leise Brummen der Heizung vermissen möchte. Die muss laufen und laufen - wie eine gute Schweizer Uhr. 

Ich erreiche den Campingplatz bei 10 Grad. Das ist doch gar nicht schlecht, denke ich bei mir und schon steige ich in die Wanderhose. Schnell noch ein paar trockene Sachen in den Rucksack gepackt - und schon 

Edenbachalpe - geschlossen - aber damit habe ich gerechnet...
Edenbachalpe - geschlossen - aber damit habe ich gerechnet...

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Wanderung zum Gamskopf

Für heute - und es ist immer noch herrliches Wetter - ist eine Wanderung auf den Gamskopf angesagt. Wir fahren nach Grän zur Talstation der Bergbahn, die die Touristen zum Füssener Jöchle hoch schaufelt. 

Wir nehmen den Wanderweg. Den kenne ich gut, da habe ich mich doch im Winter mit den Tourenski schon einige Male hochgeschleppt. Erst geht es am Logbach entlang, hier ist es immer kalt - Sommer wie Winter. Dieser wird dann nach links überquert und schon scheint uns die Sonne auf den Pelz. Der Weg führt überwiegend über die Skipiste.

Ich hätte auch die Bahn nehmen sollen...
Ich hätte auch die Bahn nehmen sollen...

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Tannheimer_Tal_Runde mit Julia

Julia, meine Nichte, hat sich diesen Sommer ein neues Bike zugelegt. Heute nimmt sie sich mal einen halben Tag frei, um mit mir im Tannheimer Tal mit ihrem Onkel eine gepflegte Ausfahrt zu unternehmen - was mich natürlich sehr freut. 

Das Wetter könnte nicht besser sein, für Mitte Oktober ein Traumtag mit (fast) sommerlichen Temperaturen. Wir starten und fahren auf der Sonnenseite bis nach Grän. Dann wechseln wir die Talseite und verschwinden im Schatten der Krinnenspitze. Es beginnt die schweißtreibende Auffahrt zur Krinnenalpe,

Blick zurück  nach Nesselwängle
Blick zurück nach Nesselwängle

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Mal wieder auf die Krinnenalpe

Für die Kühe gibt es noch genügend Futter...
Für die Kühe gibt es noch genügend Futter...
Das schwarze Schaf der Familie
Das schwarze Schaf der Familie

Nachts fiel die Temperatur auf 0 Grad. Einige Schleierwolken zieren noch den Himmel, während die Sonne auf den Campingplatz scheint. Ich habe meine Radschuhe in die Sonne gestellt, da sie die Nacht im Vorzelt verbringen mussten. 

Ich packe mich warm ein, Beinlinge, langes Skiunterhemd... im Schatten ist es noch grimmig kalt, als ich mich auf den Sattel schwinge.


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Heute ist es wärmer - also nix wie rauf aufs Älpele

Auf'm Älpele tut ne Pause gut...
Auf'm Älpele tut ne Pause gut...

Eigentlich wollte ich ja das Gras stutzen - aber erst ist mal eine schöne Radrunde angesagt. Es war ja erst vor ein paar Tagen Almabtrieb (Viehscheid). Nach dem Almabtrieb sind ja normalerweise die guten Almhütten geschlossen, da die Kühe wieder im Tal sind und auf der Alm keine Arbeit anfällt.

Immer gut besucht... s'Älpele
Immer gut besucht... s'Älpele

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Tannheimertalfreitagsrunde, Kienzerle, Haldensee, Schäferhüttenweg, Kienzerle

Am Füssener Jöchle... Wasser für die Schneekanonen...
Am Füssener Jöchle... Wasser für die Schneekanonen...

Es ist Freitag und der Rasen am Wohnwagen sollte mal wieder zum Frisör. Da der Rasen nicht laufen kann, muss eben der Frisör zum Rasen. Und da ich hierfür eine Rasenschere benötige, die unsere aber den Geist aufgegeben hat, kaufe ich unterwegs noch eine... 

Blick vom "Vater unser Weg"...
Blick vom "Vater unser Weg"...

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Meine letzten Radfahrten...

Aktivitäten der aktuellen Woche...


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Kurze Fahrt auf die Stuibensennalpe

Wie immer beginnt der Tag mit der allmorgendlichen Körperputz- und Pflegeaktion. Ich schalte meine elektrische Zahnbürste ein, um meine Beisserchen zu schrubben. Als ich damit fertig bin, drücke ich wieder den An-/Aus Schalter - doch nichts passiert. Die Bürste schrubbt munter weiter, obwohl es ja nichts mehr zu schrubben gibt. Freundliches Zureden, Klopfen, Stossen, Schimpfen - alles bleibt erfolglos. Die Bürste bürstet munter vor sich hin. Ich packe sie in meinen Kulturbeutel - sie brummt ungebremst vor sich hin. 

 

Ich steige unter die Dusche... trockne mich ab... und an meine Ohren dringt immer noch das Summen der Bürste - allerdings wird es schon etwas langsamer. Als ich mich dann meinem Frühstückskaffee hingebe - ich kann es gar nicht glauben - verstummt das Brummen. Der Akku ist leer - Gott sei Dank. 

 

Da das Wetter ja nicht gerade nach Sommer aussieht, ziehe ich meine Bein- und Ärmlinge an, steige aufs Bike und trete in die Pedale - aufwärts zur Stuibensennalpe. Einige Wanderer sitzen draußen, eingepackt wie im Herbst, und unterhalten sich über die nassen und dadurch schwierigen Wanderwege. Ich hole mir bei der Wirtin ein Radler, lasse es in meinen Magen laufen und mach mich wieder vom Acker.

Stuibensennalpe
Stuibensennalpe

 

 

Abendstimmung am Höfer See
Abendstimmung am Höfer See

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Mit Ersatzrad im Tannheimer Tal

Jetzt hole ich erst mal mein Ersatzrad... meins lässt ja immer noch auf sich warten - leider. Im Bikeladen wird das Rad erst mal für mich richtig eingestellt - Dämpfer, Federgabel, Sattel... nun kannst los gehen. Zu Hause packe schnell ein paar Sachen zusammen, dann gehts ab ins Tannheimer Tal. 

Dort angekommen, teste ich das "neue" Rädchen. Es ist etwas weich - schaukelt zuviel - aber das werde ich noch umstellen. Ich trete erst rauf zur Krinnenalpe, dann den Meraner Weg und über den Adlerhorst wieder zurück auf den Campingplatz.

In der Mitte: Rote Flüh und Gimpel
In der Mitte: Rote Flüh und Gimpel

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Kienzerle, Lechradweg, Nesselwang, Kienzerle

Mein Bike ist schwerkrank. Immer wenn ich am Berg mit Kraft ins rechte Pedal trete, dann verwindet sich der hintere Rahmen nach rechts - irgendwie seltsam. Ich hoffe, er hält noch einige Tage durch...

Also werde ich heute nicht so viele Berge fahren und ich nehme den Lechtalradweg, dann den Vilstalradweg - die sind meist topfeben.

In Nesselwang muss ich an einer Tankstelle 2 Eis einwerfen - irgendwie ist es heute sauheiß und ich muss mich abkühlen, zumindest innerlich. Nach dieser leckeren Erfrischung nehme ich den Weg nach Wertach.

Auf dem Bild kann man die Fische nicht sehen, aber sie waren da...
Auf dem Bild kann man die Fische nicht sehen, aber sie waren da...

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Burg Falkenstein (höchste Burg Deutschlands)

Der Sommer ist nun so richtig angekommen und ich muss sagen, gestern war es mir einfach zu heiß, um zu biken. Ich habs auf heute verschoben. Nachdem ich meine Küchenarbeit hinter mich gebracht habe, packe ich meine Sachen und fahre ins Tannheimer Tal. Bereits letze Woche wollte ich auf die Burg Falkenstein... habe dann irgendwie den richtigen Weg nicht gefunden - vielleicht hatte ich auch nur nicht den notwendigen Kampfgeist - und heute will ich das mal angehen. 

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Mein Plan wurde von einer Herde Jungbullen durchkreuzt...

Heute habe ich mir viel vorgenommen: Ich will auf die auf die Falkenburg - über Lohmoos. Ich starte gut gelaunt nach dem Frühstück in Richtung Lohmoos. Da ist erst mal die Beinmuskulatur gefordert. Es geht auf fast ca. 1.500 m hoch. Ich bin fast oben, da kommt von links eine kleine Herde Jungbullen aus dem Wald angetrabt. Ok, die gehen über den Weg und suchen sich ihr Futter auf der anderen Seite des Weges. Weit gefehlt - kurz vor mir stehen die in die Bremse und blockieren meine Strecke. Ich komme ebenfalls zum Stillstand... Ich blicke in die großen Augen eines aufmüpfigen Jungbullens, der keinerlei Anstalten macht, den Weg für mich frei zu geben. Hinter ihm stehen wohl seine Freunde, die mich ebenfalls kritisch mustern. 

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Der große Regen hat aufgehört - da geht ne kleine Runde

Die Wolken haben sich vom Aggenstein gelöst...
Die Wolken haben sich vom Aggenstein gelöst...

Die letzten Tage hat es ja wirklich nur geregnet. Und zuvor hatten wir ne Hitze, so dass ich fast aus den Laatschen gekippt bin. Gestern bin ich mal ins Tannheimer Tal geflüchtet, da dieses ja immer als "sonniges (oder sonnigstes) Hochtal Europas" betitelt wird.

Ich wurde jedoch hart enttäuscht, die Regentropfen haben die ganze Nacht auf mein Wohnwagendach geklopft. Erst heute nachmittag versiegte die Quelle am Himmel und es taten sich erste Wolkenlücken auf. Sofort machte ich mein Bike startklar - ich wollte mir noch zumindest ein wenig die Beinchen vertrappen.


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Tendenziell bergab - bis auf die letzten 20 km

Die Sonne scheint durch die Dachluke in mein Bett und küsst mich in die Wirklichkeit zurück. Schon beim gibt Aufstehen sprühe ich nur so vor Kraft und Tatendrang. Es verspricht also ein herrlicher Tag zu werden. Und so beschließe ich, heute mal wieder eine längere Tour zu treten. Zum Frühstück gibts ne extra Portion Müsli... 

 

Für meine Kette gibts ne extra Portion Schmierstoff - sie soll ja auch nicht gerade Hunger leiden. Frisch gestärkt werfe ich mich auf mein Bike und pedalliere am Haldensee vorbei. Von Touristen sehe ich heute - Gott sei Dank - noch nicht viel. 

Im Hintergrund erhebt sich der Säuling...
Im Hintergrund erhebt sich der Säuling...

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Sonntagsrunde im Tannheimer Tal

Idylle am Hofer See
Idylle am Hofer See
Im Hintergrund ein Wasserfällale
Im Hintergrund ein Wasserfällale
Die Lourdeskapelle in Tannheim
Die Lourdeskapelle in Tannheim
Wer findet die Katze auf dem Bild?
Wer findet die Katze auf dem Bild?

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Mal wieder aufs Älpele

Heute Nacht habe ich mal wieder im Wohnwagen im Tannheimer Tal geschlafen. Der Vorteil ist, dass es hier oben auf 1.100 m abends hier wesentlich kühler wird wie weiter unten. Die Sonne sticht ja zur Zeit wie selten und treibt die Temperaturen in den Tälern in den 33 Grad Bereich.

Also habe ich sehr gut geschlafen, das Frühstück bestand aus heißem Kaffee und kaltem Knäckebrot, da mein Wohnwagenkühlschrank doch einige Defizite aufwies - zumindest war mit Wurstgeschmack nichts zu entdecken. 

Da wo ich stehe gibt es lecker Erbsensuppe - und natürlich Ausblick...
Da wo ich stehe gibt es lecker Erbsensuppe - und natürlich Ausblick...

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Skisaison ist im Tannheimer Tal beendet

Regen, Schnee, Wolken, Blauer Himmel, Aprilwetter im Tannheimer Tal
Regen, Schnee, Wolken, Blauer Himmel, Aprilwetter im Tannheimer Tal

So ganz langsam werde ich die Wintersaison im Tannheimer Tal beenden. Deshalb fahre ich auf den Campingplatz zu meinem Wohnwagen. Auf den Bergen liegt zwar noch etwas Schnee, Seilbahnen und Skilifte haben ihren Betrieb eingestellt und die letzten Ostertouristen sind abgezogen. Für ca. 4 Wochen versinkt das Tannheimer Tal nun in eine Art Dornröschenschlaf. So hat der Schnee Zeit sich zu verdrücken und die Servicemitarbeiter der Hotels können sich von den Gästen zu erholen. 

Der Campingplatz ist eigentlich geschlossen, so muss ich vor der Schranke parken und Skischuhe, Skistöcke, Ski und die ganzen Klamotten, die ich im Sommer nicht mehr benötige, vom Wohnwagen ins Auto schleppen. 

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Regenpause...

Gestern ab ca. 18:00 Uhr fing es so langsam an, sich einzuregnen. Permanent klopften die die Regentropfen auf das Dach des Wohnwagens. Die Vorhersage für heute war ja grottenschlecht - aber ich bin ja Optimist und es könnte ja sein, dass es sich der Wettergott doch noch einmal anders überlegt. 

Morgens erwache ich - das Geräusch des Regens hat leider nicht nachgelassen. Ich ziehe meine Kapuze über den Kopf und gehe hoch zum Duschen. Selbst beim Frühstück höre ich wie die Tropfen aufs Dach klatschen - mal mehr, mal weniger - aber nie so, dass man hätte vermuten können, dass es irgendwann aufhören würde. Und so ist es dann auch - es hört nicht auf. Also gönne ich mir ne Auszeit in der Therme in Reutte. Dort schlage ich den Weg zu meiner Lieblingsauna "Landsknechtsauna" ein. Und schon geht die Türe auf und es kommen mir - gefühlt über 100 - schwitzende Leiber aller Alters- und Geschlechtsklassen entgegen. Oh Gott... Ich warte bis - es war gerade ein Aufguss - alle die Sauna verlassen haben, dann kann ich mich nach Herzenslust ausbreiten.

Und es regnet immer noch... ich packe meine Sachen und fahre auf die Schwäbische Alb.

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Skitour auf die Sonnenalm - bei nassem Neuschnee

Gleich ist es geschafft - nur  noch wenige Meter bis zur Sonnenalm
Gleich ist es geschafft - nur noch wenige Meter bis zur Sonnenalm

Für Donnerstag ist ja wieder Dauerregen angesagt, und wenn ich mich diese Woche noch bewegen will, dann muss ich das heute tun. Also ab ins Tannheimer Tal. Dort angekommen - ich bin überrascht - es hat wohl gestern ca. 20 cm geschneit. Also erst mal die Schippe geholt und den Schnee schön beiseite geschafft. Im Anschluss zum Füssener Jöchle gefahren. Die Parkplatzsuche war heute kein Problem - es sind ja keine Schulferien mehr. In der Zwischenzeit kenne ich den Weg zur Sonnenalm - die knackigen Steigungen und die Passagen, bei denen man wieder Luft holen kann. Schweißgebadet komme ich oben an - also erst mal trockene Klamotten übergetreift. Auch in der Sonnenalm sind heute kaum Gäste - es ist richtig gemütlich. Der Wirt begrüßt mich nett - ich bestelle Spaghetti und Cola - und mache mich hungrig über die riesige Portion her. Ich genieße den Ausblick, er ist zwar heute ohne ein einziges blaues Fleckchen am Himmel, aber dennoch sieht man jede Menge schneebedeckte Berggipfel. 

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Skitour Krinnenalpe

Nesselwängle, Bildmitte Hanenkamm, rechts Gaichtspitze
Nesselwängle, Bildmitte Hanenkamm, rechts Gaichtspitze

Mein erster Blick fällt auf das Aussenthermometer: 8 Grad plus - und es ist 8 Uhr morgens. Ich schaue ein 2. Mal: Immer noch 8 Grad. Nach dem Frühstück und einigen Aufräumarbeiten sammle ich meine 7 Sachen zusammen und suche einen Parkplatz am Füssener Jöchle. Es ist mal wieder der Teufel los - die Anzahl der Parkplätze ist im Verhältnis zu den skifahrenden Touristen einfach zu gering. Es ist kein Plätzchen mehr frei, in das ich meine Kutsche quetschen könnte. Aber ich bin nicht alleine. Vor und hinter mir geht es allen gleich. Ich lasse das Füssener Jöchle heute sausen und steuere die Parkplätze beim Krinnenlift an. 

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Langlauf leider nicht mehr möglich - dann eben Skitour

Heute wird der Schutzboden in unserer Festhalle wieder entfernt. Das ist dann die letzte Aktion, bei der ich mithelfen werde, dann sind auch die letzten Spuren des Nellinger Rettichballs Geschichte. 

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Und wieder ein traumhaft schöner Skitourentag

Ohne zu wissen, dass auch ich heute was lernen werde, starte ich wieder gut gelaunt in diesen Tag. Es ist ja wieder Kaiserwetter angesagt und die Sonne scheint schon bald durch die Dachluken. Wir haben uns ja für heute wieder das noch von gestern bekannte Füssener Jöchle vorgenommen.

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Julias 1. Skitour und ihre erste Skatingstunde

Julia nach ihrer 1. Skitour
Julia nach ihrer 1. Skitour

Heute hat sich Julia angekündigt - die wohl sportlichste meiner Verwandten - die noch keine 40 mal Geburtstag feiern durften Und wenn ich schon dabei bin, dann zähle ich mal kurz durch und komme auf 8 Nichten und 13 Neffen. Julia hat sich für heute und morgen Tourenski geliehen, denn sie will mal in diese Sportart reinschnuppern. Das Wetter ist wie für uns gemacht, Sonne mit etwas Hochnebel - jedoch lassen leider die Schneeverhältnisse eine Skitour mit anschließender Tiefschneeabfahrt nicht zu. Also beschließen wir, entlang der Skipiste auf das Füssener Jöchle aufzusteigen. 

 

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Skatingrunde Nr. 2 mit Christoph

Tannheimer Tal - der Nebel löst ich auf...
Tannheimer Tal - der Nebel löst ich auf...

Ein richtig herrlicher Tag. Die Sonne lacht bereits beim Frühstück. Das wird heute wieder im Wohnwagen eingenommen. Christoph, Jasminka und Alissa haben oberhalb des Campingplatzes in einer Ferienwohnung eines alten Bauernhaus übernachtet. 

Alissa spielt und murmelt während des Frühstücks genüsslich auf dem Bett und ist ganz lieb und brav. Nach dem Frühstück schnappen mein Sohn und ich die Skatinglatten und begeben uns auf die Loipe. Es ist herrliches Wetter und wir skaten erstmal talaufwärts an Tannheim vorbei, halten uns vor Grän rechts, fahren hinter dem wohl besten Hotel "Liebes Rote Flüh" vorbei zum Haldensee und dann über Grän wieder zurück nach Zöblen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.

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Skatingrunde Nr. 1 mit Christoph

Mein Sohn Christoph hat sich noch Skatingski ausgeliehen. Vormittags haben wir - seine Frau Jasminka war auch dabei - einige lockere Abfahrten mit den Alpinski bei herrlichem Sonnenschein genossen. Nachmittags drehten wir dann noch eine 12 km Runde in Richtung Unterjoch. Und weil es so gut lief, beschlossen wir, am morgigen Sonntag eine etwas grössere Runde in Angriff zu nehmen.

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Sonnen-Wind-Skating (Sonne=erträglich, Schatten+Wind=saukalt)

Sonnenaufgang im Tannheimer Tal. Die Sonne ist zwar noch nicht zu sehen, jedoch die Bergspitzen werden von ihr bereits angestrahlt. Das Thermometer des Campingplatzes ist vereist - ich reibe es mit meinen Fingern trocken - der Zeiger steht noch auf -17 Grad. 

Blick in Richtung Rohnenspitze
Blick in Richtung Rohnenspitze
Sonne überm Wannenjoch
Sonne überm Wannenjoch

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Eisiger Nordostwind über dem Tannheimer Tal

Es ist kurz vor 8 Uhr und ich ziehe den Reißverschluss des Vorzelts hoch. Vor der Türe sind die Fußstapfen von Tommy zu erkennen. Er bringt allmorgentlich frische Semmel fürs Frühstück - super Service. Allerdings wäre es mir lieber, es wären keine Fußstapfen sichtbar - dann wüsste ich, dass es nachts nicht geschneit hätte und ich könnte endlich mal der Schneeschaufel eine Verschnaufpause gönnen. Aber so ist nach dem Frühstück wieder Schnee schippen angesagt. Ich höre im Radio, dass heute eisiger Nordostwind übers Land fegen wird. 

Vorzelt und Wohnwagen sind vom Schnee befreit...
Vorzelt und Wohnwagen sind vom Schnee befreit...

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Skitour aufs Wertacher Hörnle

Der Wecker zeigt 05:45 Uhr und klingelt. Ich stehe auf und riskiere einen Blick durchs Fenster. Neuschnee glitzert in der Dunkelheit von der Strasse herauf ins Schlafzimmer. Da der Schneepflug noch nicht gefahren ist, kann ich nicht so richtig erkennen, wie viel es ist. Erst werfe ich mein Frühstück ein, dann geht es hinaus... Au, das ist mehr Schnee als ich erwartet habe. Ich räume den Vorplatz und den Gehweg. Ich bin um 11 Uhr in Unterjoch verabredet und da die Strassenverhältnisse heute sicher keine Höchstgeschwindigkeit zulassen, beeile ich mich mit dem Schnee schippen. Außerdem muss ich vorher noch nach Zöblen auf den Campingplatz, um meine Tourenausrüstung zu holen. 

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Au, das war vielleicht eine Nacht...

Es ist Mittwochabend und es kommt Wind auf - heftig. Es hat 0 Grad und so mischt sich Schneeregen in den Sturm. Das Vorzelt wird heftig durchgerüttelt - und das ist nachts natürlich bestens zu hören - wenn man wach ist. Und ich bin wach - zumindest öfters... 

Am nächsten Morgen schlafe ich wieder ungewohnt lange. Ich schaue auf den Außenthermometer, er zeigt 2 Grad. Regen klopft aufs Dachfenster, Schnee würde sich wesentlich gedämpfter anhören. Naja, die letzten 3 Tage konnte ich mich ja nun nicht beschweren. Also werde ich heute wieder auf die Schwäbische Alb fahren - da kann das Wetter ja nicht schlechter sein. Und morgen steht ja die Besichtigung des Carthago-Werks in Aulendorf an. 

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Selten so gut geschlafen

Loipe über den gefrorenen Haldensee, rechts Hahnenkamm
Loipe über den gefrorenen Haldensee, rechts Hahnenkamm

Um 8 Uhr schlage ich zum ersten mal die Augen auf, obwohl ich gestern in der Sauna schon vorgeschlafen habe. Ich fühle mich gut und genieße das Frühstück. Die Wolken fliegen tief und für heute Abend ist Schnee und Sturm angesagt. Da meine Beinchen sich noch nicht in Hochform befinden, werde ich heute mal keine Skatingrunde drehen sondern mich mit dem klassischen Skilanglauf mal wieder anfreunden.

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Schon das Aufstehen ist heute mühsam...

Ich habe ja mit Muskelkater gerechnet - aber dass er so heftig ausfallen würde -naja, man lernt eben nie aus. Mein rechtes Bein hat vermutlich schon das Ablaufdatum erreicht. Mal schauen wie lange es noch seinen Dienst macht. Nach dem Frühstück sehe ich das rote Lämpchen, das anzeigt, dass für die Wärme im Wohnwagen auf die Reserve-Gasflasche umgeschaltet wurde. Und wenn ich nachts nicht plötzlich in der Kälte stehen will - oder besser gesagt - liegen will, dann muss ich für ne neue Gasflasche sorgen - das hat nun mal Vorrang. Das Thermometer zeigt minus 18 Grad - da will ich noch nicht auf die Loipe.

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Endlich Schnee - also raus...

Nun habe ich meinen Winterschlaf beendet – es ist ja auch Schnee gefallen und ich kann meinen Blog wieder pflegen.

Gleich morgens fahre ich – obwohl sich das Wetter von seiner düsteren Seite zeigt - ins Tannheimer Tal. Schon beim Verlassen der Autobahn A7 in Richtung Oy blicke ich nach oben und ahne, dass es heute einen Tag für Götter gibt. Das Blau am Himmel wird mehr und mehr. Auf dem Campingplatz angekommen, greife ich mir erst mal ne Schaufel - Schnee schippen ist angesagt – was weiter aber nicht dramatisch ist. Das Thermometer zeigte -9 Grad, aber dafür ist auch kein Wölkchen am Himmel auszumachen. Petrus ist wieder mein Freund...

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Wohnwagen schrubben - dann relaxen

Seit Monaten will  ich schon das Dach den Wohnwagens schrubben. Gott sei Dank habe ich so lange damit gewartet, denn heute ist der ideale Tag für diesen Job. Und wenn ich es heute wieder verschiebe, dann schneit es nächste Woche und dann kann ich wieder das Dach nicht auf

Vor einer Minute lag ich noch im Liegestuhl...
Vor einer Minute lag ich noch im Liegestuhl...
Der Einstein im Hintergrund - soll ich da noch hoch?
Der Einstein im Hintergrund - soll ich da noch hoch?

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Tannheimer Tal - heute mal Biken auf der Sonnenseite

Die Chancen auf einen schönen Tag sind gut. Ich beschließe ins Tannheimer Tal zu fahren. Ich nehmer noch einen Teil der Skiausrüstung mit, die kann ich ja schon mal ins Winterdomizil bringen. Heute ist kein Verkehr - also kein Stress. Auf dem Campingplatz angekommen - bis auf eine Frau ist er menschenleer - lacht die Sonne. Also mach ich eine Sonnentour. Im Tannheimer Tal liegen ja im Winter die Nordhänge des Tales im Schatten, die Südhänge erfreuen sich der wärmenden Sonne. 

 

Auf meiner Fahrt treffe ich nur wenige Wanderer - Einheimische - um diese Zeit ist ja das Tal wie ausgestorben. Die Touristen sind beim Malochen, um die Kohle für den nächsten Winterurlaub zu beschaffen. Auf dem Weg in Richtung Füssener Jöchle blockiert eine Mamutbaumvollerntemaschiene den Weg. Sie holt sich die Baumstämme vom Hang unterhalb, die liegen da kreuz und quer durcheinander, mit ihrem mächtigen Greifarm. Hat der Greifer mal einen Stamm gepackt, dann gibt es kein Entkommen mehr. Innerhalb von wenigen Sekunden ist der Stamm vom Dicken bis zum Dünnen entastet, dann wird der Stamm im Greifer wieder zurück gerollt zum dicken Teil des Stammes.

Punktueller Schneefall?
Punktueller Schneefall?
Auf der Märchenwiese liegt schon Schnee für die Kinder
Auf der Märchenwiese liegt schon Schnee für die Kinder

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Joggen statt Skaten

Tannhiemer Tal, Campingplatz Alpenwelt Kienzerle
Wo ist denn nur der Schnee geblieben?

Vor 2 Tagen habe ich noch im Internet geschaut, ob denn der Schnee im Tannheimer Tal schon liegen geblieben ist. Die dortigen Web Cams vermittelten einen guten Eindruck. Schnee bis ins Tal - zwar nicht allzu viel - aber vielleicht haben sie ja schon ne Loipe an schattigen Vils gespurt... 

Ich packe also alles, was so mit Skilanglauf und überhaupt mit Skifahren zu tun hat in den Kofferraum und fahre gut gelaunt Richtung Österreich. Ein Blick auf den Thermometer zeigt 9 Grad. Normalerweise geht das bis zum Ziel noch 5-7 Grad nach unten. Aber dieses Mal klettert es kontinuierlich nach oben. 

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Tannheimer Tal - Regen und kalt

Ich wache auf und riskiere einen Blick auf die Berge. Es hat geschneit, die Berge sind weiß verschneit - allerdings haben es die Schneeflocken nicht noch nicht bis ganz nach unten geschafft. Das Tal ist noch in braun-grünem Kleid. Bei Temperaturen von -2 Grad beschließe ich, mich heute meinem Vorzelt zu widmen. Ich möchte es noch abstützen, damit es nicht unter der Last des Schnees, der ja irgendwann auch das Tal bedecken wir, zusammen bricht. 

Abends hole ich mein Bike aus der Werkstatt in Zöblen. Es ist natürlich noch nicht (ganz) fertig. Der Chef nimmt mich mit in die Werkstatt - schraubt die Kettenblätter fest, die Kurbeln und überprüft nochmals alle Schrauben, an denen er gedreht hat. Er dreht noch schnell ne abschließende Testrunde, während ich schon auf glühenden Kohlen stehe, da ich ja rechtzeitig zur Ausschuss-Sitzung des Sportvereins erscheinen möchte. 

Das hat mir gerade noch gefehlt...

Nachdem ich ja gestern doch einige Probleme mit der Schaltung meines Bikes hatte, stelle ich es auf den Kopf - also auf Lenker und Sattel - und montiere das Hinterrad runter. Vermutlich haben sich die Ritzel gelockert... aber die sitzen fest wie einbetoniert. Das ist also nicht der Fehler. Mein Blick fällt zufällig auf den Schaltzug - und da sehe ich, dass dieser nur noch an einem Drähtchen - alle anderen sind gerissen - am Umwerfer festgemacht ist.

So ein Käse, denke ich - steige aus den Radklamotten, packe das Bike in in den Kofferraum und fahre nach Zöblen - Sportgeschäft Müller. Also rein in den Laden - es war ja nix los - und erst mal erschrocken: Ski, Skischuhe, Winterklamotten - keine Räder mehr im Laden. Ich frage höflich, ob denn noch Räder repariert werden... "Ja ich frag mal..." kam es von der freundlichen Verkäuferin zurück. Sie ging ums Haus - kam freudig zurück... "Er kommt gleich".

 

Und er kam - jung dynamisch und voller Tatendrang - installierte einen neuen Schätzung und alles wäre eigentlich gut gewesen. Aber da ich ja schon gesehen hatte, dass die Zähne meiner Ritzel schon ganz schön mitgenommen aussahen (über 200.000 Hms), fragte ich nach einem neuen Ritzelpaket (hinten). Mir war klar, dass ich auch ne neue Kette brauche...

Diese allerdings hüpft dann über die vorderen Zahnkränze... Also auch noch die Kettenblätter vorne...

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Kissinger Hütte - gescheitert...

Richtung Grän
Richtung Grän

Bei diesem Wetter bleibt man normalerweise im Bett. Aber was soll's - die Beinchen wollten sich bewegen... Ich pedaliere Richtung Kissinger Hütte. Die Steigung ist moderat, dennoch ist mein Körper so erhitzt, dass sich die Brille beschlägt. Da sich der Wind ein Mittagschläfchen gönnt, bleibt sie auch beschlagen. Irgendwann wird aus dem Karrenweg ein Pfad,, dicke Brocken zwingen mich vom Rad, die Sicht durch die Brille ist weiterhin durch einen Film aus Nebeltröpfchen behindert und ich bemerke beim Schieben des Bikes, dass der Weg im Nass versinkt. Kein Wunder - es hat ja 2 Tage lang geregnet. Meine Schuhe sind stinkesauer und transportieren deshalb die Feuchtigkeit zu den Zehen. Irgendwann reicht's mit - ich drehe um und lasse es wieder ins Tal rollen.

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Tannheimer Tal, Lohmoosrunde

Noch sind die Temperaturen ok - auch im Tannheimer Tal. Also auf zum Campingplatz und rauf aufs Rad. Natürlich bin ich wieder zu warm angezogen - zumal es ja zunächst bergauf geht. Also die dicken Handschuhe runter... und die Mütze unter dem Helm kommt in die Rückentasche.

Lohmoos, Blick auf Wannenjoch (rs), Bscheisser, Ponten
Lohmoos, Blick auf Wannenjoch (rs), Bscheisser, Ponten
Von Zöblen Richtung Kienzerle, dahinter Gimpel (ls) und Rote Flüh
Von Zöblen Richtung Kienzerle, dahinter Gimpel (ls) und Rote Flüh

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Breitenberg Pfronten

Der Breitenberg in Pfronten ist ja recht bekannt, es führt von Pfronten aus ne Seilbahn nach oben und von dort bringt ein Sessellift  die Touristen bis knapp unterhalb des Gipfels. Da auch vom Tannheimer Tal ein fahrbarer Schotterweg auf den Breitenberg führt, wollte ich diesen heute unter meinen Reifen sehen. Fährt man von Grän nach Pfronten, dann geht es kurz von der österreichisch / deutschen Grenze rechts ab - und auch sofort nach oben. Die erste Steigung lässt den Gedanken ans Umkehren aufkommen - jedoch ich verdränge ihn erfolgreich. Dann wird es auch schon eine Idee flacher. Ich hatte den ersten Kilometer noch nicht hinter mir - da höre ich von hinten das Knirschen des Schotters - näherkommend... Und dann ist er da mit seinem Rädchen - ein Typ mit langer Mähne, früher hätte man ihn wohl als Hippie bezeichnet. "Bestes Radlwetter heute" schickte er freundlich an meine Ohren. "Es kann nicht besser sein - schönen Tag noch" war meine Antwort und dann war er auch schon ein paar Meter vor mir. Oben angekommen wurde ich durch einen gigantischen Ausblick belohnt. Ich kramte meinen Foto-Apparat aus dem Rucksack - der sich 

Breitenberg, Blick Richtung Weissensee, Forggensee
Breitenberg, Blick Richtung Weissensee, Forggensee

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Da kommt man auf die Strindenalpe - und wen trifft man...

Schon beim Frühstück lacht die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Es ist zwar noch saukalt - 5 Grad - aber die sind zum Glück über Null. Da wir wissen, dass die Nellingen Frauenturnfrauen heute zu ihrem 2-tägigen Ausflug aufbrechen - und da wir wissen, dass sie über die Strindenalpe zur Landsberger Hütte wandern werden - und da wir wissen, dass sie ja irgendwann eine Pause einlegen werden, wollen wir mal schauen, ob wir sie irgendwo antreffen können.

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Wanderung zur Vilstalalpe

Vilsalpe am Vilsalpsee
Vilsalpe am Vilsalpsee

Meine Tochter Sandra erzählte mir, dass sie schon auf der Vilstalalpe war. Da wäre ein schön großer Biergarten. Und da heute meine liebe Anne im Tannheimer Tal zu Besuch ist, beschlossen wir genau auf diese zu gehen. Es war zwar schon spät, als wir endlich starteten - wir kamen aber noch rechtzeitig, um noch einen leckeren Kuchen zu ergattern, Kaffee inklusive.

Die Vilstalalpe ist ohne große Anstrengung zu erreichen. Vom Vilsalpsee (Parkplatz) geht es auf einem breiten Wanderweg eben zu Alpe.

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Wanderung Strindenalpe, Usseralpe

Endlich mal wieder Sonne pur. Es ist zwar noch kalt - der Herbst löst gerade den Sommer ab - und ich entscheide mich, das Bike mal stehen zu lassen und die Wanderschuhe zu schnüren. Mit dem Auto fahre ich zum Haldensee. Von hier aus geht es gleich knackig in die Höhe Richtung Strindenalpe. Die Luft ist frisch und es riecht nach taufrischen Bergwiesen. An der Strindenalpe angekommen lese ich ein Schild "Geschlossen wegen Almabtrieb". Der Almabtrieb war zwar gestern aber die meisten Almen sind auch heute noch geschlossen - das habe ich im Touristenblättle gelesen. Also gehe ich weiter in Richtung Neunerköpfle...

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Da habe ich mich vertan...

Wieder kein blaues Fleckchen am Himmel, nur tiefhängende Wolken - alles grau in grau. Da aber der Wetterbericht etwas Sonne meldete, starte ich auf ne kleine Tour vor dem Spektakel des Almabtriebs in Tannheim. Das will ich auf keinen Fall verpassen... Also lasse ich mich den alten Gaichtpass runter rollen, überquere den Lech und fahre Richtung Rotlechstausee. In der Zwischenzeit blinzelte auch mal die Sonne zwischen den Wolken hervor - also nehme ich die Schotterpiste zur Alpe Raaz. Die Luft war gut und die von den Bergen kommenden Gebirgsbäche rauschten in der Stille - ein herrlicher Tag...

Es dauerte... die Alpe Raaz liegt auf 1740 m und die wollen getreten sein. Oben angekommen stand mein Magen an der Unterlippe und verlangte nach Leberkäse, Spiegelei und Bratkartoffeln. Die Abfahrt von der Alpe war dann steiler als die Auffahrt und da dachte ich mir, dass ich mir auf dem Nachhauseweg die knackige Auffahrt über den Gaichtpass spare. Dafür wollte ich den kleinen Umweg über Reutte / Pfronten nehmen.

Wie sich herausstellte, war das ein großer Irrtum. Der kleine Umweg wollte gar nicht mehr enden - bestimmt waren es ca. 30 km mehr. Und der Leberkäse gab in der Zwischenzeit auch keinen Druck mehr auf die Pedale. 

Rauschende Gebirgsbäche (das Rauschen hört man hier leider nicht...)
Rauschende Gebirgsbäche (das Rauschen hört man hier leider nicht...)
Alpe Raaz, normalerweise ein beliebtes Radlerziel... jedoch nicht heute...
Alpe Raaz, normalerweise ein beliebtes Radlerziel... jedoch nicht heute...

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Endlich kein Regen mehr

Heute im Tannheimer Tal erwacht - ich stelle meine Lauscher - und was höre ich... Nichts... Die letzten 3 Tage und Nächte war es meist so, dass permanent Regentropfen auf das Dach des Wohnwagens klopften. Heute morgen mal kein Regen - ich bin begeistert. Also ab unter die Dusche, die Frühstücksbrötchen geschmiert und eingeworfen, inklusive Kaffee. Dann die rostige Kette noch ölen - die Temperatur gecheckt und die Herbstklamotten hervorgekramt. Heute wird es bestimmt nix mit 30 Grad...

 

Da meine Beinchen ausgeruht waren, sollte der "Zugspitzblick" mein erstes Ziel sein. Auf dem Weg nach oben überholte ich 2 Wanderer, die einen wahrhaft flotten Schritt drauf hatten. Naja, sie waren auch noch jung - und verliebt...

Dann sah ich, wie sich vom Tal her ein LKW die Serpentinen hochquälte. Als er in meine Nähe kam, quetschte ich mich mit meinem Bike an den Hang - die Straßenbreite wurde durch den LKW komplett ausgefüllt - der Fahrer bedankte sich, denn er konnte weiterhin mit seinem Fuß das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücken...

 

Oben angekommen ging's dann in weitem Bogen auf einer vom Regen durchtränkten Schotterpiste wieder schön kurvig nach Schattwald. Die Hauptstraße überqueren und den Schmugglersteig hoch. Die letzten Meter (Schiebestrecke) zum Jochstadel wollte ich mir sparen, deshalb nahm ich den Abzweig zur Struibensennalpe.

 

Wieder im Tal angekommen, sah ich noch das Schildchen "Älpele". Das klingt ja schon fast schwäbisch - also rauf zum "Älpele". Oben angekommen, die vielen Biertische draußen waren aufgrund der winterlichen Bedingungen bis auf den letzten Platz unbelegt - drinnen gab es heiße Erbsensuppe und Cola. An 3 Tischen saßen je 2 Wanderer - wobei mir da ein Pärchen in Erinnerung blieb... Beide hatten je ein Fläschchen Bier vor sich - bestellten sich in der kurzen Zeit noch´weitere 2 Bierchen (pro Person). Als ich dann meinen Teller zurück brachte, bestellten sie noch 2 Enzian... und das, obwohl es keine Seilbahn nach unten gab...

 

Als ich dann wieder an die frische Luft kam - da erschrak ich doch leicht... dick fetter Nebel hatte sich über die Alm gelegt - und der hielt sich auch dann fast bis ins Tal.

Blick auf Tannheim, Tannheimer Tal
Blick auf Tannheim (mit ohne Sonne)
Blick auf den Höfer See
Blick auf den Höfer See
Hängengeblieben...
Hängengeblieben...
Älpele (mit ohne Sonne), Rad ohne Nebelscheinwerfer...
Älpele (mit ohne Sonne), Rad ohne Nebelscheinwerfer...

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Skitag Wannenjoch und Rohnenlifte

Wannenjoch, Blick vom Jochstadl
Wannenjoch, Blick vom Jochstadl

Ein herrlicher Skitag - Temperaturen immer im Plusbereich - und der Blick in die Berge ein Traum. Unten im Tal ist die Kraft der Sonne zu sehen - Die weißen Flächen schwinden und unter den braunen Matten wartet bereits das saftige Grün.

Der weiche Schnee erfordert viel Standvermögen, was sich schlussendlich in den Oberschenkeln bemerkbar macht. Keine Wartezeiten - unten im Tal angekommen ging es mit dem nächsten Sessel wieder nach oben. Fun pur.

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Schnee ohne Ende...

Tannheim, Gimplel, Rote Flüh
Blick Richtung Gimpel und Rote Flüh

Nachdem nun 2 Tage lang durchgehend große und kleine Schneeflocken vom Himmel geflogen sind, zeigt sich heute die Sonne von ihrer besten Seite. Nach einer sternklaren Nacht bei -23 Grad, bewegt sich das Thermometer nicht unter -17 Grad tagsüber. Zum Skaten ist der Schnee zu stumpf - die Ski gleiten nicht über das weiße Pulver, vielmehr bremsen die noch frischen scharfkantigen Zacken der gefallenen Schneekristalle. Also ist viel "Schieben" angesagt, was sich bei mir nach fast 2 Stunden mit einem mordsmäßigen Hunger (den Durst will ich hier erst gar nicht beschreiben) bemerkbar macht. Leider machte sich im Anschluss eine satte Erkältung in meinem Körper breit, so dass ich zum Teil 2 des Trainingslehrgangs nicht antreten und die abschließende Prüfung zum Nordic Skilehrer in die Tonne klopfen konnte. Naja, es klappt eben nicht immer...

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Trainingslehrgang Nordic Level 1 (Tag 2)

Ort: Übungsgelände für Langlauf, Oberjoch

Der 2. Tag begann wie der erste aufhörte: Es schneite und schneite... aber so wollten wir das ja haben. Kurz nach 9 Uhr hatten wir bereits wieder die Langlauflatten - heute die für Nordic Cruising - an Schuhen. Wie auch schon gestern machten wir einige Spiele (Handball, Fußball - jeweils nur mit einem Ski) und Gleichgewichtsübungen. Vor dem Mittagessen stapften wir noch eine schöne Runde durch den Tiefschnee - teilweise standen wir kniehoch im Neuschnee - eine schweißtreibende Angelegenheit. 

 

Nach dem Mittagessen durften wieder die Skatingski an die Füße und wir mussten dann einzeln - unter dem Auge einer Videokamera - einen kleinen Berg hinauf skaten. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Schnelligkeit sondern auf die Technik gelegt. Das lief ganz gut, und bei der Videoanalyse konnte mein Lehrer keine grösseren Fehler feststellen. Ich könnte den rechten Stock noch weiter nach vorne setzen... was aber wiederum mit erhöhtem Kraftaufwand in der Schubphase verbunden ist - und meine Kraft hatte ich eigentlich schon vormittags verpulvert. 

 

Zu guter Letzt durften wir noch eine kleine "Lehrprobe" abhalten. Das heißt, jeder durfte einmal für ca. 10 Minuten Skilehrer spielen. Das war auf der einen Seite sehr lustig - auf der anderen sehr lehrreich. Beispielsweise sollte man keine Übungen mit der Gruppe durchführen, die man vorher nicht hinreichend selbst geprobt hat - schnell wird man da zur Lachnummer im Schnee... 

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Trainingslehrgang Nordic Level 1 (Tag 1)

Ort: Campingplatz Alpenwelt im Tannheimer Tal.

Gestern stürmte und schneite es den ganzen Tag aus allen Rohren (Freitag). Eigentlich wollte ich noch ne gepflegte Runde skaten - das Wetter war jedoch so ekelhaft, dass ich freiwillig darauf verzichtete. Ich war ja sowieso stundenlang damit beschäftigt, die Schneeberge von meinem Wohnwagen, Vorzelt und meiner Parzelle zu schaufeln. Also war ich abends genau so fertig wie nach einer 25-km Skatingrunde. Aber es sollte noch schlimmer kommen...

Die Nacht von Freitag auf Samstag verflog in gefühlten 3 Stunden. Um 06:40 Uhr holte mich mein Wecker aus dem Tiefschlaf. Ich stellte mich senkrecht, warf meinen Körper in den Trainingsanzug, Anorak drüber, Waschsachen untern Arm und raus aus dem Wohnwagen. Ein Blick auf mein Auto - und ich erstarrte: Gute 40 cm Neuschnee. Also erst mal die Schneeschaufel gegriffen und meinen Parkplatz frei geschippt - inklusive Auto. Aus Zeitmangel musste dann mein Frühstück entfallen - schlussendlich musste ich um 09:00 Uhr in Oberjoch zum Lehrgang antreten. Geräumt war zu diesem Zeitpunkt auf dem Campingplatz nur der Hauptweg - mein Auto ruhte jedoch in einem Nebenweg beim Wohnwagen. Der Campingplatz ist terrassenartig angelegt - das ist sehr schön - nur nicht im Winter, wenn man dann bei Schnee gleich steil nach oben fahren muss. Eine erfolgreiche Ausfahrt war also zum Scheitern verurteilt - ich steckte mit meinem Auto im Schnee fest...

 

Nach einigen missglückten Befreiungsversuchen schaffte ich eine 180° Wende - legte den Rückwärtsgang ein und hangelte mich so die Terassen nach oben und erreichte - schweißgebadet - die Hauptstraße. In Oberjoch war ich dann rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt - als einer der ersten. Gegen 09:30 Uhr waren wir dann fast komplett und wir konnten mit dem Trainingslehrgang beginnen. Nach einer kleinem Einführung im Schulungsraum, bei der sich die Teilnehmer auch kurz vorstellten, erkannte ich gleich, dass ich a) der Älteste und b) der einzige, der nicht Alpinskilehrer ist...

Und dann ging es auch schon raus an die frische Luft - 300 m zu Fuß - dann ab in die Loipe. Bei permanentem Schneefall absolvierten wir die Übungen, die unsere 2 Skilehrer für uns ausgedacht hatten. 

 

Den ganzen Tag über wurden wir begleitet von mehr oder minder heftigem Schneefall - Gott sei Dank jedoch nur wenig Wind.

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Endlich Schnee im Tannheimer Tal

Nun sind sie endlich da - die heiß ersehnten Schneefälle. Gerade richtig, denn morgen beginnt der Trainingslehrgang zum Skilehrer Nordic Level 1. In den nächsten 2 Tagen werde ich mich eingehend mit dem Thema Langlauf beschäftigen. Ich hoffe mal auf schönes Wetter, da ich denke, dass wir meist an der frischen Luft sein werden, um uns mit den Trainingsplänen und der Methodik auseinander zu setzen.

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